UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Harley-Davidson Street Bob vs. KTM 1290 Super Duke R: Zwei Charaktere, ein Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassischer Cruiser-Ansatz mit markantem V-Twin-Feeling und reduzierter Optik auf eine moderne, kompromisslos sportliche Naked-Bike-Philosophie. Beide Bikes sind für sich genommen stark – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden: beim Motorcharakter, bei der Art, wie sie sich beschleunigen und wie sie sich in Kurven anfühlen, sowie bei Themen wie Ergonomie, Fahrwerk und Bremsen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegeneinander abgewogen, damit klar wird, welches Bike eher zu welchem Fahrstil passt.

Motorcharakter: V-Twin-Feeling vs. KTM-Performance

Harley-Davidson Street Bob: Drehmoment und Sound als Kernkompetenz

Die Harley-Davidson Street Bob steht für ein direktes, emotionales Fahrerlebnis. Der V-Twin liefert spürbares Drehmoment, das sich besonders im unteren bis mittleren Drehzahlbereich angenehm anfühlt. Das macht das Bike vor allem dann attraktiv, wenn entspanntes Fahren, ein souveränes Ansprechverhalten und ein charakteristischer Sound wichtiger sind als das letzte Zehntel in der Beschleunigung.

Stärken zeigt die Street Bob vor allem dann, wenn die Fahrt nicht nur aus „Vollgas und fertig“ besteht, sondern aus flüssigem Vorankommen, kontrolliertem Gasgeben und einem Fahrstil, der das Motorrad nicht ständig in hohe Drehzahlen zwingt. Wer das mag, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.

KTM 1290 Super Duke R: Kraftentfaltung und Dynamik

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen auf maximale Performance ausgelegt. Der Motorcharakter wirkt deutlich „sportlicher“: Die Leistungsentfaltung ist darauf getrimmt, schnell zu reagieren und auch bei zügigem Tempo jederzeit Reserven zu bieten. Das Bike fühlt sich dadurch besonders dann richtig an, wenn die Strecke kurvig wird und das Tempo nicht nur gehalten, sondern aktiv gesteuert werden soll.

In der Praxis bedeutet das: Die Super Duke R wirkt wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren. Sie belohnt frühes Einlenken, beherztes Gasgeben und eine Fahrweise, bei der das Motorrad spürbar mitarbeitet. Schwächen liegen eher dort, wo ein Cruiser-ähnlicher Komfort oder ein „einfach nur entspannt rollen“ im Vordergrund steht.

Fahrgefühl und Handling: Cruiser-Relax vs. Naked-Sport

Street Bob: leicht zu genießen, aber nicht auf maximale Agilität getrimmt

Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt ein ruhigeres, bodenständigeres Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt stabil und gelassen, besonders bei moderatem Tempo und auf Strecken, auf denen man nicht ständig am Limit arbeitet. Das Handling ist dabei nicht „träge“, aber es ist klar weniger auf kompromisslose Agilität ausgelegt als bei einem sportlich orientierten Naked Bike.

Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder längere Strecken eher entspannt angeht, profitiert von der Art, wie die Street Bob das Fahren organisiert. Allerdings kann es bei sehr sportlicher Gangart weniger „spitz“ wirken als die KTM – vor allem dann, wenn es darum geht, das Motorrad maximal präzise und schnell zu bewegen.

Super Duke R: direkt, agil und auf Kurvenarbeit ausgelegt

Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken im dynamischen Bereich aus. Das Fahrgefühl ist spürbar direkter: Einlenken, Lastwechsel und Beschleunigung greifen schneller ineinander. Dadurch entsteht das Gefühl, dass das Motorrad förmlich „mitdenkt“ – besonders auf kurvigen Strecken.

Die Kehrseite: Wer ein eher entspanntes, cruiser-typisches Tempo bevorzugt, kann die KTM als „zu wach“ empfinden. Das Bike fordert eher eine aktive Fahrweise ein. Dafür wird man mit einem sehr sportlichen Gesamtgefühl belohnt, das auch bei zügigem Fahren stabil und kontrollierbar bleibt.

Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Street Bob: entspannter Look, entspannteres Fahren

Die Harley-Davidson Street Bob ist ergonomisch auf ein klassisches Cruiser-Gefühl ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man eher „sitzt und fährt“ statt „sich in eine Sporthaltung zu drücken“. Das macht das Motorrad besonders interessant für Fahrten, bei denen Komfort, Stil und ein angenehmes Handling im Vordergrund stehen.

Auf längeren Strecken kann das ein Vorteil sein, solange die eigene Körperhaltung dazu passt. Wer sehr sportlich und „knapp über dem Tank“ fahren möchte, wird bei der Street Bob weniger Unterstützung durch eine sportliche Geometrie bekommen.

Super Duke R: sportlich, aber nicht unkomfortabel

Die KTM 1290 Super Duke R bietet eine sportlichere Sitzposition. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und macht das Bike besonders geeignet für Kurven und zügige Ausfahrten. Gleichzeitig ist die KTM so konzipiert, dass sie im Alltag nicht komplett aus dem Rahmen fällt – allerdings ist sie eher für Fahrer gedacht, die auch im Alltag gern dynamisch unterwegs sind.

Wer viel im Stop-and-Go-Verkehr fährt oder sehr lange Touren mit maximaler Entspannung plant, sollte die persönliche Passform und das eigene Fahrprofil stärker berücksichtigen. Die Street Bob wirkt in solchen Situationen oft „harmonischer“, während die KTM eher „leistungsorientiert“ bleibt.

Fahrwerk und Bremsen: Kontrolle bei Tempo und Lastwechsel

Street Bob: souverän und alltagstauglich

Das Fahrwerk der Harley-Davidson Street Bob ist darauf ausgelegt, das Motorrad stabil und angenehm zu bewegen. Es unterstützt ein ruhiges Fahrverhalten und sorgt dafür, dass Unebenheiten und wechselnde Straßenbedingungen nicht sofort das Fahrgefühl dominieren. Die Bremsen sind dabei so abgestimmt, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren und das Motorrad kontrollierbar zum Stehen bringen.

In sehr sportlichen Situationen kann die KTM zwar mehr „Biss“ vermitteln, aber die Street Bob bleibt ein stimmiges Motorrad für Fahrer, die nicht ständig die Grenzen ausloten wollen.

Super Duke R: sportliche Reserven und präzise Dosierung

Die KTM 1290 Super Duke R setzt auf ein Fahrwerks- und Bremssystem, das auf hohe Dynamik ausgelegt ist. Das merkt man besonders bei schnellen Richtungswechseln und beim harten Anbremsen vor Kurven. Die Bremsleistung und die Dosierbarkeit sind ein wichtiger Teil des sportlichen Gesamteindrucks.

Wenn es darum geht, Tempo in Kurven zu managen und das Motorrad unter Last stabil zu halten, spielt die KTM ihre Stärken aus. Schwächen zeigen sich eher im Komfortanspruch: Wer ein sehr „weiches“ oder cruiser-typisch entspanntes Fahrgefühl sucht, wird die KTM möglicherweise als straffer empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Bob – typische Stärken

  • Emotionales Fahrgefühl durch den V-Twin-Charakter
  • Angenehmes Ansprechverhalten im unteren bis mittleren Drehzahlbereich
  • Alltags- und Tourentauglichkeit mit cruiser-typischer Ruhe
  • Stabiler, gelassener Eindruck bei moderatem Tempo

Harley-Davidson Street Bob – mögliche Schwächen

  • Weniger „spitz“ und kompromisslos sportlich als die KTM bei sehr dynamischer Fahrweise
  • Wer maximale Agilität und Performance-Fokus sucht, findet bei der KTM eher die passende Ausrichtung

KTM 1290 Super Duke R – typische Stärken

  • Sportliche Dynamik mit starker Leistungsentfaltung
  • Agiles Handling für Kurven und zügiges Fahren
  • Hohe Kontrolle bei Lastwechseln und Anbremsmanövern
  • Performance-Feeling auch bei anspruchsvolleren Fahrten

KTM 1290 Super Duke R – mögliche Schwächen

  • Kann bei sehr entspanntem Fahrstil „zu sportlich“ wirken
  • Wer maximalen Cruiser-Komfort priorisiert, findet bei der Street Bob oft die passendere Basis

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Kernunterschied zwischen Harley-Davidson Street Bob und KTM 1290 Super Duke R liegt weniger in „besser oder schlechter“, sondern in der Frage, was beim Fahren am meisten zählt. Die Street Bob ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem genossen werden soll: mit Charakter, Sound und einem souveränen, nicht übertrieben fordernden Fahrgefühl. Die KTM ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem aktiv gefahren werden soll: mit sportlicher Agilität, starker Performance und einem Setup, das Kurvenarbeit und zügiges Tempo besonders belohnt.

Typische Einsatzszenarien

  • Stadt, Feierabendrunde, entspanntes Cruisen: eher Street Bob
  • Kurvenreiche Strecken, sportliche Ausfahrten, Performance-Fokus: eher Super Duke R
  • Gemischte Nutzung mit gelegentlicher Dynamik: Entscheidung nach persönlichem Fahrstil

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Bob ist für Fahrerinnen und Fahrer die richtige Wahl, wenn ein emotionaler V-Twin-Charakter, ein ruhigeres Fahrgefühl und ein stimmiger Cruiser-Alltag im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Touren, bei denen das Motorrad nicht ständig „auf Sport“ gestellt werden muss, sondern bei denen Komfort, Sound und Gelassenheit zählen. Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen, wenn dynamisches Fahren Priorität hat: starke Leistungsentfaltung, präzises Handling und ein Fahrwerk, das bei Tempo und Lastwechseln spürbar Reserven bietet. Wer Kurven nicht nur durchfährt, sondern aktiv arbeitet, wird mit der KTM deutlich mehr sportliche Befriedigung finden. Kurz gesagt: Street Bob für Charakter und entspanntes Genießen, Super Duke R für Performance und sportliche Kontrolle. Die beste Entscheidung hängt daher vor allem davon ab, ob das eigene Fahrgefühl eher „Cruiser“ oder eher „Naked-Sport“ sein soll.

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