| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. BMW R nineT: Vergleich für Tour, Alltag und Charakter
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die BMW R nineT, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht um Haltung, um Fahrgefühl und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt. Genau das macht diesen Vergleich spannend: Die Street Glide Ultra steht für große Touren-Gefühle, Komfort und den typischen Harley-Flow – während die BMW R nineT mit ihrem Boxer-Charakter, dem markanten Retro-Ansatz und einer deutlich sportlicheren, direkteren Art zu fahren überzeugt.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourer-Atmosphäre vs. Boxer-Charisma
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Komfort und Präsenz
Die Street Glide Ultra ist als Tourer gedacht, der lange Strecken entspannt macht. Das merkt man besonders an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „mal eben“ fährt, sondern das man für Reisen auswählt. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, Windschutz und einem Gesamtpaket, das auch bei längeren Tagesetappen Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Gleichzeitig ist die Maschine so gebaut, dass sie sich auch im Alltag souverän anfühlt – allerdings mit dem typischen Gewicht und der Größe, die man bei einem großen Tourer erwartet.
BMW R nineT: Retro-Feeling mit moderner Technik
Die BMW R nineT verfolgt einen anderen Ansatz. Sie bringt den Boxer-Charakter und ein sehr eigenständiges Design mit, das schnell klar macht: Hier steht nicht die „große Reise“ im Vordergrund, sondern der Fahrspaß mit Stil. Die R nineT wirkt leichter und agiler, vor allem im Handling. Wer gern dynamisch fährt und dabei Wert auf eine direkte Rückmeldung legt, findet in der BMW oft genau das richtige Gefühl. Gleichzeitig zeigt sich, dass moderne Elektronik und Fahrmodi das Motorrad alltagstauglich machen, ohne den Charakter zu verlieren.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. Boxer-Impuls
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied besonders deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt auf einen kraftvollen, gleichmäßigen Antrieb, der sich vor allem durch Durchzug und ein entspanntes Tempo auszeichnet. Das ist ideal, wenn der Fokus auf komfortablem Gleiten liegt – etwa auf Autobahnabschnitten oder bei langen Landstraßenetappen, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die BMW R nineT dagegen vermittelt mehr „Impuls“: Der Boxer liefert eine spürbare Eigenart, die sich in der Art zeigt, wie das Motorrad beschleunigt und wie sich Gasannahme und Motorlauf anfühlen. Während die Harley eher auf ruhiges, souveränes Vorankommen ausgelegt ist, wirkt die BMW stärker auf Fahrgefühl und Dynamik getrimmt. Das bedeutet: Wer gern kurvig fährt oder sich an einem präzisen Ansprechverhalten erfreut, wird die R nineT oft als lebendiger erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Stabilität und Konstanz geht. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Gerade bei längeren Fahrten ist das ein echter Vorteil: Man spürt weniger „Stress“ im Fahrgefühl, weil das Motorrad die Strecke eher „mitnimmt“ als ständig Aufmerksamkeit einzufordern.
Die BMW R nineT ist im Vergleich dazu spürbar agiler. Das Handling wirkt direkter, was besonders in Stadtverkehr, bei engen Passagen oder auf kurvigen Strecken auffällt. Auch wenn die R nineT nicht als „Sportmaschine“ im klassischen Sinn gedacht ist, bringt sie mehr Leichtigkeit in den Alltag. Wer häufig zwischen Alltag und Ausfahrten wechselt, dürfte die BMW als unkomplizierter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl. Im Vergleich zeigt sich, dass die Street Glide Ultra durch ihre Tourer-Auslegung oft auf berechenbare Bremsperformance und ruhige Dosierbarkeit setzt. Das ist besonders dann angenehm, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken fährt.
Die BMW R nineT profitiert ebenfalls von moderner Brems- und Assistenzlogik (je nach Ausstattung/Modelljahr). Das Zusammenspiel aus Bremsen und Fahrdynamik wirkt oft „sportlicher“ im Gefühl, weil das Motorrad insgesamt direkter anspricht. Wer gern zügig fährt, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. Fahrmodi
Elektronik ist bei beiden Marken ein wichtiger Teil des Gesamtpakets. Die Street Glide Ultra ist typischerweise stärker auf Tour-Komfort ausgerichtet: Dazu gehören Funktionen, die das Fahren über längere Zeit angenehmer machen, etwa durch Assistenz und eine Bedienphilosophie, die auf „entspanntes Reisen“ ausgelegt ist. Das kann besonders auf langen Strecken den Unterschied machen, weil weniger „Handarbeit“ nötig ist.
Die BMW R nineT setzt dagegen stärker auf Fahrmodi und eine Abstimmung, die den Charakter des Motorrads je nach Situation betont. Das ist praktisch, wenn sich der Fahrstil zwischen Alltag, Landstraße und sportlicherer Fahrt unterscheidet. Die Elektronik hilft dabei, das Motorrad passend zu machen – ohne den Boxer-Charakter zu überdecken.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke entspannt vs. sportlich aufrecht
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Ergonomie. Die Street Glide Ultra ist auf Langstrecken-Komfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamthaltung wirken so, dass man auch über Stunden gut durchhält. Dazu passt der Fokus auf Windschutz und eine ruhige Fahrt, die den Körper entlastet.
Die BMW R nineT bietet dagegen eine Sitzposition, die oft als aufrechter und direkter wahrgenommen wird. Das kann sich im Alltag sehr angenehm anfühlen, weil man schneller „im Motorrad“ ist. Für lange Autobahnfahrten kann das je nach Körpergröße und Vorlieben unterschiedlich ausfallen – wer aber gern aktiv fährt, wird die BMW häufig als stimmiger erleben.
Windschutz, Gepäck und Alltag: Tourer-Setup vs. „leichtes“ Reisen
Beim Thema Windschutz und Gepäck zeigt die Street Glide Ultra ihre Tourer-Identität. Die Maschine ist typischerweise so konzipiert, dass sie auch mit zusätzlichem Gepäck gut funktioniert und den Fahrer vor Wind und Wetter besser abschirmt. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder das Motorrad als Reisebegleiter nutzen.
Die BMW R nineT ist weniger „volltouristisch“ gedacht, wirkt aber im Alltag oft flexibler. Wer gern mal spontan unterwegs ist, findet in der BMW häufig die passendere Basis, weil das Motorrad leichter zu handeln ist und sich schneller in den Tagesablauf einfügt. Für Reisen mit viel Gepäck ist die Harley im Vorteil, während die BMW eher für „smarte“ Touren steht – also für Ausfahrten, bei denen das Motorrad nicht zur schweren Logistik wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Tourenfokus: Komfort und ruhiges Fahrgefühl für lange Strecken
- Windschutz und Gesamtpaket: weniger Ermüdung bei Tagesetappen
- Durchzug und souveräner Charakter: entspanntes Vorankommen
- Gepäck- und Reisegedanke: ideal, wenn das Motorrad als Reisemaschine genutzt wird
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Größe und Gewicht können im Stadtverkehr spürbar sein
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Handling als die BMW
- Wer maximale Agilität sucht, könnte die Tourer-Charakteristik als weniger direkt empfinden
BMW R nineT – Stärken
- Boxer-Charakter: sehr eigenständiges Fahrgefühl
- Agilität: oft leichter zu bewegen, besonders im Alltag
- Direkte Rückmeldung: macht Kurven und Landstraßen besonders reizvoll
- Elektronik mit Fahrmodi: flexibel je nach Situation
BMW R nineT – Schwächen
- Tour-Komfort ist nicht ganz auf „große Reise“ ausgelegt wie bei der Street Glide Ultra
- Für sehr lange Autobahnfahrten kann die persönliche Ergonomie stärker ins Gewicht fallen
- Wer maximale Abschirmung und „Reise-Setup“ sucht, findet das eher bei der Harley
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Reisen gedacht ist: lange Strecken, entspanntes Tempo, guter Windschutz und ein Gesamtgefühl, das den Tag „glattzieht“. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur Fortbewegung ist, sondern Teil des Reiseerlebnisses.
Die BMW R nineT ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr Alltag und mehr Fahrspaß liefern soll: kurvige Strecken, spontane Ausfahrten, ein direkteres Handling und der unverwechselbare Boxer-Charakter. Wer gern spürt, wie das Motorrad auf Gas und Lenkimpulse reagiert, wird mit der BMW oft zufriedener sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die stimmigere Wahl für alle, die vor allem komfortabel und souverän auf langen Strecken unterwegs sind. Ihr Tourer-Fokus zeigt sich in der ruhigen Abstimmung, dem starken Reisegefühl und dem Setup, das auch mit Gepäck funktioniert. Wer regelmäßig weite Distanzen fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der Street Glide Ultra einen überzeugenden Begleiter.
Die BMW R nineT punktet dagegen dort, wo Agilität, Charakter und direktes Fahrgefühl zählen. Der Boxer sorgt für eine besondere Art von Antrieb und Rückmeldung, während das Handling im Alltag oft leichter wirkt. Wer gern kurvig fährt, spontane Touren mag und ein Motorrad sucht, das sich schnell „lebendig“ anfühlt, trifft mit der R nineT häufig die bessere Entscheidung.