| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs Yamaha XSR 700 Xtribute – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Bobber-/Cruiser-Charakter: markant, kernig und mit einem Fahrgefühl, das man nicht einfach wegignorieren kann. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen verbindet Retro-Design mit moderner Technik und einem agilen Auftritt, der sich vor allem im Alltag und auf kurvigen Strecken schnell bemerkbar macht.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden: Wie fühlt sich der Motor an? Wie wirkt die Sitzposition? Wo spielt die eine Maschine ihre Stärken aus, und wo hat die andere die Nase vorn? So lässt sich am Ende besser einschätzen, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.
Design und Charakter: Harley-Bobber vs. Yamaha-Retro
Street Bob: reduziert, aber mit Haltung
Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie aus einem Guss: klare Linien, ein „weniger ist mehr“-Ansatz und ein Look, der auf Präsenz setzt. Gerade im Stadtbild fällt sie sofort auf – nicht nur wegen der Marke, sondern weil die Street-Bob-Optik bewusst auf den typischen Cruiser-Vibe zielt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für alle, die ein Statement wollen und sich nicht an Trends orientieren müssen.
XSR 700 Xtribute: Retro mit modernem Anspruch
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ebenfalls mit Stil, aber anders: Retro-Elemente treffen auf eine moderne Gesamtanmutung. Die Maschine wirkt „lebendig“ und etwas leichter im Auftritt – optisch wie auch vom Fahrgefühl her. Wer ein Motorrad sucht, das klassisch aussieht, aber sich nicht wie ein Oldschool-Bike anfühlen soll, findet hier einen stimmigen Ansatz.
Motorcharakter: Drehmoment-Vibe vs. sportliche Drehfreude
Der größte Unterschied zeigt sich in der Art, wie die Motoren ihre Leistung vermitteln. Die Harley-Davidson Street Bob steht für den typischen Cruiser-Charakter: Kraft kommt spürbar aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich, wodurch sich das Motorrad entspannt und „druckvoll“ anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig hochdrehen möchte, sondern lieber gleichmäßig unterwegs ist.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen wirkt dynamischer im Antritt und belohnt ein aktiveres Fahren. Sie ist prädestiniert für Situationen, in denen es Spaß macht, die Drehzahl zu nutzen, um zügig zu beschleunigen oder Kurven mit mehr Schwung anzugehen. Wer gerne „mit dem Motor arbeitet“, wird mit der Yamaha schneller warm.
Fahrgefühl und Handling: Cruiser-Gewicht vs. Agilität
Street Bob: souverän, aber nicht auf „Sport“ getrimmt
Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt ein Gefühl von Souveränität. Das Motorrad liegt ruhig in der Spur und wirkt auf längeren Strecken gelassen. Das Handling ist nicht darauf ausgelegt, wie ein leichtes Naked Bike ständig in enge Richtungswechsel zu springen. Stattdessen fühlt sich die Street Bob eher wie ein „Fahrzeug fürs Genießen“ an: gleichmäßige Linien, entspanntes Tempo, kontrollierte Manöver.
XSR 700: wendig und schnell im Kopf
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird oder wo die Strecke Kurven in Serie bietet. Das Motorrad wirkt handlicher, reagiert zügiger auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, öfter mal die Linie zu wechseln. Gerade in der Stadt oder auf der Landstraße mit wechselndem Tempo ist das ein echter Vorteil.
Ergonomie und Sitzposition: entspannt vs. sportlich-kompakt
Auch wenn beide Motorräder nicht als „reine Rennmaschinen“ gedacht sind, unterscheiden sie sich deutlich in der Sitzphilosophie. Die Harley-Davidson Street Bob setzt stärker auf eine entspannte Haltung, die zum Cruiser passt. Das unterstützt das Wohlgefühl bei längeren Fahrten und macht das Motorrad zu einer guten Wahl, wenn man nicht permanent „aktiv“ sitzen möchte.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen kompakter im Gefühl. Die Sitzposition wirkt eher so, dass man schneller in eine aktive Fahrweise kommt. Das ist besonders dann angenehm, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt und dabei nicht jedes Mal die Fahrhaltung neu „einstellen“ möchte.
Bremsen, Fahrwerk und Alltagstauglichkeit
Bei der Harley-Davidson Street Bob steht die Kontrolle im Vordergrund. Das Fahrwerk und die Bremsen passen zum Cruiser-Ansatz: stabil, berechenbar und auf souveräne Fahrten ausgelegt. In typischen Alltagssituationen – Ampel, Landstraße, ruhige Ausfahrten – fühlt sich das Motorrad stimmig an.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt im Vergleich etwas „moderner“ in der Abstimmung. Sie unterstützt ein zügiges Fahren und gibt in Kurven mehr das Gefühl, dass man jederzeit nachlegen kann. Gerade wenn die Strecke unruhig ist oder wenn man häufiger bremsen und wieder beschleunigen muss, spielt die Yamaha ihre Agilität aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakter und Sound-Vibe: Der Cruiser-Ansatz sorgt für ein unverwechselbares Fahrgefühl.
- Entspanntes Fahren: Kraft aus dem unteren bis mittleren Bereich macht gleichmäßiges Cruisen leicht.
- Präsenz im Alltag: Das Design zieht Blicke an und wirkt nicht austauschbar.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger „Sportlichkeit“ im Handling: Für sehr dynamische Richtungswechsel fühlt sich die Yamaha oft agiler an.
- Anspruch an den Fahrstil: Wer ständig maximal „auf Kante“ fahren will, könnte die Cruiser-Philosophie weniger passend finden.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken
- Agilität und Wendigkeit: Besonders in Stadt und kurvigen Abschnitten macht das Motorrad Spaß.
- Dynamischer Motorcharakter: Wer Drehzahl nutzt, bekommt spürbar mehr „Biss“.
- Retro-Optik mit Alltagstauglichkeit: Klassischer Look, aber mit modernerem Fahrgefühl.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen
- Weniger Cruiser-„Druck“: Wer den typischen Harley-Vibe sucht, fühlt sich mit der Yamaha weniger „massiv“.
- Charakter ist anders: Die Yamaha wirkt eher wie ein vielseitiges Alltagsbike als wie ein reines Statement-Motorrad.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad wollen, das sich nach Cruiser anfühlt: entspannt, kraftvoll im unteren Bereich und mit einer Optik, die sofort wiedererkennbar ist. Auch wenn man nicht ständig sportlich fährt, sondern eher genießen und Präsenz zeigen möchte, kann die Street Bob genau richtig sein.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag flexibel bleibt und auf der Landstraße schnell lebendig wird. Wer Kurven mag, gerne zügig unterwegs ist und ein agiles Handling schätzt, wird mit der Yamaha sehr wahrscheinlich mehr „Freude pro Kilometer“ empfinden.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem durch Charakter, Cruiser-Feeling und entspanntes, kraftvolles Fahren überzeugen soll. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen gleichmäßiges Cruisen im Vordergrund steht und das Design ein wichtiger Teil des Erlebnisses ist. Die Yamaha XSR 700 Xtribute gewinnt dagegen dort, wo Agilität, modernes Fahrgefühl und dynamisches Nutzen der Drehzahl zählen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern kurvig fährt und ein Motorrad möchte, das schnell auf Impulse reagiert, findet in der Yamaha die stimmigere Option. Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Liebhaber mit Hang zum Statement, XSR 700 Xtribute für vielseitige Fahrer, die ein lebendiges, wendiges Motorrad suchen.