| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Fahrwerk
- Leistungsstarker Motor
- Bremsen
- Bedienung
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.154 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.061 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 821 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 109 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 225 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Ducati Monster 821 – Vergleich
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, bekommt meist genau das: einen ehrlichen Blick darauf, wie stark Fahrprofil, Sitzposition und Motorcharakter die Kaufentscheidung prägen. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für entspanntes Reisen, souveränen Langstreckenkomfort und den typischen Cruiser-Ansatz. Die Ducati Monster 821 dagegen ist eine sportlich orientierte Naked-Maschine, die mit direktem Ansprechverhalten und agilerem Handling vor allem im Alltag und auf kurvigen Strecken punktet.
Im folgenden Vergleich werden die im jeweiligen Modellkontext typischen Eigenschaften miteinander gegenübergestellt: Fahrkomfort vs. Agilität, Touring-Ausrichtung vs. Naked-Feeling und Motorcharakter. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad die eigenen Prioritäten am besten trifft.
Grundcharakter: Touring-Cruiser oder sportliches Naked Bike?
Harley-Davidson Street Glide Ultra: gebaut für lange Strecken
Die Street Glide Ultra ist klar auf Reisen ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: komfortorientierte Ergonomie, eine auf Stabilität ausgelegte Fahrwerksabstimmung und die typische Harley-Philosophie, bei der das Motorrad vor allem dann glänzt, wenn Kilometer entspannt „wegrollen“. Wer häufig längere Strecken fährt oder Touren mit Gepäck plant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Ducati Monster 821: leichtfüßig, direkt und alltagstauglich
Die Monster 821 ist ein Motorrad, das sich eher wie ein Werkzeug für den Fahrspaß anfühlt. Die Naked-Bauweise sorgt für eine direkte Verbindung zur Straße, die Sitzposition ist sportlich, aber nicht übertrieben kompromisslos. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken wirkt das Bike lebendig und spontan. Das macht es besonders interessant, wenn nicht jede Fahrt zur großen Tour werden soll.
Motor & Fahrgefühl: Drehmoment-Genuss vs. sportliche Reaktion
Street Glide Ultra: souveränes Drehmoment für entspanntes Cruisen
Bei der Street Glide Ultra steht der Charakter des Motors im Vordergrund: kraftvoller Vortrieb, der sich besonders bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten angenehm anfühlt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht „gearbeitet“ werden muss, um zügig voranzukommen. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrgefühl, das viele Tourenfahrer suchen.
Monster 821: knackige Gasannahme und agiles Beschleunigen
Die Monster 821 setzt dagegen auf direkte Gasannahme und ein sportlicheres Ansprechverhalten. Das macht das Motorrad besonders dort stark, wo häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also im Alltag, auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten. Die Ducati wirkt dadurch „wach“ und belohnt eine aktive Fahrweise.
Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Distanz vs. Wendigkeit im Alltag
Street Glide Ultra: ruhiger Geradeauslauf, komfortorientierte Abstimmung
Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität aus. Gerade bei längeren Fahrten ist das wichtig: weniger Ermüdung, ein ruhigeres Gefühl und ein Fahrstil, der auch bei wechselnden Streckenbedingungen souverän bleibt. In engen Kurven oder bei sehr dynamischer Fahrweise zeigt sich jedoch, dass das Konzept eher auf Komfort und Reise ausgelegt ist. Das Motorrad ist nicht „leichtfüßig“ im Sinne eines Naked-Bikes, sondern eher „großzügig“ und souverän.
Monster 821: präzises Einlenken und spürbare Agilität
Die Monster 821 ist im Handling klar auf Agilität getrimmt. Das zeigt sich im Einlenkverhalten und darin, wie schnell das Motorrad die gewünschte Linie aufnimmt. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Ducati dadurch sehr direkt. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Straßen unterwegs ist, profitiert von diesem leichteren Gefühl.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel dasselbe: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl in unterschiedlichen Situationen. Im Vergleich zeigt sich jedoch eine typische Tendenz: Die Street Glide Ultra wirkt durch ihr Touring-Konzept oft besonders dann überzeugend, wenn es um konstante, gut dosierbare Verzögerung bei höheren Reisegeschwindigkeiten geht. Die Monster 821 punktet eher durch sportliche Ansprechfreudigkeit und ein Gefühl, das eine dynamische Fahrweise unterstützt.
Sitzposition & Ergonomie: entspannter Komfort vs. sportliche Haltung
Street Glide Ultra: lange Strecken ohne „Kampf“
Die Ergonomie der Street Glide Ultra ist auf Komfort ausgelegt. Das macht sich besonders nach mehreren Stunden Fahrzeit bemerkbar: weniger Druckstellen, ein ruhigerer Bewegungsablauf und eine Sitzhaltung, die nicht permanent „aktiv“ gehalten werden muss. Für Tourenfahrer ist das ein echter Vorteil.
Monster 821: sportlich, aber alltagstauglich
Die Monster 821 bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber nicht zwingend in eine kompromisslose Rennhaltung kippt. Dadurch eignet sie sich gut für Fahrten, bei denen sowohl Alltag als auch kurze Ausflüge zählen. Wer allerdings sehr lange Touren mit viel Gepäck plant, wird bei der Ducati eher an Grenzen stoßen, weil das Gesamtkonzept stärker auf Fahrspaß als auf Reisekomfort ausgelegt ist.
Ausstattung & Elektronik: Touring-Fokus vs. Naked-Fokus
Im Vergleich der Ausrichtung zeigt sich: Die Street Glide Ultra ist typischerweise stärker auf Touring-Ausstattung ausgelegt. Dazu gehören Komfort- und Reiseelemente, die den Alltag auf langen Strecken erleichtern. Die Ducati Monster 821 konzentriert sich dagegen stärker auf das, was für ein Naked Bike entscheidend ist: direktes Fahrerlebnis und eine Abstimmung, die die Fahrdynamik in den Vordergrund stellt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Komfortorientiertes Gesamtkonzept für lange Strecken
- Ruhiger, souveräner Charakter bei Reisegeschwindigkeiten
- Touring-Feeling durch passende Ergonomie und Ausstattung
- Typischer Harley-Charakter, der viele Fahrer genau deshalb lieben
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als eine sportliche Naked-Maschine
- Für sehr enge, häufige Manöver im Stadtverkehr kann das Konzept weniger agil wirken
- Wer primär kurze, dynamische Fahrten sucht, empfindet den Touring-Fokus eventuell als zu „groß“
Ducati Monster 821 – Stärken
- Agiles Handling und direktes Fahrgefühl
- Sportliche Reaktion beim Beschleunigen und in Kurven
- Gut geeignet für Alltag und kurvige Strecken
- Das Naked-Konzept sorgt für ein nahes Gefühl zur Straße
Ducati Monster 821 – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort im Touring-Sinne
- Für große Touren mit viel Gepäck ist das Konzept meist weniger passend
- Wer vor allem „entspannt cruisen“ möchte, könnte die Ducati als zu aktiv empfinden
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil
Für wen ist die Harley-Davidson Street Glide Ultra die bessere Wahl?
Die Street Glide Ultra passt besonders dann, wenn lange Strecken im Mittelpunkt stehen. Wer regelmäßig Touren fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das sich auf Distanz souverän anfühlt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wer den typischen Cruiser-Charakter und den „Reise-Modus“ liebt, wird sich schnell zuhause fühlen.
Für wen ist die Ducati Monster 821 die bessere Wahl?
Die Monster 821 ist ideal, wenn Fahrspaß im Alltag wichtiger ist als maximaler Reisekomfort. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern kurvige Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das direkt reagiert, trifft mit der Ducati meist die richtige Wahl. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur für große Touren lohnt, sondern für jede Gelegenheit.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientierte Langstrecken suchen: ruhiger Charakter, souveränes Reisen und ein Touring-Gesamtgefühl, das Kilometer angenehm macht. Die Ducati Monster 821 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und sportlicher Fahrspaß zählen: im Alltag, auf kurvigen Landstraßen und bei Fahrten, die eher spontan als geplant wirken. Wer häufig lange Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das entspannt „mitläuft“, wird mit der Harley glücklicher. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das schnell in die gewünschte Linie findet und sich lebendig anfühlt, trifft mit der Ducati den besseren Nerv. Kurz gesagt: Ultra für Reisekomfort, Monster für dynamisches Naked-Bike-Feeling.