| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Harley-Davidson Low Rider ST: Vergleich für Tour und Alltag
Wer zwischen der Harley-Davidson Street Glide Ultra und der Harley-Davidson Low Rider ST schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien. Beide Modelle stehen für den typischen Harley-Charakter, aber sie setzen die Schwerpunkte anders: Die Street Glide Ultra ist klar auf komfortorientierte Langstrecken und eine üppige Ausstattung ausgelegt. Die Low Rider ST wirkt dagegen wie ein kompakterer, agilerer Cruiser, der sich auch im Alltag und auf kürzeren Strecken souverän anfühlt. Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen der beiden Motorräder gegenübergestellt – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee und Einsatzprofil: Touring-Luxus vs. Cruiser-Agilität
Die Street Glide Ultra ist ein Motorrad, das man gern als „Reise-Harley“ einordnet. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Windschutz und eine Ausstattung, die lange Fahrten angenehmer macht, stehen im Vordergrund. Die Low Rider ST dagegen ist stärker auf ein ausgewogenes Fahrgefühl zwischen Stadt und Land getrimmt. Sie bleibt dabei im Harley-typischen Look, wirkt aber insgesamt leichter „im Kopf“ zu fahren, weil sie weniger nach Tour-Paket und mehr nach Cruiser-Feeling aussieht.
Wie sich das im Fahralltag bemerkbar macht
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad in Bewegung setzen lässt und wie entspannt es sich im Verkehr oder bei häufigen Richtungswechseln fährt. Die Low Rider ST spielt hier ihre Stärken aus: Sie wirkt handlicher und vermittelt schneller das Gefühl, dass man sie auch mal „einfach so“ bewegt. Die Street Glide Ultra kann das ebenfalls – aber sie ist stärker auf ruhiges, stabiles Gleiten ausgelegt. Wer viel Strecke macht und dabei möglichst wenig „arbeiten“ will, wird die Ultra eher als entspannend empfinden.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Street Glide Ultra zielt auf Langstreckenkomfort. Dazu gehören ein stimmiges Gesamtpaket aus Sitzgefühl, Windschutz und einer Ausstattung, die die Fahrt „rund“ macht. Die Low Rider ST ist ebenfalls komfortabel, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man auch für längere Ausfahrten gern nimmt, ohne dass es sich wie ein reines Reisegerät anfühlt.
Windschutz und Fahrruhe
Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselhaftem Wetter wird der Unterschied spürbar. Die Street Glide Ultra bietet durch ihre Touring-Ausrichtung mehr Schutz und trägt damit zu einer ruhigeren Fahrt bei. Die Low Rider ST bleibt freier im Windgefühl – das kann sportlich und direkt wirken, ist aber bei langen Autobahnabschnitten weniger „abschirmend“ als bei der Ultra.
Ausstattung und Praxisnutzen: Was bringt der „Ultra“-Gedanke?
Die Bezeichnung „Ultra“ steht bei der Street Glide Ultra nicht nur für Optik, sondern vor allem für Komfort- und Komfortfunktionen. Im Vergleich zeigt sich: Die Street Glide Ultra ist stärker darauf ausgelegt, dass man unterwegs weniger nachdenken muss. Das betrifft unter anderem die Art, wie das Motorrad für längere Fahrten vorbereitet ist – inklusive der typischen Touring-Elemente, die den Alltag auf Reisen erleichtern.
Die Low Rider ST setzt dagegen auf ein stimmiges, weniger „überladenes“ Gesamtbild. Sie wirkt dadurch oft schneller bereit für spontane Touren. Wer gern mit leichtem Gepäck fährt oder die Fahrt bewusst reduziert hält, wird die Low Rider ST als unkomplizierter empfinden.
Stärken und Schwächen im Überblick
Street Glide Ultra – Stärken: mehr Touring-Fokus, mehr Fahrruhe, stärkerer Praxisnutzen für lange Strecken.
Street Glide Ultra – Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag, eher ein Motorrad, das man für Touren liebt als für kurze Stop-and-go-Runden.
Low Rider ST – Stärken: agileres Gefühl, unkomplizierter Charakter, ideal für gemischte Strecken und kürzere Ausfahrten.
Low Rider ST – Schwächen: weniger Touring-Abschirmung, dadurch bei langen Autobahnfahrten nicht ganz so entspannend wie die Ultra.
Fahrdynamik: Wie unterscheiden sich Handling und Ansprechverhalten?
Beide Motorräder sind Harley-typisch: Das Drehmoment kommt spürbar, das Fahrgefühl ist charaktervoll und nicht auf „japanische“ Präzision ausgelegt. Trotzdem gibt es Unterschiede in der Art, wie sich die Maschinen bewegen lassen. Die Low Rider ST wirkt im Vergleich oft direkter, weil sie als Cruiser näher an der Idee „einfach draufsetzen und losfahren“ bleibt. Die Street Glide Ultra ist dagegen auf Stabilität und gleichmäßiges Tempo ausgelegt – besonders dann, wenn die Strecke länger wird.
Kurven und Manöver
In Kurven zählt, wie gut das Motorrad die Linie hält und wie leicht es sich umsetzen lässt. Die Low Rider ST vermittelt hier häufig mehr „Mitgehen“ – vor allem bei moderaten Geschwindigkeiten und auf Landstraßen. Die Street Glide Ultra kann ebenfalls sportlich genug sein, aber sie fühlt sich eher wie ein großes, souveränes Reisegerät an. Das ist nicht negativ, sondern eine Frage des Anspruchs: Wer Dynamik im Sinne von Agilität sucht, wird die Low Rider ST stärker mögen. Wer Dynamik im Sinne von Stabilität und Ruhe bei Tempo bevorzugt, wird mit der Street Glide Ultra zufriedener sein.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle liefern ein solides Sicherheitsniveau, aber die Street Glide Ultra wirkt durch ihre Touring-Ausrichtung oft besonders „berechenbar“ bei längeren Fahrten. Die Low Rider ST kann im Alltag durch ihr direkteres Handling punkten, weil man schneller in den richtigen Rhythmus kommt. Entscheidend ist am Ende, wie gut sich das Motorrad anfühlt, wenn es wirklich darauf ankommt – und da spielt die Gesamtbalance eine große Rolle.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Harley-typisch, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Der Motorcharakter ist bei beiden Modellen klar Harley: kräftig, mit einem unverwechselbaren Antritt. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Leistung vorhanden ist, sondern wie das Motorrad sie in das Fahrgefühl übersetzt. Die Street Glide Ultra wirkt oft wie ein „Langstrecken-Partner“, der gleichmäßig vorwärtszieht und dabei die Fahrt entspannt hält. Die Low Rider ST fühlt sich dagegen lebendiger an, weil sie stärker auf ein cruiser-typisches, unmittelbares Ansprechverhalten setzt.
Für welche Fahrweise passt welches Modell?
Wer gern konstant fährt, lange Strecken plant und dabei möglichst wenig Stress möchte, wird die Street Glide Ultra als stimmiger erleben. Wer dagegen gern variabel unterwegs ist, öfter abbiegt, mal zügiger beschleunigt und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes sieht, findet in der Low Rider ST häufig den besseren Match.
Optik und „Bauart“-Gefühl: Zwei Harley-Interpretationen
Optisch sind beide Modelle Harley-typisch, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Die Street Glide Ultra wirkt wie ein ausgewachsenes Touring-Bike: präsent, komfortorientiert, auf Reise getrimmt. Die Low Rider ST wirkt kompakter und „nahbarer“, ohne ihren Charakter zu verlieren. Für viele Käufer ist das nicht nur Geschmackssache, sondern beeinflusst auch die Erwartung an die Fahrt: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Tourer anfühlt, landet eher bei der Ultra. Wer ein Cruiser sucht, der sich auch im Alltag gut macht, wird die Low Rider ST bevorzugen.
Fazit: Welche Harley-Davidson passt zu wem?
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken fahren, Wert auf Windschutz und eine tourentaugliche Gesamt-Ausstattung legen und dabei möglichst viel Fahrkomfort möchten. Sie ist das Motorrad, das sich besonders dann auszahlt, wenn die Reise im Vordergrund steht und man entspannt ankommen will. Wer häufig Autobahn fährt, Touren plant oder einfach gern „groß und souverän“ unterwegs ist, wird mit der Ultra sehr glücklich.
Die Harley-Davidson Low Rider ST passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das agiler wirkt, sich im Alltag leicht bewegen lässt und auch auf kürzeren Strecken Spaß macht. Sie ist ideal für gemischte Fahrten, für spontane Ausfahrten und für alle, die den Cruiser-Charakter stärker spüren möchten als den reinen Touring-Fokus. Wer also ein Bike möchte, das schnell bereit ist und sich nicht wie ein Reiseapparat anfühlt, trifft mit der Low Rider ST meist die bessere Entscheidung.