| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Honda CB 500 F – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Honda CB 500 F, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite ein groß dimensioniertes Touren-Cruiser-Konzept mit Fokus auf Komfort, Präsenz und Langstrecke. Auf der anderen Seite eine kompakte, alltagstaugliche Straßenmaschine, die vor allem durch ihre unkomplizierte Handhabung und ihr modernes Gesamtpaket überzeugt. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem klären, wie und wo gefahren wird – denn genau dort liegen die entscheidenden Unterschiede.
Grundidee der beiden Motorräder
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Touren-Cruiser mit Premium-Anspruch
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Touren-Cruiser gedacht, der lange Strecken entspannt macht. Das Motorrad ist auf ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl ausgelegt: viel Komfort, viel Ausstattung und ein Auftritt, der nicht übersehen wird. Wer häufig auf der Landstraße unterwegs ist oder auch längere Tagesetappen plant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Honda CB 500 F: Leicht, flexibel und alltagstauglich
Die Honda CB 500 F verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist als straßenorientiertes Motorrad gebaut, das im Alltag Spaß macht und sich auch im Stadtverkehr nicht in den Vordergrund drängt. Das Konzept zielt auf gute Übersicht, handliche Dimensionen und ein Fahrverhalten, das sich schnell vertraut anfühlt. Gerade für kürzere Strecken, Einsteiger oder alle, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, ist die CB 500 F besonders interessant.
Vergleich: Motorcharakter und Fahrgefühl
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für einen kräftigen, eher „drehmomentorientierten“ Charakter. Das bedeutet: Sie wirkt oft dann besonders stark, wenn nicht ständig hoch und runter geschaltet werden muss. In der Praxis fühlt sich das wie „entspanntes Vorankommen“ an – besonders auf längeren Strecken oder bei gleichmäßigem Tempo.
Die Honda CB 500 F spielt dagegen ihre Stärken im Bereich der Alltagstauglichkeit aus. Der Motor wirkt lebendig und lässt sich gut dosieren. Das macht sie attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird – also genau dort, wo ein Motorrad im Alltag gefordert wird. Während die Harley eher auf souveräne Ruhe setzt, bringt die Honda eine spürbare Leichtigkeit ins Fahrgefühl.
Handling und Alltag: Wer ist leichter zu fahren?
Hier zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist ein großes, schwereres Tourenmotorrad. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Auf der Straße vermittelt sie Stabilität und Gelassenheit. In engen Situationen, beim Rangieren oder bei häufigem Stop-and-go kann das Gewicht jedoch spürbar werden. Wer viel in der Stadt fährt oder oft sehr langsam manövriert, sollte das einkalkulieren.
Die Honda CB 500 F ist dagegen deutlich handlicher. Die Sitzposition, die kompaktere Bauweise und das insgesamt „leichtere“ Gefühl sorgen dafür, dass sie sich schnell in den Alltag integrieren lässt. Gerade wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal im dichten Verkehr bewegt werden muss, wirkt die CB 500 F im Vorteil.
Komfort und Ergonomie auf langen Strecken
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Komfort ausgelegt. Das zeigt sich vor allem im Zusammenspiel aus Windschutz, Sitzkomfort und dem generellen „Tourenrhythmus“. Wer lange fährt, profitiert von der Ausrichtung auf entspanntes Reisen: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt.
Die Honda CB 500 F kann ebenfalls angenehm sein, aber sie ist eher für „Alltag bis Feierabend“ gedacht. Auf längeren Strecken ist sie nicht automatisch unkomfortabel – jedoch steht sie nicht im Fokus eines maximalen Tourenpakets. Wer häufig längere Etappen fährt, wird bei der Harley eher das Gefühl haben, dass das Motorrad genau dafür gebaut wurde.
Ausstattung und Zielgruppe: Was bekommt man wofür?
Die Street Glide Ultra ist ein Motorrad, das mit seinem Touren-Charakter auch bei der Ausstattung auftritt. Der Anspruch ist: möglichst viel Komfort und Funktion für die Reise. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur fahren, sondern die Fahrt als Erlebnis mitnehmen möchten – inklusive der typischen Cruiser-Ästhetik.
Die CB 500 F setzt dagegen auf ein stimmiges, modernes Gesamtpaket ohne den Fokus auf „maximale“ Tourenfeatures. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad vor allem zuverlässig, unkompliziert und vielseitig sein soll. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig „verwaltet“ werden muss, sondern einfach funktioniert, findet hier eine passende Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Tourenfokus: starkes Konzept für lange Strecken und entspanntes Reisen.
- Präsenz und Fahrgefühl: souverän, ruhig und mit viel Charakter.
- Komfortorientierung: Windschutz und Gesamtpaket zielen auf weniger Ermüdung.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger agil: durch Größe und Gewicht nicht die erste Wahl für enge Stadtfahrten.
- Anspruch an den Einsatz: wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt den Tourenfokus eventuell nicht aus.
Honda CB 500 F – Stärken
- Alltagstauglichkeit: handlich, gut dosierbar und unkompliziert im Verkehr.
- Flexibilität: eignet sich für Stadt, Landstraße und abwechslungsreiche Strecken.
- Einsteigerfreundliches Konzept: vermittelt schnell Sicherheit im Umgang.
Honda CB 500 F – Schwächen
- Tourenanspruch: für maximalen Langstrecken-Komfort ist die Harley klar im Vorteil.
- Charakter: wer den „Cruiser-Vibe“ und die große Reiseinszenierung sucht, wird eher bei der Street Glide Ultra fündig.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Touren fahren, Wert auf Komfort und Ausstattung legen und ein Motorrad möchten, das sich auf der Straße wie ein Statement anfühlt. Auch wer gerne in einem ruhigen Rhythmus unterwegs ist und nicht ständig „arbeiten“ will, wird die Stärken der Street Glide Ultra schnell zu schätzen wissen.
Die Honda CB 500 F ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Pendeln, Wochenendfahrten, Landstraße und gelegentliche längere Ausflüge – ohne dass das Motorrad dabei sperrig wirkt. Sie ist außerdem eine sehr gute Wahl, wenn das Motorrad leicht zu beherrschen sein soll und man sich schnell wohlfühlen möchte.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen möchten. Ihr Tourenfokus, der Komfort und das souveräne Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für alle, die das Motorrad als Reisebegleiter sehen. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, Wind und Ergonomie ernst nimmt und ein großes, charakterstarkes Cruiser-Erlebnis sucht, wird mit der Street Glide Ultra deutlich glücklicher.
Die Honda CB 500 F gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit zählt: Stadtverkehr, kurze Wege, spontane Ausfahrten und ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Ihre Handlichkeit und die unkomplizierte Art sprechen besonders Fahrer an, die ein vielseitiges, leicht zu bewegendes Bike suchen – auch für den Einstieg oder für alle, die nicht ständig mit einem schweren Tourer unterwegs sein wollen.