| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. KTM RC 390 – Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so grundverschieden wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die KTM RC 390, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein großes, komfortorientiertes Touren-Cruiser-Konzept und ein kompaktes, sportliches Leichtgewicht aufeinander. Genau diese Gegensätze zeigen sich nicht nur im Design, sondern vor allem im Fahrgefühl: Komfort und souveräne Langstrecken-Atmosphäre auf der einen Seite, Agilität und sportlicher Vortrieb auf der anderen.
Im Folgenden geht es darum, die Unterschiede zwischen den beiden Modellen anhand der typischen Stärken und Schwächen herauszuarbeiten – damit leichter wird, das Motorrad zu finden, das wirklich zum eigenen Alltag und zu den eigenen Touren passt.
Grundidee: Tourenkomfort vs. sportliche Kompaktheit
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für ein Motorrad, das auf langen Strecken Ruhe, Komfort und eine gewisse „Reise-Inszenierung“ bietet. Die KTM RC 390 dagegen ist auf ein sportliches Fahrerlebnis ausgelegt: leicht, wendig und mit dem Fokus auf dynamisches Fahren – besonders dort, wo es häufig eng wird oder Kurven den Ton angeben.
Schon damit ist klar: Wer vor allem entspannte Touren plant, wird die Stärken der Harley schneller spüren. Wer dagegen kurze Strecken, Stadtverkehr und sportliche Fahrten bevorzugt, findet in der KTM oft den besseren Match.
Fahrgefühl im Vergleich: souverän vs. agil
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Gelassenheit und Stabilität
Die Street Glide Ultra wirkt wie ein Motorrad, das auf „flow“ ausgelegt ist. Das Fahrgefühl ist weniger darauf getrimmt, jede Lenkbewegung maximal direkt zu belohnen, sondern eher darauf, dass sich das Motorrad bei Tempo und Strecke stabil anfühlt. Genau das macht sie stark, wenn die Route länger wird und man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um entspannt voranzukommen.
Stärken zeigt die Harley vor allem dann, wenn man gleichmäßig fährt und die Maschine die Arbeit übernimmt: ruhiges Vorankommen, angenehmes Handling bei Reisegeschwindigkeit und ein insgesamt komfortorientiertes Setup.
KTM RC 390: Direktheit und Kurvenfokus
Die KTM RC 390 spielt ihre Stärken dort aus, wo schnelle Richtungswechsel und ein waches Gefühl gefragt sind. Durch die kompakte Bauweise und das sportliche Konzept fühlt sich das Motorrad oft „lebendig“ an. Das macht Spaß in Kurven, aber auch im Alltag, wenn man häufig zwischen Verkehr, Ampeln und engen Situationen navigieren muss.
Die Schwäche liegt dabei nicht im Fahrspaß, sondern eher in der Erwartungshaltung: Wer eine Reise-„Couch“ sucht, wird die KTM weniger als komfortorientierten Langstreckenpartner erleben. Sie ist eher ein Motorrad, das man aktiv fährt und das seinen Charakter über Dynamik zeigt.
Komfort und Alltag: Reise-Setup vs. sportliche Zweckmäßigkeit
Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra ist der Komfortgedanke deutlich spürbar. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Dazu passt das typische Tourenpaket: eine ergonomische Ausrichtung, die auf längeres Sitzen ausgelegt ist, sowie ein Gesamtkonzept, das auf „mitnehmen“ statt „schnell durch“ setzt.
Die KTM RC 390 ist dagegen stärker auf sportliche Funktionalität getrimmt. Das bedeutet: weniger „Reise-Atmosphäre“, mehr Fokus auf Fahrdynamik. Für kurze Strecken, für das Pendeln oder für Kurvenfahrten ist das oft genau richtig. Für lange Autobahnabschnitte oder ausgedehnte Touren kann der Komfortanspruch jedoch stärker ins Spiel kommen – je nachdem, wie man selbst sitzt, wie man fährt und welche Streckenlänge man gewohnt ist.
Ausstattung und Charakter: Tourer-Feeling vs. Rennstrecken-Nähe
Die Street Glide Ultra wirkt wie ein Motorrad, das man als Reisegerät versteht. Der Charakter ist groß, präsent und auf Ausstattung ausgelegt, die das Fahren angenehmer macht. Das zeigt sich vor allem in der Art, wie das Motorrad „komplett“ wirkt: Es ist weniger ein reines Fahrmaschinen-Konzept, sondern eher ein Gesamtpaket für Touren.
Die KTM RC 390 ist dagegen deutlich sportlicher gedacht. Der Look und die Auslegung erinnern an die Welt der Rennstrecke – und das spürt man im Fahrgefühl. Wer gerne sportlich unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik nutzt, wird die KTM als stimmig erleben. Wer dagegen vor allem „Ankommen“ und entspanntes Reisen priorisiert, könnte die Harley als passender empfinden.
Leistung und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. sportlicher Punch
Beim Vergleich der Leistungscharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser/Tourer und sportlichem Einsteiger-Sportbike. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für einen Antrieb, der sich eher wie „Kraft aus dem Stand“ anfühlt und das Fahren auf Strecke angenehm macht. Das ist besonders dann stark, wenn man nicht ständig in den Drehzahlbereich „hineinarbeiten“ möchte, sondern souverän vorankommen will.
Die KTM RC 390 ist dagegen ein Motorrad, das seinen sportlichen Charakter über Agilität und einen dynamischen Vortrieb ausspielt. Der Unterschied ist weniger „wer ist stärker“, sondern wie sich Leistung anfühlt: Die KTM wirkt oft wie ein Motorrad, das man mit dem richtigen Gefühl im richtigen Moment spürt – während die Harley eher mit einem gleichmäßigen, tourentauglichen Kraftfluss überzeugt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Komfort und Reisegefühl: besonders geeignet für längere Strecken und entspanntes Fahren.
- Souveränität: wirkt stabil und gelassen bei Tempo und auf Autobahnabschnitten.
- Touren-Charakter: das Motorrad fühlt sich wie ein „Gesamtpaket“ an.
Schwächen der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Weniger „leichtfüßig“: im engen Stadtverkehr kann das große Konzept weniger flexibel wirken.
- Sportliche Ansprüche: wer maximale Kurvendirektheit wie bei einem Sportbike erwartet, wird die Harley anders erleben.
Stärken der KTM RC 390
- Agilität: macht Spaß bei Kurven, Richtungswechseln und dynamischem Fahren.
- Alltagstauglichkeit: kompakt und handlich, oft angenehm im Stadtverkehr.
- Sportlicher Charakter: das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein.
Schwächen der KTM RC 390
- Reise-Komfort: für sehr lange Strecken ist das Setup weniger auf „Tourenruhe“ ausgelegt.
- Erwartung an das Konzept: wer ein Tourer-Gefühl sucht, wird die KTM eher als Sportgerät wahrnehmen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil im Alltag wirklich zählt. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra passt besonders gut zu Fahrern, die lange Touren planen, Komfort priorisieren und ein souveränes, tourentaugliches Motorrad suchen. Die KTM RC 390 ist dagegen ideal für Menschen, die wendig unterwegs sein möchten, Kurven und Dynamik mögen und ein Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu handeln ist.
Typische Einsatzszenarien
- Harley-Davidson Street Glide Ultra: Wochenendtouren, längere Strecken, entspanntes Cruisen, Autobahnfahrten.
- KTM RC 390: Stadt und Umland, kurvige Strecken, sportliche Fahrten, kürzere Touren mit Fokus auf Fahrspaß.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Reisegefühl und Souveränität suchen. Wer lange Strecken fährt, entspannt cruisen möchte und ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein stimmiges Tourenpaket anfühlt, wird mit der Harley deutlich zufriedener sein. Ihre Stärke liegt darin, dass sie das Fahren angenehm macht und die Route in den Vordergrund rückt.
Die KTM RC 390 empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die Agilität, sportliche Direktheit und Alltagstauglichkeit priorisieren. In der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei dynamischer Fahrweise spielt die KTM ihre Stärken besonders klar aus. Wer ein Motorrad möchte, das man aktiv fährt und das schnell „anspringt“, trifft mit der KTM oft die richtige Entscheidung.
Kurz gesagt: Tourenkomfort und Ruhe sprechen für die Street Glide Ultra – Wendigkeit und Fahrspaß für die RC 390.