| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Suzuki V-Strom 650 – Vergleich im Motorrad-Test
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Suzuki V-Strom 650, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassischer Cruiser-Ansatz mit markantem Stil und direktem Fahrgefühl auf eine vielseitige Reise- und Allround-Maschine, die auf Alltag, Strecke und Touren ausgelegt ist. Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgeführten Eigenschaften der Modelle im Alltag zueinander verhalten: Wo spielt die Street Bob ihre Stärken aus, und wo punktet die V-Strom 650 mit ihrer pragmatischen Art?
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Touren-Allround
Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen unverwechselbaren Cruiser-Charakter. Das Motorrad wirkt kompakt, betont den klassischen Look und vermittelt ein Fahrgefühl, das stark auf „Ankommen“ statt auf „Durchziehen“ ausgelegt ist. Die Suzuki V-Strom 650 dagegen ist als Allrounder gedacht: Sie ist für unterschiedliche Streckenprofile gemacht und fühlt sich sowohl auf Landstraßen als auch auf längeren Touren zuhause.
Schon beim ersten Vergleich der Ausrichtung wird klar: Wer vor allem den Stil, die entspannte Haltung und das direkte Cruiser-Erlebnis sucht, landet eher bei der Street Bob. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das flexibel bleibt und auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt, findet in der V-Strom 650 häufig die passendere Basis.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser vs. aufrechte Reisehaltung
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Sitzposition. Die Street Bob ist typischerweise auf ein entspanntes, cruiser-typisches Sitzen ausgelegt. Das sorgt für ein angenehmes Gefühl im Stadtverkehr und auf kürzeren Ausfahrten, weil die Haltung nicht „sportlich“ nach vorne zieht. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung auf längeren Strecken je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit unterschiedlich empfunden werden.
Die Suzuki V-Strom 650 setzt stärker auf eine aufrechte, reisetaugliche Ergonomie. Das unterstützt eine entspannte Haltung über längere Zeit und macht das Motorrad besonders interessant, wenn häufig Strecken gefahren werden, bei denen man nicht nur „kurz um die Ecke“ unterwegs ist. Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt das Fahrgefühl meist ruhig und kontrolliert.
Was das im Alltag bedeutet
Die Street Bob wirkt im Alltag oft „einfach da“: Sie passt gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht ständig umpositioniert werden muss und bei denen der Charakter im Vordergrund steht. Die V-Strom 650 ist dagegen die Maschine, die man gerne nimmt, wenn der Tag länger wird, die Route unklar ist oder wenn es Richtung Tour geht.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. gleichmäßige Allround-Kraft
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser und Reise-Allrounder. Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt häufig ein Gefühl von „Dampf aus dem Drehzahlkeller“, also ein Ansprechverhalten, das zum entspannten Fahren einlädt. Das passt besonders gut zu Fahrstilen, bei denen man nicht ständig die Drehzahl jagt, sondern den Motor eher „arbeiten lässt“.
Die Suzuki V-Strom 650 wirkt dagegen oft wie ein Motor, der gleichmäßige Leistung liefert und sich für unterschiedliche Situationen gut dosieren lässt. Gerade auf längeren Strecken oder wenn es mal zügiger, mal gemütlicher wird, kann diese Art von Kraftverteilung sehr angenehm sein.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Street Bob – Stärke: Der Motorcharakter unterstützt den Cruiser-Lifestyle und macht das Fahren besonders „gefühlig“.
Street Bob – Schwäche: Wer sehr sportlich beschleunigen oder dauerhaft hohe Tempi bevorzugt, könnte je nach Erwartung schneller an Grenzen stoßen, weil der Fokus nicht primär auf maximaler Dynamik liegt.
V-Strom 650 – Stärke: Die Kraft wirkt alltagstauglich und tourenorientiert, wodurch das Motorrad vielseitig bleibt.
V-Strom 650 – Schwäche: Wer ausschließlich den „Cruiser-Sound und -Punch“ sucht, findet bei der V-Strom 650 weniger von diesem speziellen Charakter.
Fahrwerk und Handling: direkt und „nah“ vs. stabil und tourentauglich
Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Street Bob fühlt sich oft so an, als würde sie den Fahrer stärker „mitnehmen“: Das Motorrad wirkt nah am Geschehen, was Kurvenfahrten und das Fahren auf vertrauten Strecken besonders lebendig machen kann. Gleichzeitig ist die Abstimmung eher auf den Cruiser-Einsatz ausgelegt, also auf ein Fahrgefühl, das nicht zwingend auf maximale Vielseitigkeit in jedem Terrain optimiert ist.
Die Suzuki V-Strom 650 ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn man auf längeren Touren auch mal entspannter fahren möchte, ohne dass das Motorrad „unruhig“ wirkt. In der Praxis bedeutet das: Die V-Strom 650 ist häufig die Maschine, die man auch dann noch gerne fährt, wenn die Route anspruchsvoller wird.
Kurven und Tempo
Auf kurvigen Landstraßen kann die Street Bob durch ihren Cruiser-Charakter und die direkte Rückmeldung gefallen. Die V-Strom 650 punktet dagegen oft mit einem ruhigen, berechenbaren Gefühl, das gerade bei wechselnden Bedingungen und längeren Etappen Vorteile bringt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremsen und der allgemeinen Fahrstabilität zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher wirken. Die Street Bob setzt dabei auf ein spürbares, direktes Ansprechverhalten, das zum Cruiser-Fahren passt. Die V-Strom 650 wirkt häufig „tourensicher“: Das Motorrad bleibt stabil, wenn man nicht nur kurze Manöver fährt, sondern auch längere Strecken mit wechselnder Belastung.
Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert von einem Motorrad, das in niedrigen Geschwindigkeiten gut dosierbar bleibt. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, achtet stärker darauf, wie das Motorrad bei konstantem Tempo und bei Wind- oder Streckenwechseln wirkt.
Komfort und Alltag: Stadt, Landstraße und Touren
Der Komfort ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Street Bob ist für viele Fahrer genau deshalb attraktiv, weil sie sich im Alltag „echt“ anfühlt: Sie ist nicht überladen, wirkt stimmig und macht Lust auf Ausfahrten. Gleichzeitig ist Komfort stark davon abhängig, wie die eigene Sitzhaltung und die Fahrgewohnheiten zur Abstimmung passen.
Die Suzuki V-Strom 650 ist als Allround-Tourer konzipiert. Das zeigt sich in der Art, wie sie mit längeren Fahrten umgeht: Die Ergonomie und die Gesamtabstimmung zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Dazu kommt, dass die V-Strom 650 häufig als Basis für Reise-Setup genutzt wird, etwa mit zusätzlicher Ausstattung.
Stärken und Schwächen im Alltag
Street Bob – Stärke: Stil, Charakter und ein entspanntes Fahrgefühl für kürzere bis mittlere Strecken.
Street Bob – Schwäche: Für sehr lange Etappen oder häufig wechselnde Streckenbedingungen ist die V-Strom 650 oft die stressfreiere Wahl.
V-Strom 650 – Stärke: Vielseitigkeit, tourentaugliche Ergonomie und ein ruhiges Gesamtpaket.
V-Strom 650 – Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das vor allem durch Cruiser-Optik und -Emotion überzeugt, findet bei der V-Strom 650 eher einen funktionalen Ansatz.
Wartung, Teile und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle: Wartungsfreundlichkeit, Servicezugang und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Beide Modelle sind grundsätzlich so positioniert, dass sie im Markt gut betreut werden. Dennoch ist es sinnvoll, vor dem Kauf die eigenen Rahmenbedingungen zu prüfen: Wie gut ist die Werkstatt in der Nähe, wie läuft die Ersatzteilversorgung, und welche Wartungsintervalle sind für den eigenen Fahrstil relevant?
Gerade beim Gebrauchtkauf lohnt es sich, nicht nur auf den Zustand zu achten, sondern auch auf die Historie: Regelmäßige Wartung, nachvollziehbare Pflege und ein stimmiges Gesamtbild sind oft wichtiger als einzelne Ausstattungsdetails.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut, wenn der Fokus auf Motorrad-Charakter, optischer Präsenz und einem entspannten Cruiser-Fahrgefühl liegt. Sie ist eine starke Wahl für Fahrer, die gerne „genießen“ statt ständig zu optimieren: Stadtfahrten, Feierabendrunden und Touren, bei denen das Motorrad vor allem Emotion liefern soll.
Die Suzuki V-Strom 650 ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Tourenkomfort im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, unterschiedliche Straßenprofile erwartet oder ein Motorrad sucht, das sich für viele Situationen eignet, findet in der V-Strom 650 häufig den pragmatischeren Begleiter.
Kurzer Vergleich der Entscheidungskriterien
Street Bob: ideal, wenn Cruiser-Feeling, Stil und ein direktes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reise-Universalität.
V-Strom 650: ideal, wenn Alltag, längere Touren und ein ruhiges, berechenbares Gesamtpaket Priorität haben.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: Cruiser-Charakter, entspannte Haltung und ein Fahrgefühl, das stark auf Emotion und unmittelbares Erleben setzt. Sie spielt ihre Stärken besonders bei kürzeren bis mittleren Strecken aus und macht dann am meisten Spaß, wenn der Fokus auf Stil und „Cruising“ liegt.
Die Suzuki V-Strom 650 überzeugt dagegen als vielseitiger Touren-Allrounder. Wer häufig unterwegs ist, längere Etappen plant oder ein Motorrad möchte, das sich in unterschiedlichen Situationen souverän anfühlt, trifft mit der V-Strom 650 meist die passendere Entscheidung. Insgesamt wirkt sie wie die stressfreiere Wahl für wechselnde Routen und längere Fahrten.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Liebhaber mit Sinn für Charakter – V-Strom 650 für Fahrer, die ein universelles Motorrad für Alltag und Touren suchen.