UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2016
Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
Weiter zum Testbericht
Einmal hin, alles drin
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Pro:
  • Wendig
  • Motor ausreichend kräftig
  • für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm
Gewicht206kg
Radstand1.410mm
Länge2.110mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder Reihe
Hubraum649ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km
Leistung72 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite372km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.
Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.500€, ohne Bj-Beschränkung ab 1.500€ 
  • Baujahre: 2006-2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: über die Baujahre hinweg fast alle Farben erhältlich

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Street Bob vs. Kawasaki ER-6n: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Kawasaki ER-6n, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren spürt: Charakter, Sitzposition, Alltagstauglichkeit und das Gefühl, das sich beim Starten und Losrollen einstellt. Genau darum soll es hier gehen – mit einem Blick auf die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, welche Art von Fahrern jeweils besonders gut passt.

Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Charakter vs. Naked-Alltag

Die Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Look: kompakt, markant und mit einem Auftritt, der Aufmerksamkeit erzeugt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass sich Fahrten wie „Erlebnis“ anfühlen – mit einem Motorcharakter, der eher nach Drehmoment und Gelassenheit klingt als nach sportlicher Hochdrehzahl. Die Street Bob ist damit weniger das Bike, das man „schnell mal“ aus dem Stand heraus jagt, sondern eher das, das man bewusst fährt.

Die Kawasaki ER-6n verfolgt eine andere Philosophie: ein Naked Bike für den Alltag, mit einer aufgeräumten, funktionalen Optik und einem Fahrgefühl, das auf Agilität und Alltagstauglichkeit setzt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, kurze Strecken und auch für längere Fahrten, wenn man eine neutrale Sitzposition und ein unkompliziertes Handling schätzt.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Street Bob spielt ihre Stärken eher über den Charakter aus. Der Motor wirkt „druckvoll“ und vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig nachlegen muss, um zügig voranzukommen. Das ist besonders dann angenehm, wenn der Verkehr stop-and-go ist oder wenn man auf Landstraßen entspannt unterwegs ist.

Die ER-6n wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man über Kontrolle und Drehfreude erlebt. Das Fahrgefühl ist oft „direkter“ im Sinne von: Gas geben, reagieren lassen, sauber dosieren. Gerade wer gerne zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert oder das Motorrad als Werkzeug für abwechslungsreiche Strecken sieht, wird die ER-6n häufig als stimmig empfinden.

Sitzposition und Ergonomie: Cruiser entspannt, Naked funktional

Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Street Bob ist typischerweise auf einen entspannten Cruiser-Stil ausgelegt: eher aufrecht mit dem Gefühl von „mitten im Motorrad“ statt „auf dem Motorrad“. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil man nicht permanent in einer sportlichen Haltung „arbeitet“.

Die ER-6n bietet eine eher neutrale, alltagstaugliche Ergonomie. Die Sitzhaltung wirkt funktional und unterstützt ein Handling, das sich leicht anfühlt – besonders in der Stadt oder bei häufigem Richtungswechsel. Wer viel zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken pendelt, profitiert oft von dieser unkomplizierten Haltung.

Handling und Fahrbarkeit: Wie leicht fühlt sich das Motorrad an?

Beim Thema Handling zeigt sich im Vergleich meist ein klares Muster: Die ER-6n wirkt im Alltag oft agiler. Das liegt nicht nur am Motorradtyp, sondern auch daran, wie sich ein Naked Bike in engen Situationen anfühlt. Das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr häufig leichter „führen“, und das Tempo kann man gut dosieren, ohne dass sich das Bike sperrig anfühlt.

Die Street Bob ist nicht „schwer“ im Sinne von unhandlich, aber sie vermittelt eher das Gefühl eines Motorrads, das man mit Ruhe bewegt. In flotten Passagen kann das sehr stimmig sein, während in engen Situationen der Cruiser-Charakter stärker spürbar wird. Wer gerne cruised und nicht ständig maximal agil sein muss, wird die Street Bob entsprechend genießen.

Stärken und Schwächen: Was die Modelle jeweils besonders gut können

Harley-Davidson Street Bob – Stärken

  • Charakter und Stil: Die Street Bob wirkt wie ein Statement – optisch und vom Fahrgefühl her.
  • Entspanntes Fahren: Der Motorcharakter unterstützt eine gelassene Fahrweise, besonders bei gleichmäßigem Tempo.
  • Tour-Feeling: Die Cruiser-typische Sitzhaltung passt oft gut zu längeren Fahrten, bei denen man nicht „sportlich“ arbeiten möchte.

Harley-Davidson Street Bob – Schwächen

  • Weniger „Allround-Agilität“: In sehr engen oder häufig wechselnden Situationen kann die ER-6n im Vergleich leichter wirken.
  • Anspruch an Fahrstil: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Naked Bike anfühlt, wird die Street Bob eher anders erleben.

Kawasaki ER-6n – Stärken

  • Alltagstauglichkeit: Das Naked-Konzept unterstützt ein unkompliziertes Handling im Stadtverkehr.
  • Fahrbarkeit und Dosierung: Die ER-6n lässt sich häufig sehr gut kontrollieren, was das Fahren planbar macht.
  • Vielseitigkeit: Für unterschiedliche Streckenprofile wirkt das Motorrad oft „einfach passend“.

Kawasaki ER-6n – Schwächen

  • Weniger Cruiser-Feeling: Wer vor allem den markanten Harley-Charakter sucht, wird bei der ER-6n eine andere Art von Motorrad-Erlebnis erwarten.
  • Optik und Sound: Das Naked-Design ist funktional – wer den klassischen Cruiser-Look priorisiert, wird das anders gewichten.

Vergleich der „Eignung“: Für welche Fahrprofile passt welches Bike?

Im Alltag zeigt die ER-6n häufig ihre Stärken: kurze Strecken, Stadtverkehr, häufiges Abbremsen und Anfahren – das Motorrad wirkt dabei wie ein unkomplizierter Begleiter. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt und nicht ständig „überlegt“ werden muss, findet in der ER-6n oft eine passende Basis.

Die Street Bob ist dagegen besonders dann im Element, wenn Fahrten bewusst gestaltet werden: Landstraße, entspannte Touren, das Gefühl von „ich fahre jetzt einfach“. Wer Wert auf Stil, Charakter und ein Motorrad legt, das sich nicht wie ein reines Transportmittel anfühlt, wird die Street Bob häufig als stimmiger erleben.

Worauf beim Kauf achten: Vergleich als Entscheidungshilfe

Bei der Wahl zwischen Harley-Davidson Street Bob und Kawasaki ER-6n lohnt es sich, nicht nur auf das eigene Bauchgefühl zu hören, sondern auch die eigenen Routinen ehrlich zu betrachten. Wie oft wird in der Stadt gefahren? Wie wichtig ist eine entspannte Sitzhaltung? Welche Art von Fahrgefühl wird bevorzugt – eher „druckvoll und gelassen“ oder eher „agil und kontrolliert“?

Auch die Frage nach dem geplanten Einsatz spielt eine Rolle: Wer vor allem pendelt und flexibel unterwegs sein möchte, wird die ER-6n meist als pragmatischer empfinden. Wer hingegen Touren liebt, den Cruiser-Look sucht und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird mit der Street Bob eher glücklich.

Fazit:

Die Kawasaki ER-6n ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, agiles Naked Bike für Alltag und abwechslungsreiche Strecken suchen. Sie wirkt leicht zu beherrschen, unterstützt eine funktionale Sitzposition und passt besonders gut zu Fahrten, bei denen häufiges Manövrieren und saubere Dosierung gefragt sind. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „einfach läuft“ und sich vielseitig einsetzen lässt, findet in der ER-6n meist die passendere Basis.

Die Harley-Davidson Street Bob empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die Charakter, Stil und entspanntes Cruiser-Feeling priorisieren. Die Street Bob spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Fahrten bewusster geplant sind: Landstraße, Touren und das gute Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das nicht nur funktioniert, sondern auch ausstrahlt. Wer genau dieses Erlebnis sucht, wird mit der Street Bob deutlich mehr „Motorradgefühl“ mitnehmen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙