| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs Honda VFR 800 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Honda VFR 800, wird der Vergleich besonders spannend. Die Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Charakter: markant, direkt und mit einem Motorgefühl, das man spürt, bevor man es technisch erklären kann. Die VFR 800 dagegen ist eher die „Allround-Lösung“ aus dem Sporttourer-Lager: sportlich im Antritt, komfortabel auf längeren Strecken und mit einer Fahrweise, die sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Komfort und Einsatzprofil unterscheiden – und welche Stärken die jeweilige Ausrichtung mitbringt. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften der Modelle gegeneinander abgewogen, damit klar wird, wo die Street Bob besonders punktet und wo die VFR 800 ihre Vorteile ausspielt.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Sporttourer-Logik
Harley-Davidson Street Bob: Stil und Direktheit
Die Harley-Davidson Street Bob ist ein Motorrad, das nicht versucht, sich „irgendwie“ anzupassen. Sie wirkt bewusst reduziert, konzentriert sich auf das Wesentliche und vermittelt ein Fahrgefühl, das stark vom Motor und der Sitzposition geprägt ist. Gerade im Alltag und auf kürzeren Strecken zeigt sich, dass die Street Bob eher auf Genuss und Präsenz ausgelegt ist als auf hektische Beschleunigungsorgien.
Honda VFR 800: Vielseitigkeit mit sportlichem Anspruch
Die Honda VFR 800 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als Sporttourer gedacht, also für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern auch unterwegs Dynamik und Komfort kombinieren möchten. Das merkt man im Fahrverhalten: Die VFR 800 wirkt in vielen Situationen wie ein Motorrad, das sich schnell anpasst – von zügigem Landstraßen-Tempo bis hin zu entspanntem Gleiten auf längeren Etappen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Maschinen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise ausspielen. Die Street Bob steht für ein kräftiges, spürbares Drehmomentgefühl und eine Art von Leistungsentfaltung, die sich weniger über „obenrum“ definiert, sondern über das, was man schon bei moderaten Drehzahlen bekommt. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt – etwa in der Stadt oder auf Landstraßen mit wechselndem Tempo.
Die VFR 800 hingegen spielt ihre Vorteile dort aus, wo es dynamischer werden soll. Durch die sporttourer-typische Abstimmung wirkt der Antrieb oft „bereiter“, wenn es um zügiges Beschleunigen und das Halten höherer Geschwindigkeiten geht. Gerade bei Überholmanövern oder wenn die Strecke mehr Kurven und Tempo fordert, zeigt die VFR 800 ihre sportliche Seite.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kurvengefühl und Kontrolle
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt ein eher ruhiges, „erwachsenes“ Fahrgefühl. Sie liegt nicht nur auf der Linie, sondern wirkt auch dann stimmig, wenn die Straße unruhiger wird. Das ist ein Plus für Fahrer, die nicht permanent nach maximaler Agilität suchen, sondern nach einem Motorrad, das souverän bleibt und sich gut dosieren lässt.
Die Honda VFR 800 ist dagegen stärker auf präzises Fahren ausgelegt. In Kurven wirkt sie oft wie ein Motorrad, das die Linie leichter „mitmacht“ und dabei ein sportliches Sicherheitsgefühl vermittelt. Gerade wenn die Straße kurvig wird oder wenn zügiges Fahren ansteht, spielt die VFR 800 ihre Stärken aus: Sie wirkt kontrolliert, stabil und gleichzeitig bereit, die Fahrdynamik zu unterstützen.
Komfort und Sitzgefühl: Alltag vs. Langstrecke
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Street Bob punktet vor allem durch das Cruiser-typische Sitz- und Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt so, als wäre es gemacht für entspannte Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um eine angenehme Position zu halten. Das ist besonders dann attraktiv, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen Ausfahrten und gelegentlichen Landstraßenfahrten besteht.
Die VFR 800 ist stärker auf längere Strecken ausgelegt. Der Sporttourer-Ansatz zeigt sich darin, dass das Motorrad auch bei längerer Fahrzeit stabil und angenehm bleibt. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder Touren plant, bekommt hier ein Motorrad, das sich eher wie ein Reisebegleiter anfühlt als wie ein reines Spaßgerät.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Beim Vergleich der Brems- und Stabilitätswirkung zeigt sich: Beide Motorräder bieten ein grundsätzlich sicheres Setup, aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die Street Bob wirkt in der Bremsphase eher „direkt“ und gut dosierbar, was im Stadtverkehr und bei moderaten Geschwindigkeiten besonders angenehm ist. Die VFR 800 spielt ihre Stärken dann aus, wenn es um höhere Tempi und längere Bremswege geht: Sie wirkt dabei oft stabil und berechenbar, was auf Touren ein echtes Plus ist.
Ausstattung und Einsatzprofil: Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Charakter zeigt und sich nicht hinter Technik versteckt. Wer Wert auf ein klares Cruiser-Design, ein spürbares Motorgefühl und eine entspannte Fahrweise legt, findet in der Street Bob eine stimmige Wahl. Sie ist ideal, wenn der Fokus auf dem Fahrspaß im Alltag liegt und wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen.
Die Honda VFR 800 richtet sich eher an Menschen, die ein Motorrad für viele Situationen wollen: Stadt, Landstraße und auch längere Touren. Wer sportliche Dynamik mit Reise-Komfort verbinden möchte, bekommt hier ein Modell, das vielseitig einsetzbar ist. Besonders interessant wird die VFR 800, wenn häufig Strecken gefahren werden, bei denen man nicht nur „einmal Gas gibt“, sondern über längere Zeit zügig unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakterstarkes Cruiser-Fahrgefühl mit spürbarer Motorwirkung
- Angenehme Alltagsorientierung durch entspannte Fahrweise
- Stimmige Dosierbarkeit bei moderaten Geschwindigkeiten
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Sportlichkeit im Vergleich zur VFR 800
- Für lange Touren kann der Cruiser-Ansatz je nach Fahrstil weniger „Reiseeffizient“ wirken
Honda VFR 800 – Stärken
- Sporttourer-Vielseitigkeit für Stadt, Landstraße und längere Strecken
- Stabil und dynamisch bei zügiger Fahrweise
- Berechenbares Fahrverhalten für Kurven und Tempo
Honda VFR 800 – Schwächen
- Cruiser-Fans könnten den „klassischen“ Charakter der Street Bob vermissen
- Wenn der Fokus nur auf entspanntem Cruisen liegt, wirkt die VFR 800 manchmal zu „breit aufgestellt“
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn der Wunsch nach einem Motorrad mit klarer Identität im Vordergrund steht: entspannteres Fahrgefühl, spürbarer Motorcharakter und ein Stil, der auch ohne große Show überzeugt. Sie passt besonders gut zu Fahrten im Alltag, zu kürzeren Ausfahrten und zu allen, die Cruiser-Feeling wichtiger finden als maximale sportliche Agilität.
Die Honda VFR 800 empfiehlt sich, wenn ein Motorrad für viele Einsatzbereiche gesucht wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auf der Landstraße auch mal zügiger unterwegs sein möchte, bekommt mit der VFR 800 ein sporttourer-typisch ausgewogenes Gesamtpaket aus Dynamik, Stabilität und Komfort. Kurz gesagt: Street Bob für den Charakter und das entspannte Cruisen, VFR 800 für Vielseitigkeit, Touren und sportlich kontrolliertes Fahren.