UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 8.195 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Ist die Kawasaki Ninja 650 nun ein SuperSportler oder nicht?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • wendiges Bike mit viel Fahrspaß
  • vernünftige Sitzposition
  • gute Verarbeitung
  • TFT-Display mit Handy-Connect
Kontra:
  • Leistung okay, aber kein Burner

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht193kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.135mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment66 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt15Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

Fazit

Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!
 
Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.245€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 7.000€
  • Baujahre: 2017-2023
  • Farben: Grau, Grün

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Kawasaki Ninja 650 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Kawasaki Ninja 650, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren spürt: Charakter, Komfort, Handhabung und die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad in den eigenen Alltag oder auf längere Touren einfügt. Genau darum soll es hier gehen – mit Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, für wen welches Bike am besten passt.

Grundidee im Vergleich: Tourer-Feeling vs. Alltags-Agilität

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für ein klassisches Tourer-Konzept: viel Komfort, eine souveräne, eher gelassene Gangart und ein Auftritt, der auf längeren Strecken besonders gut zur Geltung kommt. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man sich wohlfühlt – auch dann, wenn der Tag länger wird.

Die Kawasaki Ninja 650 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als sportlich orientiertes Motorrad bekannt, das sich im Alltag leicht handhaben lässt und gleichzeitig genug Dynamik bietet, um auch sportliche Fahrten nicht langweilig werden zu lassen. Hier steht Agilität im Vordergrund: schnell in der Kurve, unkompliziert im Handling und insgesamt sehr alltagstauglich.

Fahrgefühl: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen

Harley-Davidson Street Glide Ultra: souverän, komfortorientiert, „großes“ Gefühl

Die Street Glide Ultra vermittelt ein Fahrgefühl, das stark auf Stabilität und Ruhe setzt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Kilometer: Man sitzt so, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um die Strecke zu genießen. Gerade auf längeren Fahrten spielt das seine Stärken aus – das Bike bleibt dabei kontrolliert und vermittelt Sicherheit.

Die Kehrseite: Wer sehr enge Stadtpassagen, häufiges Rangieren oder ein besonders leichtes Handling erwartet, merkt schneller, dass ein Tourer in der Regel mehr Masse und mehr „Motorrad“ mitbringt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es passt eben nicht zu jedem Fahrprofil.

Kawasaki Ninja 650: agil, direkt, sportlich ohne Überforderung

Die Ninja 650 fühlt sich im Vergleich deutlich leichter und direkter an. Das Motorrad reagiert zügig auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten zu einem unkomplizierten Erlebnis. Gerade wenn der Alltag aus Ampeln, kurzen Strecken und wechselnden Straßenbedingungen besteht, spielt die Ninja ihre Vorteile aus: Sie ist schnell „da“, ohne dass man sich erst an ein anderes Fahrgefühl gewöhnen muss.

Auch hier gibt es eine Schwäche im Sinne der Erwartungshaltung: Wer ein starkes, tourentypisches Komfortpaket sucht oder sich vor allem nach entspanntem Langstreckenkomfort sehnt, wird bei einem sportlich ausgelegten Motorrad eher Kompromisse finden. Die Ninja ist nicht dafür gebaut, sich wie ein großes Tourer-Schiff durch den Tag zu tragen.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Haltung

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt längeres Fahren, und das Gesamtpaket wirkt darauf abgestimmt, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „umsteigen“ zu müssen. Dazu kommt das typische Tourer-Gefühl: Man sitzt stabil, hat eine gute Übersicht und kann die Fahrt eher genießen als „durchhalten“.

Die Kawasaki Ninja 650 setzt dagegen auf eine sportlichere Ergonomie. Das bedeutet: mehr Dynamik, aber auch mehr Fokus auf eine aktive Fahrweise. Für viele Fahrer ist das genau richtig, weil es das Motorrad lebendig macht. Wer allerdings sehr lange Strecken in einem eher entspannten Modus fahren möchte, könnte die ergonomischen Unterschiede nach einigen Stunden deutlicher spüren.

Komponenten und Ausstattung: Was die Modelle auszeichnet

Street Glide Ultra: Tourer-Ausstattung als Schwerpunkt

Bei der Street Glide Ultra liegt der Fokus auf dem, was eine Tour wirklich angenehm macht: Komfortfunktionen, eine stimmige Gesamtanmutung und ein Setup, das auf längere Strecken ausgelegt ist. Die Ausstattung wirkt wie aus einem Guss – nicht nur als „Nice-to-have“, sondern als Teil des Fahrkonzepts.

Stärken zeigt sich besonders dann, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder das Motorrad als Reisebegleiter sieht. Schwächen ergeben sich eher indirekt: Wer ein möglichst schlankes, leichtes Handling und eine „kurze“ Bedienlogik bevorzugt, wird den Tourer-Charakter nicht immer als Vorteil empfinden.

Ninja 650: funktional, modern, alltagstauglich

Die Ninja 650 punktet mit einem sportlich-moderneren Ansatz und einer Ausstattung, die sich in den Alltag einfügt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man es unkompliziert nutzen kann – für Pendeln, Wochenendfahrten und auch für Fahrten, bei denen man gerne mal zügiger unterwegs ist.

Die Schwäche liegt weniger im Motorrad selbst, sondern in der Erwartung: Wer vor allem „Reise-Komfort“ im Sinne eines großen Tourers sucht, wird bei der Ninja eher bei der Komforttiefe und beim Langstrecken-Feeling Abstriche machen müssen.

Leistung und Fahrdynamik: Charakter statt nur Daten

Im Vergleich der beiden Modelle wird schnell klar: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für einen Charakter, der auf Drehmomentgefühl, Ruhe und souveräne Kontrolle setzt. Die Kawasaki Ninja 650 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das die Dynamik über Agilität und ein sportliches Ansprechverhalten in den Vordergrund stellt.

Das bedeutet praktisch: Auf kurvigen Strecken und bei sportlicher Fahrweise fühlt sich die Ninja oft „leichter“ an, weil sie das Tempo über das Handling vermittelt. Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man gleichmäßig fährt, lange Strecken abspult und das Motorrad als komfortablen Begleiter versteht.

Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Wo die Unterschiede spürbar werden

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich sicher und kontrolliert wirken. Die Street Glide Ultra vermittelt dabei eine Art „Langstrecken-Stabilität“: Das Motorrad bleibt ruhig, auch wenn die Fahrt über längere Zeit geht oder die Bedingungen wechseln. Die Ninja 650 wirkt dagegen besonders in der Kurve und beim Richtungswechsel lebendig – sie gibt ein direktes Feedback und unterstützt eine aktive Fahrweise.

Wer viel Stadtverkehr fährt oder häufig zwischen engen Situationen und wechselnden Geschwindigkeiten pendelt, profitiert meist von der Agilität der Ninja. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, wird die Street Glide Ultra eher als stimmiges Gesamtpaket erleben.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Harley-Davidson Street Glide Ultra: ideal für Tour-Fans und Komfortorientierte

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Wer lange Strecken plant, Wert auf Komfort legt und das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Erlebnis sieht, findet hier eine starke Basis. Auch wer gerne mit einer souveränen, eher entspannten Fahrweise unterwegs ist, wird mit der Street Glide Ultra sehr wahrscheinlich glücklich.

Weniger ideal ist sie für alle, die vor allem kurze Strecken, enge Stadtpassagen und ein möglichst leichtes Handling priorisieren. Der Tourer-Charakter ist nicht „falsch“, aber er passt nicht zu jedem Alltag.

Kawasaki Ninja 650: ideal für Alltag, Kurven und Einsteiger mit Ambition

Die Kawasaki Ninja 650 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das gleichzeitig sportlich genug ist, um Spaß zu machen. Sie eignet sich für Wochenendfahrten, für dynamische Kurvenabschnitte und für alle, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert bewegt und schnell Vertrauen aufbaut.

Wer dagegen vor allem maximalen Langstrecken-Komfort im Tourer-Stil erwartet, wird bei der Ninja eher Kompromisse spüren. Das Motorrad ist nicht darauf ausgelegt, sich wie ein großes Reisegerät zu „tragen“, sondern eher wie ein agiles Sportbike im Alltag zu funktionieren.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Street Glide Ultra – Stärken: Komfort und souveränes Langstrecken-Feeling, ein stimmiges Tourer-Konzept und ein Fahrgefühl, das auf Ruhe und Kontrolle setzt. Schwächen: weniger „leicht“ im Handling, weniger passend für enge Stadtfahrten und für alle, die ein sehr agiles, sportliches Kurvengefühl priorisieren.

Ninja 650 – Stärken: Agilität, direktes Fahrverhalten, sportliche Dynamik ohne unnötige Komplexität und sehr gute Alltagstauglichkeit. Schwächen: weniger Tourer-Komfort und nicht der Fokus auf ein großes, entspanntes Reisegefühl.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen möchten und Komfort sowie ein souveränes Tourer-Gefühl suchen. Sie passt besonders gut zu Menschen, die das Motorrad als Reisebegleiter sehen und eine gelassene, kontrollierte Fahrweise bevorzugen. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Situationen meistert und ein leichtes, direktes Handling will, wird die Street Glide Ultra eher als weniger passend empfinden.

Die Kawasaki Ninja 650 empfiehlt sich für alle, die ein agiles Motorrad für den Alltag und sportliche Wochenendfahrten suchen. Sie liefert ein lebendiges Fahrgefühl, macht Kurvenfahrten unkompliziert und bleibt dabei alltagstauglich. Wer hingegen maximalen Langstrecken-Komfort im Tourer-Stil erwartet, sollte die Ninja 650 eher als sportlich-kompaktes Gesamtpaket einordnen – nicht als klassischen Reise-Tourer.

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