| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
- reisetaugliche Sitzposition
- satte Straßenlage, guter Windschutz
- zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
- viel Motorrad für wenig Geld
- etwas schwerfällig in engen Kurven
- für Fahranfänger ungeeignet
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.245 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihen-Vierzylinder | |
| Hubraum | 1.255 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen.Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Suzuki GSX-1250 FA – Vergleich, Stärken & Schwächen
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und charakterlich kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Bob steht für puren Cruiser-Style, ein direktes Fahrerlebnis und das Gefühl, dass jede Fahrt nach „mehr“ klingt. Die Suzuki GSX-1250 FA dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder: sportlich inspiriert, mit Fokus auf Fahrbarkeit, Komfort und einem Konzept, das auch längere Strecken souverän abspulen soll.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klarer Einordnung: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrgefühl, Komfort, Handling und die Frage, für welchen Einsatzzweck welches Bike besser passt?
Erster Eindruck: Cruiser-Identität vs. sportlicher Allround-Ansatz
Die Street Bob ist ein Motorrad, das man nicht erklären muss. Der Look ist reduziert, die Haltung ist selbstbewusst, und das Fahrgefühl ist eher „mechanisch“ als „technisch“. Wer auf der Suche nach einem Bike ist, das sich im Alltag nicht verstecken muss und gleichzeitig eine klare Handschrift trägt, findet hier schnell einen Zugang.
Die GSX-1250 FA wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst für mehr als nur kurze Ausfahrten gebaut wurde. Der Ansatz ist: sportliche Dynamik mit alltagstauglicher Ergonomie. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind, auch mal weitere Strecken planen und dabei nicht auf Komfort verzichten möchten.
Motor & Fahrcharakter: Wie fühlt sich die Leistung an?
Harley-Davidson Street Bob: Drehmomentgefühl und „Cruiser-Flow“
Die Street Bob spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Cruiser typischerweise punkten: beim entspannten Fahren, beim Anfahren aus dem Stand und beim gleichmäßigen Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen. Das Fahrgefühl ist weniger „spitz“ und mehr „griffig“ – man bekommt das Gefühl, dass das Motorrad mit einem mitgeht, statt nur auf Drehzahl zu warten.
Das ist besonders angenehm, wenn die Strecken im Alltag wechselhaft sind: Stadtverkehr, Ampelphasen, kurze Landstraßenabschnitte. Die Street Bob wirkt dann wie ein Motorrad, das man einfach „laufen lässt“ und trotzdem jederzeit reagieren kann.
Suzuki GSX-1250 FA: souveräne Dynamik und mehr Reserven
Die GSX-1250 FA ist vom Konzept her stärker auf Dynamik ausgelegt. Der Motorcharakter wirkt insgesamt „moderner“ und zielgerichteter: Beschleunigung fühlt sich gleichmäßiger an, und das Motorrad bleibt auch bei zügiger Fahrweise gut kontrollierbar. Gerade auf Landstraßen und bei Überholvorgängen zeigt sich der Vorteil eines sportlicheren Gesamtpakets.
Während die Street Bob eher über den Cruiser-Flow überzeugt, punktet die GSX-1250 FA über die Kombination aus Durchzug und Fahrbarkeit. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur gemütlich unterwegs sind, sondern auch gerne zügig fahren – ohne dass der Komfort komplett verloren geht.
Fahrwerk & Handling: Stabilität, Kurvengefühl und Alltag
Street Bob: leichtes Handling im Cruiser-Kontext
Die Street Bob ist kein Motorrad, das sich wie ein Sportbike „in die Kurve wirft“. Stattdessen fühlt sie sich in Kurven eher ruhig und kontrolliert an. Das Handling ist dabei angenehm direkt, aber mit dem typischen Cruiser-Charakter: Man fährt eher „mit dem Motorrad“, statt es maximal aggressiv zu fordern.
Im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil, weil das Bike nicht überfordert. Gleichzeitig sollte klar sein: Wer maximale sportliche Agilität sucht, wird bei einem Cruiser-Setup eher Kompromisse akzeptieren müssen.
GSX-1250 FA: mehr Agilität und Stabilität für längere Strecken
Die GSX-1250 FA spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Motorrad wirkt stabil, bleibt auch bei wechselndem Tempo gut berechenbar und unterstützt eine sportlichere Linie. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von Kontrolle, das gerade bei flotterem Fahren hilft.
Das Handling ist insgesamt „universeller“: für die Feierabendrunde genauso wie für die Wochenendtour. Wer häufig unterwegs ist und dabei unterschiedliche Streckenprofile fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell anfühlt, ohne dass man ständig umdenken muss.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windgefühl und Tagesausflüge
Bei der Ergonomie trennen sich die Wege deutlich. Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf eine entspannte Cruiser-Haltung. Das ist ideal für Fahrten, bei denen der Fokus auf dem Fahrgefühl und dem Look liegt – und weniger auf maximaler Aerodynamik oder sportlicher Sitzposition.
Die Suzuki GSX-1250 FA ist dagegen stärker auf „Touring im modernen Sinn“ ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass längere Fahrten nicht zur Belastungsprobe werden. Dazu kommt, dass das Motorrad insgesamt besser für wechselnde Bedingungen gerüstet ist: Stadt, Landstraße, Autobahnabschnitte – die GSX-1250 FA bleibt dabei ein verlässlicher Begleiter.
Ausstattung & Praxis: Was macht den Unterschied im Alltag?
Street Bob: Reduktion als Stärke
Die Street Bob lebt von ihrer Klarheit. Das Motorrad wirkt bewusst nicht überladen, und genau das kann ein echter Vorteil sein: weniger Ablenkung, mehr Fokus aufs Fahren. Gerade wer ein Motorrad sucht, das sich „echt“ anfühlt und nicht wie ein Technikpaket wirkt, wird den Charakter mögen.
Auf der anderen Seite bedeutet Reduktion manchmal auch: Wer besonders viel Komfort-Ausstattung erwartet oder ein sehr „touring-orientiertes“ Gesamtpaket sucht, muss genau hinschauen, was im eigenen Wunschprofil wirklich wichtig ist.
GSX-1250 FA: Tourenkomfort und Alltagstauglichkeit
Die GSX-1250 FA ist in der Praxis oft die „einfachere“ Wahl, wenn der Alltag viele unterschiedliche Anforderungen mitbringt. Das Motorrad wirkt so konzipiert, dass es nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern auch beim täglichen Nutzen. Gerade bei längeren Fahrten zählt, wie gut sich das Bike über Stunden anfühlt – und hier spielt die GSX-1250 FA ihre Stärken aus.
Der mögliche Nachteil: Wer bewusst ein reduziertes Cruiser-Gefühl sucht, könnte die GSX-1250 FA als „zu vielseitig“ oder weniger emotional im klassischen Sinne empfinden. Das ist aber eher eine Frage des Geschmacks als der Qualität.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakter: Cruiser-Feeling mit klarer Identität
- Alltag: entspanntes Fahren, angenehmes Handling im Stadt- und Landstraßenbetrieb
- Fahrgefühl: direkt und „mechanisch“ – viele mögen genau das
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Sportliche Ansprüche: maximale Agilität wie bei sportlich ausgelegten Bikes ist nicht der Fokus
- Touring-Fokus: wer sehr touringlastige Features erwartet, sollte gezielt vergleichen
Suzuki GSX-1250 FA – Stärken
- Vielseitigkeit: gut für unterschiedliche Strecken und Fahrstile
- Langstrecke: komfortorientierter Ansatz für längere Touren
- Dynamik: souveränes Fahrverhalten auch bei zügiger Gangart
Suzuki GSX-1250 FA – Schwächen
- Emotionaler Cruiser-Charakter: weniger „klassisch“ als eine Street-Bob-Interpretation
- Geschmackssache: wer Reduktion und Stil über Technik stellt, könnte weniger begeistert sein
Welche Kaufentscheidung passt? – Orientierung nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Statement anfühlt: für entspannte Fahrten, für das Gefühl von „einfach losfahren“ und für alle, die Cruiser-Charakter priorisieren.
Die Suzuki GSX-1250 FA ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr leisten soll: für längere Touren, für häufige Nutzung und für Fahrer, die Dynamik und Komfort in einem Paket möchten. Wer regelmäßig unterschiedliche Strecken fährt und dabei ein berechenbares, tourentaugliches Gesamtgefühl sucht, wird hier schneller glücklich.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, reduziertem Stil und einem entspannten Fahrgefühl liegt. Sie überzeugt vor allem dort, wo Alltag und Landstraße im Vordergrund stehen und man das Motorrad vor allem wegen seiner Identität fährt. Wer sportliche Höchstagilität erwartet oder ein stark tourenorientiertes Gesamtpaket priorisiert, sollte jedoch genauer prüfen, ob das eigene Wunschprofil wirklich dazu passt.
Die Suzuki GSX-1250 FA empfiehlt sich, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das Komfort und Dynamik zusammenbringt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind, längere Strecken planen und dabei ein souveränes, gut kontrollierbares Fahrverhalten schätzen. Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Gefühl und Stil, GSX-1250 FA für alle, die ein modernes Allround- und Tourenpaket möchten.