UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.995 €
Baujahr von 2013 bis 2016
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Fahrwerksabstimmung
  • Sound
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht238kg
Radstand1.560mm
Länge2.255mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.485mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV2 LC8 4-Takt
Hubraum1.195ccm
Hub69mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung150 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.246km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite411km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm
Federung hinten Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

Fazit 

Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein. 
Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.

Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis (Testbike): 8.990€
  • Gebraucht (6 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2013-2016
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: orange, schwarz, grau

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. KTM 1190 Adventure – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die KTM 1190 Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Die Street Glide Ultra steht für die klassische amerikanische Touring-Philosophie: viel Komfort, starke Präsenz und ein Setup, das lange Strecken angenehm macht. Die KTM 1190 Adventure dagegen ist eher der Typ „Allrounder mit Kante“ – mit sportlicherem Anspruch, robustem Charakter und dem Gefühl, auch abseits der gewohnten Wege nicht klein beigeben zu müssen.

Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen als Selbstzweck, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle in der Praxis gegeneinander verhalten: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerkseigenschaften, Ergonomie, Ausstattung und das Gesamtpaket? Und vor allem: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich je nach Fahrprofil?

Grundcharakter: Touring-Cruiser trifft Adventure-Anspruch

Harley-Davidson Street Glide Ultra: Komfort und Langstreckenfokus

Die Street Glide Ultra ist auf entspanntes Reisen ausgelegt. Der Motor und die Abstimmung zielen auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ruhiges Tempo. In der Praxis wirkt das Motorrad wie geschaffen für lange Autobahnabschnitte, zügige Landstraßenfahrten und Touren, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Agilität. Die aufgelisteten Werte zur Motorisierung und zum Drehmomentverhalten passen dazu: Das Motorrad vermittelt viel „Alltagspower“ ohne ständiges Nachregeln.

KTM 1190 Adventure: Dynamik, Kontrolle und Vielseitigkeit

Die KTM 1190 Adventure ist dagegen deutlich näher an einem sportlich orientierten Konzept. Die aufgelisteten Werte zu Motorleistung und Leistungsentfaltung unterstützen ein lebendiges Ansprechverhalten. Dazu kommt der Adventure-typische Fokus auf Kontrolle: Fahrwerk und Geometrie sind so gedacht, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt. Wer gern zwischen zügigem Fahren und „mal schauen, was da noch geht“ wechselt, findet hier eine passende Basis.

Fahrgefühl im Vergleich: Motor, Drehmoment und Antriebskonzept

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Street Glide Ultra wirkt stärker auf gleichmäßige Zugkraft und entspanntes Gleiten ausgelegt, während die KTM 1190 Adventure eher auf spürbare Dynamik und ein aktiveres Fahrgefühl setzt. Das bedeutet nicht, dass eines „besser“ ist – aber die Art, wie Leistung verfügbar ist, führt zu unterschiedlichen Fahrstilen.

Auf langen Strecken kann die Harley besonders angenehm sein, weil das Motorrad auch bei konstantem Tempo souverän bleibt. Die KTM hingegen belohnt häufigeres „Eingreifen“: Gasstellung, Schräglage und Fahrwerksarbeit greifen stärker ineinander. Wer gern fährt, statt nur zu reisen, wird das als Vorteil sehen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Street Glide Ultra: souverän, aber eher auf Komfort getrimmt

Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerksauslegung und Geometrie sprechen bei der Street Glide Ultra für ein Setup, das Stabilität und Ruhe in den Vordergrund stellt. Das Motorrad liegt auf Kurs, vermittelt Sicherheit bei höheren Geschwindigkeiten und macht das Handling im Alltag planbar. Gleichzeitig ist es weniger darauf ausgelegt, in engen Passagen maximal „leichtfüßig“ zu wirken. Wer häufig sehr enge Kurven oder häufiges Rangieren in engen Bereichen hat, merkt den Touring-Charakter stärker.

KTM 1190 Adventure: beweglicher, mit Adventure-typischer Robustheit

Die KTM 1190 Adventure nutzt Werte, die zu einem vielseitigen Fahrwerk passen: Sie soll sowohl auf der Straße als auch auf schlechterem Untergrund kontrollierbar bleiben. Das Handling wirkt dadurch oft agiler, besonders wenn die Fahrt dynamischer wird. Gleichzeitig kann die KTM bei sehr komfortorientiertem Fahrstil weniger „weich“ wirken als die Harley – nicht unbedingt schlechter, aber anders. Die KTM will eher geführt werden, während die Harley eher „mitnimmt“.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?

Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Street Glide Ultra ist klar auf Touring-Ergonomie ausgelegt. Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe, Sitzposition und zur Gesamthaltung unterstützen einen entspannten Rücken- und Armwinkel. Das ist besonders auf langen Etappen spürbar: weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Strecke statt auf das eigene „Nachjustieren“.

Die KTM 1190 Adventure bietet eine aufrechtere, aber sportlichere Sitzhaltung. Die aufgelisteten Werte und die typische Adventure-Position sorgen dafür, dass sich das Motorrad schneller „aktiv“ fahren lässt. Wer gern steht, sich bewegt oder das Motorrad in Kurven stärker mit dem Körper arbeitet, findet hier Vorteile. Für reine Langstreckenfahrer kann die Harley jedoch die angenehmere Wahl sein.

Windschutz, Verkleidung und Alltagstauglichkeit

Touring bedeutet auch: Wind, Wetter und Geräuschkulisse. Die Street Glide Ultra ist mit ihrer Touring-Verkleidung und dem Fokus auf Komfort deutlich darauf ausgelegt, den Fahrer zu entlasten. Die aufgelisteten Werte zu Windschutz und Ausstattung passen dazu: Das Motorrad wirkt wie ein „Rollendes Wohnzimmer“ für lange Strecken.

Die KTM 1190 Adventure ist weniger auf maximalen Windschutz im klassischen Sinne optimiert, dafür aber auf Flexibilität. Die aufgelisteten Werte zur Verkleidung und zur Gesamtkonzeption unterstützen das Gefühl, auch bei wechselnden Bedingungen schnell reagieren zu können. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen pendelt, wird die KTM als praktischer empfinden.

Ausstattung und Elektronik: Komfortfunktionen vs. Fahrkontrolle

Bei der Ausstattung zeigt sich ein klarer Unterschied im Zielbild. Die Street Glide Ultra setzt stärker auf Touring-Komfort und eine Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Die aufgelisteten Werte zur Elektronik und zu Komfortfeatures wirken darauf abgestimmt, dass das Motorrad im Alltag und auf Touren „einfach“ funktioniert – mit Fokus auf Bedienbarkeit und entspannte Nutzung.

Die KTM 1190 Adventure legt den Schwerpunkt stärker auf Fahrkontrolle und dynamische Unterstützung. Die aufgelisteten Werte zu Fahrmodi, Assistenzsystemen und Regelungseigenschaften zielen darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnder Traktion berechenbar bleibt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus perfektem Asphalt besteht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Street Glide Ultra

  • Touring-Komfort: Die aufgelisteten Werte und die Auslegung unterstützen entspannte Langstreckenfahrten.
  • Ruhiges Fahrgefühl: Stabilität und gleichmäßige Kraftentfaltung passen zum „Cruisen“.
  • Wind- und Komfortfokus: Die Ausstattung wirkt auf Reduktion von Ermüdung ausgelegt.
  • Stimmiges Gesamtpaket: Für Fahrer, die ein fertiges Reisegefühl suchen, ist das Konzept sehr stimmig.

Schwächen der Harley-Davidson Street Glide Ultra

  • Weniger Agilität: In engen, hektischen Situationen kann der Touring-Charakter weniger „leicht“ wirken.
  • Adventure-Anspruch begrenzt: Wer häufig abseits der Straße unterwegs ist, wird die KTM als passender empfinden.

Stärken der KTM 1190 Adventure

  • Vielseitigkeit: Die aufgelisteten Werte unterstützen ein Motorrad, das mehr als nur Asphalt kann.
  • Dynamisches Ansprechverhalten: Die Leistungscharakteristik wirkt lebendiger und motiviert zum aktiven Fahren.
  • Fahrkontrolle: Elektronik und Fahrwerkskonzept helfen bei wechselnden Bedingungen.
  • Fahrspaß in unterschiedlichen Szenarien: Stadt, Landstraße und „Abzweigungen“ lassen sich gut kombinieren.

Schwächen der KTM 1190 Adventure

  • Komfortfokus nicht identisch: Für rein lange, entspannte Touren kann die Harley die angenehmere Wahl sein.
  • Aktiver Fahrstil gefragt: Wer maximale Ruhe sucht, muss sich bei der KTM stärker auf das Motorrad einstellen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „mehr“ hat, sondern davon, welche Art von Fahrt im Vordergrund steht. Die Street Glide Ultra ist besonders stark, wenn Tourenplanung, Komfort und entspanntes Tempo Priorität haben. Die KTM 1190 Adventure ist besonders stark, wenn Abwechslung zählt: unterschiedliche Straßen, wechselnde Untergründe und ein Motorrad, das auch mal fordernder gefahren werden will.

Typische Käuferprofile

  • Harley-Davidson Street Glide Ultra: Für Fahrer, die lange Strecken genießen, Komfort schätzen und ein souveränes Reisegefühl suchen.
  • KTM 1190 Adventure: Für Fahrer, die gern variieren – und ein Motorrad möchten, das sowohl sportlich als auch robust wirkt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Touring-Komfort, ruhigem Fahrgefühl und einem stimmigen Gesamtpaket für lange Strecken liegt. Die aufgelisteten Werte und die Auslegung passen besonders gut zu Fahrern, die viel Zeit im Sattel verbringen und dabei vor allem entspannte Kilometer sammeln möchten. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das agiler wirkt, dynamischer anspricht und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der KTM 1190 Adventure häufig die passendere Entscheidung. Die KTM spielt ihre Stärken aus, wenn Abwechslung im Alltag und auf Touren wichtiger ist als reines Cruisen. Kurz gesagt: Street Glide Ultra für die große Reise mit Komfortfokus, KTM 1190 Adventure für vielseitigen Fahrspaß mit Adventure-Charakter.

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