| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Suzuki GS-500 – Motorradvergleich
Wer vor der Entscheidung steht, welches Motorrad besser zum eigenen Alltag und zu den geplanten Touren passt, stößt schnell auf zwei sehr unterschiedliche Welten: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Touren, kräftigen Charakter und viel Ausstattung. Die Suzuki GS-500 wirkt dagegen wie ein pragmatischer Einstieg in die Motorradwelt – unkompliziert, übersichtlich und auf ein breites Einsatzspektrum ausgelegt. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle im Alltag auswirken: beim Fahrgefühl, beim Komfort, bei der Handhabung und bei der Frage, wie gut das jeweilige Motorrad zu unterschiedlichen Fahrprofilen passt.
Grundcharakter: Tourer-Feeling vs. Alltags- und Lernmaschine
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Tourer konzipiert. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: Schwerpunkt auf Komfort, Windschutz und einer Ausstattung, die lange Strecken angenehmer macht. Die Suzuki GS-500 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist eher auf ein leicht verständliches Fahrverhalten und eine unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Dadurch entsteht ein klarer Kontrast: Während die Harley vor allem dann glänzt, wenn es Richtung Strecke geht, punktet die Suzuki besonders dort, wo es um Übersicht, einfache Bedienbarkeit und ein entspanntes Handling geht.
Fahrgefühl im Vergleich: Kraft und Ruhe bei der Harley, Agilität bei der Suzuki
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Im direkten Vergleich zeigt sich, dass die Harley-Davidson Street Glide Ultra stärker auf den typischen Touren- und Cruiser-Charakter setzt. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sprechen dafür, dass sie sich besonders im mittleren Drehzahlbereich souverän anfühlt und auf längeren Strecken entspannt beschleunigt. Die Suzuki GS-500 wirkt dagegen in der Praxis oft „handlicher“ im Gefühl: Die Leistungsdaten sind weniger auf maximale Durchzugskraft ausgelegt, dafür aber gut dosierbar. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren, sondern auch für das tägliche Fahren und das Sammeln von Routine genutzt werden soll.
Getriebe, Drehzahl und Fahrbarkeit
Beide Motorräder lassen sich grundsätzlich gut bewegen, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die Harley vermittelt mehr „Langstrecken-Ruhe“: Man fährt häufig in einem Bereich, in dem das Motorrad stabil zieht und nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Die Suzuki verlangt weniger nach „großen Gesten“: Gangwechsel und Gasannahme wirken eher wie ein Lern- und Übungsfeld, bei dem man schnell ein Gefühl für das Zusammenspiel aus Gas, Kupplung und Fahrwerk bekommt.
Komfort und Ergonomie: Windschutz und Ausstattung vs. schlanke Handhabung
Sitzposition und Körperhaltung
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist auf eine entspannte, tourentaugliche Sitzhaltung ausgelegt. Das unterstützt längere Fahrten, weil der Körper weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Die Suzuki GS-500 bietet dagegen eine eher kompakte, alltagstaugliche Ergonomie. Das kann besonders dann Vorteile bringen, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad in engen Situationen schnell und sicher bewegt werden soll.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Ein großer Unterschied liegt im Thema Windschutz und Gesamtpaket. Die Harley ist mit Blick auf lange Autobahn- und Landstraßenetappen gedacht. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails (z. B. Windschutz und Touren-Features) zielen darauf ab, dass Fahrer und Gepäck besser mit der Fahrt „mitgehen“, statt ständig gegen Wetter und Wind zu arbeiten. Die Suzuki ist weniger auf „große Reise“ optimiert, dafür aber oft leichter zu handhaben, wenn es um kurze Strecken, häufiges Rangieren und spontane Fahrten geht.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität auf Strecke vs. kontrollierte Dynamik
Stabilität und Spurtreue
Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das Fahrwerk-Konzept klar auf Stabilität ausgelegt. Die aufgelisteten Werte und die typische Abstimmung passen gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad ruhig laufen soll – besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten. Die Suzuki GS-500 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das sich dynamisch und kontrolliert bewegt. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Strecke abwechslungsreich ist oder wenn das Motorrad im Alltag häufig zwischen Ampeln, Ein- und Ausfahrten und wechselnden Untergründen bewegt wird.
Bremsgefühl und Dosierbarkeit
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die Harley vermittelt durch ihre Tourenorientierung häufig ein eher „entspanntes“ Bremsgefühl: Man kann vorausschauend fahren und die Verzögerung wirkt auf lange Strecken berechenbar. Die Suzuki ist dagegen oft besonders gut dafür geeignet, Bremsen fein zu dosieren und das Fahrgefühl schnell zu verinnerlichen. Das kann gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, ein echter Pluspunkt sein.
Ausstattung und Praxisnutzen: Tourenpaket vs. Fokus auf das Wesentliche
Technik, Komfortfeatures und Gepäck
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Komfort und Ausstattung zählen. Die aufgelisteten Touren-Elemente machen sie besonders interessant, wenn regelmäßig mit Gepäck gefahren wird oder wenn längere Strecken geplant sind. Die Suzuki GS-500 setzt dagegen eher auf das Wesentliche: weniger „Overhead“, dafür ein Motorrad, das schnell einsatzbereit ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt. Für viele Fahrer ist genau diese Einfachheit ein Vorteil – vor allem, wenn das Motorrad auch im Alltag genutzt wird.
Wartung, Ersatzteile und Alltagsthemen
Bei der Wahl spielt auch die Frage eine Rolle, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. In der Praxis sind beide Marken grundsätzlich etabliert, aber die Harley ist durch ihr Touren-Konzept häufig stärker auf Ausstattung und Zubehör ausgerichtet. Die Suzuki ist dagegen oft die „schlanke“ Option, wenn es darum geht, das Motorrad möglichst unkompliziert zu nutzen und sich nicht ständig mit umfangreichen Zusatzkomponenten zu beschäftigen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Tourenfokus: Komfort und Ausstattung sind klar auf lange Strecken ausgelegt.
- Stabilität: Das Motorrad wirkt auf Strecke ruhig und souverän.
- Charakter: Der Motor- und Fahrstil passt besonders zu Fahrern, die den Cruiser-/Tourenlook und das entsprechende Fahrgefühl suchen.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger „leicht“ im Alltag: Durch das Touren-Konzept kann die Handhabung im Stadtverkehr weniger agil wirken.
- Anspruch an das Einsatzprofil: Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt die Stärken der Harley möglicherweise nicht vollständig.
Suzuki GS-500 – Stärken
- Einfaches Handling: Die Suzuki wirkt unkompliziert und gut kontrollierbar.
- Allround-Tauglichkeit: Sie passt sowohl für den Alltag als auch für das Lernen und Sammeln von Fahrpraxis.
- Dosierbarkeit: Das Fahrgefühl ist häufig gut steuerbar, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Suzuki GS-500 – Schwächen
- Tourenkomfort nicht im Harley-Sinne: Für lange Autobahnfahrten fehlt oft der gleiche Komfortfokus.
- Weniger „Bühne“ für maximale Durchzugskraft: Wer viel Leistung für lange Überholvorgänge erwartet, wird eher woanders fündig.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders dann die richtige Wahl, wenn lange Touren, Komfort und ein stimmiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Landstraßen oder Autobahnen unterwegs ist, Wert auf Windschutz und eine tourentaugliche Ausstattung legt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, wird mit der Harley deutlich mehr „Tourenwert“ spüren.
Die Suzuki GS-500 passt dagegen sehr gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Sie eignet sich besonders für Menschen, die ein kontrollierbares Fahrgefühl möchten, gerne Routine aufbauen und das Motorrad nicht nur für große Reisen, sondern auch für kurze Strecken nutzen. Auch wenn der Fokus auf einem unkomplizierten Einstieg liegt, kann die Suzuki überzeugen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Stabilität und ein starkes Tourenpaket suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn lange Strecken anstehen und das Motorrad nicht nur transportieren, sondern die Fahrt spürbar angenehmer machen soll. Die Suzuki GS-500 ist dagegen die sinnvollere Entscheidung für Fahrer, die ein unkompliziertes, gut kontrollierbares Motorrad für Alltag und Training bevorzugen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wird, findet in der Suzuki meist den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Harley für die Reise, Suzuki für den Alltag und das sichere Gefühl beim Fahren.