| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Ducati Hyperstrada 939 – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und den typischen Cruiser-Charakter. Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen wirkt wie ein sportlicher Allrounder, der auch auf längeren Strecken Lust auf Dynamik macht. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf Touren unterscheiden – und welche Stärken sowie Schwächen jeweils besonders ins Gewicht fallen.
Grundcharakter: Cruiser-Reisegefühl vs. sportlicher Allround-Ansatz
Die Street Glide Ultra ist klar auf Langstrecke ausgelegt. Der Fokus liegt auf ruhigem Vorankommen, guter Ergonomie und einem Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ als nach „Eile“ klingt. Die Hyperstrada 939 dagegen ist weniger auf reines Komfort-Touring getrimmt, sondern auf eine Mischung aus sportlicher Haltung und vielseitiger Nutzung. Dadurch fühlt sich die Ducati oft agiler an, während die Harley eher mit Souveränität und Gelassenheit punktet.
Stärken der Harley: Ruhe, Komfort und Touren-Setup
Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra spielt das Gesamtpaket eine große Rolle: Sitzposition und Windschutz sind so abgestimmt, dass längere Strecken weniger anstrengend wirken. Auch das Thema Gepäck und Ausstattung ist bei dieser Art von Tourer traditionell stark. Wer häufig Autobahn fährt oder lange Tagesetappen plant, profitiert davon, dass das Motorrad das Tempo „mitträgt“, statt ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen.
Stärken der Ducati: Agilität, Fahrspaß und vielseitige Einsatzidee
Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern öfter bewegt. Die Sitzposition ist sportlicher, das Handling fühlt sich direkter an und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven bewusst zu fahren. Gerade auf Landstraßen oder bei wechselnden Streckenprofilen zeigt sich, dass die Ducati nicht nur „von A nach B“ kann, sondern auch Freude am aktiven Fahren mitbringt.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. sportliche Durchzugskraft
Im Vergleich der Antriebscharaktere wird der Unterschied schnell deutlich: Die Harley setzt stärker auf das typische Cruiser-Gefühl mit kräftigem Drehmoment und einem Motorlauf, der sich eher „entspannt“ anfühlt. Die Ducati liefert ebenfalls spürbaren Vortrieb, aber mit einem Charakter, der mehr nach sportlichem Ansprechverhalten und dynamischerem Fahrgefühl klingt. Beide Motorräder können zügig beschleunigen, doch die Art, wie sie das tun, ist verschieden.
Wie sich das im Fahralltag bemerkbar macht
Auf gleichmäßigen Strecken wirkt die Harley oft besonders angenehm, weil der Antrieb das Tempo stabil hält. Die Ducati ist dagegen dann im Element, wenn häufiger gewechselt wird: Beschleunigen, Verzögern, wieder hochdrehen – das Motorrad macht diese Abfolge leichter. Wer häufig im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken unterwegs ist, spürt den Vorteil der Ducati-Charakteristik oft schneller.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typisches Bild: Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhig, schluckt Unebenheiten und vermittelt ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Die Hyperstrada 939 ist hingegen stärker auf Agilität ausgelegt. Dadurch kann sie in engen Passagen und bei Richtungswechseln lebendiger wirken.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Harley-Stärken: ruhiges Fahrverhalten, komfortorientierte Abstimmung, gute Langstreckenwirkung.
Harley-Schwächen: weniger „leichtfüßig“ als die Ducati, besonders wenn es sehr eng und häufig ums schnelle Umlegen geht.
Ducati-Stärken: direkteres Handling, mehr Fahrspaß bei Kurven und wechselndem Tempo, sportlichere Rückmeldung.
Ducati-Schwächen: wer vor allem maximalen Komfort sucht, empfindet die sportlichere Auslegung möglicherweise als weniger entspannend.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und in der Praxis
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber der Fokus unterscheidet sich. Die Harley vermittelt viel Vertrauen durch ihre insgesamt tourenorientierte Abstimmung. Die Ducati wirkt im Vergleich oft „sportlicher“ in der Dosierung, was in dynamischen Situationen Vorteile bringen kann. Entscheidend ist dabei weniger, welches Motorrad „besser“ ist, sondern wie sich die Bremscharakteristik zum Fahrstil passt.
Bremsgefühl im Vergleich
Die Street Glide Ultra wirkt häufig wie ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten konstant bleibt und nicht unnötig fordert. Die Hyperstrada 939 kann dagegen bei sportlicherem Fahren schneller das Gefühl geben, dass man präzise arbeiten kann. Wer häufig zügig unterwegs ist, wird die Ducati oft als agiler empfinden; wer vor allem entspannt tourt, wird die Harley als souverän wahrnehmen.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Orientierung vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Street Glide Ultra zielt stärker auf Komfort und Entlastung auf langen Strecken. Die Ducati setzt eher auf Unterstützung, die zum sportlichen Fahrstil passt. Das kann sich in der Praxis so anfühlen, dass die Harley „ruhig“ bleibt, während die Ducati bei dynamischerem Fahren mehr „Mitdenken“ vermittelt.
Was das für die Nutzung bedeutet
Auf Touren zählt vor allem, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar bleibt. Die Harley punktet hier mit einem stimmigen Gesamtgefühl aus Ergonomie, Windschutz und Touren-Setup. Die Ducati ist besonders dann stark, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und das Motorrad nicht nur Komfort liefern, sondern auch aktiv mitfahren soll.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Langstreckenmodus vs. sportliche Haltung
Ein großer Unterschied liegt in der Körperhaltung. Die Street Glide Ultra ist auf entspannte Haltung ausgelegt, sodass auch längere Fahrten weniger „zäh“ werden. Die Hyperstrada 939 bietet eine sportlichere Sitzposition, die den Oberkörper näher an die Fahrdynamik bringt. Das kann auf der einen Seite mehr Kontrolle und Fahrgefühl geben, auf der anderen Seite aber bei sehr langen Etappen spürbar werden.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Gerade bei Autobahnfahrten spielt der Windschutz eine wichtige Rolle. Die Harley ist hier typischerweise stark, weil sie auf Reisekomfort ausgelegt ist. Die Ducati kann ebenfalls gut funktionieren, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man für abwechslungsreiche Strecken bevorzugt. Wer regelmäßig lange Strecken bei konstantem Tempo fährt, wird die Harley oft als angenehmer empfinden.
Stärken & Schwächen im Gesamtbild
Harley-Davidson Street Glide Ultra – wann sie besonders überzeugt
- Stärke: Tourenkomfort und ruhiges Fahrgefühl für lange Etappen.
- Stärke: souveräne Wirkung bei höherem Tempo und gleichmäßigen Strecken.
- Stärke: stimmiges Gesamtpaket aus Ergonomie, Ausstattung und Reise-Charakter.
- Schwäche: weniger „leicht“ in sehr engen, kurvigen Situationen als die Ducati.
Ducati Hyperstrada 939 – wann sie besonders überzeugt
- Stärke: agiles Handling und sportlicheres Fahrgefühl.
- Stärke: macht Spaß bei wechselnden Streckenprofilen und dynamischem Fahren.
- Stärke: vielseitige Einsatzidee für Alltag und Tour.
- Schwäche: wer maximalen Langstrecken-Komfort sucht, könnte die Harley als entspannter empfinden.
Welche Werte sind entscheidend – und wie sie sich gegenseitig beeinflussen
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Es geht nicht nur um einzelne Kennzahlen, sondern darum, wie sie zusammenwirken. Die Harley wirkt durch ihre tourenorientierte Auslegung oft besonders stimmig, wenn Komfort, Stabilität und gleichmäßiges Vorankommen im Vordergrund stehen. Die Ducati spielt ihre Stärken aus, wenn Handling, Fahrgefühl und sportlichere Dynamik wichtiger sind. So kann es sein, dass ein Motorrad bei einem Aspekt klarer wirkt, während das andere bei einem anderen Punkt besser passt – und am Ende entscheidet der persönliche Fahrstil.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortorientiertes Touring lieben: lange Strecken, ruhiges Fahrgefühl, entspannte Ergonomie und ein Setup, das auch bei Tempo und Wind souverän bleibt. Wer häufig Autobahn fährt oder Tagesetappen plant, wird an der Harley besonders viel Freude haben.
Die Ducati Hyperstrada 939 passt besser zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das agil bleibt und auf abwechslungsreichen Strecken Spaß macht: Kurven, wechselndes Tempo und ein sportlicheres Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Wer gern aktiver fährt und das Motorrad auch im Alltag regelmäßig bewegt, findet in der Ducati oft die passendere Mischung.
Kurz gesagt: Street Glide Ultra für entspannte Reise und Komfort – Hyperstrada 939 für dynamischen Allround-Fahrspaß.