| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Harley-Davidson Street Bob vs Kawasaki W 800: Vergleich für Cruiser-Fans mit Retro-Ambitionen
Wenn es um Harley-Davidson Street Bob und Kawasaki W 800 geht, treffen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht der markante Bobber-Ansatz mit klassischem Harley-Feeling, auf der anderen Seite die japanische Retro-Interpretation der W-Serie. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick ähnlich „zeitlos“, doch beim Fahren zeigen sich deutliche Unterschiede. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken haben die Modelle im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil?
Design und Charakter: Bobber-Optik vs. klassische Retro-Linie
Harley-Davidson Street Bob: kompakt, kantig, kompromisslos
Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie ein Statement: reduziert, muskulös und mit dem typischen Harley-Charakter. Der Look ist darauf ausgelegt, dass das Motorrad „präsent“ ist – auch wenn es im Alltag eher pragmatisch genutzt wird. Gerade die Bobber-Anmutung sorgt dafür, dass die Street Bob optisch schnell als „eigenständig“ wahrgenommen wird.
Kawasaki W 800: elegant, stimmig, nostalgisch
Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf eine stimmige, klassische Retro-Linie. Das Design wirkt weniger „aggressiv“, dafür sehr harmonisch. Wer sich an runden Formen, traditionellen Proportionen und einem insgesamt zeitlosen Auftritt erfreut, findet hier schnell den passenden Stil.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. ruhiger Retro-Antrieb
Street Bob: kräftiger Punch und Harley-typische Reaktion
Beim Harley-Davidson Street Bob Vergleich fällt vor allem der Motorcharakter auf: Der Antrieb reagiert spürbar direkt und vermittelt ein Gefühl von „Kraft aus dem Stand“. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt wird oder wenn auf der Landstraße zügig Lücken genutzt werden. Die Street Bob fühlt sich dabei weniger wie ein „Drehzahlwerk“ an, sondern eher wie ein Cruiser, der seine Stärke im Alltag ausspielt.
W 800: gleichmäßiger Lauf und entspannter Rhythmus
Die Kawasaki W 800 fährt sich dagegen oft als „ruhiger“ und gleichmäßiger. Der Motorcharakter ist weniger auf spontane Schläge ausgelegt, sondern auf einen flüssigen, kontrollierten Vortrieb. Das ist besonders angenehm, wenn entspannte Touren im Vordergrund stehen oder wenn das Motorrad auch mal im Alltag genutzt wird, ohne dass ständig „gearbeitet“ werden muss.
Ergonomie und Sitzposition: wie sich die Haltung im Alltag anfühlt
Street Bob: sportlicher als erwartet, aber klar Cruiser-orientiert
Die Harley-Davidson Street Bob bietet eine Sitzposition, die zwar Cruiser-typisch ist, aber dennoch einen gewissen „Biss“ vermittelt. Das hilft, wenn man auf der Landstraße nicht nur gemütlich rollen, sondern auch aktiv fahren möchte. Gleichzeitig bleibt die Street Bob eher auf Fahrspaß als auf maximale Langstrecken-Entspannung ausgelegt.
W 800: angenehm zugänglich und alltagstauglich
Die Kawasaki W 800 wirkt in der Ergonomie oft sehr zugänglich. Die Haltung unterstützt ein entspanntes Handling, ohne dass man sich „verkrampft“ fühlt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein Vorteil, wenn das Motorrad sowohl für kurze Wege als auch für längere Ausfahrten genutzt wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit im Stadtverkehr
Street Bob: souverän bei Tempo, fordert aber Aufmerksamkeit
Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Straße klar ist und man das Motorrad in einen Rhythmus bringt. In schnellen Kurven oder bei zügigerem Fahren wirkt sie stabil und „steht“, was Vertrauen schafft. Als Schwäche kann sich zeigen, dass sie im sehr engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt als leichtere oder stärker auf Agilität ausgelegte Modelle.
W 800: gutmütig, kontrolliert und angenehm zu bewegen
Die Kawasaki W 800 ist im Handling oft unkompliziert. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Rangieren fühlt sie sich meist angenehm an. Das ist ein Pluspunkt, wenn das Motorrad häufig im Alltag bewegt wird. Wer jedoch sehr sportliche Fahrdynamik erwartet, wird eher feststellen, dass die W 800 auf Komfort und Gleichmäßigkeit optimiert ist.
Bremsen und Sicherheit: wie das Vertrauen entsteht
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Die Street Bob vermittelt beim Bremsen häufig das Gefühl von „direkter Kontrolle“, während die W 800 eher durch ruhige Dosierbarkeit überzeugt. Beide können im Alltag sicher genutzt werden, aber die Art, wie sich das Motorrad unter Last und beim Verzögern verhält, unterscheidet sich. Wer häufig stark abbremsen muss (z. B. Stadtverkehr), profitiert oft von der klaren Rückmeldung der Street Bob. Wer dagegen gleichmäßige Fahrten bevorzugt, wird die gut dosierbare Art der W 800 schätzen.
Komfort und Alltag: kurze Wege, lange Touren, echte Nutzung
Street Bob: Spaßfaktor hoch, Langstreckenkomfort abhängig von Setup
Die Harley-Davidson Street Bob macht auf Touren Spaß, aber der Komfort hängt stärker davon ab, wie man das Motorrad für sich einrichtet. Wer viel auf Landstraßen unterwegs ist und gerne „aktiv“ fährt, wird die Street Bob schnell mögen. Wer hingegen sehr lange Strecken am Stück plant, sollte realistisch einplanen, dass Komfort-Details wie Sitz, Windschutz und Ergonomie stärker ins Gewicht fallen.
W 800: entspannter Reise-Charakter mit Retro-Flair
Die Kawasaki W 800 wirkt oft wie ein Motorrad, das man einfach „laufen lassen“ kann. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen nicht jede Ausfahrt ein sportliches Event sein soll. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass der Fokus weniger auf maximaler Durchzugskraft liegt, sondern auf einem harmonischen Gesamtpaket.
Typische Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Bob
- Charakter und Sound: Das Motorrad wirkt emotional und hebt sich im Straßenbild deutlich ab.
- Direkte Motorreaktion: Besonders beim Anfahren und beim dynamischen Fahren spürbar.
- Stabilität bei zügigerem Tempo: Gibt auf der Landstraße ein gutes Gefühl.
Schwächen der Harley-Davidson Street Bob
- Weniger „spielerisch“ im engen Stadtverkehr: Das Handling kann im Alltag weniger leicht wirken.
- Komfort stärker abhängig vom Fahrer-Setup: Für lange Strecken lohnt sich ein Blick auf Details.
Stärken der Kawasaki W 800
- Gleichmäßiges Fahrgefühl: Ruhiger Rhythmus, angenehm im Alltag.
- Retro-Design mit stimmiger Gesamtwirkung: Klassisch ohne zu übertreiben.
- Unkompliziertes Handling: Oft leicht zu bewegen, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Schwächen der Kawasaki W 800
- Weniger „Punch“ im Vergleich: Wer sehr sportliche Beschleunigung erwartet, könnte enttäuscht sein.
- Fokus auf Harmonie statt maximale Dynamik: Für ambitionierte Fahrstile ist sie weniger „auf Kante“ gebaut.
Welche Zielgruppe passt besser?
Der wichtigste Unterschied zwischen Harley-Davidson Street Bob und Kawasaki W 800 ist nicht nur die Technik, sondern die Erwartungshaltung: Die Street Bob belohnt den Fahrer, der Emotion, Sound und dynamische Reaktion sucht. Die W 800 belohnt den Fahrer, der ein harmonisches Retro-Gesamtpaket möchte – mit unkomplizierter Bedienung und einem entspannteren Fahrrhythmus.
Für wen eignet sich die Harley-Davidson Street Bob besonders?
Die Street Bob ist besonders passend, wenn das Motorrad häufig für Fahrten genutzt wird, bei denen man gerne „spürt“, wie der Motor arbeitet. Wer auf Landstraßen gern zügig unterwegs ist, Wert auf Harley-typische Präsenz legt und ein Motorrad möchte, das optisch wie technisch eine klare Handschrift trägt, findet hier eine starke Wahl.
Für wen eignet sich die Kawasaki W 800 besonders?
Die W 800 passt besonders gut, wenn der Fokus auf entspannten Touren, gleichmäßigem Vortrieb und einem Motorrad liegt, das im Alltag unkompliziert bleibt. Wer Retro-Design liebt, aber nicht ständig maximale Dynamik abrufen muss, bekommt mit der W 800 ein stimmiges Bike, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn Emotion, Sound und eine spürbar direkte Motorreaktion im Vordergrund stehen. Sie wirkt auf der Landstraße souverän und macht besonders dann Spaß, wenn das Fahren aktiv gestaltet wird. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Komfort und die „Leichtigkeit“ im engen Stadtverkehr weniger im Fokus stehen. Die Kawasaki W 800 gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, ruhiger Fahrrhythmus und unkompliziertes Handling zählen. Sie ist ideal für entspannte Touren und für alle, die Retro-Ästhetik mögen, ohne ständig nach maximaler Dynamik zu suchen. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem durch Charakter und Dynamik überzeugt, greift zur Street Bob. Wer ein harmonisches, gutmütiges Retro-Gesamtpaket möchte, findet in der W 800 die passendere Option.