| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Vergleich
Wenn zwei Modelle aus dem Harley-Davidson-Universum gegensätzlich wirken, ist das oft ein gutes Zeichen: Man kann sehr klar erkennen, wofür das jeweilige Motorrad gedacht ist. Der Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für die große Touring-Idee – mit Fokus auf Komfort, Schutz und entspanntes Reisen. Der Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen ist stärker auf Agilität und ein kompakteres Fahrgefühl ausgelegt. Beide bringen den typischen V-Twin-Charakter mit, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: einmal „lange Strecke und viel Komfort“, einmal „dynamisch, nah am Fahrer und vielseitig im Alltag“.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Aspekte gegenübergestellt: Fahrgefühl und Handling, Komfort und Ergonomie, Ausstattung und Alltagstauglichkeit sowie die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder. So lässt sich leichter entscheiden, welches Bike besser zum eigenen Fahrstil passt – ohne sich in einzelnen Zahlen zu verlieren.
Grundcharakter: Touring-Luxus vs. sportlich-kompakter Cruiser
Harley-Davidson Street Glide Ultra: gemacht für Touren
Der Street Glide Ultra ist ein Motorrad, das man spürt, bevor man überhaupt losfährt. Die Ausrichtung ist klar: lange Etappen, guter Windschutz und ein Setup, das auch bei längerer Fahrt nicht „ermüdet“. Das zeigt sich in der Gesamtkonzeption: mehr Komfort-Orientierung, mehr Ausstattung und ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und Ruhe setzt.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: näher dran, leichter zu bewegen
Der Sport Glide FLSB wirkt im Vergleich deutlich „leichter“ im Ansatz. Das Motorrad ist weniger auf maximale Reiseausrüstung getrimmt und fühlt sich dadurch oft unmittelbarer an. Wer gern zügig durch Ortschaften fährt, Landstraßen dynamisch nimmt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich im Alltag nicht wie ein großes Tourenpaket anfühlt, findet hier eine passende Richtung.
Fahrgefühl und Handling im Vergleich
Beide Motorräder können sich nach Harley anfühlen – aber die Art, wie sie sich bewegen, ist unterschiedlich. Der Street Glide Ultra spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, ruhiges Geradeausfahren und souveränes Handling auf längeren Strecken geht. Der Sport Glide FLSB ist dagegen eher das Motorrad für Kurvenrhythmus und spontane Richtungswechsel: Es wirkt wendiger und „präsenter“ im Fahrgefühl.
Stärken des Street Glide Ultra beim Fahren
- Stabilität bei längeren Strecken: Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gelassen.
- Entspanntes Tempo: Die Abstimmung unterstützt ein gleichmäßiges Fahrverhalten.
- Gute Kontrolle bei Wind und Verkehr: Gerade auf Autobahn- und Landstraßenabschnitten spielt der Touring-Charakter seine Vorteile aus.
Schwächen bzw. Grenzen des Street Glide Ultra
- Weniger „spielerisch“ im Stadtverkehr: Durch die Touring-Ausrichtung kann das Handling in engen Situationen schwerer wirken.
- Mehr Gewicht im Gefühl: Wer häufig stop-and-go fährt oder enge Parklücken ansteuert, merkt den Unterschied.
Stärken des Sport Glide FLSB beim Fahren
- Agilität: Richtungswechsel und Kurvenfahrten wirken unmittelbarer.
- Alltagstauglichkeit: Das Motorrad lässt sich leichter in den Tagesablauf integrieren.
- Fahrgefühl „nah am Fahrer“: Die Verbindung zwischen Maschine und Fahrer wirkt direkter.
Schwächen bzw. Grenzen des Sport Glide FLSB
- Weniger Touring-Schutz: Auf sehr langen Autobahnabschnitten kann der Komfort bei Wind und Wetter stärker vom persönlichen Setup abhängen.
- Touring-Anspruch braucht Planung: Wer häufig mit viel Gepäck unterwegs ist, stößt eher an Grenzen als beim Ultra.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt wie lange gut?
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber die Prioritäten unterscheiden sich. Der Street Glide Ultra ist klar auf „lange Zeit im Sattel“ ausgelegt. Der Sport Glide FLSB bietet ebenfalls einen Cruiser-typischen Sitzkomfort, wirkt jedoch stärker darauf optimiert, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad flexibel bewegt.
Street Glide Ultra: Komfort als Konzept
Beim Street Glide Ultra spielt der Windschutz eine große Rolle. Gerade bei längeren Fahrten kann das den Unterschied machen, weil weniger „Störgefühl“ entsteht. Dazu kommt die insgesamt tourentaugliche Ausrichtung: Das Motorrad wirkt wie gemacht für gleichmäßige Kilometer – mit einer Sitzposition, die auf entspannte Fahrten abzielt.
Sport Glide FLSB: Komfort, aber mit mehr Fokus auf Fahrspaß
Der Sport Glide FLSB ist komfortabel, aber nicht als „Reise-Lounge“ gedacht. Die Ergonomie unterstützt ein aktiveres Fahren, bei dem man öfter bewusst in die Fahrt eingreift. Wer kurze bis mittlere Strecken mag oder gern öfter stoppt, findet hier oft den besseren Kompromiss.
Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Der Street Glide Ultra ist stärker auf „mit allem, was man braucht“ ausgelegt. Der Sport Glide FLSB wirkt dagegen wie die Variante, die bewusst auf ein schlankeres Gesamtpaket setzt. Das heißt nicht, dass der Sport Glide „weniger“ ist – eher, dass er anders priorisiert.
Street Glide Ultra: Touring-Features im Vordergrund
- Mehr Reise- und Komfortfokus: Die Ausstattung unterstützt längere Fahrten.
- Wind- und Wetterschutz: Das hilft besonders auf Autobahnstrecken und bei wechselnden Bedingungen.
- Gepäck- und Tourenlogik: Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von der Touring-Ausrichtung.
Sport Glide FLSB: klare Linie, weniger Ballast
- Reduzierteres Setup: Das Motorrad bleibt im Alltag leichter zu handhaben.
- Fokus auf Fahrgefühl: Technik und Ausstattung wirken weniger „Reisezentral“, mehr „Fahren im Mittelpunkt“.
- Flexibilität: Für spontane Ausfahrten und gemischte Strecken ist der Sport Glide oft die passendere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Street Glide Ultra – die typischen Pluspunkte
- Sehr gute Langstrecken-Eignung: Komfort, Schutz und Stabilität passen zusammen.
- Touring-Feeling: Das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Reisebegleiter.
- Gute Wahl für Viel-Fahrer: Wer regelmäßig größere Strecken fährt, profitiert besonders.
Street Glide Ultra – die typischen Nachteile
- Weniger ideal für enge Stadtfahrten: Das Handling kann in engen Situationen weniger leicht wirken.
- Touring-lastig: Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt die Stärken möglicherweise nicht vollständig.
Sport Glide FLSB – die typischen Pluspunkte
- Agiles Fahrgefühl: Kurven und Wechsel wirken dynamischer.
- Alltagstauglich: Das Motorrad passt oft besser in den täglichen Rhythmus.
- Direkte Verbindung zum Fahrer: Das unterstützt Fahrspaß und spontane Touren.
Sport Glide FLSB – die typischen Nachteile
- Weniger Touring-Schutz: Auf sehr langen Strecken kann man stärker auf persönliche Vorlieben und ggf. Zubehör angewiesen sein.
- Gepäck und Reiseumfang: Für „große“ Touren braucht es mehr Planung als beim Ultra.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Street Glide Ultra und Sport Glide FLSB hängt weniger davon ab, „welches Motorrad besser ist“, sondern vielmehr davon, wie gefahren wird. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf Windschutz und Komfort legt und das Motorrad als Reiseplattform sieht, wird mit dem Street Glide Ultra deutlich zufriedener sein. Wer dagegen gern flexibel unterwegs ist, Kurven und kurze bis mittlere Touren mag und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leichter bewegt, trifft mit dem Sport Glide FLSB oft die bessere Wahl.
Für wen ist der Street Glide Ultra besonders geeignet?
- Für regelmäßige Langstrecken und Touren
- Für Fahrer, die Komfort und Schutz priorisieren
- Für diejenigen, die mit Gepäck unterwegs sind und eine „Reisebasis“ möchten
Für wen ist der Sport Glide FLSB besonders geeignet?
- Für gemischte Strecken mit Fokus auf Fahrspaß
- Für Stadt- und Landfahrten, bei denen Agilität zählt
- Für Fahrer, die ein kompakteres Cruiser-Gefühl bevorzugen
Fazit:
Der Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, hoher Komfort und ein starker Touring-Charakter im Mittelpunkt stehen. Wer häufig Autobahn fährt, Wind und Wetter möglichst entspannt erleben möchte und das Motorrad als verlässliche Reiseplattform nutzt, bekommt hier die stimmigste Kombination aus Stabilität, Schutz und tourentauglicher Ausstattung. Seine Schwäche liegt vor allem dort, wo viel Manövrieren im Alltag gefragt ist: In engen Situationen kann das größere Touring-Gefühl weniger leicht wirken.
Der Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die ein agileres, direkteres Cruiser-Erlebnis suchen. Für kurze bis mittlere Touren, spontane Ausfahrten und gemischte Strecken ist das Motorrad oft die passendere Wahl, weil es sich leichter „in die Fahrt“ einfügt. Wer jedoch sehr lange Strecken mit maximalem Wetterschutz und viel Gepäck plant, wird beim Ultra schneller das Gefühl haben, „genau dafür gebaut“ zu sein.