UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 35.790 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
Weiter zum Testbericht
Full-Dresser im vollen Ornat - mehr geht nicht!
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Pro:
  • starker, charaktervoller Motor
  • kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
  • irsinnig gute Ausstattung
  • 200 Watt Musikanlage
  • Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
  • bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
Kontra:
  • sehr schwer
  • Bremsen vorne nur 1b
  • keine Rückfahrhilfe
  • Apple Carplay ja, Android-Auto nein
  • nix für Anfänger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm
Gewicht416kg
Radstand1.669mm
Länge2.609mm
Radstand1.669mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.444mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartPowerPlus V2
Hubraum1.768ccm
Hub96mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km
Leistung122 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment178 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW
RahmenbauartRückgrat
Federung vorneUpside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenFox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60 B 19 66 H
Reifen hinten180/60 R 16 80 H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm)

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

Fazit

Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!
 
Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 35.790€
  • Verfügbarkeit: seit 2022 
  • Farben: schwarz, blau, grau

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Street Bob vs. Indian Pursuit Dark Horse – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Street Bob steht für puren Cruiser-Charakter, klare Linien und das Gefühl, sofort „da“ zu sein. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen wirkt wie ein Statement für alle, die mehr Komfort, mehr Ausstattung und eine souveräne Langstrecken-Performance suchen. Beide Modelle können begeistern – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.

Erster Eindruck: Stil, Haltung und Zielgruppe

Die Street Bob ist optisch reduziert und wirkt wie ein Motorrad, das man nicht erklären muss. Der Fokus liegt auf dem klassischen Cruiser-Look: kompakte Silhouette, stimmige Proportionen und ein Auftritt, der auf „weniger, aber besser“ setzt. Wer gerne mit dem Motorrad unterwegs ist, um die Fahrt zu genießen, ohne sich ständig um Technik-Overload zu kümmern, fühlt sich hier schnell zuhause.

Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt dagegen deutlich „touring-orientierter“. Schon vom Design her ist klar: Dieses Motorrad will nicht nur zeigen, sondern auch tragen – im Alltag genauso wie auf längeren Strecken. Die Ausrichtung auf Komfort und eine moderne Ausstattung macht sie besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig weitere Distanzen planen oder einfach gern mit mehr Komfortreserve fahren.

Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Souveränität

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Street Bob steht für ein eher unmittelbares, „hands-on“ Fahrgefühl. Der Motorcharakter wirkt dabei so, als würde er stärker auf das klassische Cruiser-Erlebnis einzahlen: Drehmoment im Alltag, ein spürbarer Rhythmus und ein Ansprechverhalten, das sich gut anfühlt, wenn man entspannt beschleunigt oder in der Stadt zügig reagiert.

Die Indian Pursuit Dark Horse zielt stärker auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und ein ruhiges, kontrolliertes Tempo. Gerade wenn es darum geht, längere Strecken konstant zu fahren, spielt die Pursuit ihre Stärke aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch bei höherem Reise-Tempo stabil bleibt und den Fahrer nicht aus dem Konzept bringt. Das ist weniger „Show“ und mehr „Durchziehen“ – mit dem Komfort, der dazu passt.

Stärken und Schwächen im Alltag

Street Bob – Stärke: Das Motorrad wirkt besonders dann überzeugend, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und ein direkter Kontakt zur Straße im Vordergrund stehen. Street Bob – Schwäche: Wer sehr lange Strecken plant oder viel Wert auf Reise-Komfort legt, merkt schneller, dass die Pursuit in dieser Disziplin im Vorteil ist.

Pursuit Dark Horse – Stärke: Die Indian spielt ihre Vorteile aus, wenn es um entspannte Langstrecken, gleichmäßiges Tempo und eine „mitdenkenden“ Gesamtanmutung geht. Pursuit Dark Horse – Schwäche: Wer ein möglichst leichtes, kompromissloses Cruiser-Gefühl sucht, könnte die Pursuit als etwas „präsenter“ empfinden – sie ist weniger auf Reduktion getrimmt.

Ergonomie und Komfort: Cruiser-Feeling vs. Reise-Setup

Bei der Harley-Davidson Street Bob steht die klassische Cruiser-Position im Vordergrund. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen, mit einer Sitzhaltung, die nicht auf sportliche Höchstleistung, sondern auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Das passt besonders gut, wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren plant, die nicht den ganzen Tag dauern.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: Reise-typische Details, eine stärkere Ausrichtung auf Wind- und Wetterschutz sowie ein Setup, das auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal zu zweit unterwegs ist, wird die Pursuit eher als „Reisemotorrad“ einordnen.

Komfort-Realität: Was die Werte im Vergleich bedeuten

Beim Blick auf die relevanten Vergleichswerte (vor allem in Bezug auf Sitz-/Ergonomie-Charakter, Gesamtaufbau und die Art, wie das Motorrad auf Distanz wirkt) zeigt sich: Die Street Bob ist tendenziell die Wahl für „kurz und schön“ – während die Pursuit eher für „weit und entspannt“ gemacht ist. Das ist weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern von der passenden Nutzung.

Fahrwerk, Handling und Bremsen: Agilität vs. Stabilität

Die Harley-Davidson Street Bob wirkt im Handling oft wie ein Motorrad, das man gern bewegt. Gerade bei niedrigeren bis mittleren Geschwindigkeiten fühlt sich das Fahrverhalten direkt an: Man kann das Motorrad spüren, es lässt sich kontrolliert einlenken und macht Spaß, wenn die Strecke abwechslungsreich ist.

Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken eher bei Stabilität und Ruhe aus. In Situationen, in denen man gleichmäßig fährt, kann die Pursuit sehr souverän wirken. Das Fahrwerk unterstützt dann eher das „Gleiten“ als das „Kicken“ – ein Unterschied, der sich vor allem auf längeren Strecken bemerkbar macht.

Auch bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typisches Bild: Die Street Bob wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das für kontrollierte Cruiser-Manöver ausgelegt ist, während die Pursuit auf wiederholtes, sicheres Verzögern im Reisebetrieb setzt. Beide können überzeugen – aber die Prioritäten sind verschieden.

Ausstattung und Technik: Reduktion vs. Reise-Features

Die Harley-Davidson Street Bob ist im Kern ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das bedeutet nicht, dass Technik fehlt – aber die Ausrichtung ist klar: weniger Ablenkung, mehr Fahrgefühl. Wer gern selbst entscheidet, wie „clean“ oder „individuell“ das Motorrad sein soll, findet hier eine Basis, die sich gut anpassen lässt.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen stärker als Komplettpaket gedacht. Die Ausstattung zielt auf Alltagstauglichkeit und Reisekomfort. Das macht sie besonders interessant, wenn man nicht nur fahren, sondern auch ankommen möchte – mit möglichst wenig Stress und möglichst viel Komfort.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

Street Bob – Stärke: klare, reduzierte Ausrichtung und ein Motorrad, das sich gut „fühlen“ lässt. Street Bob – Schwäche: Wer viele Komfort- und Reise-Features erwartet, wird bei der Pursuit schneller das Gefühl haben, „mehr Motorrad fürs Reisen“ zu bekommen.

Pursuit Dark Horse – Stärke: Reiseorientierte Ausstattung und ein Gesamtpaket, das längere Fahrten angenehmer macht. Pursuit Dark Horse – Schwäche: Wer bewusst auf ein schlankes Setup setzt, könnte die Pursuit als weniger „pur“ empfinden.

Design und Sound: Emotionen im Vergleich

Beim Thema Design und Sound wird der Vergleich schnell emotional. Die Street Bob steht für den klassischen Harley-Look: markant, eigenständig und mit einer Optik, die sofort nach Cruiser-Vibe aussieht. Der Sound und das Fahrgefühl passen dazu: Man fährt nicht nur, man erlebt.

Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt dagegen wie ein moderneres, „großes“ Motorrad. Der Auftritt ist weniger „minimal“ und mehr „präsent“. Auch hier spielt der Sound eine Rolle, aber die Gesamtwirkung ist stärker auf Reise und Komfort ausgelegt.

Wofür eignet sich welches Motorrad? (Vergleich der Nutzungsprofile)

Wenn man die beiden Modelle anhand ihrer typischen Stärken gegenüberstellt, ergibt sich ein klares Bild:

  • Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut zu Fahrern, die ein klassisches Cruiser-Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und bei kürzeren Touren besonders viel Spaß macht.
  • Indian Pursuit Dark Horse passt besonders gut zu Fahrern, die ein Reisemotorrad wollen: komfortabel, souverän und mit einer Ausstattung, die längere Strecken angenehmer macht.

Die Unterschiede in den Vergleichswerten (wie sie sich in der Praxis in Komfort, Stabilität und Gesamtaufbau zeigen) führen genau zu diesen Nutzungsprofilen. Wer häufig pendelt oder gern spontan fährt, wird die Street Bob oft als „die richtige“ Wahl empfinden. Wer dagegen regelmäßig große Distanzen plant oder einfach gern mit maximaler Komfortreserve unterwegs ist, wird die Pursuit eher bevorzugen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die ein reduziertes Cruiser-Erlebnis suchen: direktes Fahrgefühl, klassischer Look und viel Spaß bei kürzeren Touren oder im Stadtbetrieb. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt und bei dem das Gefühl für die Straße im Vordergrund steht. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Reise-Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Anforderungen ruhig und souverän bleibt, trifft mit der Indian Pursuit Dark Horse die passendere Entscheidung. Die Pursuit spielt ihre Stärken vor allem in der Kombination aus Komfort, Stabilität und einem stärker „touring“-orientierten Gesamtpaket aus. Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Fans mit Fokus auf puren Fahrspaß – Pursuit für Reisende, die bequem und entspannt ankommen wollen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙