| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs. Yamaha Tracer 700: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Yamaha Tracer 700, geht es beim Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, wie es sich im Alltag bewegt und wie es sich auf längeren Strecken schlägt. Genau darum geht es hier – mit Blick auf die typischen Stärken und die Punkte, die je nach Anspruch wichtiger oder weniger wichtig werden.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. sportlich-touring
Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen reduzierten Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das stark auf den Motorcharakter und das „einfach fahren“ setzt. Die Yamaha Tracer 700 dagegen ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sportliche Dynamik mit alltagstauglicher Reichweite und Touring-Komfort verbindet. Schon daraus ergibt sich, wie sich die beiden Modelle im Vergleich meist „anfühlen“: Die Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das man genießt, während die Tracer 700 eher wie ein Motorrad wirkt, das man für viele Situationen einsetzt.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter trifft auf Allround-Performance
Im Vergleich der Motorwerte und der Art, wie die Leistung nutzbar wird, zeigen sich zwei Philosophien. Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihren Vorteil häufig dort aus, wo ein kräftiger, spürbarer Antritt aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich gefragt ist. Das passt besonders zu entspanntem Fahren in der Stadt, beim Cruisen oder auf Landstraßen, auf denen man nicht ständig hochdrehen möchte.
Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen häufig die Wahl, wenn ein gleichmäßiger Vortrieb und ein moderner Allround-Ansatz wichtiger sind. Die Tracer 700 wirkt in der Praxis oft dann besonders stimmig, wenn Beschleunigung und Fahrbarkeit über einen breiteren Drehzahlbereich hinweg gefragt sind – also beim zügigen Fahren, beim Überholen oder wenn die Strecke abwechslungsreich ist.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Street Bob: Stärken liegen im „Punch“ und im Cruiser-typischen Drehmomentgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf sportlicher Hochdrehzahl-Performance liegt.
- Tracer 700: Stärken liegen in der vielseitigen Nutzbarkeit der Leistung und dem alltagstauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „mechanisch“ und weniger emotional im Cruiser-Sinn wirkt.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser vs. aufrechter Allrounder
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Sitzposition. Die Harley-Davidson Street Bob setzt typischerweise auf eine entspannte, cruiserartige Haltung. Das unterstützt das ruhige Fahren und macht kurze Wege angenehm. Wer allerdings sehr lange Strecken fährt oder häufig dynamisch in Kurven unterwegs ist, merkt je nach Körpergröße und Fahrstil, dass die Ergonomie stärker auf „Genuss“ als auf „sportliche Aktivität“ ausgelegt ist.
Die Yamaha Tracer 700 bietet im Vergleich meist eine Position, die zwischen Alltag und sportlicherer Kontrolle liegt. Dadurch ist sie oft die bessere Wahl, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und längeren Touren gewechselt wird. Der Vorteil zeigt sich besonders dann, wenn man nicht nur geradeaus komfortabel sitzen möchte, sondern auch beim Kurvenfahren eine gute Kontrolle behalten will.
Was das im Alltag bedeutet
- Street Bob: Komfort beim entspannten Fahren, aber weniger „Tour-Workflow“ bei sehr langen Tagen.
- Tracer 700: Mehr Flexibilität für unterschiedliche Streckenprofile, oft angenehmer für längere Fahrten.
Fahrwerk und Handling: Charakter im Kurvengefühl
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich häufig, wie unterschiedlich die Prioritäten sind. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das Stabilität und ein ruhiges Rollen in den Vordergrund stellt. Das passt gut zu Cruiser-Routen und zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, sondern eher fließt.
Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen stärker auf Agilität und kontrolliertes Handling ausgelegt. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten, beim Einlenken in Kurven oder wenn die Straße unruhig ist, spielt die Tracer 700 ihre Stärken aus. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke gedacht ist.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen und der Fahrstabilität unterscheiden sich die Modelle in der Art, wie sie Vertrauen aufbauen. Die Street Bob punktet häufig mit einem klaren, gut dosierbaren Gefühl im Cruiser-Kontext. Die Tracer 700 bietet im Vergleich oft ein sportlicheres Setup, das in dynamischen Situationen mehr Reserven vermittelt – besonders dann, wenn man häufiger zügig unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Windschutz und Touring-Potenzial: Tracer im Vorteil, Street Bob mit Stil
Beim Thema Windschutz und Langstreckenkomfort ist die Yamaha Tracer 700 im Vergleich meist klar im Vorteil. Durch die touring-orientierte Auslegung und den typischen Fokus auf Alltagstauglichkeit wird das Fahren auf längeren Strecken oft entspannter. Das zeigt sich besonders bei Autobahn-ähnlichen Abschnitten oder wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Die Harley-Davidson Street Bob kann natürlich trotzdem auf Tour gehen – aber der Schwerpunkt liegt eher auf dem Erlebnis und dem Look als auf maximalem Langstreckenkomfort. Wer häufig bei höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, wird den Unterschied beim Windschutz eher spüren.
Gepäck und Alltag
Im Vergleich der Alltagstauglichkeit ist die Tracer 700 meist die pragmatischere Wahl, wenn Gepäck, längere Fahrten und wechselnde Anforderungen eine Rolle spielen. Die Street Bob ist eher dann die bessere Entscheidung, wenn das Motorrad als „Statement“ und für entspannte Fahrten im Vordergrund steht.
Verbrauch, Wartung und Betriebskosten: moderne Effizienz vs. Cruiser-Ansatz
Bei Verbrauch und Betriebskosten zeigt sich im Vergleich häufig, dass die Yamaha Tracer 700 durch ihren modernen, allround-orientierten Ansatz oft effizienter im Alltag wirkt. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird – etwa für Pendelstrecken oder häufige Wochenendtouren.
Die Harley-Davidson Street Bob kann ebenfalls wirtschaftlich betrieben werden, aber der Charakter des Cruisers steht stärker im Fokus. Wer den Sound, das Fahrgefühl und die Optik priorisiert, akzeptiert in der Regel eher, dass Effizienz nicht der einzige Maßstab ist.
Technik, Ausstattung und Fahrassistenz: je nach Anspruch unterschiedlich
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich oft: Die Tracer 700 ist stärker auf „funktioniert zuverlässig und vielseitig“ ausgelegt. Das macht sie attraktiv, wenn Technik und Alltagstauglichkeit eine größere Rolle spielen. Die Street Bob setzt dagegen stärker auf das Wesentliche – und wirkt dadurch für viele Fahrer besonders stimmig, weil sie nicht „überladen“ ist.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Tracer 700: Stärken bei Vielseitigkeit, Komfort und moderner Alltagsnutzung. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-Charakter weniger im Vordergrund steht.
- Street Bob: Stärken bei Stil, Sound und emotionalem Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass Touring-Features und Langstreckenkomfort nicht so stark priorisiert sind.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem dann klar, wenn man den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet. Die Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut, wenn das Motorrad als Genussmaschine verstanden wird: für entspannte Fahrten, für das Gefühl von „einfach draufsetzen und losfahren“ und für alle, die den Cruiser-Look und den Motorcharakter wirklich wollen.
Die Yamaha Tracer 700 passt besonders gut, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: für Stadt, Landstraße und Touren, bei denen Komfort und kontrolliertes Handling wichtiger sind als reines Cruiser-Feeling. Wer häufig unterwegs ist und dabei unterschiedliche Streckenprofile fährt, findet in der Tracer 700 oft den besseren Allround-Partner.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die vor allem den Cruiser-Charakter suchen: emotionaler Motorlauf, reduziertes Design und ein Fahrgefühl, das auf Genuss statt auf maximale Vielseitigkeit setzt. Wer überwiegend entspannt fährt, kurze bis mittlere Strecken bevorzugt und das Motorrad als Stil-Statement betrachtet, wird mit der Street Bob sehr glücklich.
Die Yamaha Tracer 700 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für viele Situationen brauchen: Alltag, wechselnde Strecken und Touren, bei denen Windschutz, Komfort und ein agiles Handling wichtiger sind. Wer häufiger längere Strecken fährt oder das Motorrad als zuverlässigen Allrounder nutzt, liegt mit der Tracer 700 meist richtig.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Liebhaber und Genussfahrten, Tracer 700 für Vielnutzer, die Komfort und Kontrolle über den ganzen Tag hinweg schätzen.