| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Brixton Cromwell 1200 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für klassisches Touring-Feeling, viel Komfort und den typischen Charakter der Marke. Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen moderner, pragmatischer und richtet den Fokus stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag und längere Strecken. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Ausstattung, Alltagstauglichkeit und die Art, wie beide Bikes ihre Stärken ausspielen?
Grundidee und Charakter: Touring vs. modernes Cruiser-Konzept
Harley-Davidson Street Glide Ultra: große Touring-Inszenierung
Die Street Glide Ultra ist klar als Reise-Maschine gedacht. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Komfort und Langstrecke ausgelegt ist. Wer viel unterwegs ist, findet hier ein Bike, das sich wie eine „Basis“ für Touren anfühlt: stabil, souverän und mit einem Auftritt, der nicht nach „Kompromiss“ aussieht.
Brixton Cromwell 1200: alltagstauglich, aber mit Anspruch
Die Cromwell 1200 verfolgt ein anderes Konzept. Sie wirkt zugänglicher und weniger „nur für die große Reise“. Das Bike zielt darauf ab, den Charakter eines Cruisers mit einem modernen Gesamtpaket zu verbinden. Dadurch kann sie sich besonders dann lohnen, wenn nicht jede Fahrt eine ausgewachsene Tour sein muss, aber das Motorrad trotzdem Charakter und Substanz mitbringen soll.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Street Glide Ultra setzt auf die Art von Drehmoment und Durchzug, die man aus dem Harley-Umfeld kennt – kräftig, direkt und mit einem Fahrgefühl, das sich eher „groß“ anfühlt. Die Cromwell 1200 dagegen wirkt in der Abstimmung oft etwas moderner und kann sich dadurch in der Stadt und auf Landstraßen besonders angenehm anfühlen: weniger „Theater“, mehr kontrollierte Alltagstauglichkeit.
Wichtig ist dabei: Beide Motorräder bieten genug Reserven für zügiges Fahren, aber die Art, wie sie diese Reserven bereitstellen, unterscheidet sich. Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärke stärker bei gleichmäßigem Tempo und langen Strecken aus, während die Cromwell 1200 häufiger dann überzeugt, wenn man flexibel beschleunigt, schaltet und das Motorrad auch mal „einfach“ bewegt.
Fahrkomfort und Sitzgefühl: Wer macht lange Strecken leichter?
Street Glide Ultra: Komfort als Hauptargument
Die Ultra ist auf Komfort ausgelegt. Das zeigt sich vor allem im Zusammenspiel aus Sitzposition, Windschutz und dem insgesamt ruhigen Fahrverhalten. Auf langen Etappen fühlt sich das Motorrad dadurch weniger anstrengend an – gerade dann, wenn man nicht nur „ankommen“, sondern die Fahrt selbst genießen möchte.
Cromwell 1200: angenehm, aber weniger „Reise-Lounge“
Die Cromwell 1200 kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist eher ein Motorrad, das Komfort mit Alltagstauglichkeit verbindet. Auf längeren Strecken ist sie gut nutzbar, jedoch wirkt die Street Glide Ultra in der Gesamtauslegung stärker auf „Tourbetrieb“ optimiert. Wer also sehr häufig lange Strecken fährt, wird die Harley typischerweise als entspannter erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigt sich ein klassischer Unterschied zwischen Touring-orientierten und alltagstauglicheren Konzepten. Die Street Glide Ultra vermittelt mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und wirkt wie ein Motorrad, das geradeaus „von selbst“ läuft. In engen Kurven oder bei häufigem Rangieren kann das Gewicht und die Größe spürbarer werden.
Die Cromwell 1200 ist in der Praxis oft leichter zu bewegen und kann in Alltagssituationen – etwa bei Stadtverkehr, engen Straßen oder häufigem Richtungswechsel – Vorteile haben. Das bedeutet nicht, dass die Harley schlecht fährt, aber die Brixton spielt ihre Stärken dort aus, wo man das Motorrad öfter „im Alltag“ nutzt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie in typischen Fahrsituationen sicher wirken. Der Unterschied liegt eher im Gefühl: Die Street Glide Ultra vermittelt durch ihre Touring-Charakteristik häufig mehr „Gelassenheit“ beim Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten. Die Cromwell 1200 kann im Stadtverkehr und bei moderaten Tempi besonders angenehm dosierbar sein.
Für die Kaufentscheidung ist weniger die reine Bremsleistung entscheidend, sondern wie gut sich das Motorrad kontrollieren lässt: Die Harley punktet eher mit souveränem Sicherheitsgefühl bei langen Strecken, die Brixton mit einem unkomplizierten Handling im Alltag.
Ausstattung und Praxis: Was bringt das Motorrad im Alltag?
Street Glide Ultra: Touring-Ausstattung als Komplettpaket
Die Ultra ist ein Motorrad, das man nicht „zusammenbauen“ muss. Sie kommt mit einer Ausrichtung, die Touren erleichtert: Windschutz, Komfortdetails und eine Ausstattung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Dazu passt auch die Art, wie sich das Motorrad für Gepäck und längere Etappen nutzen lässt.
Cromwell 1200: moderne Ausstattung, pragmatisch gedacht
Die Cromwell 1200 wirkt in der Ausstattung oft so, dass sie den Alltag im Blick hat. Sie ist dadurch besonders interessant, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt. Für viele Fahrer ist das der entscheidende Punkt: weniger Aufwand, mehr Nutzwert.
Design und Fahrgefühl: Emotion vs. Understatement
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst das Fahrgefühl. Die Street Glide Ultra ist ein Statement-Motorrad: groß, präsent und mit dem typischen Harley-Charakter. Wer genau das sucht, bekommt hier ein Bike, das sich auch im Stand stark anfühlt.
Die Cromwell 1200 wirkt dagegen eher wie ein modernes Cruiser-Konzept. Sie kann dadurch für Fahrer interessant sein, die den Cruiser-Look mögen, aber ein Motorrad bevorzugen, das weniger „klassisch“ und mehr „zeitgemäß“ wirkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Touring-Fokus: Komfort und ruhiges Fahrgefühl für lange Strecken.
- Präsenz: starker Auftritt und typischer Markencharakter.
- Gesamtpaket: Ausstattung und Nutzung sind klar auf Reise ausgelegt.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger agil: in engen Situationen kann die Größe spürbarer sein.
- Anspruch an den Einsatz: sie spielt ihre Stärken besonders bei Touren aus.
Brixton Cromwell 1200 – Stärken
- Alltagstauglichkeit: oft leichter zu bewegen und unkompliziert im Handling.
- Modernes Konzept: Cruiser-Feeling mit zeitgemäßer Auslegung.
- Viel Motorrad fürs Budget: je nach Kaufoption ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Brixton Cromwell 1200 – Schwächen
- Touring-„Maximalgefühl“: die Harley wirkt bei sehr langen Etappen oft konsequenter.
- Charakter: wer den klassischen Harley-Ton und die typische Markeninszenierung sucht, wird eher zur Street Glide Ultra greifen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie und wo gefahren wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort, Windschutz und eine stimmige Touring-Ausstattung legt, bekommt mit der Harley-Davidson Street Glide Ultra ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Sie ist besonders passend, wenn das Bike nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Teil des Reisegefühls.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen eine starke Wahl für alle, die ein Cruiser-ähnliches Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht und auch für längere Fahrten taugt, ohne sich wie ein „Reisegerät“ zu fühlen. Wer ein Motorrad möchte, das flexibel bleibt, schnell verfügbar ist und sich unkompliziert bewegt, wird die Brixton häufig als passender erleben.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Touren planen und dabei maximalen Komfort, souveränes Langstreckenverhalten und eine umfangreiche Touring-Ausrichtung schätzen. Sie punktet mit dem typischen Harley-Charakter und einem Gesamtpaket, das lange Fahrten spürbar entspannter macht. Dafür sollte klar sein, dass das Motorrad in engen Situationen weniger „leichtfüßig“ wirkt und seine Stärken am ehesten auf der offenen Strecke ausspielt.
Die Brixton Cromwell 1200 passt besonders gut, wenn ein Cruiser-Look und ein stimmiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen, aber das Motorrad auch im Alltag unkompliziert bleiben soll. Sie wirkt oft zugänglicher im Handling und kann dadurch bei häufigen Fahrten im Stadt- und Landstraßenmix überzeugen. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das nicht nur für die große Reise gedacht ist, findet in der Cromwell 1200 eine sehr passende Option.