| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- vielseitige Fahrmodi
- Spaß mit E-Boost!
- geringer Verbrauch
- sehr gute Bremsen
- elektrisch fahren bis 64 km/h
- Automatik- und manelles Getriebe
- rein elektrische Reichweite überschaubar
- etwas schwerer als normale Mittelklasse-Nakeds
- leichtes Ruckeln bei Schaltvorgängen im Automatik-Modus
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin Elektromotor | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 69 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Zweikolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - 2026 wird die Z7 Hybrid überzeugender
Die Kawasaki Z7 Hybrid 2026 ist kein Motorrad für alle. Und genau das ist okay. Sie ist kein Ersatz für eine puristische Z650, keine elektrische Revolution auf zwei Rädern und auch kein Supersportler im Tarnanzug. Sie ist ein technischer Zwischenschritt, aber ein ziemlich interessanter. Mit dem Softwareupdate macht Kawasaki genau das Richtige: Die Marke verbessert nicht nur Zahlen auf dem Papier, sondern räumt echte Alltagshürden weg.
Der Wechsel zwischen EV- und Hybridmodus bis 60 km/h ist der Gamechanger, weil er das elektrische Fahren endlich natürlicher macht. Der Sport-Hybrid-Modus mit Automatik sorgt dafür, dass man nicht zwischen Komfort und Dynamik wählen muss. Zusammen wirkt die Z7 Hybrid dadurch erwachsener, entspannter und weniger experimentell. Sie bleibt speziell, aber sie fühlt sich weniger nach Prototyp und mehr nach echtem Serienmotorrad an.
Wer offen für neue Technik ist, viel in der Stadt fährt, gelegentlich Landstraßen räubert und Lust auf ein Motorrad hat, das anders denkt als der Rest, sollte die Z7 Hybrid unbedingt probefahren. Nicht, weil sie perfekt ist. Sondern weil sie zeigt, dass Hybrid beim Motorrad nicht nur ein PR-Gag sein muss. Mit dem Jahrgang 2026 ist die Kawasaki Z7 Hybrid näher dran an der Zukunft – und zwar auf eine angenehm lässige, fahrbare und ziemlich unterhaltsame Art.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Z7 Hybrid als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Kawasaki Z-7 Hybrid – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für klassisches Touring-Feeling, viel Komfort und eine klare Identität. Die Kawasaki Z-7 Hybrid dagegen setzt auf moderne Technik und einen Hybridansatz, der den Alltag neu denkt. Wer vor der Entscheidung steht, findet hier einen strukturierten Vergleich – ohne Zahlen-Fokus, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Ausstattung, Nutzen im Alltag und die typischen Stärken und Schwächen der beiden Konzepte.
Grundidee im Vergleich: Traditionelles Touring vs. Hybrid-Ansatz
Die Street Glide Ultra ist ein Motorrad, das sich wie ein großes Versprechen anfühlt: lange Strecken, entspanntes Reisen und ein Auftritt, der sofort nach Harley klingt. Die Z-7 Hybrid verfolgt dagegen einen anderen Weg. Hybridtechnik soll helfen, Effizienz und Alltagstauglichkeit zu verbessern, ohne auf Fahrspaß zu verzichten. Damit treffen zwei Philosophien aufeinander: emotionale Langstrecken-Komfortorientierung versus technischer Fortschritt und ein moderneres Nutzungsprofil.
Fahrgefühl und Charakter: Wie sich die Konzepte anfühlen
Harley-Davidson Street Glide Ultra: souverän, ruhig, touring-lastig
Die Street Glide Ultra wirkt vor allem dann überzeugend, wenn das Tempo nicht im Mittelpunkt steht, sondern das Gesamtpaket. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Gelassenheit. Gerade bei längeren Fahrten spielt die Abstimmung ihre Stärken aus: entspannter Rhythmus, gute Übersicht und ein Fahrstil, der eher „reisen“ als „jagen“ bedeutet. In Kurven geht es kontrolliert voran, aber das Motorrad bleibt klar im Touring-Universum.
Kawasaki Z-7 Hybrid: agil gedacht, modern im Antrieb
Die Z-7 Hybrid zielt stärker auf ein vielseitiges Fahrprofil. Der Hybridansatz kann im Stadtverkehr und bei häufigem Anfahren besonders interessant sein, weil das Motorrad dort häufig mit einem anderen Ansprechverhalten arbeitet als rein konventionelle Konzepte. Auf Landstraßen und bei dynamischerem Fahren wirkt die Z-7 insgesamt „frischer“ im Charakter. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das auch dann Spaß macht, wenn die Tour spontan kürzer ausfällt.
Ausstattung und Komfort: Was man auf Tour wirklich merkt
Beide Motorräder sind für Alltag und längere Fahrten ausgelegt – aber auf unterschiedliche Weise.
Street Glide Ultra: Komfort und Touring-Details als Schwerpunkt
Bei der Street Glide Ultra liegt der Fokus auf Reise-Komfort. Dazu gehören typische Touring-Elemente, die den Alltag erleichtern: eine auf Langstrecke ausgelegte Sitz- und Fahrposition, gute Ergonomie und ein Gesamtauftritt, der auf „bereit für die nächste Etappe“ ausgelegt ist. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, profitiert besonders von der touringorientierten Auslegung.
Z-7 Hybrid: moderne Technik und Alltagstauglichkeit
Die Z-7 Hybrid punktet eher über Alltagsnutzen und moderne Systemideen. Hybridtechnik kann helfen, den Betrieb im Stadtverkehr effizienter zu gestalten. Dazu kommt ein Charakter, der sich gut für wechselnde Strecken eignet: mal kurz durch die Stadt, mal zügig über Land. Der Komfort entsteht hier weniger durch „klassisches Touring-Feeling“, sondern durch die Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert.
Leistung und Antrieb: Vergleich der Wirkung statt der Theorie
Beim Vergleich der Antriebskonzepte geht es weniger darum, welche Werte „auf dem Papier“ stehen, sondern wie sich das Motorrad im Alltag verhält.
Street Glide Ultra: Kraftentfaltung für gleichmäßiges Reisen
Die Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, dass sich das Fahren kontinuierlich anfühlt. Über Landstraßen und Autobahnabschnitte hinweg wirkt das Motorrad wie ein verlässlicher Reisebegleiter. Das macht es besonders attraktiv für Fahrer, die konstanten Vortrieb und ein ruhiges Fahrgefühl suchen. In Situationen, in denen es sehr hektisch wird (enge Stadtbereiche, häufiges Stop-and-go), zeigt sich eher der klassische Touring-Fokus: nicht falsch, aber weniger „urban“ gedacht als ein Hybrid-Konzept.
Z-7 Hybrid: Effizienz und Ansprechverhalten im Alltag
Die Z-7 Hybrid kann im Alltag besonders dann überzeugen, wenn häufiges Anfahren, niedrige bis mittlere Geschwindigkeiten und wechselnde Strecken vorkommen. Der Hybridansatz kann dabei helfen, den Betrieb geschmeidiger zu gestalten und die Effizienz im Alltag zu verbessern. Wer häufig kurze Strecken fährt oder viel in der Stadt unterwegs ist, bekommt hier ein Konzept, das sich stärker nach „modernem Alltag“ anfühlt.
Handling und Alltag: Wer kommt leichter durch den Tag?
Hier zeigt sich ein klarer Unterschied in der Zielgruppe.
Street Glide Ultra: stark für lange Strecken, weniger „leichtfüßig“ im Stadtbetrieb
Die Street Glide Ultra ist ein Motorrad, das seine Stärken auf längeren Strecken ausspielt. Das Handling ist kontrolliert, aber das Gesamtgewicht und die touringtypische Bauweise machen das Motorrad im dichten Stadtverkehr weniger „spielerisch“. Wer häufig enge Parkhäuser, enge Straßen oder viele Stopps hat, merkt das eher. Für entspannte Ausfahrten und längere Touren ist das Konzept jedoch sehr stimmig.
Z-7 Hybrid: vielseitiger für gemischte Nutzung
Die Z-7 Hybrid wirkt in gemischten Situationen oft praktischer. Das Motorrad passt gut zu einem Alltag, in dem nicht jede Fahrt eine „große Tour“ ist. Gerade wenn die Wege kürzer sind oder die Strecke öfter wechselt, spielt die moderne Auslegung ihre Vorteile aus. In sehr langen, gleichförmigen Autobahnphasen kann die Frage nach dem „Reisegefühl“ trotzdem Geschmackssache sein – hier entscheidet am Ende, ob man eher Touring-Atmosphäre oder eher technisches Alltagskonzept bevorzugt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Touring-Fokus: Komfort und Fahrgefühl sind klar auf lange Strecken ausgelegt.
- Emotion und Identität: Der Charakter passt zu Fahrern, die das Harley-Feeling suchen.
- Ruhiger Reise-Flow: Gleichmäßiges Vorankommen steht im Vordergrund.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Stadtbetrieb weniger agil: Für häufiges Stop-and-go und enge Bereiche ist das Konzept weniger ideal.
- Fokus auf Touring: Wer vor allem kurze Strecken und viel Urbanität fährt, könnte das „Reisegefühl“ weniger nutzen.
Kawasaki Z-7 Hybrid – Stärken
- Hybrid-Ansatz für den Alltag: Besonders interessant bei häufigem Anfahren und wechselnden Strecken.
- Modernes Fahrprofil: Wirkt vielseitig – von Stadt bis Landstraße.
- Technik als Nutzen: Das Motorrad fühlt sich stärker nach „Alltagslösung“ an.
Kawasaki Z-7 Hybrid – Schwächen
- Touring-Atmosphäre Geschmackssache: Wer klassisches Langstrecken-Feeling erwartet, muss das Konzept mögen.
- Hybrid-Logik im Alltag: Je nach Fahrweise kann sich das Ansprechverhalten unterschiedlich anfühlen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird.
Street Glide Ultra: die richtige Wahl für Touring-Fans
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend für Fahrer, die lange Strecken lieben, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das sich wie ein „Reisegerät“ anfühlt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, Wert auf entspannte Ergonomie legt und das Harley-Feeling als Teil des Fahrspaßes sieht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Menschen, die weniger „Technik-Neugier“, sondern mehr „klassische Touring-Identität“ suchen, ist das Konzept sehr attraktiv.
Z-7 Hybrid: die richtige Wahl für moderne Alltagsfahrer
Die Kawasaki Z-7 Hybrid eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad für gemischte Nutzung suchen: Stadt, Landstraße und spontane Touren. Der Hybridansatz kann im Alltag spürbar helfen, den Betrieb effizienter und geschmeidiger zu gestalten. Wer Technik mag, ein vielseitiges Fahrgefühl erwartet und das Motorrad nicht nur für große Urlaubsfahrten nutzen möchte, bekommt mit der Z-7 ein Konzept, das stärker auf den Alltag zugeschnitten ist.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Touring-Komfort, entspannter Langstrecken-Atmosphäre und einem souveränen Reisegefühl liegt. Sie passt zu Fahrern, die das Motorrad als Begleiter für lange Etappen sehen und dabei die klassische Identität besonders schätzen. Die Kawasaki Z-7 Hybrid spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Motorrad viel im Alltag genutzt wird: wechselnde Strecken, häufiges Anfahren und der Wunsch nach moderner Technik. Wer Effizienz und ein vielseitiges Fahrprofil sucht, findet in der Z-7 Hybrid den stimmigeren Ansatz. Kurz gesagt: Für „Reisen wie früher, aber komfortabel“ steht die Street Glide Ultra – für „Alltag neu gedacht“ ist die Z-7 Hybrid die passendere Wahl.