| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Yamaha MT-125 – Vergleich von Charakter, Alltagstauglichkeit und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Yamaha MT-125, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren spürt: den Charakter des Motors, die Art, wie sich das Bike im Alltag bewegt, und welche Erwartungen man an Komfort, Handling und Fahrbarkeit hat. Genau darum soll es hier gehen – mit einem Blick auf die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, für wen welches Motorrad am besten passt.
Erster Eindruck: Custom-Statement vs. Streetfighter-Agilität
Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen klaren Custom-Look: kompakt, kantig und mit dem typischen Harley-Feeling. Schon optisch wirkt sie wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „lebt“. Die Yamaha MT-125 dagegen ist eher das Gegenteil: modern, frech und auf Agilität ausgelegt. Das Design wirkt wie ein Versprechen, dass man sich schnell durch den Alltag bewegen kann – besonders dort, wo es eng wird.
Im Vergleich zeigt sich damit schnell ein Unterschied in der Zielrichtung: Die Street Bob ist mehr „Stil und Präsenz“, die MT-125 mehr „Wendigkeit und Alltag“. Beide können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art.
Motorcharakter: Drehmoment-Feeling vs. spritzige Leichtigkeit
Beim Fahrgefühl trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt typischerweise ein kräftiges, bassiges Ansprechverhalten, das sich besonders beim Anfahren und beim Fahren im mittleren Drehzahlbereich bemerkbar macht. Das ist genau die Art von Motorcharakter, die viele an einem Custom-Bike lieben: nicht nur „schnell sein“, sondern „kraftvoll wirken“.
Die Yamaha MT-125 setzt dagegen auf das, was bei einem 125er besonders zählt: Leichtigkeit, einfache Handhabung und ein Motor, der sich dynamisch anfühlt, wenn man ihn passend dreht. Das macht sie oft besonders attraktiv für Einsteiger und für alle, die im Stadtverkehr flexibel bleiben wollen. Während die Street Bob eher mit ihrem „Druck“ überzeugt, punktet die MT-125 mit ihrer „Spritzigkeit“.
Wie sich das im Alltag auswirkt
Im Vergleich merkt man: Die Street Bob spielt ihre Stärken eher aus, wenn man entspannt fährt und trotzdem das Gefühl von Reserve hat. Die MT-125 ist dagegen oft dann besonders stark, wenn man häufig beschleunigt, schaltet und kurze Strecken dynamisch abarbeitet. Wer viel im Stop-and-go unterwegs ist, erlebt die MT-125 häufig als unkomplizierter. Wer dagegen gern mit Ruhe und Charakter unterwegs ist, wird mit der Street Bob eher glücklich.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Ruhe vs. Agilität und Übersicht
Auch das Fahrwerk und die Geometrie unterscheiden sich spürbar. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das auf souveränes Gleiten und eine gewisse Gelassenheit ausgelegt ist. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil das Bike nicht ständig „nachkorrigiert“ werden muss. Gleichzeitig kann das Handling – je nach Körpergröße und Fahrstil – weniger „spielerisch“ wirken als bei sehr leichten, sportlich ausgelegten Maschinen.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen typischerweise auf Agilität ausgelegt. Das bedeutet: schnelle Richtungswechsel, ein wendiges Gefühl und oft eine gute Übersicht im Stadtverkehr. Gerade wenn man zwischen Autos hindurch muss oder enge Kurven häufig anfährt, spielt die MT-125 ihre Vorteile aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Street Bob – Stärke: souveränes Fahrgefühl, ruhiger Charakter, viel „Motorrad-Identität“.
Street Bob – Schwäche: weniger „leichtfüßig“ als ein sehr agiles Einsteigerbike; wer viel Rangieren und enge Passagen fährt, merkt das eher.
MT-125 – Stärke: wendig, unkompliziert, ideal für Stadt und kurze Strecken; das Handling fühlt sich oft intuitiv an.
MT-125 – Schwäche: wer lange Autobahnabschnitte oder hohe Dauergeschwindigkeiten plant, wird die Grenzen eines 125ers schneller spüren.
Komfort und Sitzposition: Custom-Look mit eigenem Anspruch vs. Einsteigerfreundlichkeit
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzposition und Ergonomie. Die Harley-Davidson Street Bob bringt häufig eine Sitzhaltung mit, die zum Custom-Konzept passt: eher „entspannt“ und mit einem gewissen Anspruch an den Fahrstil. Das kann auf Touren sehr angenehm sein – aber es hängt stark davon ab, wie die Sitzposition zur eigenen Statur passt.
Die Yamaha MT-125 ist in der Regel so ausgelegt, dass sie Einsteigern und Alltagsfahrern entgegenkommt: überschaubare Ergonomie, gute Kontrolle und ein Fahrgefühl, das man schnell versteht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder erst in das Motorradfahren hineinwächst, findet hier oft den leichteren Einstieg.
Bremsen und Sicherheit: Verlässlichkeit im Alltag
Im Vergleich ist wichtig, wie sich die Bremsen im Alltag anfühlen: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Vertrauen, das man beim Bremsen aufbaut. Die Harley-Davidson Street Bob zielt typischerweise auf ein kontrolliertes, kraftvolles Bremsgefühl ab, das zum Charakter eines größeren Custom-Bikes passt. Die Yamaha MT-125 setzt dagegen häufig auf ein gut handhabbares Setup, das sich besonders für Einsteiger angenehm anfühlt – vor allem, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert.
Beide können im Alltag sicher funktionieren, aber die Erwartungshaltung ist unterschiedlich: Die Street Bob wirkt eher wie ein Motorrad, das man mit Ruhe und Kraft fährt, während die MT-125 eher für häufiges Anfahren, Bremsen und Beschleunigen gemacht ist.
Design und Ausstattung: Präsenz vs. moderne Funktion
Bei der Harley-Davidson Street Bob ist das Design ein Hauptargument. Das Motorrad wirkt wie ein Statement – und genau das ist oft auch der Grund, warum man sich dafür entscheidet. Wer Wert auf Individualität legt, findet im Custom-Umfeld außerdem viele Möglichkeiten, das Bike optisch und technisch weiterzuentwickeln.
Die Yamaha MT-125 steht dagegen für modernes, funktionales Design. Gerade im Einsteigerbereich ist oft wichtig, dass das Motorrad nicht nur gut aussieht, sondern auch im Alltag praktisch bleibt. Die MT-125 wirkt dabei wie ein Bike, das man „einfach nutzt“, statt es ständig zu erklären.
Stärken und Schwächen beim Thema „Wohlfühlen“
Street Bob: Stärke ist die starke Identität und die Freude am Custom-Feeling. Schwäche kann sein, dass der Look und die Fahrcharakteristik nicht zu jedem Fahrstil passen.
MT-125: Stärke ist die unkomplizierte Nutzung und das moderne Gesamtpaket. Schwäche ist, dass der Anspruch an Leistung und Reichweite bei längeren Strecken schneller wächst.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Profile betrachtet:
Harley-Davidson Street Bob – passend für
Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das vor allem durch Charakter überzeugt. Wer gern mit einem kräftigen, „präsenten“ Fahrgefühl unterwegs ist, Wert auf Custom-Optik legt und auch längere Strecken als Genuss sieht, findet hier häufig die passende Mischung. Auch wer das Motorrad gern individuell gestaltet, wird sich in diesem Umfeld wohlfühlen.
Yamaha MT-125 – passend für
Die Yamaha MT-125 ist ideal für Einsteiger und für alle, die vor allem in der Stadt fahren oder kurze bis mittlere Strecken dynamisch abarbeiten. Wer ein leicht zu beherrschendes Motorrad möchte, das schnell vermittelt, wie man Kurven und Beschleunigung „mit Gefühl“ fährt, trifft mit der MT-125 oft eine sehr gute Wahl. Außerdem ist sie für viele ein Einstieg in die Motorradwelt, bei dem man nicht sofort überfordert wird.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem durch Präsenz, Custom-Charakter und ein souveränes, kraftvolles Fahrgefühl überzeugen soll. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern entspannt unterwegs sind, dem Motorrad ansehen wollen, was es ist, und die Individualität im Custom-Bereich schätzen. Ihre Schwäche liegt weniger im Konzept als in den Erwartungen: Wer maximale Agilität im engen Stadtverkehr oder „Allround-Tempo“ für lange Strecken sucht, wird schneller Alternativen vergleichen wollen.
Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und ein unkomplizierter Einstieg im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtfahrten, kurze Strecken und für alle, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen, das Spaß macht, ohne zu überfordern. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken oder hohe Dauergeschwindigkeiten plant, stößt mit einem 125er früher an Grenzen.
Kurz gesagt: Street Bob für Charakter und Custom-Genuss, MT-125 für Agilität und Einsteigerfreundlichkeit.