| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Kawasaki ER-6n – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Kawasaki ER-6n, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um das, was man beim Fahren wirklich spürt: Charakter, Sitzgefühl, Alltagstauglichkeit und vor allem die Frage, wofür das Motorrad gedacht ist. Die Street Glide Ultra steht für Touring, Komfort und den typischen Cruiser-Vibe – die ER-6n dagegen für ein leichtes, agiles Naked-Bike, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt.
Im Folgenden werden die beiden Modelle nicht isoliert betrachtet, sondern ihre Eigenschaften zueinander in Beziehung gesetzt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter und Fahrgefühl? Wo liegen die Stärken bei Komfort und Ausstattung – und wo zeigt sich, dass ein Motorrad eher für lange Strecken oder eher für spontane Fahrten gemacht ist? Genau daraus entsteht am Ende ein klareres Bild, welches Bike zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Touring-Cruiser vs. agiles Naked Bike
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Komfort und Reisegefühl
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Touring-Cruiser gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Der Fokus liegt auf entspannter Ergonomie, guter Windabschirmung und einer Ausstattung, die längere Strecken angenehmer macht. Wer viel unterwegs ist, wird den Anspruch an Komfort schnell erkennen. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Tagesetappen spielt die Street Glide Ultra ihre Stärken aus.
Kawasaki ER-6n: Leicht, direkt und alltagstauglich
Die Kawasaki ER-6n verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist ein Naked Bike, das sich vor allem durch Agilität und unkomplizierte Handhabung auszeichnet. Die Sitzposition ist sportlich-aufrecht, das Motorrad wirkt wendig und lässt sich im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Landstraßen gut bewegen. Statt „Reiseausstattung“ steht hier „Fahrspaß im Alltag“ im Vordergrund.
Motor und Fahrcharakter im Vergleich
Street Glide Ultra: Drehmomentgefühl und Cruiser-Drive
Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra steht der Cruiser-typische Antrieb im Mittelpunkt. Der Motor liefert ein kräftiges, gleichmäßiges Drehmomentgefühl, das sich besonders dann auszahlt, wenn man entspannt unterwegs ist. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Sportgerät“, sondern eher wie ein souveräner Reisebegleiter, der auch bei längeren Strecken ruhig und kontrolliert bleibt.
ER-6n: Direktheit und kontrollierbares Tempo
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen auf ein anderes Fahrgefühl ausgelegt: Der Motor reagiert spürbar direkt, das Motorrad lässt sich sauber dosieren und macht es leicht, das Tempo an den Straßenverlauf anzupassen. Gerade für Fahrten, bei denen man öfter beschleunigt, bremst und wieder in den Rhythmus kommt, spielt die ER-6n ihre Stärken aus. Sie wirkt lebendig, ohne dabei überfordernd zu sein.
Ergonomie und Sitzposition: Entspannt vs. wendig
Street Glide Ultra: Touring-Komfort für lange Strecken
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, und die Gesamtanmutung zielt darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus „ein paar Kilometern“ besteht, sondern aus Tagesetappen mit wechselnden Geschwindigkeiten.
ER-6n: Aufrecht, nah am Motorrad und gut kontrollierbar
Die Kawasaki ER-6n bietet eine Sitzposition, die eher „aktiv“ wirkt. Man sitzt nicht so sehr im Motorrad, sondern eher auf dem Motorrad – wodurch sich das Handling im Alltag leichter anfühlt. Für kürzere Fahrten, Stadtverkehr und kurvige Strecken ist das ein Pluspunkt. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen wechselt, profitiert von dieser direkten Kontrolle.
Windschutz, Geräusch und Alltag: Was man unterwegs wirklich merkt
Beim Vergleich fällt auf, dass die Street Glide Ultra stärker auf Langstrecke optimiert ist. Windschutz und die Art, wie das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten „steht“, sorgen dafür, dass man weniger ermüdet. Die ER-6n dagegen ist spürbar „offener“: Das kann im Sommer oder auf kurzen Strecken angenehm sein, bei langen Autobahnfahrten aber auch bedeuten, dass man mehr Wind- und Fahrgeräusche wahrnimmt.
Handling und Fahrwerk: Schwerer Cruiser vs. leichtes Naked Bike
Street Glide Ultra: Stabilität und souveräne Linie
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt beim Fahren eher wie ein großes, stabiles System. In schnellen Passagen und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sie sich besonders stimmig an. Das Motorrad vermittelt das Gefühl von Ruhe und Kontrolle – ein typisches Cruiser-Plus, das vor allem auf längeren Strecken überzeugt.
ER-6n: Wendigkeit, Gefühl für Kurven und einfache Kontrolle
Die Kawasaki ER-6n spielt ihre Stärken in Situationen aus, in denen man häufig die Richtung wechselt oder das Tempo anpasst. Durch die kompaktere Auslegung und das agile Naked-Bike-Konzept wirkt sie in Kurven und beim Rangieren oft leichter zu handeln. Wer gerne dynamisch fährt, findet hier schnell einen guten Zugang.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die unterschiedliche Erwartungshaltung: Die Street Glide Ultra ist auf ein sicheres, kontrolliertes Fahren über längere Distanzen ausgelegt. Die ER-6n setzt stärker auf ein direktes Ansprechverhalten im Alltag. Beide können im Alltag überzeugen, aber die Art, wie man sich beim Bremsen „vertraut“ fühlt, ist unterschiedlich: Die Street Glide Ultra wirkt eher wie ein Touring-Bremssystem für gleichmäßige Belastung, während die ER-6n sich für häufiges Anfahren, Verzögern und Beschleunigen besonders passend anfühlt.
Ausstattung und Technik: Ultra-Komfort vs. Naked-Fokus
Street Glide Ultra: Touring-Ausstattung als Schwerpunkt
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra bringt eine Ausstattung mit, die für längere Fahrten gemacht ist. Dazu gehören Komfort- und Komfort-orientierte Features, die den Alltag auf Tour angenehmer machen. Im Vergleich wirkt die Street Glide Ultra wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auf dem man auch „lebt“, weil es viele Dinge abnimmt: weniger Stress, mehr Routine, mehr Komfort.
ER-6n: Wesentlichkeit und Fokus auf das Fahren
Die Kawasaki ER-6n ist weniger „vollgepackt“, sondern eher auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht durch Technik-Overload ablenkt. Wer sich auf das Fahrgefühl konzentrieren möchte, findet hier eine klare, unkomplizierte Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Touring-Komfort: entspannte Ergonomie und gutes Langstrecken-Gefühl.
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken.
- Cruiser-Charakter: kräftiger, souveräner Drive für entspanntes Fahren.
- Ausstattungsfokus auf Komfort und Reisealltag.
Schwächen bzw. Grenzen der Street Glide Ultra
- Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zu einem Naked Bike – besonders bei engen Manövern.
- Offeneres Fahrgefühl ist nicht der Anspruch: Wer maximale Agilität sucht, könnte die Ausrichtung weniger passend finden.
Stärken der Kawasaki ER-6n
- Agilität: leichtes Handling und gute Kontrolle im Alltag.
- Direktes Fahrgefühl für kurvige Strecken und spontane Fahrten.
- Unkomplizierte Nutzung: das Motorrad wirkt schnell „griffbereit“.
- Wesentlichkeit: Fokus auf Fahren statt auf Komfort-Overload.
Schwächen bzw. Grenzen der ER-6n
- Touring-Komfort ist nicht der gleiche Schwerpunkt wie bei der Street Glide Ultra.
- Wind- und Langstreckenkomfort kann bei sehr langen Autobahnfahrten weniger entspannend wirken.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Street Glide Ultra und Kawasaki ER-6n hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Street Glide Ultra deutlich zufriedener sein. Sie ist besonders dann stark, wenn das Ziel nicht nur „ankommen“ ist, sondern auch „unterwegs genießen“.
Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Touren bevorzugt und ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt und schnell auf Fahrwünsche reagiert, trifft mit der ER-6n eine sehr passende Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen Wendigkeit, Übersicht und ein lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das bessere Motorrad für alle, die Touren lieben, Komfort priorisieren und ein souveränes, stabiles Cruiser-Gefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf langen Strecken aus, wenn Windschutz, Ergonomie und eine reiseorientierte Ausstattung den Unterschied machen. Die Kawasaki ER-6n ist dagegen die stimmigere Wahl für den Alltag und für Fahrer, die ein agiles Naked Bike möchten: leicht zu handeln, direkt im Ansprechverhalten und ideal für kurvige Strecken sowie spontane Ausfahrten. Kurz gesagt: Wer „Reise“ im Kopf hat, findet in der Street Glide Ultra den passenden Partner – wer „Fahren“ im Alltag sucht, wird mit der ER-6n schneller glücklich.