| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Kawasaki Z 1000 SX – Vergleich der beiden Charaktere
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großem Spaß“ aussehen, aber aus völlig unterschiedlichen Welten kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für klassischen Cruiser-Charakter, viel Komfort und eine Reise-Inszenierung, die man spürt. Die Kawasaki Z 1000 SX dagegen wirkt wie ein sportlich aufgeräumtes Gesamtpaket: agiler, straßenorientiert und mit dem Anspruch, auch dynamisch zu fahren, ohne den Alltag zu vergessen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil und zu welchen Prioritäten passt.
Grundcharakter: Cruiser-Reise vs. sportliche Straßenmaschine
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Ruhe, Gewicht und Sound
Die Street Glide Ultra ist ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich im Fahrgefühl: Das Tempo entsteht eher aus dem Drehmoment und dem entspannten Rhythmus, nicht aus hektischer Beschleunigung. Gerade auf längeren Strecken wirkt das wie ein Vorteil, weil der Fokus auf Komfort und gleichmäßigem Vorankommen liegt.
Kawasaki Z 1000 SX: Dynamik mit Touring-Touch
Die Z 1000 SX ist dagegen stärker auf die Straße zugeschnitten. Sie vermittelt das Gefühl, jederzeit bereit zu sein, wenn die Route mehr Kurven als Autobahn bietet. Gleichzeitig ist sie nicht nur „Sport“, sondern versucht, mit Touring-Elementen den Alltag und längere Fahrten ebenfalls angenehm zu machen.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beide Motorräder liefern genug Antrieb für zügiges Fahren, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich deutlich. Die Street Glide Ultra setzt auf den Cruiser-typischen Punch: Die Beschleunigung wirkt kraftvoll und souverän, besonders im mittleren Bereich. Das macht sie attraktiv, wenn Überholmanöver entspannt und ohne großes „Runterschalten-Gefühl“ funktionieren sollen.
Die Kawasaki Z 1000 SX spielt ihre Stärken eher über die sportlichere Abstimmung aus. Die Leistungsentfaltung wirkt direkter, und das Motorrad fühlt sich dadurch oft „präsenter“ an, wenn es um zügige Richtungswechsel oder dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven geht. Wer gern mit Gefühl fährt und das Motorrad aktiv einbindet, findet hier meist den besseren Flow.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Street Glide Ultra: Touring-Setup für lange Tage
Bei der Street Glide Ultra ist Komfort ein zentrales Thema. Die Sitzposition ist auf entspanntes Fahren ausgelegt, und das Motorrad wirkt insgesamt wie ein Reisegerät. Dazu passt auch der Fokus auf Windschutz und eine Ausstattung, die das „Dranbleiben“ auf langen Strecken erleichtert. Wer häufig Tagesetappen plant oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, profitiert von diesem Ansatz.
Z 1000 SX: Alltagstauglich, aber sportlicher
Die Z 1000 SX bietet ebenfalls Komfort, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt. Die Ergonomie ist straßenorientiert und bleibt eher „aktiv“ als „schwebend“. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für Fahrten, bei denen man öfter mal zügig unterwegs ist. Auf sehr langen Strecken kann das je nach Körperbau und Fahrstil dennoch weniger „Sofa“-Gefühl erzeugen als bei der Street Glide Ultra.
Windschutz und Verkleidung: Schutz auf der Strecke
Beim Thema Windschutz zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Street Glide Ultra ist klar auf Reise ausgelegt: Der Wind wird spürbar besser abgefangen, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wechselnden Wetterlagen angenehm ist. Die Z 1000 SX bringt ebenfalls eine gewisse Verkleidungswirkung mit, wirkt aber insgesamt weniger „eingekapselt“. Wer häufig Autobahn fährt oder lange Strecken mit konstantem Tempo plant, wird den Touring-Charakter der Harley eher als Vorteil sehen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept
Beide Motorräder können mit zeitgemäßer Technik punkten, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt in der Gesamtheit oft wie ein „komfortorientiertes System“: Die Bedienung und die Ausstattung zielen darauf ab, dass man sich auf die Fahrt konzentriert und weniger auf das Motorrad. Die Kawasaki Z 1000 SX setzt stärker auf eine sportliche Fahrbarkeit, bei der Elektronik vor allem dazu dient, die Dynamik kontrollierbar zu halten.
In der Praxis bedeutet das: Wer gern eine möglichst „rund laufende“ Reise-Experience möchte, findet bei der Street Glide Ultra häufig den stimmigeren Gesamtauftritt. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich auch bei wechselnden Bedingungen schnell und sicher anfühlt, wird an der Kawasaki oft mehr „Direktheit“ wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?
Street Glide Ultra: Souverän und stabil
Die Street Glide Ultra ist im Handling eher auf Stabilität ausgelegt. Das Motorrad vermittelt Vertrauen bei Geradeausfahrt und bei gleichmäßigem Tempo. In langsameren Passagen oder engen Kurven zählt dann stärker, wie man mit dem Gewicht und der Cruiser-Geometrie umgeht. Wer Touren bevorzugt, bei denen die Strecke fließt, wird die Charakteristik meist als angenehm empfinden.
Z 1000 SX: Agil und straßenfertig
Die Z 1000 SX wirkt leichter und „handlicher“, wenn es um Kurven, Richtungswechsel und zügiges Vorankommen geht. Die Abstimmung unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad spürt und mitarbeitet. Für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zwischen Landstraße, Stadt und sportlicheren Abschnitten wechseln, ist das ein klarer Pluspunkt.
Bremsen und Sicherheit: Wie zuverlässig fühlt sich das System an?
Bei beiden Modellen steht Sicherheit im Fokus, aber die Wirkung im Fahralltag hängt stark davon ab, wie das Motorrad genutzt wird. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad stabil aus Situationen herausführt. Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt oft „sportlicher“ im Ansprechverhalten, was bei dynamischer Fahrweise ein Vorteil sein kann.
Unterm Strich gilt: Wer häufig zügig unterwegs ist und öfter hartes Verzögern aus dynamischen Situationen braucht, wird die Kawasaki als direkter erleben. Wer dagegen eher gleichmäßig fährt und Komfort priorisiert, wird mit der Harley ebenfalls ein sehr sicheres Gefühl bekommen.
Alltag und Gepäck: Wer ist besser vorbereitet?
Die Street Glide Ultra ist als Reise-Cruiser konzipiert und wirkt dadurch oft „reisefertiger“ im Kopf: Gepäck und Touring-Ausstattung passen zur Idee, längere Strecken ohne großen Aufwand zu planen. Die Kawasaki Z 1000 SX kann ebenfalls für längere Fahrten genutzt werden, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man flexibel einsetzt – je nachdem, welche Zusatzausstattung man wählt.
Wenn der Fokus auf Mehrtagestouren mit viel Gepäck und möglichst wenig „Umbau“ liegt, ist die Harley meist die naheliegendere Wahl. Für Fahrer, die eher Tagesausflüge, Wochenendtouren oder gemischte Einsätze bevorzugen, ist die Kawasaki oft die praktischere Alternative.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Reiseorientierter Komfort und entspannter Fahrstil
- Starker Windschutz und Touring-Charakter
- Stabile, souveräne Art auf längeren Strecken
- Gesamtpaket wirkt „bereit für die Tour“
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger agil in engen, langsamen Situationen
- Der Cruiser-Fokus kann sportlich ambitionierte Fahrer weniger ansprechen
Kawasaki Z 1000 SX – Stärken
- Agiles Handling und straßenorientierte Dynamik
- Direkteres Fahrgefühl bei zügiger Fahrweise
- Gute Mischung aus Alltag und Tour
- Praktisch, wenn die Route abwechslungsreich ist
Kawasaki Z 1000 SX – Schwächen
- Weniger „eingekapseltes“ Reisegefühl als bei der Street Glide Ultra
- Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Komfortfokus geringer ausfallen
Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Langstrecke, Komfort und Touring-Atmosphäre suchen. Wer gern entspannt fährt, Wind und Sitzkomfort als Priorität sieht und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, findet in der Harley häufig die stimmigere Wahl. Auch wer Wert auf den klassischen Cruiser-Charakter legt, wird den Unterschied im Alltag schnell merken.
Die Kawasaki Z 1000 SX passt am besten zu Menschen, die ein Motorrad möchten, das straßenfertig, dynamisch und vielseitig ist. Wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Kurven, wechselnden Abschnitten und gelegentlich sportlicherem Fahren, wirkt die Kawasaki oft wie der bessere Kompromiss. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur für die große Reise, sondern auch für den Alltag und spontane Ausfahrten genutzt wird.
Fazit:
Wer vor allem komfortorientierte Langstrecken plant und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisegerät anfühlt, liegt mit der Harley-Davidson Street Glide Ultra meist richtig. Der Fokus auf Windschutz, entspannte Ergonomie und souveräne Stabilität macht sie zur starken Wahl für lange Tage und entspannte Fahrten. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das agiler auf der Straße wirkt, dynamisch anspricht und sich auch bei abwechslungsreichen Strecken wohlfühlt, findet in der Kawasaki Z 1000 SX den passenderen Charakter. Kurz gesagt: Harley für Touring-Genuss und Cruiser-Feeling, Kawasaki für sportliche Vielseitigkeit und straßenorientierte Dynamik.