| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs Yamaha MT-03: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Charakter
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Yamaha MT-03, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet der Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie passt es zum eigenen Fahrstil und welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die typischen Stärken und die möglichen Schwächen beider Modelle.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. Urban-Agilität
Die Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das stark auf Stil, Ruhe und Drehmoment-Charakter setzt. Die Maschine wirkt bewusst „erwachsen“ und vermittelt das Gefühl, dass man nicht nur fährt, sondern auch ankommt.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen ein modernes Naked Bike, das auf Wendigkeit, Übersicht und unkomplizierten Fahrspaß in der Stadt ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf direkterem Handling und einem agilen Auftritt – ideal, wenn kurze Strecken, Ampelstopps und wechselnde Straßenverhältnisse den Alltag bestimmen.
Motor & Antrieb: Wie sich der Charakter auf die Praxis auswirkt
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Street Bob und die MT-03 spielen in unterschiedlichen Ligen. Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf den typischen Cruiser-Ansatz: Kraftentfaltung, die sich besonders im mittleren Drehzahlbereich angenehm anfühlt und beim entspannten Fahren souverän wirkt. Das macht sie attraktiv, wenn längere Strecken ohne ständiges „Nachregeln“ im Vordergrund stehen.
Die Yamaha MT-03 ist hingegen stärker auf ein lebendiges, leichtgängiges Ansprechverhalten ausgelegt. Das Motorrad wirkt dadurch besonders im Stadtverkehr dynamisch: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, und das Handling lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen und die Strecke aktiv zu gestalten.
Stärken und Schwächen im Motor-Feeling
Stärken der Street Bob liegen vor allem im entspannten Fahrstil und im „Cruiser-Gefühl“: Man kann ruhig fahren und trotzdem das Gefühl haben, dass das Motorrad mitgeht. Schwächen können sich ergeben, wenn häufig sehr sportlich beschleunigt wird und man ein besonders agiles, „leichtes“ Ansprechverhalten erwartet.
Stärken der MT-03 sind die spritzige Alltagsdynamik und die einfache Handhabung. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man die Art von Durchzug sucht, die ein Cruiser-Charakter typischerweise vermittelt – vor allem bei Fahrten, bei denen man viel „entspannt“ statt „aktiv“ fährt.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort vs. Kontrolle
Die Harley-Davidson Street Bob bietet eine Sitzposition, die klar Richtung Cruiser geht: aufrechter, entspannter und mit dem Gefühl, dass man die Umgebung mehr „genießt“ als „arbeitet“. Das ist angenehm, wenn der Fokus auf Komfort und Stil liegt.
Die Yamaha MT-03 positioniert den Fahrer typischerweise näher am sportlich-naked Konzept: aufrecht genug für Alltag und Übersicht, aber mit mehr „Fahrkontrolle“ im Gefühl. Das unterstützt eine aktive Fahrweise, besonders in Kurven oder auf wechselnden Strecken.
Welche Ergonomie passt besser?
Wer lange Strecken entspannt fahren möchte und sich an einem Cruiser-typischen Körpergefühl orientiert, findet in der Street Bob meist mehr Harmonie. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, oft um die Ecke muss und ein Motorrad möchte, das sich schnell „greifbar“ anfühlt, wird mit der MT-03 häufig zufriedener.
Fahrwerk & Handling: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen
Beim Fahrwerk und Handling wird der Unterschied zwischen Cruiser und Naked Bike besonders deutlich. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt tendenziell ruhiger und „größer“ im Auftritt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad nicht ständig „neu sortieren“ möchte.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen häufig leichter zu bewegen und vermittelt mehr Agilität. Gerade bei Stop-and-go-Verkehr, engen Straßen oder häufigem Richtungswechsel ist das ein echter Pluspunkt.
Kurvengefühl und Stabilität
Die Street Bob punktet oft mit einem souveränen, gelassenen Kurvengefühl – besonders, wenn man nicht hektisch fährt. Die MT-03 kann dagegen in dynamischen Situationen überzeugen, weil sie schneller „mitmacht“ und das Motorradgefühl direkter ist.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Sicherheit entsteht nicht nur durch „maximale“ Werte, sondern durch das Zusammenspiel aus Bremsgefühl, Dosierbarkeit und Stabilität. Die Harley-Davidson Street Bob zielt auf ein kontrolliertes, gut dosierbares Bremsverhalten ab, das zum Cruiser-Fahrstil passt. Die Yamaha MT-03 ist häufig darauf ausgelegt, in Alltagssituationen schnell und präzise zu reagieren – besonders bei häufigen Bremsmanövern in urbanen Umgebungen.
Welche Variante „besser“ ist, hängt stark davon ab, wie gefahren wird: Wer eher gleichmäßig bremst und entspannt fährt, wird mit der Street Bob oft ein stimmiges Gefühl finden. Wer häufig abrupt reagieren muss oder sportlicher unterwegs ist, profitiert häufig von der direkten Ansprechcharakteristik der MT-03.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reichweite im Kopf
Die Alltagstauglichkeit ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Yamaha MT-03 ist besonders stark, wenn der Alltag aus kurzen Wegen, viel Verkehr und häufigem Rangieren besteht. Das Motorrad wirkt dabei unkompliziert und macht das tägliche Losfahren leichter.
Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn der Weg nicht nur „von A nach B“ ist, sondern wenn man die Fahrt selbst schätzt. Auf der Landstraße kann das Cruiser-Gefühl besonders gut zur Geltung kommen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Street Bob: Stärke ist der Charakter und das entspannte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtverkehr weniger „leicht“ wirkt als ein kompaktes Naked Bike.
MT-03: Stärke ist die Agilität und die unkomplizierte Handhabung. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-typische „Flow“ nicht im gleichen Maße entsteht, wenn man genau diesen Stil sucht.
Ausstattung & Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern darum, was im Alltag hilft. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt häufig bewusst reduziert und setzt auf den Look sowie das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen ist und sich „echt“ anfühlt.
Die Yamaha MT-03 ist typischerweise auf moderne Nutzbarkeit ausgelegt. Das zeigt sich vor allem in der Bedienbarkeit und im Gesamtpaket, das sich schnell vertraut anfühlt.
Wartung & Kosten: Tendenzen im Vergleich
Beim Thema Unterhalt und Wartung gilt: Entscheidend sind Fahrleistung, Fahrweise und Pflege. Im Vergleich lässt sich aber eine Tendenz erkennen: Die MT-03 wird häufig als unkompliziertes Alltagsmotorrad wahrgenommen, während die Street Bob stärker über ihren Charakter und die Cruiser-spezifische Ausrichtung bewertet wird. Wer regelmäßig fährt und Wert auf planbare Routine legt, findet in beiden Konzepten passende Ansätze – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist die Frage nach dem eigenen Fahrprofil. Die Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut, wenn der Wunsch nach Cruiser-Feeling, Stil und entspanntem Fahren im Vordergrund steht. Wer gerne längere Strecken fährt, das Motorrad als „Begleiter“ sieht und weniger auf maximale Agilität in engen Situationen achtet, wird mit der Street Bob häufig mehr Freude haben.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen eine starke Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag funktionieren soll: Stadtverkehr, kurze Strecken, häufiges Rangieren und ein Motorrad, das schnell und leicht zu bewegen ist. Wer ein Naked Bike sucht, das sich unkompliziert anfühlt und trotzdem Fahrspaß bietet, findet in der MT-03 oft die passendere Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, entspanntem Fahrgefühl und dem besonderen „Look & Feel“ liegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren und ein souveräner Auftritt wichtiger sind als maximale Agilität im engen Stadtverkehr. Wer das Motorrad als stilvollen Begleiter für längere Touren oder gemütliche Landstraßenfahrten sucht, wird mit der Street Bob meist glücklicher.
Die Yamaha MT-03 überzeugt vor allem dort, wo Alltag zählt: Stadt, häufige Richtungswechsel, unkomplizierte Bedienbarkeit und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl. Wer ein Motorrad möchte, das schnell vertraut ist und sich leicht bewegen lässt, findet in der MT-03 die passendere Option. Kurz gesagt: Cruiser-Fans greifen zur Street Bob, Urban-Fahrer und Agilitätsliebhaber zur MT-03.