| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Benelli Leoncino Bobber 400, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht um Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Anspruch und darum, wie viel Motorradstil man wirklich jeden Tag erleben möchte. Die Street Glide Ultra steht für große Touring-Ansprüche und einen klaren Cruiser-Charakter. Die Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf kompaktes Handling, einen modernen Bobber-Look und ein agiles Fahrverhalten, das besonders im Alltag Spaß macht.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eckdaten beider Modelle gegeneinander gestellt – und daraus abgeleitet, wo die jeweiligen Stärken liegen und welche Schwächen man im Alltag spürt. So wird aus dem reinen Vergleich ein praktischer Leitfaden für die Kaufentscheidung.
Grundcharakter: Touring-Cruiser vs. kompakter Bobber
Harley-Davidson Street Glide Ultra: große Bühne für lange Strecken
Die Street Glide Ultra ist als Touring-Cruiser gedacht: viel Komfort, viel Ausstattung und ein Fahrstil, der auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Schon das Konzept zielt darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Der Fokus liegt dabei auf Stabilität, Ruhe im Fahrgefühl und einem „Alles ist da“-Ansatz.
Benelli Leoncino Bobber 400: leicht, direkt und optisch markant
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen wie ein Motorrad für kurze Wege, spontane Touren und eine klare Optik. Der Bobber-Charakter zeigt sich im Stil, aber vor allem im Fahrgefühl: kompakt, wendig und mit einem Setup, das sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen schnell „richtig“ anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nach „großer Reise“ verlangt, sondern nach „einfach fahren“, findet hier eine passende Richtung.
Motor und Leistungsgefühl: wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich schnell: Die Street Glide Ultra ist auf souveräne Reserven und entspanntes Tempo ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke lang wird oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Leoncino Bobber 400 ist hingegen stärker auf ein lebendiges, leichtgängiges Fahrgefühl ausgelegt. Sie wirkt nicht wie ein Motorrad, das „durchzieht“, sondern wie eines, das mit dem Fahrer mitgeht – ideal für kurvige Abschnitte und zügiges Fahren im mittleren Bereich.
Stärken der Street Glide Ultra: mehr Durchzug und ein ruhigeres Leistungsbild bei längeren Fahrten. Schwäche im Vergleich: wer primär in engen Stadtbereichen unterwegs ist, kann das größere Touring-Konzept als weniger „spielerisch“ empfinden.
Stärken der Leoncino Bobber 400: agiles Ansprechverhalten und ein unkompliziertes Handling. Schwäche im Vergleich: bei sehr langen Autobahn- oder Überlandstrecken kann der Fokus auf Leichtigkeit bedeuten, dass man das Tempo stärker „mitdenken“ muss.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Wendigkeit
Street Glide Ultra: souverän, aber nicht auf „Kleinigkeit“ getrimmt
Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Straße gleichmäßig ist und man das Motorrad über längere Zeit in einem stabilen Rhythmus bewegt. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken auf Komfort und Geradeausruhe. In Kurven fährt sie natürlich auch – aber der Charakter bleibt eher „Touring“ als „Sport“. Wer viel Strecke macht, wird das als Vorteil sehen.
LeonCino Bobber 400: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Die Leoncino Bobber 400 ist im Vergleich deutlich näher an dem, was viele als „einfach reinsetzen und los“ beschreiben. Das Motorrad lässt sich im Alltag leichter positionieren, reagiert direkter und macht dadurch auch kurze Fahrten zu etwas Besonderem. Gerade bei wechselnden Situationen – Ein- und Ausfahrten, Kreisverkehre, Parklücken – wird die Wendigkeit spürbar.
Stärken im Vergleich: Die Benelli punktet mit Agilität und Alltagstauglichkeit. Schwächen im Vergleich: Die Harley wirkt bei langen, gleichmäßigen Strecken entspannter; die Benelli ist dafür im Stadtbetrieb oft im Vorteil.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Langstreckenkomfort vs. kompakter Fahrspaß
Die Sitzpositionen unterscheiden sich deutlich: Die Street Glide Ultra ist auf Komfort ausgelegt, damit man auch bei längeren Fahrten weniger „arbeitet“. Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet dagegen eine kompaktere Haltung, die eher nach Kontrolle und direktem Kontakt mit dem Motorrad verlangt. Das ist nicht automatisch „besser“ oder „schlechter“ – es ist eine Frage davon, welche Art von Fahrt man häufiger macht.
Street Glide Ultra: Komfort und entspannte Haltung als klare Stärke. Schwäche: wer sehr häufig im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder enge Manöver braucht, kann die größere Touring-Logik als weniger handlich empfinden.
LeonCino Bobber 400: unkomplizierte Ergonomie für kurze bis mittlere Strecken. Schwäche: bei sehr langen Fahrten kann der Komfortfokus weniger „Touring“ sein als bei der Harley.
Ausstattung und Alltag: was man wirklich merkt
Im Vergleich der Ausstattungsdetails wird deutlich, dass die Street Glide Ultra als „voll ausgestattetes Touring-Paket“ gedacht ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Strecken vorbereitet ist: mehr Komfort- und Komfort-Features, die das Fahren angenehmer machen, statt es zu fordern. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen stärker auf das Wesentliche reduziert – mit einem Stil, der bewusst Motorrad-Charakter zeigt, ohne den Alltag zu überladen.
Stärken der Street Glide Ultra: mehr Komfort- und Touring-Funktionalität. Schwächen: höherer Anspruch an Platz und Handling, wenn man oft in engen Umgebungen fährt.
Stärken der Leoncino Bobber 400: unkompliziert, leicht zu nutzen und optisch ein echter Hingucker. Schwächen: wer maximale Touring-Ausstattung erwartet, muss bei der Benelli eher selbst planen oder ergänzen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Vergleich der Bremskomponenten zeigt sich ein typisches Bild: Die Street Glide Ultra ist auf das sichere Beherrschen von Tempo und Gewicht ausgelegt. Das gibt gerade bei längeren Fahrten ein gutes Gefühl, weil man nicht ständig „nachdenken“ muss. Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls sicher unterwegs sein, aber der Fokus liegt mehr auf dem kontrollierten Fahrspaß im mittleren Bereich.
Stärken im Vergleich: Harley bietet mehr Reserven für Touring-Situationen. Stärken der Benelli: gute Dosierbarkeit und ein direktes Feedback, das im Alltag sehr angenehm ist.
Design und Motorrad-Identität: Stil als Entscheidungskriterium
Beide Motorräder haben eine klare Identität. Die Street Glide Ultra steht für den klassischen Cruiser-Touring-Look, der sofort nach „großer Straße“ aussieht. Die Leoncino Bobber 400 ist dagegen ein modernes Bobber-Konzept: reduziert, markant und mit einem Look, der auch abseits von Technikdaten überzeugt.
Wer sein Motorrad vor allem als Statement nutzt und dabei Komfort für längere Fahrten möchte, landet eher bei der Harley. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag auffällt und sich leicht bewegen lässt, wird die Benelli bevorzugen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Harley-Davidson Street Glide Ultra: die richtige Wahl für Touring-Fans
Die Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden, wenn Komfort und Ausstattung im Vordergrund stehen und wenn man ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Anforderungen souverän bleibt. Auch für Fahrer, die gerne mit Gepäck unterwegs sind oder die Reiseplanung nicht als „Komfort-Verzicht“ sehen, ist die Harley die klarere Option.
Benelli Leoncino Bobber 400: ideal für Stadt, Landstraße und kurze Touren
Die Leoncino Bobber 400 passt am besten, wenn häufig in der Stadt gefahren wird, wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll und wenn der Fokus auf Fahrspaß und Stil liegt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, das man gerne für spontane Runden nutzt und das sich im Alltag nicht „zu groß“ anfühlt, trifft mit der Benelli eine gute Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das Motorrad für alle, die vor allem Touring-Komfort, souveränes Fahrgefühl und eine umfangreiche Ausstattung suchen. Im Vergleich zeigt sich: Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus und wirkt dort deutlich entspannter. Wer jedoch häufig enge Stadtbereiche, enge Parklücken oder viele Stop-and-go-Situationen hat, kann das größere Touring-Konzept als weniger handlich empfinden.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Wendigkeit, unkompliziertes Handling und ein moderner Bobber-Look im Alltag zählen. Im Vergleich wirkt sie lebendiger und leichter zu bewegen, was sie für Stadtfahrten und kürzere Touren besonders attraktiv macht. Für sehr lange Strecken mit dem Anspruch an maximalen Touring-Komfort ist die Harley im Vorteil.
Kurz gesagt: Reise und Komfort sprechen eher für die Street Glide Ultra, Alltag, Agilität und Stil eher für die Leoncino Bobber 400.