| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs KTM RC 390: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so grundverschieden wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die KTM RC 390, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um Charakter, Erlebnis und darum, wie sich das jeweilige Motorrad im Alltag und auf der Strecke anfühlt. Die Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Look, für einen entspannten Rhythmus und für das Gefühl, mit jeder Fahrt ein Stück Stil mitzunehmen. Die RC 390 dagegen ist auf Agilität und sportliche Dynamik ausgelegt – ein Motorrad, das sich wie gemacht anfühlt, wenn die Straße Kurven hergibt.
Grundidee: Cruiser-Feeling vs. Sportlichkeit
Harley-Davidson Street Bob: entspannter Vibe
Die Street Bob ist ein Motorrad, das den Fokus auf Präsenz und Fahrkultur legt. Der Aufbau und die typische Cruiser-Sitzhaltung fördern ein ruhigeres Vorankommen. Das Motorrad wirkt nicht wie ein Gerät, das ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern wie eines, das den Weg in den Vordergrund stellt. Wer gern mit einem gewissen „Flow“ fährt, findet hier schnell eine passende Basis.
KTM RC 390: präzise und spritzig
Die KTM RC 390 ist dagegen klar auf Performance im Alltag und sportliche Fahrweise ausgerichtet. Die Geometrie und die Auslegung zielen darauf, dass das Motorrad schnell auf Lenkimpulse reagiert. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken und beim dynamischen Fahren Spaß macht. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für schnelle Richtungswechsel sieht, wird die RC 390 als sehr stimmig empfinden.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder „anfühlen“
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Street Bob steht für einen kräftigen, eher gleichmäßigen Charakter, der sich gut für entspanntes Fahren eignet. Die RC 390 wirkt dagegen lebendiger und drehfreudiger, wodurch sie sich besonders dann stark anfühlt, wenn das Tempo nicht nur gehalten, sondern aktiv aufgebaut wird. Beide Motorräder können Fahrspaß liefern – aber auf unterschiedliche Weise: Die Street Bob über den Stil und den ruhigen Drive, die RC 390 über Dynamik und Reaktionsfreude.
Sitzposition und Ergonomie
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Street Bob unterstützt eine Haltung, die eher auf Komfort und entspanntes Handling ausgelegt ist. Dadurch wirkt das Motorrad im Stadtverkehr und auf längeren Strecken weniger „angespannt“. Die RC 390 hingegen bringt eine sportlichere Sitzposition mit, die den Fahrer näher an die Kontrolle über das Motorrad heranholt. Das ist ideal, wenn die Fahrweise sportlich sein soll – kann aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit auf längeren Strecken weniger bequem wirken.
Handling und Fahrdynamik: Kurven, Lenkpräzision und Stabilität
Lenkverhalten und Agilität
Die KTM RC 390 spielt ihre Stärken vor allem bei Agilität aus. Sie lässt sich spürbar leichter in Richtungen bringen und unterstützt eine aktive Fahrweise. Die Street Bob ist weniger auf „schnelles Umlegen“ getrimmt, wirkt dafür in typischen Cruiser-Situationen souverän. Wer häufig zwischen Ampeln, im dichten Verkehr oder auf Landstraßen mit moderatem Tempo unterwegs ist, profitiert von der entspannten Art der Street Bob. Wer dagegen Kurven gern dynamisch ansteuert, wird die RC 390 als deutlich direkter erleben.
Stabilität bei Tempo
Bei höherem Tempo zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Street Bob vermittelt durch ihren Cruiser-Ansatz ein Gefühl von Gelassenheit und „Ankommen“. Die RC 390 kann ebenfalls zügig bewegt werden, wirkt dabei aber stärker wie ein Motorrad, das man aktiv fährt. Das ist kein Nachteil – eher eine Frage des Fahrstils. Wer das Motorrad gern „arbeitet“, bekommt bei der RC 390 mehr sportliche Rückmeldung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“
Stadtverkehr
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht das Motorrad zu kontrollieren ist und wie angenehm es sich im Stop-and-Go anfühlt. Die RC 390 punktet durch ihre spritzige Reaktion und das agile Handling. Die Street Bob kann im Alltag ebenfalls überzeugen, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst fährt – weniger wie ein reines „Durchschlängel“-Bike. Wer häufig in engen Situationen unterwegs ist, findet in der RC 390 meist den unkomplizierteren Charakter.
Landstraße und längere Strecken
Auf der Landstraße zeigt sich die Stärke der Street Bob besonders dann, wenn man nicht permanent am Limit fährt. Die entspannte Sitzhaltung und der Cruiser-Drive machen längere Abschnitte angenehmer. Die RC 390 ist ebenfalls für längere Touren geeignet, aber sie belohnt eher die sportliche Fahrweise. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als „Kurvenmaschine“ sieht, wird die RC 390 auch über längere Strecken spannend finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Stil und Charakter: Cruiser-Feeling, das man nicht nur fährt, sondern spürt.
- Entspanntes Fahrkonzept: angenehm für Alltag und Touren ohne Dauerstress.
- Komfortorientierte Ergonomie: Sitzhaltung wirkt weniger „sportlich verkrampft“.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger sportliche Agilität im Vergleich zur RC 390.
- Fahrspaß eher über Flow als über maximale Dynamik.
KTM RC 390 – Stärken
- Agiles Handling: schnelle Reaktion auf Lenkimpulse.
- Sportlicher Drive: macht Lust auf zügiges Fahren und Kurven.
- Lebendiges Fahrgefühl: wirkt wie ein Motorrad, das man aktiv steuert.
KTM RC 390 – Schwächen
- Sportlichere Sitzposition: kann je nach Fahrdauer weniger komfortabel sein.
- Anspruch an den Fahrstil: Wer eher entspannt cruisen will, könnte sich weniger „zu Hause“ fühlen.
Welche Zielgruppe passt besser?
Die Frage „Street Bob oder RC 390?“ lässt sich am besten über die eigenen Prioritäten beantworten. Die Street Bob ist besonders passend, wenn Motorradkultur, optische Präsenz und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Menschen, die gern mit Stil unterwegs sind und Touren genießen, ohne ständig nach dem nächsten Kick zu suchen.
Die RC 390 ist dagegen ideal, wenn Fahrdynamik, Agilität und sportliches Handling wichtiger sind als ein klassischer Cruiser-Charakter. Sie passt gut zu Fahrern, die gern zügig fahren, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das schnell auf Eingaben reagiert.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Cruiser-Charakter suchen: entspannte Sitzhaltung, souveränes Fahrgefühl und ein Stil, der auch im Alltag wirkt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn längere Strecken, Landstraßen und ein ruhigerer Rhythmus im Fokus stehen. Die KTM RC 390 passt dagegen besser zu Fahrern, die sportliche Dynamik wollen: agiles Handling, direkte Lenkreaktionen und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht. Wer Kurven dynamisch angeht und das Motorrad aktiv steuert, findet in der RC 390 die passendere Basis. Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Genuss und Gelassenheit, RC 390 für Agilität und sportlichen Spaß.