| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Suzuki GSX-S 750: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Suzuki GSX-S 750, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet sich, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird: entspannte Touren mit viel Komfort und Charakter oder sportlich-agiles Fahren mit direkterem Ansprechverhalten. Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die typischen Stärken und die Punkte, die je nach Anspruch eher passen oder weniger gut funktionieren.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourenkomfort vs. sportliche Agilität
Die Street Glide Ultra ist klar als Langstrecken- und Komfortmaschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Ausstattung und ein ruhigeres, souveränes Fahrverhalten stehen im Vordergrund. Die GSX-S 750 dagegen ist auf Alltag, Kurven und dynamisches Fahren ausgelegt. Sie wirkt leichter, direkter und macht Lust auf zügige Strecken – ohne dabei den Fokus ausschließlich auf Rennstrecken zu legen.
Wie sich das im Fahrgefühl zeigt
Im Alltag und auf Landstraßen zeigt die GSX-S 750 ihre Stärke: Das Motorrad fühlt sich handlich an, reagiert schnell auf Gasbefehle und lässt sich zügig in die Linie bringen. Die Street Glide Ultra spielt dagegen ihre Vorteile aus, wenn es länger wird: Bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Etappen wirkt sie wie gemacht für entspanntes Reisen. Wer häufig stop-and-go fährt, wird den Komfort der Harley zwar ebenfalls schätzen, aber die Suzuki bleibt in engen Situationen meist die unkompliziertere Wahl.
Motorcharakter: Drehmoment und Sound vs. sportliches Ansprechverhalten
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege besonders deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für einen kräftigen, markanten Antrieb, der sich eher „von unten“ und mit viel Drehmoment anfühlt. Das ist ideal, um auch ohne ständiges Zurückschalten souverän voranzukommen. Die Suzuki GSX-S 750 liefert dagegen ein sportlicheres, lebendiges Ansprechverhalten. Sie fühlt sich dynamischer an, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen und die Drehzahl zu nutzen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Street Glide Ultra – Stärke: souveräne Kraftentfaltung für entspanntes Fahren, besonders bei längeren Strecken und konstantem Tempo.
Street Glide Ultra – Schwäche: Wer sehr „spitz“ und drehzahlorientiert fahren möchte, wird den Fokus der Harley weniger direkt finden. - GSX-S 750 – Stärke: agiles, sportliches Gefühl beim Beschleunigen und in Kurven.
GSX-S 750 – Schwäche: Für lange Autobahn- oder Reiseetappen kann der Charakter weniger „entspannt“ wirken als bei einer klaren Tourenmaschine.
Fahrkomfort und Sitzposition: Reiseorientiert vs. sportlich aufrecht
Die Street Glide Ultra ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition und die gesamte Ergonomie zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Dazu passt auch die typische Touren-Ausrichtung: Windschutz, entspannteres Handling und eine Ausstattung, die das Fahren angenehmer macht.
Die GSX-S 750 bietet eine sportlichere, aber dennoch alltagstaugliche Sitzposition. Sie ist nicht so kompromisslos „rennmäßig“, dass jeder Ausflug zur Tortur wird – aber sie ist spürbar darauf getrimmt, dass das Motorrad schnell in die gewünschte Haltung kommt. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das ein echter Vorteil.
Was die Unterschiede bei längeren Strecken bedeuten
Wenn der Fokus auf Langstrecke liegt, spielt die Street Glide Ultra ihre Stärken aus: Komfort, Ruhe im Fahrgefühl und die Reise-Ausrichtung der Gesamtkonzeption. Die GSX-S 750 kann natürlich auch längere Strecken fahren, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man „aktiv“ fährt – mit mehr Fokus auf Dynamik als auf maximalen Komfort.
Handling und Fahrwerk: Schwerer Tourer vs. leichtfüßiger Sportler
Beim Handling ist die Philosophie klar: Die Street Glide Ultra ist ein schwereres, tourenorientiertes Motorrad. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich ist – aber sie fühlt sich anders an. Sie liegt stabil, vermittelt Souveränität und macht vor allem bei gleichmäßiger Fahrt einen sehr ruhigen Eindruck. In engen Bereichen oder bei häufigem Rangieren ist die GSX-S 750 meist im Vorteil, weil sie leichter wirkt und schneller „um die Ecke“ kommt.
Die GSX-S 750 ist spürbar agiler. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein zügiges Umsetzen von Fahrabsichten: rein in die Kurve, Linie halten, wieder raus. Wer gern sportlich fährt, wird hier schneller Erfolgserlebnisse haben.
Stärken und Schwächen beim Kurvenfahren
- Street Glide Ultra – Stärke: stabiler Geradeauslauf und souveränes Kurvenfahren bei Tempo, besonders wenn die Strecke fließt.
Street Glide Ultra – Schwäche: in sehr langsamen, engen Situationen kann das Handling weniger „leicht“ wirken. - GSX-S 750 – Stärke: schnelle Richtungswechsel, agiles Gefühl und sportliche Kontrolle.
GSX-S 750 – Schwäche: wer maximale Ruhe und Komfort sucht, wird die Touren-Orientierung der Harley vermissen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl. Im Vergleich zeigt sich jedoch die typische Ausrichtung. Die Street Glide Ultra wirkt darauf ausgelegt, auch bei Reisegeschwindigkeiten stabil zu bleiben und das Motorrad berechenbar abzubremsen. Die GSX-S 750 punktet häufig durch ein sportliches, direktes Bremsgefühl, das zu dynamischem Fahren passt.
Wichtig ist: In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit und das Zusammenspiel mit Fahrwerk und Reifen. Wer häufig zügig fährt, wird die direkte Rückmeldung der Suzuki besonders schätzen. Wer vor allem entspannt unterwegs ist, profitiert von der ruhigen, tourentauglichen Abstimmung der Harley.
Ausstattung und Technik: Tourenkomfort vs. Fokus auf Fahrspaß
Die Street Glide Ultra ist als „voll ausgestattetes“ Motorrad gedacht. Typisch sind Komfort-Features, die das Fahren über längere Zeit angenehmer machen: Windschutz, praktische Details und eine Reise-orientierte Gesamtwirkung. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei wechselhaftem Wetter kann das den Unterschied machen.
Die GSX-S 750 setzt dagegen stärker auf das, was man beim Fahren direkt spürt: ein Motorrad, das sich unkompliziert bewegt und schnell auf Fahrbefehle reagiert. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ ist – aber die Prioritäten liegen anders. Wer Technik vor allem als Unterstützung für Dynamik und Alltag sieht, wird die Suzuki oft passender finden.
Stärken und Schwächen der Ausstattung im Alltag
- Street Glide Ultra – Stärke: Reise- und Komfortfokus, der längere Fahrten angenehmer macht.
Street Glide Ultra – Schwäche: wer ein möglichst schlankes, leicht zu handhabendes Motorrad sucht, könnte die Harley als „zu viel“ empfinden. - GSX-S 750 – Stärke: klare Ausrichtung auf Fahrspaß und Agilität im Alltag.
GSX-S 750 – Schwäche: wer maximale Touren-Komfortausstattung erwartet, wird bei der Suzuki weniger „Reisegefühl“ finden.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? (ohne Zahlen, mit klaren Kriterien)
Der Vergleich wird besonders einfach, wenn die eigenen Fahrgewohnheiten klar sind. Die Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Touren gedacht ist: lange Strecken, entspanntes Tempo, Komfort und eine Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Sie passt zu Fahrern, die den Weg genießen und dabei nicht ständig „arbeiten“ wollen, um das Motorrad in den richtigen Zustand zu bringen.
Die GSX-S 750 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für abwechslungsreiche Strecken genutzt wird: Stadt, Landstraße, Feierabendrunde, Kurven und dynamisches Fahren. Sie passt zu Fahrern, die ein leichtfüßiges Motorrad möchten, das schnell reagiert und sich in unterschiedlichen Situationen unkompliziert anfühlt.
Typische Entscheidungsszenarien
Wenn die meisten Kilometer Autobahn und Landstraße sind
Dann spielt die Street Glide Ultra ihre Stärken aus: Reiseorientierung, Komfort und ein ruhiges Fahrgefühl. Die GSX-S 750 kann das ebenfalls, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man „aktiv“ fährt.
Wenn die meisten Kilometer Kurven, Überland und spontane Ausfahrten sind
Dann ist die GSX-S 750 oft die passendere Wahl: Agilität, direktes Ansprechverhalten und ein sportlicheres Handling. Die Street Glide Ultra kann Kurven natürlich auch – aber sie ist eher für fließende, komfortorientierte Fahrt ausgelegt.
Wenn das Motorrad auch im Alltag oft bewegt wird
Für häufiges Rangieren, enge Situationen und kurze Fahrten ist die GSX-S 750 meist im Vorteil. Die Street Glide Ultra ist zwar alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Tour“ an.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das Motorrad für alle, die vor allem Komfort, Reisegefühl und souveräne Langstrecken suchen. Sie wirkt wie ein „Zuhause auf zwei Rädern“: stabil, ruhig und mit einer Ausrichtung, die lange Fahrten angenehm macht. Wer gern entspannt unterwegs ist und dabei nicht auf Ausstattung und Komfort verzichten möchte, findet hier die stimmige Wahl.
Die Suzuki GSX-S 750 ist die bessere Entscheidung, wenn Agilität, sportliches Ansprechverhalten und unkomplizierter Fahrspaß im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für abwechslungsreiche Strecken, kurze bis mittlere Touren und Situationen, in denen schnelle Richtungswechsel und ein direktes Gefühl zählen. Wer das Motorrad oft im Alltag nutzt und gern dynamisch fährt, wird mit der Suzuki schneller glücklich.
Kurz gesagt: Tourenkomfort gewinnt bei der Harley, sportliche Dynamik bei der Suzuki – und die beste Wahl hängt vor allem davon ab, wie die meisten Kilometer tatsächlich aussehen.