UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.990 €
Baujahr von 2017 bis 2020
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Rasender Kofferträger
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Motor
  • Windschutz
  • Fahrstabilität
  • Sound
Kontra:
  • Quickshifter

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment97 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartGitterrohr
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Ducati Supersport S – Vergleich & Empfehlung

Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Ducati Supersport S gegenüberstellt, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie verschieden die Motorradwelt sein kann. Auf der einen Seite steht ein klassisch geprägter Tourer mit Fokus auf Komfort, Ruhe und souveräne Langstrecken-Eigenschaften. Auf der anderen Seite ein sportlich orientiertes Motorrad, das auf Agilität, präzises Handling und dynamisches Fahren ausgelegt ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, wer „besser“ ist, sondern darum, welches Bike zu den eigenen Erwartungen passt.

Grundidee der beiden Motorräder: Tourenkomfort vs. sportliche Dynamik

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Tourer gedacht, der längere Strecken entspannt macht. Das zeigt sich im Charakter: Die Maschine wirkt auf der Straße stabil, vermittelt ein großes Sicherheitsgefühl und unterstützt das Fahren mit einem eher gelassenen, gleichmäßigen Rhythmus. Wer häufig auf Autobahnabschnitten unterwegs ist oder Tagesetappen plant, bekommt hier ein Motorrad, das auf „Ankommen“ statt auf „Kampf“ ausgelegt ist.

Die Ducati Supersport S verfolgt dagegen eine klar sportliche Ausrichtung. Der Schwerpunkt liegt auf Fahrdynamik und einem Handling, das Kurven und Richtungswechsel aktiv unterstützt. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein Werkzeug an, das man bewusst einsetzt: Gas auf, Linie wählen, zügig umsetzen. Gerade wenn die Strecke nicht nur geradeaus verläuft, sondern kurvig ist, spielt die Ducati ihre Stärken besonders deutlich aus.

Vergleich der Fahrcharakteristik: Wie fühlt sich das Motorrad an?

Street Glide Ultra: souverän, ruhig und tourentauglich

Im direkten Vergleich wirkt die Harley-Davidson Street Glide Ultra wie ein „Gleitboot“ auf der Straße. Das Fahrgefühl ist weniger auf maximale Schärfe ausgelegt, sondern auf gleichmäßige Kontrolle. Gerade bei längeren Fahrten hilft das: Die Maschine bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten gut berechenbar, und das Gesamtpaket aus Sitzkomfort, Stabilität und entspannterem Fahrstil macht den Unterschied.

Die Stärke liegt damit weniger im hektischen Tempo, sondern in der Fähigkeit, Kilometer angenehm zu machen. Schwäche im Sinne von „nicht ideal“ ist eher das sportliche Ausnutzen: Wer sehr aggressiv in enge Kurven geht oder maximale Wendigkeit erwartet, wird die Harley eher als souveränen Reisebegleiter erleben als als kompromissloses Kurvenwerkzeug.

Supersport S: präzise, lebendig und kurvenorientiert

Die Ducati Supersport S fühlt sich im Vergleich deutlich „näher“ am Fahrer an. Das Motorrad reagiert direkter auf Lenkimpulse und unterstützt einen dynamischen Fahrstil. In Kurven wirkt die Linie oft leichter zu treffen, und Richtungswechsel lassen sich mit mehr Gefühl für die gewünschte Dynamik umsetzen.

Die Stärke der Ducati liegt damit klar im sportlichen Bereich: wenn die Strecke fordert, macht das Motorrad Spaß. Als mögliche Schwäche zeigt sich eher die Erwartungshaltung bei langen, entspannten Fahrten. Wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, kann die sportlichere Auslegung als weniger „entschleunigend“ empfinden als bei einem klassischen Tourer.

Komfort und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?

Bei der Street Glide Ultra ist der Komfortgedanke deutlich spürbar. Die Sitzposition wirkt auf Langstrecke ausgelegt: weniger „Sporthaltung“, mehr „Reisehaltung“. Das hilft besonders dann, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn häufig Pausen eingeplant werden müssen, weil der Körper nach einer Weile eine andere Position braucht. Auch der Windschutz und das Gesamtpaket aus Verkleidung und Tourenfokus tragen dazu bei, dass sich die Harley eher wie ein komfortables Gesamtfahrzeug anfühlt.

Die Supersport S setzt dagegen auf eine sportlichere Sitzposition. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Gerade beim zügigen Fahren unterstützt die Haltung die aktive Fahrweise. Wer jedoch viel im Alltag unterwegs ist oder lange Strecken am Stück fährt, kann die sportlichere Auslegung als anstrengender empfinden. Der Vergleich zeigt hier: Die Harley punktet mit entspannterem Langstreckenkomfort, die Ducati mit sportlicher Unterstützung beim dynamischen Fahren.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag und beim Fahren

Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber mit unterschiedlicher Zielsetzung. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt so, als sei die Elektronik stark darauf ausgelegt, das Tourenfahren angenehmer und planbarer zu machen. Das kann sich in einer insgesamt „ruhigeren“ Bedienlogik und in Systemen zeigen, die das Fahren im Alltag erleichtern und das Motorrad berechenbar halten.

Die Ducati Supersport S setzt Elektronik eher als Werkzeug für Performance und Kontrolle ein. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Straße nicht gleichmäßig griffig ist oder wenn das Tempo variiert – kann das Systempaket helfen, die Dynamik sicher zu dosieren. Im Vergleich ist die Ducati damit oft die Maschine, die sportliche Ambitionen mit mehr technischer Unterstützung begleitet.

Bremsen und Fahrwerk: Wo liegt die jeweilige Stärke?

Beim Thema Bremsen und Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Tourenfokus und Sportfokus besonders klar. Die Street Glide Ultra zielt auf Stabilität und kontrolliertes Verzögern aus dem Reisealltag. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von „Sicherheit durch Ruhe“: Man kann bremsen, ohne dass das Fahrgefühl sofort in eine sportlich-aggressive Richtung kippt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt – gerade, wenn man nicht jede Ausfahrt als Renntraining versteht.

Die Supersport S bringt dagegen eine sportlichere Abstimmung mit. Das Fahrwerk und die Bremsanlage wirken im Vergleich oft darauf ausgelegt, zügiges Fahren zu unterstützen und das Motorrad beim Einlenken sowie beim Herausbeschleunigen stabil zu halten. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert hier besonders. Wer hingegen sehr entspannt fährt und Komfort über maximale Sportlichkeit stellt, kann die Ducati als „straffer“ empfinden.

Motorcharakter und Leistungsentfaltung: Wie wird die Kraft spürbar?

Auch wenn beide Motorräder auf ihre Weise Leistung liefern, ist die Art der Kraftentfaltung unterschiedlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für einen Charakter, der sich eher über Drehmoment und gleichmäßige Verfügbarkeit definiert. Das macht das Fahren angenehm, weil man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Die Harley wirkt dadurch besonders geeignet für flüssiges Fahren, bei dem man die Strecke genießen möchte.

Die Ducati Supersport S wirkt im Vergleich stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Die Leistungsentfaltung unterstützt ein aktives Fahren: Gas geben, Drehzahl nutzen, Linie halten. Das Motorrad macht Spaß, wenn man die Kraft bewusst abrufen möchte. Als mögliche Schwäche kann sich das für Fahrer zeigen, die vor allem entspannt und gleichmäßig unterwegs sind – dort wirkt die Ducati weniger „entschleunigend“ als die Harley.

Alltagstauglichkeit und Einsatzprofil: Welche Strecke passt besser?

Die Street Glide Ultra ist im Vergleich besonders stark, wenn das Einsatzprofil nach „Reise“ klingt: längere Strecken, Autobahnanteile, wechselnde Wetterbedingungen und das Bedürfnis nach Komfort. Auch wenn man nicht ständig maximal sportlich fährt, bleibt die Harley ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.

Die Supersport S passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Kurven mögen, gerne zügig unterwegs sind und das Motorrad als sportliches Gerät sehen. Für kürzere Ausfahrten, für Landstraßen und für Tage, an denen die Strecke im Vordergrund steht, spielt die Ducati ihre Stärken aus.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Harley-Davidson Street Glide Ultra: Stärke in Komfort, Stabilität und entspannter Langstreckenwirkung. Schwäche eher dort, wo maximale Wendigkeit und sportliche Schärfe erwartet werden.
  • Ducati Supersport S: Stärke in Agilität, präziser Rückmeldung und sportlicher Fahrdynamik. Schwäche eher bei reinem Komfortfokus und sehr entspanntem Langstreckenfahren.

Welche Wahl ist die richtige?

Der Vergleich zeigt: Es geht weniger um „besser“ und mehr um „passender“. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die Wahl, wenn Komfort, Ruhe und Tourenorientierung im Vordergrund stehen. Die Ducati Supersport S ist die Wahl, wenn sportliches Fahren, präzises Handling und Kurvenfreude wichtiger sind als maximal entspanntes Reisen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die vor allem lange Strecken genießen möchten: entspannte Sitzposition, souveräne Stabilität und ein tourentauglicher Gesamteindruck stehen klar im Vordergrund. Wer häufig reist, auch bei längeren Tagesetappen, und ein Motorrad sucht, das Kilometer angenehm macht, wird mit der Harley deutlich zufriedener sein.

Die Ducati Supersport S empfiehlt sich dagegen für alle, die das Motorrad als sportliches Werkzeug sehen. In kurvigen Abschnitten, bei dynamischem Fahren und wenn präzise Rückmeldung gefragt ist, spielt die Ducati ihre Stärken besonders überzeugend aus. Wer eher kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und die Fahrdynamik in den Mittelpunkt stellt, findet in der Supersport S die passendere Basis.

Kurz gesagt: Tourenkomfort führt zur Street Glide Ultra, sportliche Agilität zur Supersport S.

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