| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Harley-Davidson Street Bob vs. Suzuki V-Strom 1000 – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Suzuki V-Strom 1000, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Daten. Es geht um den Charakter: Die Street Bob steht für puren Cruiser-Style, ein direktes Ansprechverhalten und dieses „einfach losfahren“-Gefühl. Die V-Strom 1000 dagegen ist als vielseitiges Touren- und Reisegerät gedacht – mit Fokus auf Alltag, Komfort und souveräne Langstrecke. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahralltag, bei der Ausstattung und bei den Stärken und Schwächen, die im echten Betrieb auffallen.
Grundidee und Motorrad-Charakter
Die Harley-Davidson Street Bob ist ein Cruiser, der bewusst auf Reduktion setzt. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch daran, wie das Motorrad „tickt“. Die Sitzposition ist eher entspannt, der Fokus liegt auf dem Fahrgefühl und dem kernigen Stil. Wer gern mit Gefühl fährt, kurze Wege genießt und das Motorrad als Statement sieht, fühlt sich hier schnell zuhause.
Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist als Allrounder für Touren gebaut. Das Motorrad wirkt wie gemacht für verschiedene Strecken – von der Landstraße bis zur längeren Reise. Dabei ist die V-Strom nicht nur auf „schönes Wetter“ ausgelegt, sondern auf Alltagstauglichkeit und planbares Handling über viele Kilometer.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich von Motorleistung und Drehmoment geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie sich die Kraft nutzbar anfühlt. Die Street Bob liefert ihren Antrieb mit einem cruiser-typischen Charakter: Drehmoment und Ansprechverhalten passen gut zu entspanntem Fahren, bei dem man nicht ständig nach oben drehen muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelphasen und kurze Strecken im Spiel sind.
Die V-Strom 1000 ist dagegen auf gleichmäßige Fahrt und Durchzug über längere Zeit ausgelegt. Gerade bei konstantem Tempo auf der Landstraße oder beim Überholen auf der Autobahn wirkt der Antrieb oft „tourentauglich“: nicht nur kräftig, sondern auch gut dosierbar. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder das Motorrad als Reisebegleiter sieht, profitiert von dieser Art der Kraftentfaltung.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Street Bob wirkt im Vergleich eher „direkt“ und lässt sich im Alltag spürbar handlich bewegen. Das ist ein Plus, wenn häufig enge Straßen, Kreuzungen und wechselnde Situationen vorkommen. Gleichzeitig ist der Cruiser-Ansatz: Die Maschine soll nicht wie ein Sportbike „auf Kante“ funktionieren, sondern souverän und angenehm bleiben.
Die V-Strom 1000 spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Fahrruhe aus. Auf längeren Strecken fühlt sie sich oft wie ein verlässliches Werkzeug an: Geradeauslauf, kontrollierbares Tempo und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern nicht „kippt“. Das macht sie besonders interessant für Tourenfahrer, die nicht nur Kilometer sammeln, sondern auch entspannt ankommen wollen.
Bremsen und Fahrassistenz
Bei Bremsen und Sicherheit ist der Vergleich spannend, weil beide Modelle auf unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Street Bob ist auf ein klassisches Cruiser-Erlebnis ausgelegt: Bremsgefühl und Dosierbarkeit stehen im Vordergrund, während moderne Assistenzfunktionen je nach Ausstattung eine Rolle spielen können. Die V-Strom 1000 ist als Tourenmaschine oft stärker auf „Sicherheit im Alltag“ ausgelegt – insbesondere dann, wenn sie mit modernen Systemen kombiniert ist. In der Praxis bedeutet das: Wer häufig bei wechselnden Bedingungen fährt, profitiert meist von der tourentypischen Sicherheitslogik.
Komfort und Sitzposition: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzgeometrie und Ergonomie. Die Harley-Davidson Street Bob bietet eine entspannte Haltung, die gut zu Stadtfahrten und kürzeren Touren passt. Das Motorrad lädt dazu ein, das Tempo bewusst zu wählen und die Fahrt zu genießen. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken fährt, merkt eher, dass ein Cruiser nicht automatisch die gleiche „Langstrecken-Logik“ wie ein Tourer mitbringt.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist hier im Vorteil, wenn es um Langstreckenkomfort geht. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit kontrolliert und ermüdungsarm unterwegs ist. Dazu kommt die typische Touren-Ausrichtung: Wind- und Wetterschutz, eine sinnvolle Ergonomie und ein Gesamtkonzept, das auf „mehrere Stunden am Stück“ optimiert ist.
Ausstattung und Elektronik: Was hilft wirklich?
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich der Unterschied zwischen Lifestyle und Reiseeinsatz. Die Street Bob setzt eher auf das Wesentliche: ein stimmiges Gesamtbild, ein klares Fahrerlebnis und eine reduzierte, charakterstarke Auslegung. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht von zu vielen Funktionen ablenken lassen möchte.
Die V-Strom 1000 ist dagegen häufig stärker mit Funktionen ausgestattet, die im Alltag und auf Touren spürbar helfen. Dazu zählen je nach Ausstattungsvariante Fahrmodi, moderne Assistenz- und Sicherheitsfeatures sowie eine Elektronik, die das Motorrad vielseitiger macht. Gerade wenn Streckenplan und Wetter sich ändern, ist diese „Anpassungsfähigkeit“ ein echter Pluspunkt.
Windschutz und Wettereinsatz
Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Frage, wie gut sich das Motorrad bei wechselnden Bedingungen fährt. Die V-Strom 1000 ist als Tourenmaschine oft im Vorteil, weil sie auf längere Fahrten mit mehr Komfort ausgelegt ist. Die Street Bob kann natürlich auch auf Tour gehen, aber sie ist eher die Wahl für Fahrer, die den Stil und das Fahrgefühl priorisieren und weniger Wert auf maximalen Wetterschutz legen.
Verbrauch, Alltagskosten und Wartung: Praxis statt Theorie
Beim Thema Verbrauch und Wartung gilt: Beide Motorräder können im Alltag funktionieren, aber sie werden unterschiedlich genutzt. Die Street Bob wird häufig dann besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und entspannte Fahrten im Vordergrund stehen. Die V-Strom 1000 spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken genutzt wird und man dabei Wert auf planbare Betriebskosten und unkomplizierte Routine legt.
Wichtig ist auch der Blick auf den Gesamtzustand beim Kauf: Pflegehistorie, Verschleißteile und Wartungsintervalle sind entscheidend. In der Praxis lohnt es sich, bei beiden Modellen genau hinzuschauen, wie regelmäßig Service gemacht wurde – unabhängig davon, ob es um einen Gebrauchtkauf oder einen Neuwagen geht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakter und Stil: Cruiser-Feeling mit klarer Identität.
- Direktes Fahrgefühl: macht Spaß bei kurzen Strecken und im Stadtverkehr.
- Reduzierter Fokus: weniger „Technikballast“, mehr Fahrgefühl.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Langstreckenkomfort: kann im Vergleich zu Tourern schneller an Grenzen stoßen.
- Touren-Setup: weniger „reiseorientiert“ als die V-Strom-Philosophie.
Suzuki V-Strom 1000 – Stärken
- Vielseitigkeit: geeignet für Alltag, Touren und längere Fahrten.
- Fahrruhe und Stabilität: besonders auf längeren Strecken spürbar.
- Elektronik und Komfort: je nach Ausstattung hilfreich bei wechselnden Bedingungen.
Suzuki V-Strom 1000 – Schwächen
- Charakter: weniger „Cruiser-Statement“, mehr funktionaler Allrounder.
- Fokus: wer reines Cruiser-Feeling sucht, könnte sich weniger angesprochen fühlen.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Die Street Bob ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für den Alltag, für kurze Touren und für das besondere Cruiser-Gefühl genutzt wird. Sie passt zu Fahrern, die gern mit Stil unterwegs sind und das Motorrad als Teil der eigenen Persönlichkeit sehen.
Die V-Strom 1000 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken gedacht ist – mit dem Anspruch, komfortabel anzukommen und dabei flexibel zu bleiben. Wer Touren plant, auch bei wechselndem Wetter fährt und ein Motorrad möchte, das über viele Kilometer zuverlässig funktioniert, wird mit der V-Strom meist glücklicher.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, direktem Fahrgefühl und einem reduzierten, stimmigen Gesamtkonzept liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders im Alltag und bei kürzeren Ausfahrten aus, bei denen Stil und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, Wert auf Fahrkomfort und eine tourentypische Gesamtlogik legt, findet in der Suzuki V-Strom 1000 meist die passendere Basis. Sie wirkt wie ein vielseitiger Reisebegleiter: stabil, komfortorientiert und – je nach Ausstattung – mit Elektronik, die das Fahren im Alltag erleichtert. Kurz gesagt: Street Bob für den Genuss und das Cruiser-Feeling, V-Strom 1000 für Touren, Langstrecke und maximale Alltagstauglichkeit.