| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Triumph Tiger Sport 1050: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Triumph Tiger Sport 1050, wird die Entscheidung schnell zu einer Frage des eigenen Fahrstils. Die Street Bob steht für puren Cruiser-Charakter: kompakt, direkt und mit dem typischen Harley-Gefühl. Die Tiger Sport 1050 dagegen ist eher die sportlich orientierte Seite der Triumph-Welt – mit dem Anspruch, nicht nur gut auszusehen, sondern auch auf der Strecke zu funktionieren. Im folgenden Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden: beim Fahrgefühl, bei der Art, wie sie Kurven und Alltagssituationen angehen, und bei den Stärken und Schwächen, die man im Alltag wirklich merkt.
Grundcharakter: Cruiser-DNA vs. sportlich-touring-orientierter Ansatz
Harley-Davidson Street Bob: reduziert, kernig, nah am Fahrer
Die Harley-Davidson Street Bob ist ein Motorrad, das bewusst auf „weniger“ setzt. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch daran, wie sie sich fahren lässt: eher gemütlich im Rhythmus, aber mit spürbarer Kraftentfaltung. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man entspannt unterwegs ist und das Motorrad nicht wie ein Sportgerät „durchzieht“, sondern den Weg genießt. Wer auf den Sound, den Charakter und das direkte Ansprechverhalten steht, findet hier schnell den Zugang.
Triumph Tiger Sport 1050: sportlich, aber alltagstauglich
Die Triumph Tiger Sport 1050 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt sportlicher, ohne komplett auf Komfort zu verzichten. Gerade im Vergleich zur Street Bob zeigt sich, dass die Tiger Sport 1050 stärker auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven dynamischer anzugehen und auch längere Strecken mit einem gewissen „Touring-Gefühl“ zu absolvieren. Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag als auch auf der Feierabendrunde sportlich wirkt, bekommt hier eine stimmige Basis.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie reagieren die Motorräder auf Gas und Lenkimpulse?
Street Bob: souverän im Alltag, weniger „sportlich“ im Sinne von Präzision
Die Street Bob spielt ihre Stärken dort aus, wo man nicht ständig maximale Dynamik abruft. Beim Anfahren und im mittleren Geschwindigkeitsbereich wirkt sie angenehm unkompliziert. Die Rückmeldung ist klar, das Motorrad fühlt sich „mechanisch“ an – man hat das Gefühl, dass man direkt mit dem Antrieb und dem Fahrwerk arbeitet. Allerdings ist sie nicht dafür gemacht, jede Situation wie ein kompromissloses Sportbike zu behandeln. Wer sehr sportlich fährt und ständig am Limit der Schräglage arbeitet, wird eher merken, dass die Tiger Sport 1050 in dieser Disziplin die bessere Figur macht.
Tiger Sport 1050: agiler, mit mehr Reserven für zügige Fahrten
Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt im Vergleich deutlich „lenkfreudiger“. Das zeigt sich besonders dann, wenn es um Richtungswechsel, dynamisches Beschleunigen aus Kurven und das saubere Halten der Linie geht. Die Maschine unterstützt den Fahrer dabei, zügig unterwegs zu sein, ohne dass man ständig das Gefühl hat, gegen das Motorrad zu arbeiten. Gleichzeitig bleibt sie im Alltag nutzbar – ein wichtiger Punkt, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit vs. sportliche Haltung
Street Bob: entspannt sitzen, aber nicht für jede Langstrecke gleich ideal
Die Harley-Davidson Street Bob bietet eine entspannte Sitzhaltung, die im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken besonders angenehm ist. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach fahren“ – ohne ständiges Umdenken. Auf längeren Touren kann die Haltung jedoch stärker ins Gewicht fallen, je nachdem, wie groß und wie beweglich der Fahrer ist und wie lange man am Stück unterwegs ist. Hier entscheidet am Ende oft das persönliche Empfinden und die Frage, ob Komfort-Optionen (z. B. Sitzbank oder Lenkeranpassungen) genutzt werden.
Tiger Sport 1050: mehr Touring-Feeling, sportlicher als ein Cruiser
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist in der Ergonomie klar sportlich orientiert, aber nicht unbequem im Sinne von „nur für kurze Strecken“. Sie ist eher die Wahl für Fahrer, die eine aufrechte bis leicht sportliche Haltung bevorzugen und dabei trotzdem zügig fahren möchten. Gerade wenn der Plan nicht nur „rumcruisen“, sondern auch längere Strecken mit flottem Tempo umfasst, spielt die Tiger Sport 1050 ihre Stärken aus.
Bremsen, Fahrwerk und Handling: Wo liegen die Unterschiede in der Praxis?
Street Bob: stabil und souverän, aber mit anderer Priorität
Bei der Harley-Davidson Street Bob steht das Gefühl von Stabilität und Kontrolle im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt Sicherheit, besonders wenn man gleichmäßig unterwegs ist. In schnellen Wechseln oder bei sehr sportlicher Fahrweise zeigt sich jedoch, dass die Tiger Sport 1050 die feinere Abstimmung für dynamische Manöver mitbringt. Die Street Bob ist eher „ruhig und kernig“ als „präzise und aggressiv“.
Tiger Sport 1050: mehr Dynamik bei Kurvenfahrt und Richtungswechseln
Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt im Vergleich deutlich versierter, wenn es um kurvige Strecken geht. Das Handling unterstützt zügiges Fahren, und das Fahrwerk fühlt sich so an, dass man Vertrauen aufbauen kann. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn man die Linie schnell korrigieren möchte, zeigt die Tiger Sport 1050 ihre Stärken. Wer häufig kurvenreiche Strecken fährt, wird diesen Unterschied schnell merken.
Motorcharakter und Leistungsentfaltung: Wie unterschiedlich ist das „Anfühlen“?
Street Bob: Charakter statt Drehzahl-Orgie
Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen Motorcharakter, der nicht auf maximale Drehzahlromantik setzt, sondern auf das, was sich im Alltag gut abrufen lässt. Die Kraft wirkt „von unten“ stimmig, und das Motorrad lässt sich angenehm dosieren. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die den Weg genießen und nicht permanent in hohen Drehzahlen unterwegs sein wollen.
Tiger Sport 1050: mehr Sportlichkeit in der Fahrweise
Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet im Vergleich eine sportlichere Leistungsentfaltung. Sie fühlt sich an, als würde sie „mitarbeiten“, wenn man zügig beschleunigt oder die Gänge dynamischer nutzt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Fahrten nicht nur aus entspanntem Cruisen bestehen, sondern auch aus sportlicheren Passagen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Bob
- Starker Cruiser-Charakter mit direktem Fahrgefühl
- Entspannte Sitzposition für Stadt und Feierabend
- Unkomplizierte Alltagsnutzung ohne ständiges „Sportmodus“-Denken
- Emotionaler Faktor durch Look, Sound und Stil
Schwächen der Harley-Davidson Street Bob
- Weniger Fokus auf maximale Dynamik bei sehr sportlicher Fahrweise
- Langstreckenkomfort kann je nach Fahrer und Setup stärker variieren
- Kurvenagilität wirkt im Vergleich weniger „sportlich“
Stärken der Triumph Tiger Sport 1050
- Agiles Handling und mehr Reserven für zügige Fahrten
- Sportlich-touring-orientierter Charakter
- Mehr Dynamik bei Richtungswechseln und Kurvenfahrt
- Allrounder-Anspruch für Alltag und längere Strecken
Schwächen der Triumph Tiger Sport 1050
- Weniger Cruiser-Emotion im Sinne von „klassischem“ Stilgefühl
- Sportliche Ergonomie kann für manche Fahrer auf Dauer weniger entspannend wirken
- Wer nur „easy cruising“ sucht, empfindet die Tiger Sport 1050 möglicherweise als zu sportlich
Welche Maschine ist die bessere Wahl?
Der Vergleich zeigt: Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem emotional überzeugen soll und der Fokus auf entspanntem Fahren liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten in der Stadt, zu kurzen bis mittleren Strecken und zu Menschen, die den Charakter eines Cruisers suchen – mit einem Fahrgefühl, das nicht auf sportliche Höchstleistung getrimmt ist.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen die bessere Wahl, wenn mehr Dynamik und ein sportlicheres Handling im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig kurvenreiche Strecken fährt, auch mal zügig unterwegs sein möchte und dabei trotzdem nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten will, findet in der Tiger Sport 1050 einen stimmigen Begleiter.
Fazit:
Wer vor allem den Cruiser-Charakter, den kernigen Stil und ein entspanntes Fahrgefühl sucht, liegt mit der Harley-Davidson Street Bob richtig. Sie ist stark, wenn die Fahrten unkompliziert sein sollen und das Motorrad im Alltag „einfach Spaß“ macht. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sportlicher agiert, dynamischer in Kurven ist und auch längere Strecken mit mehr Tempo und Reserven abdeckt, trifft mit der Triumph Tiger Sport 1050 die bessere Wahl. Kurz gesagt: Street Bob für Charakter und entspanntes Cruisen, Tiger Sport 1050 für Agilität, sportliche Fahrweise und vielseitige Touren.