| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Triumph Rocket 3 GT – Vergleich
Wenn zwei große Namen aufeinandertreffen, wird es spannend: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für klassisches Touring-Feeling, viel Präsenz und einen Fokus auf Komfort. Die Triumph Rocket 3 GT dagegen setzt auf eine moderne, sehr kraftvolle Auslegung mit einem Motorcharakter, der sich deutlich von klassischen Cruiser-Tourern abhebt. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich beide Motorräder im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen – und wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen.
Grundidee der beiden Motorräder
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Touring mit Harley-Identität
Die Street Glide Ultra ist ein typischer Vertreter der Harley-Touring-Schule: viel Ausstattung, ein stimmiges Gesamtkonzept und ein Fahrgefühl, das eher auf Gelassenheit und souveränes Gleiten ausgelegt ist. Die Maschine wirkt wie gemacht für lange Etappen, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen. Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt – sie will wahrgenommen werden.
Triumph Rocket 3 GT: Kraft und moderne GT-Logik
Die Rocket 3 GT verfolgt eine andere Philosophie. Triumph kombiniert den charakteristischen Rocket-3-Motor mit einer GT-Ausrichtung, die auf Alltagstauglichkeit und entspannte Langstrecke setzt. Das Motorrad fühlt sich oft so an, als würde es Reserven „auf Zuruf“ bereitstellen. Wer gern dynamisch beschleunigt oder auf der Autobahn zügig unterwegs ist, bekommt hier ein sehr direktes, kraftvolles Erlebnis.
Motorcharakter und Antrieb: Wie fühlt sich die Leistung an?
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich schnell: Beide sind stark – aber auf unterschiedliche Art. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra vermittelt ihre Kraft eher über den typischen Cruiser-Drive: Drehmoment liegt spürbar an, das Ansprechverhalten wirkt kultiviert und die Leistungsentfaltung ist auf „entspanntes Vorankommen“ ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße, Stadtverkehr und wechselnden Geschwindigkeiten.
Die Triumph Rocket 3 GT spielt dagegen ihre Stärke besonders dann aus, wenn es um kräftige Schübe und ein sehr unmittelbares Gefühl beim Beschleunigen geht. Der Motor wirkt wie ein Kraftpaket, das nicht lange nachdenken muss. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurvenabschnitten zeigt sich die GT-Logik: Gas auf, Wirkung da. Das kann sich je nach Fahrstil sehr begeisternd anfühlen – und gleichzeitig verlangt es etwas mehr Feingefühl, weil die Dynamik schnell „zu viel“ sein kann, wenn man nicht bewusst dosiert.
Fahrkomfort und Ergonomie: Wer macht lange Strecken leichter?
Im Touring-Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern das Gesamtpaket aus Sitzposition, Windschutz, Bedienbarkeit und dem Gefühl, wie ruhig das Motorrad über Stunden bleibt. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra punktet hier mit einem klaren Touring-Fokus: Die Sitzhaltung ist auf entspannte Distanz ausgelegt, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es für „durchfahren“ gemacht ist. Gerade bei gleichmäßigem Tempo wirkt die Maschine stabil und souverän.
Die Triumph Rocket 3 GT zielt ebenfalls auf Komfort, aber mit einer etwas sportlicheren GT-Note. Die Ergonomie ist so gewählt, dass man nicht nur gemütlich cruisen, sondern auch zügiger fahren kann, ohne dass es sofort anstrengend wird. Wer häufig zwischen Autobahn und Landstraße wechselt, profitiert oft davon, dass die Rocket 3 GT sich schneller an unterschiedliche Situationen anpasst.
Handling und Fahrdynamik: Leichtfüßig oder souverän schwer?
Bei beiden Motorrädern spielt das Gewicht und die Bauart eine Rolle. Die Street Glide Ultra wirkt in vielen Situationen „groß und gesetzt“: Sie fährt stabil, aber nicht wie ein leichtes Sportbike. Das ist kein Nachteil, sondern ein Charakterzug. In flüssigen Passagen fühlt sie sich besonders wohl, während enge Manöver oder sehr langsame Passagen mehr Aufmerksamkeit erfordern können.
Die Rocket 3 GT ist ebenfalls kein Leichtgewicht, aber sie vermittelt häufig den Eindruck, dass sie trotz ihrer Größe agil genug bleibt, um auch auf kurvigen Strecken Spaß zu machen. Das liegt vor allem daran, wie der Antrieb die Fahrdynamik unterstützt: Wenn das Motorrad aus dem Winkel heraus Kraft bekommt, wirkt das Handling oft „leichter“, als es auf dem Papier sein könnte. Dennoch gilt: Für wirklich enge, langsame Stadtfahrten braucht es bei beiden Modellen ein gewisses Maß an Routine.
Ausstattung und Elektronik: Was hilft im Alltag?
Tourer unterscheiden sich stark darin, wie gut sie den Alltag abdecken. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist typischerweise sehr stark in der Ausstattung: Komfort- und Komfort-Assistenzfunktionen, die Bedienung für längere Fahrten und ein stimmiges Setup für Reisebedingungen. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert, während die Technik den Rest übernimmt.
Die Triumph Rocket 3 GT setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung. Gerade bei der Abstimmung von Fahrmodi, Assistenzsystemen und der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, zeigt sich der GT-Ansatz: Die Elektronik soll das Fahren nicht „verkomplizieren“, sondern das Gefühl verbessern, Kontrolle zu behalten. Wer gern mit unterschiedlichen Fahrstilen unterwegs ist, profitiert davon, dass sich die Rocket 3 GT gut anpassen lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Touring-Charakter: Fokus auf Komfort, Ruhe und Langstrecken-Feeling.
- Stimmiges Gesamtpaket: Ausstattung und Bedienkonzept wirken auf Reise ausgelegt.
- Gelassene Kraftentfaltung: Sehr angenehm, wenn gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht.
Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Weniger „sportlich“ im Gefühl: Wer maximale Agilität sucht, muss mit dem Touring-Charakter leben.
- Manöver im Alltag: In sehr langsamen Situationen kann die Größe spürbar sein.
Stärken der Triumph Rocket 3 GT
- Sehr kraftvoller Antrieb: Beschleunigung und Schub wirken beeindruckend direkt.
- GT-Feeling mit Dynamik: Auch auf wechselnden Strecken macht das Motorrad oft mehr Spaß.
- Moderne Abstimmung: Elektronik und Fahrcharakter unterstützen verschiedene Fahrstile.
Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Rocket 3 GT
- Anspruch beim Dosieren: Die Dynamik kann je nach Situation mehr Aufmerksamkeit verlangen.
- Charakterunterschied: Wer einen klassischen Cruiser-Drive erwartet, muss sich auf den Rocket-3-Charakter einstellen.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Fahralltag wichtiger ist. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die Touring als Lebensgefühl sehen: lange Strecken, entspannte Pausen, ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Auch wenn die Route mal weniger kurvig ist, bleibt der Komfortfokus ein klarer Vorteil.
Die Triumph Rocket 3 GT ist ideal für alle, die auf Reisen nicht nur gemütlich gleiten, sondern auch gern zügig unterwegs sind. Wer häufig überholt, gern aus dem Stand oder aus dem unteren Drehzahlbereich beschleunigt und dabei ein modernes, dynamisches Gesamtgefühl sucht, wird mit der Rocket 3 GT sehr wahrscheinlich glücklicher.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn Touring-Komfort, souveräne Ruhe und ein klassisches Harley-Gefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für lange Etappen, bei denen das Motorrad vor allem entspannen und begleiten soll. Die Triumph Rocket 3 GT ist dagegen die passendere Option, wenn der Fokus stärker auf kräftiger Dynamik, direktem Ansprechverhalten und einer GT-typischen Vielseitigkeit liegt. Wer gern zwischen Autobahn und Landstraße wechselt und dabei spürbar mehr Schub erleben möchte, findet in der Rocket 3 GT einen sehr überzeugenden Reisebegleiter. Kurz gesagt: Street Glide Ultra für „komfortables Reisen mit Charakter“, Rocket 3 GT für „Reisen mit viel Punch und moderner Dynamik“.