| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. BMW R 1200 GS (K25): Welches Touring-Motorrad passt besser?
Wenn es um große Touren geht, stehen viele Motorradfans irgendwann vor einer spannenden Frage: Soll es eher der klassische, amerikanische Touring-Charakter sein – oder die robuste Vielseitigkeit einer Reiseenduro? Genau hier treffen zwei sehr unterschiedliche Welten aufeinander: die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die BMW R 1200 GS (K25). Der Vergleich zeigt schnell, dass beide Bikes für lange Strecken gemacht sind, aber auf ihre eigene Art. Während die Street Glide Ultra mit ihrem Cruiser-Feeling, dem Fokus auf Komfort und dem stimmigen Gesamtpaket punktet, spielt die BMW R 1200 GS ihre Stärken vor allem dort aus, wo Flexibilität, Fahrbarkeit und ein breites Einsatzspektrum gefragt sind.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Touring vs. Reiseenduro
Die Street Glide Ultra ist ein Touring-Cruiser. Das merkt man an der Sitzhaltung, am Fahrgefühl und daran, wie das Motorrad den Fokus auf entspannte Kilometer legt. Die BMW R 1200 GS (K25) dagegen ist eine Reiseenduro, die sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt, sondern auch dann überzeugt, wenn die Route mal weniger planbar wird. Schon damit ist klar: Wer vor allem lange Autobahn- und Landstraßenetappen plant, wird die Harley oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen gern zwischen Alltag, Tour und gelegentlichem Offroad-Charakter wechselt, findet in der GS meist die passendere Basis.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Boxer-Charakter
Beim Motorcharakter könnten beide Motorräder kaum unterschiedlicher sein. Die Harley steht für ein kräftiges, direktes Drehmomentgefühl, das besonders bei gleichmäßigem Tempo und entspanntem Fahren begeistert. Das macht sie auf langen Strecken angenehm, weil sie nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Die BMW setzt dagegen auf den typischen Boxer-Charakter: Der Motor wirkt oft laufruhig und vermittelt ein sehr kontrolliertes Fahrgefühl. Gerade wenn es darum geht, das Motorrad fein zu dosieren – etwa beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Manövrieren im Alltag – spielt die GS ihre Stärken aus.
Wie sich das im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Harley wirkt wie gemacht für „einfach fahren“ – gleichmäßige Gasstellung, entspannte Haltung, viel Komfort. Die BMW fühlt sich dagegen wie ein Werkzeugkasten an: Sie lässt sich vielseitig einsetzen, bleibt dabei aber stets gut beherrschbar. Wer häufig in wechselndem Tempo unterwegs ist oder Touren mit unterschiedlichen Untergründen plant, wird die GS oft als flexibler erleben. Wer dagegen vor allem Komfort und ein stimmiges Cruiser-Gefühl sucht, findet in der Street Glide Ultra den besseren Match.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Reiseeinsatz
Beide Motorräder sind für lange Strecken ausgelegt, aber die Art, wie sie Stabilität und Kontrolle liefern, unterscheidet sich. Die Street Glide Ultra vermittelt vor allem bei ruhigem, zügigem Fahren ein sehr souveränes Gefühl. Das Motorrad „steht“ oft stabil in der Spur und unterstützt damit entspannte Kilometer. Die R 1200 GS (K25) ist dagegen spürbar darauf getrimmt, auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu bleiben. Das Handling wirkt oft leichter zugänglich, besonders wenn es darum geht, das Motorrad aktiv zu bewegen – etwa auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln oder auf unebenen Abschnitten.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Stärke ist die ruhige, komfortorientierte Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Cruiser-Konzept weniger „spielerisch“ wirkt, wenn es häufig um enge Kehren oder sehr dynamisches Kurvenfahren geht. Dafür entschädigt sie mit einem sehr angenehmen Langstrecken-Setup.
BMW R 1200 GS (K25): Stärke ist die Vielseitigkeit und die gute Kontrolle in unterschiedlichen Situationen. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Allround“ liegt und dadurch das reine Cruiser-Feeling der Harley nicht erreicht wird. Wer aber ein Motorrad sucht, das sich nicht auf eine einzige Art von Tour festlegt, bekommt mit der GS einen starken Begleiter.
Sitzposition und Ergonomie: Entspannt sitzen vs. flexibel positionieren
Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Sitzposition. Die Street Glide Ultra ist klar auf Komfort ausgelegt: Die Haltung wirkt eher entspannt, die Beine sind so positioniert, dass man lange Strecken ohne ständiges Umsetzen gut durchsteht. Die BMW GS bietet dagegen eine ergonomische Mischung, die oft als „aufrecht und kontrolliert“ beschrieben wird. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man sich leichter an unterschiedliche Situationen anpasst – vom Stadtverkehr bis zur Tagesetappe über Land.
Im Vergleich bedeutet das: Wer lange, gleichmäßige Strecken bevorzugt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, wird die Harley häufig als komfortabler empfinden. Wer dagegen Touren plant, bei denen man öfter die Position wechselt oder das Motorrad aktiv führt, wird die GS oft als praktischer erleben.
Windschutz, Komfort und Ausstattung: Touring-Feeling auf beiden Seiten
Touring lebt nicht nur vom Motor, sondern auch von Details wie Windschutz, Komfort und dem Gesamteindruck der Ausstattung. Die Street Glide Ultra spielt hier ihre Stärken aus: Das Motorrad ist als Touring-Paket gedacht, bei dem man sich auf langen Etappen auf ein stimmiges Fahrerlebnis verlassen kann. Die BMW R 1200 GS (K25) punktet ebenfalls im Touring-Kontext, wirkt aber stärker wie ein Reisegerät, das für unterschiedliche Strecken vorbereitet ist.
Gepäck und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren geeignet. Der Unterschied liegt im Einsatzprofil: Die Harley wirkt wie die „große Reise-Cruiser-Lösung“, bei der man komfortabel und mit viel Stil unterwegs ist. Die BMW ist eher die „Reise-Option“, die auch dann überzeugt, wenn die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht. Wer häufig Gepäck dabei hat und dabei möglichst stressfrei ankommen möchte, findet in beiden Modellen eine solide Basis – aber die Art, wie das Motorrad den Alltag unterstützt, ist unterschiedlich.
Elektronik und Sicherheit: Moderne Assistenz vs. bewährte Technik
Im Vergleich der Elektronik und Sicherheitsfeatures zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Harley setzt auf ein Touring-Paket, das auf Komfort und entspanntes Fahren ausgelegt ist. Die BMW R 1200 GS (K25) steht für bewährte Reise- und Sicherheitslogik, die vor allem in der Praxis überzeugt: gute Kontrolle, verlässliche Fahrbarkeit und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen schafft.
Wichtig ist dabei weniger, welches Motorrad „mehr“ hat, sondern wie die Technik zum Fahrstil passt. Wer vor allem gleichmäßig fährt und Komfort priorisiert, wird die Harley oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen häufig zwischen Situationen wechselt und ein Motorrad möchte, das auch bei weniger perfekten Bedingungen souverän bleibt, wird die GS bevorzugen.
Kaufentscheidung: Für wen eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich hilft vor allem bei der Frage: Welche Art von Tour steht im Vordergrund? Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die das Cruiser-Touring lieben: viel Komfort, entspannte Sitzhaltung und ein Motorcharakter, der sich für lange Strecken besonders angenehm anfühlt. Wer gern „durchzieht“, ohne ständig am Setup oder am Fahrstil zu feilen, findet in der Street Glide Ultra einen starken Reisebegleiter.
Die BMW R 1200 GS (K25) ist dagegen die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das mehr kann als nur eine Art von Tour. Sie eignet sich für lange Strecken genauso wie für abwechslungsreiche Routen, bei denen man auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist. Wer Wert auf Flexibilität, gute Kontrolle und ein alltagstaugliches Reisegefühl legt, wird mit der GS häufig glücklicher.
Stärken und Schwächen in einem Satz
Die Harley ist die komfortorientierte Touring-Lösung mit Cruiser-Charakter – die BMW ist die vielseitige Reiseenduro, die in vielen Situationen souverän bleibt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, entspanntes Langstreckenfahren und ein stimmiges Cruiser-Touring suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Route planbar ist und das Motorrad vor allem für lange, gleichmäßige Etappen genutzt wird. Wer das Motorrad als „Reise-Ruhepol“ versteht und den Fokus auf Fahrgefühl und Wohlbefinden legt, wird mit der Street Glide Ultra sehr zufrieden sein.
Die BMW R 1200 GS (K25) passt besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Einsätze möchten: Tour, Alltag, wechselnde Strecken und gelegentlich auch unebene Abschnitte. Im Vergleich wirkt die GS oft als flexiblere Basis, weil sie das Fahren in vielen Situationen leicht zugänglich macht und dabei ein sehr kontrolliertes Gesamtpaket liefert. Wer also nicht nur eine Art von Tour plant, sondern gern variiert, findet in der R 1200 GS (K25) meist die passendere Entscheidung.