| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. BMW R 1200 GS (K50): Vergleich für Touren, Alltag und große Pläne
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Philosophien verkörpern, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für ausgedehnte Touren mit viel Komfort, markanter Optik und einem klaren Fokus auf entspanntes Cruisen. Die BMW R 1200 GS (K50) dagegen ist die bekannte Allround-Lösung aus dem Reiseenduro-Universum – gebaut für lange Strecken, wechselnde Untergründe und eine Fahrweise, die sowohl im Alltag als auch auf Reisen souverän bleibt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Art, wie sich die Motorräder im Alltag und auf Touren anfühlen.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Tourer trifft Reiseenduro
Street Glide Ultra: Komfort und Stil für lange Strecken
Die Street Glide Ultra ist ein Touren-Cruiser, der vor allem dann glänzt, wenn der Fokus auf entspanntem Vorankommen liegt. Die Sitzposition und die Ausrichtung auf ruhiges Dahingleiten passen besonders gut zu Fahrten, bei denen man Kilometer sammelt, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Dazu kommt der typische Harley-Charakter: Der Motor und die Art der Kraftentfaltung wirken weniger wie ein Sportgerät, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter, der gleichmäßig trägt.
BMW R 1200 GS (K50): Vielseitigkeit und souveräne Kontrolle
Die BMW R 1200 GS (K50) ist dagegen ein Motorrad, das man als Reise-Allrounder versteht. Die GS-typische Ergonomie und die Fahrwerksauslegung zielen darauf ab, dass sich das Motorrad auf langen Strecken stabil anfühlt und gleichzeitig genug Reserven bietet, um auch abseits des reinen Asphalt-Programms nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Die Charakteristik wirkt dabei oft „kontrolliert“: Man hat das Gefühl, das Motorrad lässt sich gut führen, ohne dass man ständig gegen die Physik arbeiten muss.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise. Die Street Glide Ultra setzt stärker auf gleichmäßige Zugkraft und ein ruhiges Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig im mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist und das Motorrad einfach laufen lassen möchte. Die BMW R 1200 GS (K50) wirkt im Vergleich oft „agiler“ im Handling – nicht im Sinne von Sportlichkeit, sondern in der Art, wie sie sich in Kurven und bei Richtungswechseln kontrollieren lässt. Dadurch entsteht ein anderes Tempo-Gefühl: weniger „Cruise-Modus“, mehr „Fahren mit Planung“.
Im Alltag zeigt sich das besonders bei Stop-and-Go oder bei wechselnden Geschwindigkeiten. Die Harley spielt ihre Stärken aus, wenn man entspannt bleibt und das Motorrad die Arbeit übernehmen lässt. Die BMW punktet, wenn man häufiger zwischen Fahrmodi, Untergründen und Fahrstilen wechselt – etwa auf Reisen, wenn die Route nicht immer vorhersehbar ist.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Street Glide Ultra: Tourenkomfort als Priorität
Die Street Glide Ultra ist auf Langstrecken-Komfort ausgelegt. Windschutz, Verkleidung und die generelle Tourenorientierung sorgen dafür, dass sich längere Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Auch die Art, wie das Motorrad „steht“, wenn man es abseits der Fahrt betrachtet, passt zum Tourenanspruch: Es wirkt wie ein mobiles Wohnzimmer, das man nicht ständig neu „einstellen“ muss.
BMW R 1200 GS (K50): Ergonomie für wechselnde Einsätze
Die GS ist ergonomisch so konzipiert, dass sie sowohl auf langen Autobahnabschnitten als auch auf Landstraßen und bei wechselndem Terrain funktioniert. Der Vorteil liegt darin, dass man die Sitz- und Fahrhaltung je nach Situation anpassen kann. Das macht die BMW besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus „geradeaus und entspannt“ besteht, sondern aus vielen kleinen Fahrabschnitten mit unterschiedlichen Anforderungen.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich zählt
Bei beiden Motorrädern spielt Ausstattung eine große Rolle, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Street Glide Ultra wirkt in der Gesamtheit wie ein Paket, das auf Tourenkomfort und entspannte Bedienung ausgelegt ist. Die BMW R 1200 GS (K50) setzt stärker auf das Prinzip „Kontrolle in jeder Situation“: Elektronik und Fahrwerkskonzept unterstützen dabei, das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar zu halten.
Im Vergleich zeigt sich: Wer vor allem Wert auf eine stimmige Tourenroutine legt, wird an der Harley schnell Gefallen finden. Wer dagegen häufig unterwegs ist, wenn die Strecke nicht planbar bleibt, profitiert von der GS-typischen Vielseitigkeit.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Die Street Glide Ultra vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, dass es auch bei längeren Strecken gleichmäßig bleibt und nicht ständig nach Korrekturen verlangt. Die BMW R 1200 GS (K50) hingegen spielt ihre Stärke in der Kombination aus Stabilität und Führung aus: Sie lässt sich oft leichter „in die Linie bringen“, ohne dass der Geradeauslauf leidet.
Bei Bremsen und Verzögerung zeigt sich ebenfalls ein Unterschied im Charakter. Die Harley wirkt im Tourenbetrieb sehr souverän, während die BMW durch ihre Bauart und Fahrwerksabstimmung häufig das Gefühl vermittelt, dass man auch bei wechselnden Untergründen sicher dosieren kann. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Gepäck und Praxis: Wie gut lässt sich die Tour planen?
Beide Motorräder sind für Reisen gedacht, aber die Praxis unterscheidet sich. Die Street Glide Ultra wirkt wie gemacht für eine durchdachte Tour mit viel Komfort und einem klaren Setup. Die BMW R 1200 GS (K50) ist dagegen prädestiniert für das „Alles dabei“-Prinzip: Gepäck lässt sich so einplanen, dass man auch spontane Umwege oder längere Etappen problemlos mitnimmt.
Im Vergleich wird klar: Wer vor allem eine hochwertige, komfortorientierte Tourenroutine sucht, wird mit der Harley schnell glücklich. Wer dagegen flexibel bleiben möchte und die Reise als Mischung aus Asphalt, Landstraße und gelegentlichen Abstechern versteht, findet in der GS oft den besseren Partner.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Tourenkomfort mit stimmiger Ausrichtung auf entspanntes Cruisen
- Charaktervolles Fahrgefühl und gleichmäßige Kraftentfaltung
- Stimmige Gesamtwirkung für lange Strecken und „Roadtrip“-Anspruch
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Vielseitigkeit bei wechselnden Untergründen
- Im Vergleich zur GS weniger „Allround“-Gefühl bei Richtungswechseln und Terrainwechseln
BMW R 1200 GS (K50) – Stärken
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
- Kontrolliertes Handling und gutes Gefühl bei wechselnden Bedingungen
- Reise- und Alltagskompetenz durch die GS-typische Ergonomie
BMW R 1200 GS (K50) – Schwächen
- Der Charakter ist weniger „Cruiser-entspannt“, eher „Allround-fokussiert“
- Wer ausschließlich auf maximalen Touren-Cruise setzt, empfindet die Ausrichtung möglicherweise als weniger „romantisch“ als bei der Harley
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich entscheidet sich am Ende weniger an einzelnen Datenpunkten, sondern an der Frage, wie die nächste Tour aussehen soll. Die Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn lange Strecken, Komfort und ein klarer Cruiser-Charakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrten, bei denen man die Route genießen möchte und das Motorrad vor allem als komfortablen Reisebegleiter betrachtet.
Die BMW R 1200 GS (K50) ist die bessere Wahl, wenn die Reiseplanung flexibel bleibt und das Motorrad auch dann überzeugen soll, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag genauso funktioniert wie auf großen Touren und dabei ein sehr gutes Gefühl für Kontrolle und Führung vermittelt, wird mit der GS häufig zufriedener.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die richtige Wahl für alle, die vor allem komfortorientierte Langstrecken lieben: entspanntes Cruisen, ein stimmiges Tourenpaket und ein Fahrgefühl, das auf Ruhe und gleichmäßigen Fortschritt setzt. Wer häufig lange Etappen fährt und dabei weniger an „Terrain“ denkt, sondern an Genuss und Komfort, findet in der Street Glide Ultra einen starken Reisebegleiter.
Die BMW R 1200 GS (K50) passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad für unterschiedliche Einsätze suchen: Alltag, längere Touren und Strecken, bei denen sich die Bedingungen ändern können. Die GS wirkt dabei wie ein vielseitiges Werkzeug, das Kontrolle und Führung in den Vordergrund stellt. Wer Flexibilität priorisiert und auch unterwegs gern „mehr Möglichkeiten“ offen hält, wird mit der BMW meist glücklicher.