| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs KTM 390 Duke: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die KTM 390 Duke, steckt darin meist auch eine klare Frage: Geht es um entspanntes Reisen mit viel Komfort und Präsenz – oder um wendige Dynamik für den Alltag? Genau darum geht es in diesem Vergleich. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, sodass schnell klar wird, welches Motorrad zu welchem Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Cruiser-Langstrecke trifft auf urbane Agilität
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für eine Art von Motorradfahren, bei der das Gesamtpaket zählt: ruhiges, souveränes Dahingleiten, viel Ausstattung und ein Fahrgefühl, das eher nach „Tour“ als nach „Tempo-Spiel“ klingt. Die KTM 390 Duke dagegen ist ein Motorrad, das auf Reaktionsfreude und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Die Duke wirkt wie gemacht für kurze Wege, enge Straßen und Situationen, in denen man schnell reagieren möchte.
Schon hier zeigt sich der erste große Unterschied: Während die Street Glide Ultra vor allem Komfort und Reisegefühl in den Vordergrund stellt, setzt die 390 Duke auf Wendigkeit und ein sportliches, direktes Ansprechverhalten.
Fahrgefühl im Vergleich: Komfort vs. Agilität
Harley-Davidson Street Glide Ultra: souverän und entspannt
Die Street Glide Ultra ist auf ein Fahrgefühl ausgelegt, das auch über längere Strecken angenehm bleibt. Die Sitzposition und das Gesamtsetup fördern ein entspanntes Vorankommen. Gerade wenn der Fokus auf gleichmäßigem Tempo, ruhigem Handling und einem „großen“ Auftritt liegt, spielt die Harley ihre Stärken aus.
Stärken zeigen sich besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um das Motorrad in die richtige Linie zu bringen. Schwächen liegen eher dort, wo maximale Wendigkeit im Vordergrund steht: In sehr engen Situationen oder bei häufigem Stop-and-Go kann das größere Format spürbar sein.
KTM 390 Duke: leichtfüßig und direkt
Die KTM 390 Duke ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einfügt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf ein agiles Handling ab. Dadurch fühlt sich das Motorrad in der Stadt oft „kleiner“ an, als es auf dem Papier wirken könnte. Kurven, Spurwechsel und spontane Manöver lassen sich mit einem sportlichen Gefühl umsetzen.
Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher in der Erwartung: Wer vor allem lange Touren mit viel Gepäck und maximalem Komfort sucht, wird bei einer Duke schneller an Grenzen stoßen als bei einer großen Tourenmaschine. Außerdem ist der Charakter stärker auf Fahrspaß und Dynamik ausgerichtet als auf entspanntes Gleiten.
Motorcharakter und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. sportliche Reaktion
Im Vergleich der Antriebscharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt wie ein Motorrad, das Kraft gleichmäßig und „von unten“ bereitstellt. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht ständig den Drehzahlbereich wechseln möchte. Das Fahrgefühl ist eher breit und souverän.
Die KTM 390 Duke hingegen steht für ein lebendiges Ansprechverhalten. Der Motorcharakter ist spürbar sportlicher, die Reaktion auf Gasbefehle wirkt direkter. Das ist ein Vorteil, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsstark überholt oder zügig aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt werden soll.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Harley punktet mit dem „Touren-Flow“, die KTM mit dem „Quick-Response“-Gefühl. Wer vor allem gleichmäßige Strecken fährt, wird die Harley eher als entspannend empfinden. Wer dagegen häufig kurze Strecken fährt und Dynamik braucht, wird die Duke als passender erleben.
Ausstattung und Elektronik: Reisekomfort vs. Fokus auf Fahrspaß
Die Street Glide Ultra ist als Ultra-Ausstattung klar auf Komfort und Funktion unterwegs. Gerade bei längeren Fahrten spielt die Ausstattung eine große Rolle: bessere Übersicht, mehr Komfort im Alltag und ein Gesamtpaket, das das Motorrad zu einer echten Reisemaschine macht. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert und nicht ständig an Details denkt.
Die KTM 390 Duke setzt dagegen stärker auf das, was man beim Fahren direkt spürt: ein sportliches Setup, das die Dynamik unterstützt. Elektronik ist vorhanden, aber der Fokus liegt weniger auf „Reise-Luxus“ und mehr auf Fahrbarkeit und Kontrolle im Alltag.
So entsteht ein klares Bild: Die Harley ist die Maschine, die man eher „einfach laufen lässt“ und die mit Komfort überzeugt. Die KTM ist die Maschine, die man eher „aktiv fährt“ und die mit direktem Feedback Spaß macht.
Bremsen und Fahrwerk: Stabilität auf Strecke vs. Kontrolle im Alltag
Bei der Bremsleistung und dem Fahrwerk zeigt sich ebenfalls die Philosophie der beiden Motorräder. Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität und ruhiges Handling ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, wenn man gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad „auf Linie“ bleiben soll.
Die KTM 390 Duke ist auf Agilität und Kontrolle in wechselnden Situationen ausgelegt. Gerade in der Stadt, bei wechselndem Untergrund oder in engen Kurven, ist das ein Vorteil: Das Motorrad wirkt handlich und lässt sich präzise bewegen.
Schwächen ergeben sich jeweils aus dem Einsatzbereich: Eine Tourenmaschine ist nicht dafür gemacht, in jeder Situation maximal „leichtfüßig“ zu wirken. Umgekehrt ist ein sportliches Naked-Bike nicht die erste Wahl, wenn man vor allem Komfort, Gepäck und Langstreckenroutine sucht.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Reisen vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Street Glide Ultra bietet eine Haltung, die auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das unterstützt längere Fahrten und reduziert die Belastung, die bei sportlicherer Ergonomie schneller auftreten kann.
Die KTM 390 Duke setzt auf eine sportlichere, aktivere Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn man das Motorrad häufig bewegt, zügig fährt und in Kurven „mitarbeitet“. Für lange, gleichmäßige Autobahnphasen kann diese Haltung jedoch weniger komfortabel wirken als bei einer großen Tourenmaschine.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Parken und Handling
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern auch das Handling. Die KTM 390 Duke spielt hier ihre Stärke aus: Sie ist leichter im Handling, wirkt wendiger und passt dadurch gut in den Stadtverkehr. Das macht sie besonders interessant für Pendler oder für alle, die viel in urbanen Bereichen unterwegs sind.
Die Street Glide Ultra kann im Alltag ebenfalls funktionieren, aber sie ist eher ein Motorrad für Menschen, die bewusst mit einer großen Maschine unterwegs sind. Parken, Rangieren und enge Situationen sind nicht ihr Hauptgebiet. Dafür punktet sie, sobald die Fahrt aus dem Alltag heraus in Richtung Landstraße oder Tour geht.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrziel entscheiden:
- Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort, Ausstattung und souveränem Reisegefühl liegt.
- KTM 390 Duke ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Agilität, sportlicher Reaktion, Alltagstauglichkeit und Fahrspaß in der Stadt liegt.
Typische Stärken im direkten Vergleich
Die Street Glide Ultra überzeugt vor allem durch ihr Konzept als Touren-Cruiser: Komfort, Ruhe und ein Gesamtpaket, das lange Fahrten angenehm macht. Die KTM 390 Duke überzeugt durch ihr leichtes, direktes Handling und den sportlichen Charakter, der im Alltag schnell Freude bringt.
Typische Schwächen im direkten Vergleich
Die Harley kann in sehr engen oder häufig wechselnden Stadt-Situationen weniger „einfach“ wirken. Die KTM kann bei langen Touren mit viel Gepäck und dem Wunsch nach maximaler Reiseentspannung weniger passend sein als eine große Tourenmaschine.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und eine hochwertige Reiseausstattung im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie eine ruhige Bühne für die Fahrt anfühlt, wird mit der Street Glide Ultra deutlich zufriedener sein. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Landstraße und Autobahn aus und wirkt dort souverän und entspannend.
Die KTM 390 Duke ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht: kurze Wege, Stadtverkehr, häufiges Beschleunigen und ein Motorrad, das schnell und präzise reagiert. Die Duke macht dort Spaß, wo man das Motorrad ständig bewegt und wo Agilität wichtiger ist als maximaler Reisekomfort.
Kurz gesagt: Tourenorientiert und komfortabel – Harley. Agil, sportlich und alltagstauglich – KTM.