| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs Triumph Street Triple RS: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Charakter: markant, entspannt und mit dem typischen Soundgefühl. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist deutlich sportlicher gedacht und wirkt wie ein kompromissloses Werkzeug für dynamische Fahrten. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Frage, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf der Straße bemerkbar machen.
Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs sportliche Agilität
Harley-Davidson Street Bob: entspanntes Auftreten
Die Street Bob vermittelt ein Fahrgefühl, das weniger auf maximale Drehzahl-Show und mehr auf souveräne Präsenz ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, „großen“ Eindruck: Man sitzt aufrecht bis leicht geneigt, fühlt sich schnell wohl und bekommt das typische Cruiser-Feeling, das viele Fahrer genau deshalb lieben. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken wirkt das Motorrad dadurch oft unkompliziert und stimmig.
Triumph Street Triple RS: präzise und fordernd
Die Street Triple RS ist dagegen ein Motorrad, das nach Bewegung verlangt. Das Handling wirkt von Natur aus sportlich: schnelle Richtungswechsel, ein direktes Rückmeldegefühl und ein Fahrstil, der sich schnell „leichtfüßig“ anfühlt. Wer gern zügig fährt oder Kurven nicht nur durchrollt, sondern aktiv angeht, bekommt hier eine Maschine, die das unterstützt.
Motorcharakter und Ansprechverhalten: wie sich Leistung anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich Leistung interpretiert wird. Die Harley-Davidson Street Bob setzt stärker auf den Charakter eines Cruisers: Drehmoment und Durchzug stehen im Vordergrund, wodurch sich das Motorrad auch bei moderater Drehzahl angenehm bewegen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt eher „genussorientiert“ ist und man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich arbeiten möchte.
Die Triumph Street Triple RS spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo es lebendig wird: Das Ansprechverhalten wirkt direkter, die Beschleunigung fühlt sich „spitzer“ an und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge auszudrehen. Dadurch entsteht ein sportliches Gefühl, das besonders auf Landstraßen und bei zügigem Fahren Spaß macht.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs Agilität
Street Bob: souverän, aber eher „laid back“
Die Street Bob wirkt im Gesamtkonzept auf Stabilität und Gelassenheit ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, vermittelt Kontrolle und lässt sich gut dosieren. In der Praxis bedeutet das: Wer entspannt unterwegs ist, bekommt ein stimmiges Fahrverhalten, das nicht ständig nach „Eingriff“ verlangt. In engen Passagen kann das Motorrad dennoch Spaß machen, aber der Charakter bleibt eher auf flüssiges Gleiten statt auf hektische Richtungswechsel getrimmt.
Street Triple RS: sportlich präzise
Die Street Triple RS ist im Handling klar auf Dynamik ausgelegt. Das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse, unterstützt zügige Linien und vermittelt ein sehr direktes Feedback. Gerade wenn die Straße kurvig wird, zeigt sich der Vorteil: Das Bike lässt sich aktiv fahren, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Wer gern „mit dem Motorrad“ fährt, wird hier schnell warm.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen entscheidend, aber der Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel von Gefühl, Dosierbarkeit und dem, was das Motorrad beim Bremsen „erzählt“. Die Street Bob punktet häufig mit einem gut kontrollierbaren Bremsgefühl, das zu einem entspannten Fahrstil passt. Die Triumph hingegen wirkt oft noch unmittelbarer: Wer sportlich bremst oder in Situationen mit wechselnder Geschwindigkeit unterwegs ist, profitiert von der direkten Rückmeldung und der sportlichen Auslegung.
Komfort und Ergonomie: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist nicht nur eine Frage von Sitzhöhe oder Polsterung, sondern auch davon, wie die Sitzposition zum Fahrstil passt. Die Harley-Davidson Street Bob bietet eine Haltung, die viele Fahrer als angenehm „entspannt“ empfinden. Dadurch kann sie auf längeren Strecken oder im Alltag entspannter wirken, weil man nicht ständig in eine sportliche Position „gezwungen“ wird.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen eher auf sportliche Ergonomie ausgelegt. Das heißt nicht, dass sie unkomfortabel wäre, aber sie unterstützt einen aktiveren Fahrstil. Wer gern zügig fährt, fühlt sich schnell in der richtigen Position. Wer dagegen vor allem gemütlich cruisen möchte, kann nach einiger Zeit den Unterschied merken.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt und wie unkompliziert es im Alltag bleibt. Die Street Bob wirkt in vielen Situationen „einfach“: Sie passt gut zu kurzen Wegen, wirkt präsent und vermittelt das Gefühl, dass man schnell losfahren kann, ohne viel nachzudenken. Dazu kommt der Cruiser-typische Stil, der im Stadtbild auffällt.
Die Street Triple RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie fühlt sich im Verkehr oft wendig an und unterstützt schnelle Anpassungen an die Umgebung. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert von der sportlichen Handlichkeit.
Design und Charakter: Was man sehen und fühlen will
Design ist Geschmack, aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen reduzierten, markanten Look. Der Stil wirkt bewusst „roh“ und authentisch, was viele Fahrer genau deshalb wählen: Es ist weniger „Show“, mehr Haltung.
Die Triumph Street Triple RS wirkt dagegen moderner und sportlicher. Der Gesamteindruck ist dynamisch, mit einem Fokus auf Performance. Wer ein Motorrad sucht, das optisch und technisch nach Fahrspaß aussieht, findet hier eine klare Linie.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Bob
- Charaktervoller Cruiser-Fokus mit einem entspannten Fahrgefühl
- Angenehmer Eindruck im Alltag, besonders bei moderatem Tempo
- Stimmige Präsenz durch Design und Sound-Atmosphäre
Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Street Bob
- Weniger „sportlich direkt“ im Vergleich zur Triumph, wenn es um schnelle, aggressive Fahrmanöver geht
- Aktives Kurvenfahren macht Spaß, bleibt aber eher cruisig als kompromisslos sportlich
Stärken der Triumph Street Triple RS
- Sehr agiles Handling mit direkter Rückmeldung
- Sportliches Ansprechverhalten und viel Fahrspaß bei zügiger Gangart
- Kurvenorientierte Fahrweise wird unterstützt
Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Street Triple RS
- Sportlicher Fokus kann für rein gemütliche Fahrten weniger „entspannt“ wirken
- Wer Komfort im Cruiser-Sinne priorisiert, könnte den Unterschied zur Street Bob spüren
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Daten „besser“ wirken, sondern davon, welche Art von Motorradgefühl gesucht wird. Die Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das im Alltag souverän wirkt, mit Charakter überzeugt und eher auf entspanntes Cruisen setzt. Sie ist ideal, wenn der Weg das Ziel ist, man gern gleichmäßig fährt und das Cruiser-Feeling im Vordergrund steht.
Die Triumph Street Triple RS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich schnell anfühlt, präzise reagiert und bei sportlicher Fahrweise richtig Spaß macht. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein direktes, sportliches Feedback schätzt, findet in der Street Triple RS einen starken Begleiter.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad mit Cruiser-Charakter gesucht wird: entspanntes Fahrgefühl, souveräner Auftritt und ein Stil, der im Alltag einfach Spaß macht. Sie überzeugt vor allem dann, wenn die Fahrt nicht ständig nach „Sportmodus“ verlangt, sondern nach Genuss, Präsenz und unkomplizierter Kontrolle klingt. Ihre Grenzen liegen dort, wo maximale Agilität und sehr sportliche Reaktion im Vordergrund stehen.
Die Triumph Street Triple RS spielt ihre Stärken aus, sobald die Straße kurvig wird oder zügiges Fahren gefragt ist: direktes Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Dynamik macht. Wer eher gemütlich cruisen möchte, kann den sportlichen Fokus als weniger „laid back“ empfinden. Für alle, die ein agiles, kurvenfreudiges Motorrad suchen, ist die Street Triple RS jedoch die klarere Wahl.