| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Honda XL 700 V Transalp, geht es im Kern selten nur um Daten. Es geht um das Fahrgefühl, die Art, wie man sich auf dem Motorrad bewegt, und darum, wofür man die Maschine wirklich nutzen möchte. Genau deshalb lohnt sich ein Vergleich: Custom gegen Reiseenduro, Sound und Stil gegen Alltagstauglichkeit und Tourenfokus.
Grundidee der beiden Motorräder
Harley-Davidson Street Bob: purer Custom-Ansatz
Die Street Bob steht für einen reduzierten Look und ein Motorradgefühl, das stark über Charakter und Stil funktioniert. Wer sich für dieses Modell entscheidet, sucht meist nicht das „maximal vielseitige“ Werkzeug, sondern ein Bike, das im Alltag präsent ist und auf der Straße eine klare Handschrift zeigt. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, sind auf dieses Erlebnis ausgelegt.
Honda XL 700 V Transalp: pragmatische Vielseitigkeit
Die Transalp verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist als Allround-Reisemotorrad gedacht, das auch außerhalb des reinen Asphalt-Alltags Spaß macht. Dabei geht es weniger um Show, sondern um Funktion: Fahrbarkeit, Reserven für längere Strecken und ein Konzept, das sich auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen gut anfühlt.
Vergleich: Fahrgefühl und Motorcharakter
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Maschinen vor allem in der Art, wie sie Leistung und Drehmoment „spürbar“ machen. Die Street Bob wirkt häufig wie ein Motorrad, das den Fokus auf den Bereich legt, in dem man im Alltag fährt: kräftig, direkt und mit einem spürbaren Custom-Drive. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze bis mittlere Strecken, Stadtverkehr und Landstraßenfahrten im Vordergrund stehen.
Die Transalp hingegen ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Sie fühlt sich häufig dann am stimmigsten an, wenn man entspannt durch den Verkehr gleitet oder längere Etappen am Stück fährt. Der Charakter ist weniger „Show“, mehr „Tour“. Dadurch kann sie sich gerade auf längeren Fahrten als entspannter anfühlen, weil sie das Tempo und die Belastung für Fahrer und Maschine besser „mitträgt“.
Ergonomie und Sitzposition
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Street Bob bringt typischerweise eine Haltung mit, die stärker auf das Custom-Erlebnis setzt: aufrechter, kompakter und oft mit dem Gefühl, dass man das Motorrad „präsent“ bewegt. Das ist im Stadtverkehr und auf der Landstraße angenehm, kann aber bei sehr langen Tagesetappen je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich ausfallen.
Die Transalp ist ergonomisch meist auf längere Strecken ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie „immer“ bequemer ist, aber das Gesamtkonzept wirkt häufig darauf hin, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer regelmäßig Touren plant oder auch mal unwegsamere Strecken einplant, profitiert oft von dieser Ausrichtung.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Beim Handling treffen zwei Welten aufeinander. Die Street Bob wirkt im Vergleich oft leichter „im Kopf“, weil sie sich wie ein Motorrad anfühlt, das man aktiv bewegt und bei dem man das Gefühl von Kontrolle und Direktheit besonders wahrnimmt. In der Stadt und auf kurvigen Strecken kann das sehr viel Fahrspaß bringen.
Die Transalp spielt ihre Stärken eher in der Stabilität und im „Durchkommen“ aus. Sie ist dafür gemacht, dass man nicht nur auf perfekten Straßen Spaß hat. Gerade wenn die Route wechselt, wenn der Untergrund nicht ganz plan ist oder wenn Gepäck und längere Etappen dazukommen, kann die Transalp ihre Stärken ausspielen. Das Handling ist dabei nicht „sportlich“ im Sinne eines reinen Kurvenräubers, sondern eher souverän und verlässlich.
Bremsen, Sicherheit und Fahrreserven
Auch wenn beide Motorräder im Alltag funktionieren, zeigt der Vergleich: Die Street Bob wirkt häufig wie ein Motorrad, das man mit Gefühl und Rhythmus fährt. Die Bremsleistung und das Ansprechverhalten sind dabei so ausgelegt, dass man im normalen Fahrbetrieb gut zurechtkommt. Wer aber regelmäßig sehr dynamisch fährt oder häufig in anspruchsvollen Situationen unterwegs ist, achtet besonders auf das Zusammenspiel aus Reifen, Beladung und Fahrstil.
Die Transalp ist stärker auf Reserven und gleichmäßige Kontrolle ausgelegt. Das ist vor allem dann relevant, wenn Wetter, Untergrund oder Beladung variieren. Gerade bei Touren mit Gepäck kann das Sicherheitsgefühl steigen, weil das Motorrad insgesamt auf „verlässliches Handling“ getrimmt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Custom-Charakter: Stil und Fahrgefühl stehen klar im Vordergrund.
- Alltagstauglichkeit: Besonders stark bei Stadtfahrten und kurzen bis mittleren Strecken.
- Direktes Fahrgefühl: Man hat das Gefühl, das Motorrad aktiv zu bewegen.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger „Reise-Allround“: Für lange Touren kann je nach Komfortanspruch mehr Setup nötig sein.
- Begrenzter Fokus auf wechselnden Untergrund: Wer häufig abseits des Asphalts fährt, wird die Transalp eher bevorzugen.
Honda XL 700 V Transalp – Stärken
- Vielseitigkeit: Eignet sich stark für Touren und wechselnde Streckenbedingungen.
- Tourenkomfort: Das Gesamtkonzept ist auf längere Fahrten ausgelegt.
- Pragmatisches Setup: Gepäck und Alltag lassen sich meist gut integrieren.
Honda XL 700 V Transalp – Schwächen
- Weniger Custom-„Show“: Wer vor allem Stil und Sound als Hauptargument sucht, findet bei der Street Bob mehr „Herz“.
- Kein reines Sportgefühl: Wer maximal sportliche Kurvenagilität erwartet, muss die Ausrichtung im Blick behalten.
Für welche Nutzung passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die Nutzung realistisch betrachtet. Die Harley-Davidson Street Bob passt häufig dann am besten, wenn das Motorrad vor allem für das eigene Fahrgefühl gekauft wird: kurze Wege, Landstraßenfahrten, Treffen, Ausfahrten und ein Look, der nicht „untergeht“. Wer gerne mit Stil fährt und das Motorrad als Ausdruck versteht, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad als Jahreszeiten- und Tourenmaschine dienen soll. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal andere Routen wählt und dabei nicht nur auf perfekten Asphalt setzt, bekommt mit der Transalp ein Konzept, das dafür gemacht ist. Auch wenn Gepäck und Planung eine Rolle spielen, wirkt die Transalp im Vergleich oft stimmiger.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich achten?
Beim Kauf sollte man nicht nur auf den ersten Eindruck schauen. Gerade im Vergleich zwischen Custom und Reiseenduro lohnt es sich, ein paar Punkte bewusst zu prüfen:
- Fahrprofil: Welche Strecken werden wirklich gefahren – Stadt, Landstraße, lange Touren oder gemischte Routen?
- Komfortanspruch: Wie lange sitzt man typischerweise am Stück? Kleine Unterschiede in Ergonomie können sich über Zeit stark bemerkbar machen.
- Beladung und Zubehör: Wer plant, Gepäck mitzunehmen, sollte prüfen, wie gut sich das Konzept im Alltag umsetzen lässt.
- Reifen und Wartung: Der Zustand von Reifen, Bremsen und Wartungshistorie ist bei beiden Modellen entscheidend – unabhängig davon, ob es um Stadt oder Touren geht.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Custom-Charakter, ein direktes Fahrgefühl und einen markanten Auftritt suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Strecken aus, wo Stil und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Wer jedoch sehr lange Touren plant oder häufig wechselnde Bedingungen erwartet, kann schnell merken, dass die Ausrichtung der Street Bob weniger „Reise-Allround“ ist.
Die Honda XL 700 V Transalp passt dagegen am besten zu Fahrern, die ein vielseitiges Tourenmotorrad suchen: längere Etappen, wechselnde Strecken und ein pragmatisches Setup mit Reserven. Sie wirkt im Vergleich oft als entspannterer Begleiter für Reisen und gemischte Routen. Wer also ein Motorrad möchte, das nicht nur auf dem Asphalt überzeugt, sondern auch darüber hinaus mitmacht, findet in der Transalp meist die stimmigere Wahl.