| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Dyna Low Rider FXDL: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Harley-Davidson-Modelle aufeinandertreffen, die beide für ihren eigenen Charakter stehen, wird der Vergleich spannend. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Touren und entspanntes Reisen ausgelegt, während die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL eher den Fokus auf unmittelbares Cruiser-Feeling legt: kompakt, direkt und mit einem Look, der sofort nach „echtem Harley-Kino“ aussieht. Beide Bikes können viel – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Fahrprofil ins Gewicht fallen, und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundcharakter: Touring-Linie vs. klassischer Cruiser
Die Street Glide Ultra wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Ausfahrt, sondern für lange Strecken „mitnimmt“. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Komfort, Ausstattung und die Art, wie sich das Bike auf Tempo und Distanz einstellt. Die Dyna Low Rider FXDL dagegen ist stärker auf das konzentriert, was viele an Dynas lieben: ein unmittelbares Fahrgefühl, ein markanter Auftritt und eine gewisse Unkompliziertheit. Wer das Motorrad eher als „Werkzeug“ für kurze bis mittlere Strecken sieht, findet hier oft genau die richtige Mischung.
Ergonomie und Sitzgefühl
Bei der Street Glide Ultra steht die Langstrecken-Ergonomie im Vordergrund. Das Motorrad ist so gedacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Die Dyna Low Rider FXDL ist dagegen typischer Cruiser: Die Sitzposition ist oft näher am „klassischen Harley-Gefühl“, wodurch sie sich für viele Fahrende sehr natürlich anfühlt – gleichzeitig kann sie je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit bei langen Etappen weniger „komfortorientiert“ wirken als die Touring-Variante.
Ausstattung: Komfort- und Technikfokus vs. pureres Cruiser-Feeling
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Art, wie sie sich ausstatten lassen bzw. wie sie im Grundkonzept wirken. Die Street Glide Ultra bringt typischerweise mehr Komfort- und Technikfokus mit. Das macht sie besonders interessant, wenn man unterwegs nicht nur fahren, sondern auch „angekommen“ sein möchte: mit guter Übersicht, angenehmer Bedienung und dem Gefühl, dass das Motorrad für Reisen gebaut wurde.
Die Dyna Low Rider FXDL steht dagegen stärker für das, was man an einem Cruiser oft sucht: weniger „Ablenkung“, mehr Motorradgefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Technik nicht als Hauptargument sieht und lieber die direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine spürt.
Bedienung im Alltag
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken zeigt sich häufig: Die Street Glide Ultra wirkt durch ihre Touring-Ausrichtung oft wie ein „komfortabler Begleiter“, während die Dyna Low Rider FXDL durch ihren Charakter schneller das Gefühl vermittelt, dass man einfach losfährt. Wer häufig zwischen Stop-and-Go und Landstraße pendelt, wird die Touring-Details der Street Glide Ultra besonders dann schätzen, wenn Komfort und Übersicht zählen. Wer dagegen eher selten in den dichten Verkehr muss, kann mit der Dyna sehr gut leben.
Fahrgefühl: Stabilität auf Distanz vs. Direktheit im Cruiser-Stil
Beide Motorräder können souverän wirken, aber sie spielen unterschiedliche Rollen. Die Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, lange Strecken ruhig und kontrolliert zu absolvieren. Das Fahrwerk und das Gesamtsetup zielen darauf, dass das Motorrad bei wechselnden Bedingungen nicht „nervös“ wird, sondern gelassen bleibt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele als „tourentauglich“ beschreiben.
Die Dyna Low Rider FXDL vermittelt dagegen oft mehr Direktheit. Das Motorrad reagiert spürbar auf Eingaben, fühlt sich lebendiger an und kann gerade auf kurvigen Strecken oder bei dynamischerem Fahren Spaß machen. Gleichzeitig kann diese Direktheit je nach Untergrund und Fahrstil auch bedeuten, dass man sich stärker auf die Straße konzentriert als auf der Touring-Variante.
Stärken im Vergleich: Was fällt beim Fahren zuerst auf?
Im direkten Vergleich zeigt die Street Glide Ultra ihre Stärken vor allem dort, wo es um Konstanz, Komfort und entspannte Kilometer geht. Die Dyna Low Rider FXDL punktet eher mit Charakter, unmittelbarer Rückmeldung und dem klassischen Cruiser-Feeling. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Touring-Vorteile der Street Glide Ultra schneller merken. Wer dagegen lieber „kurz und intensiv“ unterwegs ist, findet in der Dyna oft die passendere Art zu fahren.
Motor und Antrieb: Charakter bleibt Harley – aber die Ausrichtung unterscheidet sich
Beide Modelle stehen für den typischen Harley-Charakter, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Street Glide Ultra wirkt im Gesamtkonzept so, als sei sie darauf getrimmt, gleichmäßig zu laufen und auch bei längeren Fahrten souverän zu bleiben. Die Dyna Low Rider FXDL fühlt sich dagegen häufig „näher am Fahrer“ an: Der Antrieb unterstützt das direkte Cruiser-Gefühl und macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn man nicht nur Strecke abspulen, sondern auch das Fahrgefühl genießen möchte.
Schwächen und Grenzen je nach Fahrprofil
Die Street Glide Ultra kann dort weniger ideal wirken, wo man maximale Leichtigkeit und maximale „Purität“ sucht. Touring-Ausrichtung bedeutet oft: mehr Motorrad, mehr Setup, mehr Komfort – und damit nicht immer das Gefühl eines „kleinen“ Bikes. Die Dyna Low Rider FXDL kann umgekehrt dort an Grenzen stoßen, wo lange Etappen und hoher Komfort Priorität haben. Wer regelmäßig sehr weit fährt, wird die Touring-Vorteile der Street Glide Ultra deutlicher spüren.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit vs. Fahrspaß
Beim Thema Bremsen und Stabilität zeigt sich häufig ein typischer Unterschied zwischen Touring und Cruiser: Die Street Glide Ultra ist im Gesamtkonzept auf kontrolliertes Fahren ausgelegt, besonders bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen. Die Dyna Low Rider FXDL kann ebenfalls sehr gut bremsen und stabil sein, wirkt aber im Charakter oft mehr auf „Fahren mit Gefühl“ als auf „Reise-Performance“ getrimmt.
Wichtig ist: Beide Bikes können sicher bewegt werden, aber die Art, wie sie das Gefühl von Kontrolle vermitteln, unterscheidet sich. Die Street Glide Ultra gibt oft mehr „Touring-Sicherheit“ durch das Gesamtpaket, während die Dyna eher über die direkte Rückmeldung und das dynamische Cruiser-Setup überzeugt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Harley-Davidson Street Glide Ultra: ideal für Tourenfahrer
Die Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn lange Strecken, Komfort und eine gute Ausstattung im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Autobahn oder Landstraße unterwegs ist, regelmäßig weitere Distanzen fährt oder einfach gern mit einem Motorrad reist, das sich „bereit“ anfühlt, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich. Auch wenn man Wert auf entspannte Bedienung und ein ruhiges Fahrgefühl legt, ist die Street Glide Ultra eine starke Wahl.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: ideal für Cruiser-Fans
Die Dyna Low Rider FXDL passt am besten zu Fahrenden, die das Cruiser-Feeling priorisieren: direkt, charakterstark und mit einem Look, der sofort auffällt. Wer gern kurvige Strecken fährt, das Motorrad als „Erlebnis“ sieht und weniger als Reiseprojekt, wird die Dyna oft als besonders stimmig empfinden. Auch für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich weniger nach „Technikpaket“ anfühlt und mehr nach „klassischem Harley“.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und einer tourentauglichen Gesamtwirkung liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald es um entspannte Kilometer, gute Übersicht und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl geht. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen die passendere Option, wenn direktes Cruiser-Feeling, Charakter und unmittelbare Rückmeldung wichtiger sind als maximale Reiseorientierung. Wer oft kurze bis mittlere Strecken fährt, gern das Motorrad „spürt“ und den klassischen Look sowie die direkte Art zu fahren sucht, wird mit der Dyna mehr Freude haben. Kurz gesagt: Für Reisen und Komfort ist die Street Glide Ultra die richtige Richtung – für puren Cruiser-Genuss und dynamisches Harley-Gefühl ist die Dyna Low Rider FXDL oft die bessere Wahl.