| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2010 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Motorleistung
- Sound
- Präzises Fahrwerk
- Platzverhältnisse
- Karge Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 128 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 248 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Ducati Multistrada 1200 – Vergleich für Tourenfahrer
Wenn es um große Touren geht, treffen bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra und der Ducati Multistrada 1200 zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die eine steht für entspanntes Cruisen, viel Komfort und den typischen Harley-Charakter. Die andere kombiniert sportliche Dynamik mit Reise-Features und zeigt, wie vielseitig ein Motorrad sein kann, das nicht nur auf der Autobahn glänzen will.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis gegenüberstehen: beim Fahrgefühl, bei der Alltagstauglichkeit, bei der Art, wie sie Leistung und Drehmoment nutzbar machen, und bei den Punkten, die auf langen Strecken wirklich zählen. Dabei werden die im Vergleich genannten Werte beider Motorräder gegeneinander eingeordnet, damit klar wird, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse eingehen muss.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Touring trifft auf Reise-Sportlichkeit
Die Street Glide Ultra ist ein Touring-Cruiser, der auf Komfort und Gelassenheit ausgelegt ist. Das merkt man besonders an der Sitzposition und daran, wie das Motorrad mit Tempo und Wind umgeht. Die Multistrada 1200 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das sich nicht auf eine Rolle festnageln lässt: Sie will sowohl sportlich als auch reisetauglich sein und nutzt dafür moderne Technik und ein agileres Handling.
Schon hier zeigt sich ein wichtiger Unterschied: Wer vor allem lange Strecken mit möglichst wenig Ermüdung fahren möchte, findet bei der Harley oft den passenden Ansatz. Wer dagegen auch auf kurvigen Strecken Dynamik erwartet und dabei trotzdem Komfort für Reisen mitbringt, wird bei der Ducati eher das Gefühl bekommen, „mehr Motorrad“ zu bekommen.
Motor und Fahrbarkeit: Leistung ist nicht alles – nutzbares Drehmoment zählt
Im Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments zeigt sich, dass beide Motorräder auf ihre Weise überzeugen. Die Harley setzt stärker auf den Charakter eines großen V-Twins: Das Drehmoment liegt so an, dass sich das Motorrad im Alltag und bei konstantem Tempo sehr angenehm dosieren lässt. Dadurch wirkt die Street Glide Ultra oft „entspannt“, weil sie nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Die Ducati spielt dagegen ihre Stärken häufig dann aus, wenn mehr Dynamik gefragt ist. Die Multistrada 1200 bringt ihre Leistung so auf die Straße, dass sie beim Beschleunigen und in wechselnden Situationen spürbar lebendiger wirkt. Im direkten Vergleich der Werte wird klar: Die Ducati ist tendenziell die Maschine, die schneller in den „Fahrspaß-Modus“ kommt, während die Harley eher auf gleichmäßiges Gleiten und souveräne Langstrecken ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen im Überblick: Die Harley punktet mit einem sehr gut nutzbaren Drehmomentgefühl und einer entspannteren Gangart. Die Ducati kann bei Bedarf mehr Tempo und mehr Reaktionsfreude liefern, verlangt aber auch eher nach aktiverem Fahren, um ihr Potenzial auszuspielen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die Street Glide Ultra ist darauf getrimmt, auch bei längeren Autobahnabschnitten ruhig zu laufen. Die Kombination aus Touring-Geometrie und dem Komfort-Fokus sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Die Multistrada 1200 ist dagegen spürbar agiler. Im Vergleich der relevanten Werte wird deutlich, dass sie für Richtungswechsel und zügiges Vorankommen ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour nicht nur aus geraden Strecken besteht, sondern auch aus Landstraßen, Pässen oder kurvigen Abschnitten.
Stärken und Schwächen: Die Harley bietet oft mehr „Gelassenheit“ bei langen Strecken und reduziert das Gefühl von Anstrengung. Die Ducati bringt mehr Kontrolle in Kurven und wirkt schneller „bereit“, wenn es sportlicher werden soll.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen und dem allgemeinen Sicherheitsgefühl zählt vor allem, wie gut das Motorrad in kritischen Momenten dosierbar bleibt. Im Vergleich der angegebenen Werte zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Harley wirkt häufig dann besonders stark, wenn man gleichmäßig und vorausschauend fährt – das System unterstützt das ruhige Touring. Die Ducati kann beim dynamischen Fahren durch ihre sportlichere Auslegung ein direkteres Feedback geben.
Wichtig ist: Wer viel in bergigen Regionen unterwegs ist oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, profitiert von einem Setup, das auch bei wiederholtem Bremsen stabil bleibt. Genau hier entscheidet am Ende weniger „welches Motorrad hat die besseren Zahlen“, sondern wie die Abstimmung zum eigenen Fahrstil passt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Ducati, Touring-Fokus bei der Harley
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Ducati Multistrada 1200 ist bekannt dafür, dass sie moderne Assistenz und Fahrmodi in den Alltag integriert. Im Vergleich der Elektronik- und Assistenzwerte wird klar: Die Ducati will das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen – von entspanntem Fahren bis zu sportlicherem Tempo.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt ebenfalls auf Komfort und Technik, aber stärker auf das, was für Touringfahrer im Alltag zählt: stabile Bedienbarkeit, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das nicht ständig „eingreift“, sondern vor allem unterstützt. Im Vergleich der genannten Werte zeigt sich: Die Harley ist eher die Wahl für Fahrer, die Technik als Komfortfaktor sehen, während die Ducati Technik stärker als Fahrdynamik-Werkzeug nutzt.
Praxisbeispiel: Tourenplanung und Streckenmix
Auf einer Tour mit Autobahnanteil und längeren Geraden spielt die Harley ihre Stärken besonders aus. Bei einem Streckenmix aus Landstraße und sportlicheren Passagen kann die Ducati ihre Elektronik und ihr agileres Fahrverhalten stärker ausspielen. Wer häufig zwischen „entspannt“ und „zügig“ wechselt, wird mit der Ducati oft schneller das passende Setup finden.
Komfort, Windschutz und Ergonomie: Welche Sitzhaltung passt besser?
Gerade bei langen Fahrten entscheidet Komfort über die Freude. Die Street Glide Ultra ist als Touring-Cruiser darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Die Sitzposition ist eher auf Komfort und eine ruhige Haltung ausgelegt. Dazu kommt der Windschutz, der bei Touring-Modellen ein zentraler Punkt ist: Je besser der Wind abgefangen wird, desto weniger ermüdet der Oberkörper.
Die Multistrada 1200 bietet ebenfalls Reise-Komfort, aber mit einer anderen Ergonomie. Die Sitzposition wirkt oft etwas sportlicher, ohne unpraktisch zu werden. Im Vergleich der relevanten Werte und der Ausrichtung wird deutlich: Die Ducati kann auf langen Strecken angenehm sein, fordert aber tendenziell mehr „aktives Mitfahren“ als die Harley.
Stärken und Schwächen: Die Harley ist häufig die entspanntere Wahl für lange Tage im Sattel. Die Ducati ist die vielseitigere Wahl, wenn die Tour nicht nur aus „durchrollen“ besteht, sondern auch aus Kurven und zügigerem Fahren.
Verbrauch und Reichweite: Kosten und Planung im Alltag
Beim Thema Verbrauch und Reichweite geht es um mehr als nur Zahlen. Entscheidend ist, wie gut sich das Motorrad im realen Fahrprofil bewegt. Im Vergleich der angegebenen Werte zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber sie passen zu unterschiedlichen Fahrstilen. Die Harley wirkt oft besonders effizient, wenn man gleichmäßig cruised und nicht ständig beschleunigt. Die Ducati kann bei moderatem Tempo sehr gut funktionieren, zeigt aber bei sportlicherem Fahren schneller, dass sie für Dynamik gebaut ist.
Für die Tourenplanung heißt das: Wer häufig lange Strecken am Stück fährt, achtet vor allem auf eine entspannte Fahrweise und eine passende Reichweite. Wer öfter stoppt, beschleunigt und kurvig fährt, sollte den Verbrauch im Blick behalten – nicht als „Problem“, sondern als Teil des Fahrkonzepts.
Für wen passt welches Motorrad? Kaufberatung nach Einsatzprofil
Die Entscheidung zwischen der Harley-Davidson Street Glide Ultra und der Ducati Multistrada 1200 hängt am Ende weniger von einzelnen Datenpunkten ab, sondern davon, wie die eigene Tour typischerweise aussieht.
Harley-Davidson Street Glide Ultra: die richtige Wahl für entspannte Langstrecken
Die Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn der Fokus auf Touring-Komfort, ruhigem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das lange Strecken souverän „wegsteckt“. Wer gerne mit wenig Stress fährt, Wind und Komfort priorisiert und den Charakter eines großen Cruisers mag, wird mit der Harley sehr wahrscheinlich glücklich.
Ducati Multistrada 1200: die richtige Wahl für vielseitige Touren mit Dynamik
Die Multistrada 1200 ist ideal, wenn die Tour öfter aus Streckenmix besteht: Autobahn, Landstraße, kurvige Abschnitte und wechselnde Anforderungen. Wer ein Motorrad sucht, das bei Bedarf deutlich lebendiger wird und moderne Elektronik als Unterstützung im Alltag nutzen möchte, findet in der Ducati oft den besseren „Allround“-Partner.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die überzeugendere Wahl für Fahrer, die vor allem entspannte Langstrecken genießen wollen. Im Vergleich zeigt sich: Die Harley spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo gleichmäßiges Cruisen, Komfort und ein souveränes Touring-Gefühl im Vordergrund stehen. Schwächen liegen weniger in der grundsätzlichen Leistungsfähigkeit, sondern eher darin, dass sie für sehr dynamische Kurvenpassagen nicht die gleiche „Sportlichkeit“ vermittelt wie die Ducati.
Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die Vielseitigkeit suchen: sportlicheres Ansprechverhalten, agileres Handling und Elektronik, die das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpasst. Wer häufig zwischen entspanntem Fahren und zügigerem Tempo wechselt, bekommt mit der Ducati meist das passendere Gesamtpaket. Als Gegenpunkt gilt: Wer maximalen Cruiser-Komfort ohne aktives Mitfahren erwartet, wird die Harley als entspannter empfinden.
Kurz gesagt: Street Glide Ultra für Touring-Gelassenheit, Multistrada 1200 für dynamische Allround-Touren.