UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.895 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
Weiter zum Testbericht
Der lässige British-Cruiser von Triumph im Test
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • lässiger Auftritt
  • lässige Sitzposition
  • lässige Leistung
  • lässiges Dahingleiten
  • hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
Kontra:
  • Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
  • Bremsleistung hinten 1b
  • Soziuskomfort 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht263kg
Radstand1.500mm
Länge2.220mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung78 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment106 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite267km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneShowa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne130/90 B 16
Reifen hinten150/80 R 16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!
 
Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.395 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2002
  • Farben: rot, schwarz, schwarz-weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Triumph Bonneville Speedmaster – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Touren, viel Komfort und den klassischen US-Cruiser-Charakter. Die Triumph Bonneville Speedmaster dagegen bringt den britischen Stil in den Vordergrund – mit einem eher kompakten, entspannten Fahrgefühl, das sich sowohl im Alltag als auch auf schönen Landstraßen sehr stimmig anfühlt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede.

Grundidee: Tourer mit Harley-Gen vs. Cruiser mit Triumph-Charakter

Die Street Glide Ultra ist als Touring-Maschine gedacht: Sie ist auf längere Strecken, Komfort und eine Ausstattung ausgelegt, die das Fahren „einfach“ macht. Die Speedmaster ist eher die Allround-Cruiser-Variante im Bonneville-Universum: Sie wirkt leichter im Handling, bleibt dabei aber charakterstark und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit spontan losfahren kann.

Fahrgefühl und Motorcharakter

Der größte Unterschied zeigt sich im Charakter: Die Street Glide Ultra setzt auf den typischen Harley-Vibe – ein kräftiges, sattes Ansprechverhalten, das sich besonders beim Cruisen und beim entspannten Beschleunigen gut anfühlt. Die Speedmaster spielt dagegen ihre Stärken eher über ein gleichmäßiges, kontrolliertes Antriebserlebnis aus. Das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die nicht nur „Leistung“, sondern vor allem harmonische Fahrbarkeit suchen.

Im direkten Vergleich wirkt die Harley dadurch wie die Maschine für „mehr Ruhe bei mehr Strecke“, während die Triumph eher für „mehr Leichtigkeit im Alltag“ steht. Beide können Spaß machen – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?

Bei der Street Glide Ultra ist Komfort ein zentrales Thema. Die Bauart und die Ausrichtung auf Touren sorgen dafür, dass sich längere Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Dazu kommt der Fokus auf Windschutz und eine insgesamt „tourige“ Sitz- und Fahrposition. Wer häufig auf Autobahn- oder längeren Landstraßen unterwegs ist, profitiert von dieser Auslegung besonders.

Die Speedmaster ist ebenfalls angenehm zu fahren, aber auf eine andere Art: Sie wirkt kompakter und vermittelt ein direkteres Gefühl. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Vorteile bringen, weil das Motorrad schneller „im Kopf“ ist und sich das Handling weniger sperrig anfühlt. Wer oft kurze bis mittlere Strecken fährt, wird die Triumph häufig als unkomplizierter erleben.

Wind, Wetter und Alltag

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Harley ist klar auf Wetter- und Windkomfort ausgelegt. Die Triumph bietet zwar auch eine solide Basis, aber sie ist eher die Wahl, wenn man nicht ständig gegen Wind und Strecke „arbeiten“ möchte. Für viele ist das der entscheidende Punkt: Tourenfahrer greifen eher zur Street Glide Ultra, während Cruiser-Fahrer, die vor allem Genussfahrten planen, mit der Speedmaster oft zufriedener sind.

Ausstattung und Praxis: Was bringt der Alltag?

Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken bei der Tour-Ausstattung aus. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das bereits ab Werk auf „bereit für die nächste Reise“ ausgelegt ist. Das zeigt sich nicht nur in der generellen Ausrichtung, sondern auch darin, wie stimmig das Gesamtpaket wirkt: Gepäck, Komfort und Bedienbarkeit greifen zusammen.

Die Speedmaster ist dagegen eher „pur“ im Sinne von: Sie bleibt nah am klassischen Cruiser-Gefühl, ohne dass man das Motorrad ständig als Projekt oder als reines Reisegerät betrachten muss. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad vor allem für Wochenendfahrten, Feierabendrunden und spontane Ausflüge nutzt.

Bedienung und Übersicht

Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley wirkt wie ein großes, gut durchdachtes System: Man fährt, genießt und nutzt die Ausstattung. Die Triumph fühlt sich dagegen oft wie ein Motorrad an, das man „einfach“ bewegt und dabei den Charakter spürt. Wer gerne entspannt fährt, wird beide mögen – wer aber Wert auf maximale Reisebequemlichkeit legt, findet in der Street Glide Ultra meist die passendere Basis.

Handling: Schwer oder souverän?

Im Vergleich fällt auf: Die Harley wirkt deutlich „präsenter“ und damit auch souveräner bei gleichmäßigem Tempo. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar, wo Stabilität und Ruhe wichtiger sind als hektische Richtungswechsel. In engen Situationen kann das Handling dann weniger agil wirken – nicht, weil es schlecht wäre, sondern weil die Ausrichtung klar eine andere ist.

Die Speedmaster ist dagegen spürbar leichter im Gefühl. Das macht sie im Alltag oft angenehmer, etwa beim Rangieren, beim Fahren in der Stadt oder wenn die Strecke kurvig wird. Wer häufig zwischen Ampeln, Parkplätzen und kurzen Strecken unterwegs ist, wird die Triumph als weniger „aufwändig“ empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken: starke Tourenorientierung, hoher Komfortfokus, souveränes Langstrecken-Gefühl, stimmige Ausstattung für Reisen. Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag, eher eine Maschine für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken planen.

Triumph Bonneville Speedmaster – Stärken: unkomplizierteres Handling, cruiser-typischer Fahrspaß, gute Eignung für Alltag und Genussfahrten, britischer Stil mit eigenem Charakter. Schwächen: weniger auf maximale Reisebequemlichkeit ausgelegt als die Harley, vor allem dann, wenn Windschutz und Tour-Ausstattung im Vordergrund stehen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die Street Glide Ultra passt besonders gut, wenn regelmäßige Touren, längere Strecken und ein komfortorientiertes Gesamtpaket im Fokus stehen. Sie ist ideal für Menschen, die gerne entspannt fahren, dabei aber nicht auf Ausstattung verzichten möchten.

Die Speedmaster ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, Wochenendfahrten und kurvige Landstraßen genutzt wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt, Charakter zeigt und nicht zwingend als „Reiseprojekt“ verstanden werden muss, wird mit der Triumph häufig schneller glücklich.

Typische Käuferprofile

Street Glide Ultra: Fahrerinnen und Fahrer, die oft unterwegs sind, Komfort priorisieren und ein Touring-Motorrad möchten, das ab Werk viel mitbringt.

Speedmaster: Fahrerinnen und Fahrer, die einen klassischen Cruiser-Look mögen, gerne flexibel fahren und ein Motorrad bevorzugen, das im Alltag nicht zu groß wirkt.

Fazit

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Touren fahren: Sie bietet im Vergleich die klarere Reiseausrichtung, wirkt auf langen Strecken souverän und punktet mit Komfort sowie einer Ausstattung, die das Fahren angenehm macht. Wer häufig weite Strecken plant und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der Harley meist die passendere Basis.

Die Triumph Bonneville Speedmaster überzeugt dagegen dort, wo Alltag, Genussfahrten und spontane Ausflüge zählen: Sie fühlt sich im Vergleich oft leichter und direkter an, passt gut zu kürzeren Strecken und vermittelt ein entspanntes Cruiser-Gefühl. Wer ein Motorrad sucht, das Charakter hat, ohne sich wie ein großes Tourenpaket anzufühlen, wird mit der Triumph sehr zufrieden sein.

Kurz gesagt: Reise-Komfort und große Touren sprechen eher für die Street Glide Ultra – entspannter Cruiser-Alltag und flexible Fahrten eher für die Speedmaster.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙