| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Harley-Davidson Street Bob vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht ein klassischer Cruiser-Ansatz mit markantem Auftritt und entspannterem Fahrgefühl im Vordergrund, dort ein sportlich geprägtes Konzept mit Fokus auf Dynamik, Präzision und einem deutlich „sportlicheren“ Charakter. Beide Bikes können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art.
Erster Eindruck: Stil und Philosophie
Street Bob: reduziert, kernig, Harley-typisch
Die Street Bob setzt auf den typischen Harley-Look: klare Linien, ein „weniger ist mehr“-Gefühl und eine Ausstrahlung, die sofort nach Cruiser klingt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen nicht die schnellste Runde zählt, sondern das Gesamtgefühl: Sound, Haltung und dieses unverwechselbare „Einsteigen und losfahren“-Erlebnis.
Superveloce 800: italienische Sportlichkeit
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das aus dem Stand heraus nach Kurve und Tempo aussieht. Das Design ist deutlich sportlicher, die Linien sind dynamischer, und das Bike vermittelt eher das Gefühl, dass man es gern zügig bewegt. Wer auf präzises Handling und ein agiles Fahrverhalten Wert legt, findet hier eine klare Richtung.
Motorcharakter im Vergleich: Drehmoment vs. Sportgefühl
Street Bob: kräftig von unten, entspannt im Rhythmus
Im Vergleich zeigt die Harley-Davidson Street Bob ihren Charakter vor allem im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Das Fahrgefühl ist weniger „spitz“ und mehr „druckvoll“: Man kann häufig mit ruhigerem Gas arbeiten und das Motorrad trägt einen angenehm durch den Verkehr oder über Landstraßen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht ständig nach dem nächsten Gang sucht, sondern den Motor als entspannte Kraftquelle nutzt.
Superveloce 800: lebendig, drehfreudig, sportlich ansprechbar
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt dagegen stärker ihre Stärken im sportlichen Bereich aus. Der Motor wirkt insgesamt agiler, das Ansprechverhalten ist direkter und das Motorrad lädt dazu ein, mehr Drehzahl zu nutzen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich schneller „nach vorne“ anfühlt – ideal für Kurven, zügige Ausfahrten und Strecken, auf denen man gern Dynamik mitnimmt.
Fahrwerk und Handling: Cruiser-Stabilität vs. Sport-Präzision
Street Bob: souverän, aber eher auf Gelassenheit ausgelegt
Die Street Bob wirkt im Vergleich wie ein Bike, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Das Fahrwerk unterstützt ein entspanntes Tempo und lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. In der Praxis bedeutet das: Für viele Fahrten ist das Motorrad angenehm unkompliziert – besonders, wenn die Strecke nicht nur aus engen Kurven besteht.
Superveloce 800: präzise, agil und kurvenorientiert
Die Superveloce 800 ist dagegen deutlich kurvenorientierter. Das Handling fühlt sich im Vergleich direkter an, die Linie lässt sich schneller aufbauen und das Motorrad wirkt bereit, zügig zu reagieren. Wer gern sportlich fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven nutzt, wird hier eher das „Ja, genau so“-Gefühl bekommen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in unterschiedlichen Stilen
Street Bob: kontrolliert, passend zum Cruiser-Tempo
Bei der Street Bob passen Bremsgefühl und Stabilität gut zum Cruiser-Ansatz. Das Motorrad bremst zuverlässig und vermittelt ein sicheres Gefühl, solange man im typischen Einsatzbereich bleibt. Wer allerdings sehr sportlich fährt und häufig aus hohen Geschwindigkeiten stark verzögert, wird die sportlichere Auslegung der Konkurrenz deutlicher merken.
Superveloce 800: sportliche Reserven für dynamische Situationen
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt im Vergleich „sportlicher“ in der Bremsperformance: Das Motorrad lässt sich kontrolliert verzögern und bleibt dabei stabil. Gerade bei zügiger Fahrweise und häufigen Richtungswechseln spielt die sportliche Auslegung ihre Vorteile aus.
Komfort im Alltag: Sitzgefühl, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Street Bob: entspannte Sitzposition, angenehmer Cruiser-Komfort
Die Harley-Davidson Street Bob punktet im Alltag vor allem durch ihre entspannte Haltung. Das Motorrad ist für viele Fahrten „einfach da“: Man sitzt natürlich, kommt gut in den Rhythmus und kann auch längere Strecken ohne ständiges Umdenken genießen. Für Stadtfahrten und gemütliche Landstraßenrunden ist das ein klarer Vorteil.
Superveloce 800: sportlich, aber nicht automatisch unbequem
Die MV Agusta Superveloce 800 ist sportlicher positioniert, was sich im Vergleich vor allem in der Körperhaltung bemerkbar macht. Das ist nicht zwangsläufig ein Nachteil, aber es richtet sich eher an Fahrer, die eine sportliche Sitzposition akzeptieren oder sogar mögen. Wer oft im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist, wird den Unterschied im Komfortempfinden stärker spüren als auf einer flüssigen Landstraße.
Design und Ausstrahlung: Wer will man sein, wenn man losfährt?
Street Bob: ikonisch und „präsent“
Die Street Bob ist ein Motorrad, das Aufmerksamkeit erzeugt – nicht durch technische Show, sondern durch Stil. Gerade wenn man Wert auf eine klassische Cruiser-Ästhetik legt, wirkt sie wie ein Statement. Das Bike passt zu Fahrern, die gern mit dem Motorrad „auftreten“ und weniger wie ein Rennmaschine wirken wollen.
Superveloce 800: edel, sportlich, italienischer Charakter
Die Superveloce 800 wirkt im Vergleich hochwertig und sportlich. Wer italienische Motorradkultur mag und ein Motorrad sucht, das auch optisch nach Leistung aussieht, bekommt hier genau diese Mischung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl mit kraftvollem Charakter im unteren Bereich
- Alltagstaugliche Ergonomie für Stadt und Landstraße
- Starker Cruiser-Style mit hoher Wiedererkennbarkeit
- Unkompliziertes Handling für viele Fahrprofile
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Sportdynamik im Vergleich zur MV Agusta
- Sportliche Fahrweise fühlt sich eher „gemütlich“ an, nicht kompromisslos aggressiv
MV Agusta Superveloce 800 – Stärken
- Sportlich präzises Handling und kurvenorientiertes Fahrgefühl
- Direkter Motorcharakter mit mehr „Biss“ bei höherer Drehzahl
- Mehr Reserven für dynamische Fahrten
- Hochwertiger, sportlicher Auftritt
MV Agusta Superveloce 800 – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann im Alltag je nach Fahrstil stärker auffallen
- Cruiser-Fahrerwünsche nach maximaler Gelassenheit werden weniger getroffen
Welche Wahl passt besser? – Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem entspannt, kernig und alltagstauglich sein soll. Sie passt zu Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist, bei denen Sound und Stil zählen und bei denen man gern mit ruhigem Rhythmus unterwegs ist. Wer ein Bike sucht, das sich unkompliziert anfühlt und Cruiser-Charakter lebt, wird mit der Street Bob deutlich zufriedener sein.
Die MV Agusta Superveloce 800 empfiehlt sich, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und kurvenorientiertes Fahren im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten, gern mehr Drehzahl nutzen und bei zügiger Fahrweise ein besonders direktes Feedback schätzen. Wer ein sportliches Gesamtpaket sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, trifft mit der Superveloce 800 eher die richtige Entscheidung.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Genuss und Gelassenheit, Superveloce 800 für sportliche Präzision und Dynamik.