UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2007 bis 2012
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
  • muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
  • Geländetauglichkeit
  • langsteckentauglich
Kontra:
  • hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
  • nichts für Sportfahrer
  • Pendelneigung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht220kg
Radstand1.515mm
Länge2.255mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 837 mm
Höhe1.305mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV-Motor, vier Ventile
Hubraum680ccm
Hub66mm
Bohrung81mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung60 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment60 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartEinschleifenrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 177)mm
Federung hintenPro-​Link-​Schwinge (Federweg 173)mm
Aufhängung hintenZentralfederbein
Reifen vorne100/90 19
Reifen hinten130/80 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.
Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis (2009): 7.090 €
  • Gebraucht: ab 4.400 €
  • Baujahre: 2007-2012
  • Verfügbarkeit: über alle Baujahre: gut

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Honda XL 700 V Transalp – der Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Honda XL 700 V Transalp, geht es im Kern selten nur um Daten. Es geht um den Charakter: Die Street Glide Ultra steht für große, souveräne Touren auf der Straße – mit viel Komfort, Präsenz und einem Fahrgefühl, das man eher „genießt“ als „sportlich erzwingt“. Die Honda XL 700 V Transalp dagegen ist die pragmatische Wahl für alle, die flexibel bleiben wollen: Straße, Landstraße, Schotterwege und Ausflüge abseits des Gewohnten gehören bei ihr zum Alltag.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit schneller klar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Touren passt.

Grundidee und Einsatzprofil

Street Glide Ultra: Touren-Cruiser mit Fokus auf Komfort

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Tourer gedacht, der lange Strecken entspannt macht. Das merkt man an der Ausrichtung: viel Windschutz, eine auf Reise ausgelegte Sitzposition und ein Gesamtpaket, das auf ruhiges Dahingleiten und angenehme Kontrolle setzt. Der Anspruch ist klar: Kilometer sammeln, ohne dass der Körper nach jeder Pause „nachjustieren“ muss.

XL 700 V Transalp: Reiseenduro für Abwechslung

Die Honda XL 700 V Transalp verfolgt ein anderes Ziel. Sie ist weniger auf „Show“ und mehr auf „Funktion“ getrimmt. Das zeigt sich im Fahrwerk-Konzept und in der Art, wie sie mit wechselndem Untergrund umgeht. Während die Street Glide Ultra eher auf Asphalt glänzt, wirkt die Transalp wie ein Motorrad, das man auch dann noch gern fährt, wenn die Route nicht ganz planbar ist.

Motorcharakter und Fahrgefühl

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra liefert ein Drehmoment- und Ansprechverhalten, das auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Das Fahrgefühl ist „großzügig“: Man kann häufig mit moderaten Drehzahlen fahren und trotzdem zügig beschleunigen. Das ist besonders auf langen Strecken angenehm, weil der Rhythmus entspannt bleibt.

Die Honda XL 700 V Transalp wirkt dagegen lebendiger im Sinne von: sie will genutzt werden. Der Motor passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man häufiger in den passenden Bereich kommt, um Dynamik zu holen. Das ist nicht automatisch „schneller“, aber oft „direkter“ – und gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselndem Untergrund fühlt sich das stimmig an.

Ergonomie und Sitzposition

Die Street Glide Ultra ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, und die Verkleidung bzw. der Windschutz reduziert spürbar den Luftzug. Das ist ein klarer Vorteil, wenn viele Stunden am Stück geplant sind. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch eher „tourig“ als „agil“: Wer häufig enge Kehren oder sehr dynamisches Rangieren sucht, wird die Harley eher als souverän denn als wendig wahrnehmen.

Die Transalp bietet eine ergonomische Ausrichtung, die mehr Spielraum für Bewegung lässt. Die Sitzhaltung wirkt alltagstauglich und weniger „festgelegt“. Dadurch kann sie sich in Situationen wie unübersichtlichen Strecken, holprigen Abschnitten oder beim Wechsel zwischen Straße und Schotter leichter anfühlen. Die Schwäche liegt eher dort, wo es um maximalen Langstrecken-Windschutz und das „Couch“-Gefühl geht: Die Transalp ist komfortorientiert, aber nicht im gleichen Sinne wie ein klassischer Tourer.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt auf Geschwindigkeit und Stabilität ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigem Tempo spielt sie ihre Stärken aus: ruhige Linie, souveräne Dämpfung und ein Gefühl von „getragen werden“ statt „arbeiten müssen“.

Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen stärker auf Kontrolle in unterschiedlichen Situationen ausgelegt. Das Handling wirkt oft leichter, weil das Motorrad für wechselnden Untergrund konzipiert ist. Auf Schotterwegen oder schlechterem Asphalt kann das ein echter Vorteil sein. Auf der anderen Seite kann die Transalp bei sehr langen, gleichförmigen Autobahnfahrten weniger „tourer-entspannt“ wirken als die Harley – nicht unbedingt wegen schlechterem Komfort, sondern weil die Auslegung anders ist.

Bremsen und Sicherheit im Alltag

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie werden unterschiedlich eingesetzt. Die Street Glide Ultra profitiert von ihrem Tourenfokus: Bremsmanöver wirken oft kontrolliert und berechenbar, besonders wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad in seinem Rhythmus bewegt. Die Transalp punktet vor allem dann, wenn es um dosierbares Bremsen auf wechselndem Untergrund geht. Gerade dort, wo man nicht immer perfekte Haftung erwarten kann, ist das Fahrgefühl entscheidend.

Ausstattung, Windschutz und Gepäck

Ein großer Unterschied liegt in der Art, wie beide Motorräder „Reise“ verstehen. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Tourenkomfort ausgelegt: Windschutz, Verkleidung und eine Ausstattung, die lange Strecken angenehmer macht. Auch beim Thema Gepäck wirkt die Harley wie gemacht für längere Touren, weil das Gesamtpaket auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt ist.

Die Honda XL 700 V Transalp ist ebenfalls reisefreundlich, aber anders gedacht. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Feldwegen, Umleitungen und Abstechern. Gepäck lässt sich meist sinnvoll integrieren, ohne dass das Motorrad seinen Charakter verliert. Schwäche: Wer ausschließlich auf maximalen Windschutz und „Highway-Komfort“ setzt, wird bei der Transalp weniger den Eindruck bekommen, dass sie dafür gebaut wurde.

Verbrauch, Wirtschaftlichkeit und Alltagstauglichkeit

Beim Thema Wirtschaftlichkeit ist der Vergleich vor allem eine Frage des Fahrstils. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra kann bei gleichmäßigem Tempo sehr angenehm laufen, aber sie ist als großes Tourenmotorrad natürlich auch stärker von Last, Geschwindigkeit und Fahrweise abhängig. Dafür kann sie auf langen Strecken überzeugen, weil der Motor nicht ständig „gearbeitet“ werden muss.

Die Honda XL 700 V Transalp wirkt im Alltag oft pragmatisch: Sie passt gut zu moderaten Touren und lässt sich auch dann noch sinnvoll fahren, wenn die Route spontan wird. Gerade bei gemischter Nutzung kann das die Wirtschaftlichkeit spürbar beeinflussen. Schwäche: Wer ausschließlich sehr hohe Geschwindigkeiten plant, wird die Harley vermutlich als entspannter empfinden – während die Transalp bei solchen Einsätzen eher „anders“ funktioniert.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken

  • Tourenkomfort durch Windschutz und entspannte Auslegung
  • Souveränes Fahrgefühl bei längeren Strecken und gleichmäßigem Tempo
  • Präsenz und ein Charakter, der das Fahren zur Reise macht
  • Gepäck- und Ausstattungsfokus auf lange Touren

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ bei sehr dynamischem oder engem Handling
  • Abseits der Straße nicht die erste Wahl, wenn es stärker holprig wird
  • Fahrstilabhängigkeit bei Last und Tempo

Honda XL 700 V Transalp – Stärken

  • Flexibilität für gemischte Strecken und wechselnden Untergrund
  • Direktes Fahrgefühl und gute Kontrolle im Alltag
  • Reiseenduro-Charakter für Abstecher und Umwege
  • Alltagstauglichkeit durch pragmatische Auslegung

Honda XL 700 V Transalp – Schwächen

  • Weniger maximaler Windschutz als bei einem klassischen Tourer
  • Autobahnkomfort wirkt eher „funktional“ als „groß“
  • Tourenfokus ist stärker auf Vielseitigkeit als auf reinen Langstrecken-Highway ausgelegt

Welche Maschine passt zu welchem Fahrtyp?

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem lange Touren planen, gern entspannt fahren und dabei Wert auf Komfort, Windschutz und souveräne Stabilität legen. Wer das Motorrad als „Reisebegleiter“ sieht – mit viel Ausstattung und dem Gefühl, dass man Kilometer entspannt abspult – wird hier deutlich zufriedener sein.

Die Honda XL 700 V Transalp passt besser zu Menschen, die Abwechslung wollen: Landstraße, Nebenstrecken, Schotterwege und spontane Routen. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur für den perfekten Asphalt gedacht ist, sondern auch für „mal schauen, wo die Straße hingeht“. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht anfühlt und bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt, trifft mit der Transalp oft die richtige Wahl.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientierte Langstrecken fahren: viel Windschutz, entspannte Ergonomie und ein souveränes Fahrgefühl bei gleichmäßigem Tempo. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Touren angenehm macht und das Motorrad sich wie ein stabiler Reisebegleiter anfühlt. Wer dagegen häufig enge Strecken, sehr dynamisches Handling oder stärkere Offroad-Abschnitte erwartet, wird die Harley eher als weniger passend empfinden.

Die Honda XL 700 V Transalp gewinnt dort, wo Flexibilität zählt: gemischte Strecken, Nebenstraßen, Schotterwege und spontane Umwege. Sie wirkt pragmatisch, kontrolliert und lässt sich im Alltag oft leichter „mitnehmen“. Wer jedoch ausschließlich maximalen Windschutz und reinen Highway-Komfort sucht, wird die Transalp weniger stark erleben als die Street Glide Ultra.

Kurz gesagt: Street Glide Ultra für die große Tour auf Asphalt, Transalp für Abenteuer mit Abwechslung.

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