| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Triumph Scrambler 900 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Triumph Scrambler 900, geht es selten nur um Technik. Es geht um Haltung, um Fahrgefühl und darum, wie sich ein Tag auf zwei Rädern anfühlen soll. Die Street Glide Ultra steht für große Touren, viel Komfort und eine klare Cruiser-Identität. Die Scrambler 900 dagegen bringt den modernen Retro-Charakter, Agilität und eine Portion „einfach losfahren“ in den Alltag. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundcharakter: Tourer-Luxus trifft Retro-Allround
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Tourer gebaut: Die Silhouette ist auf Präsenz ausgelegt, die Ausstattung auf lange Strecken. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder sich auf Komfort und entspannte Ergonomie freut, findet hier eine sehr stimmige Basis. Die Triumph Scrambler 900 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern auch spontan nutzt: Sie verbindet Retro-Design mit einem modernen Fahrkonzept und fühlt sich in der Stadt wie auch auf kurvigen Landstraßen lebendig an.
Stärken und Schwächen im Charakter
Die Street Glide Ultra punktet vor allem mit ihrem „Reise-Setup“: viel Ruhe im Fahrgefühl, ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und Ausstattung sowie der typische Harley-Drive. Schwäche ist weniger das Motorrad selbst, sondern die Erwartungshaltung: Wer ein leichtes, wendiges Kurvenbike sucht, wird die Größe und das Gewicht spüren. Die Scrambler 900 ist in der Praxis oft leichter zu handhaben und macht Lust auf abwechslungsreiche Strecken. Als Gegenpol kann sie bei sehr langen Autobahn- oder Reiseetappen weniger „Tourenkomfort im Luxusmodus“ bieten als die Harley – dafür gewinnt sie mit Alltagstauglichkeit und Fahrspaß.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Drive vs lebendige Allround-Performance
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für einen kräftigen, drehmomentbetonten Antrieb, der sich besonders im entspannten Cruisen gut anfühlt. Das macht sie stark, wenn man nicht ständig hochdrehen möchte und lieber gleichmäßig unterwegs ist. Die Triumph Scrambler 900 liefert ein agileres, direkteres Ansprechverhalten, das sich wie gemacht anfühlt für Beschleunigungen aus dem Stand, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven und dynamisches Fahren auf Landstraßen.
Vergleich der Fahrweise
Im Alltag zeigt sich: Die Harley wirkt wie ein „Gleitboot“ – stabil, souverän und auf Langstrecke optimiert. Die Triumph dagegen lädt dazu ein, öfter zu schalten und die Maschine im nutzbaren Drehzahlbereich zu bewegen. Wer gern entspannt fährt, wird die Street Glide Ultra als angenehm ruhig empfinden. Wer dagegen gern variantenreich fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, wird mit der Scrambler 900 mehr „Spiel“ erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke entspannt vs aufrechte Beweglichkeit
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein Schlüssel zum Verständnis. Die Street Glide Ultra ist auf Komfort ausgelegt: Die Haltung unterstützt längere Fahrten, und die Ergonomie ist darauf getrimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Die Scrambler 900 bietet eine aufrechtere, kompaktere Sitzposition, die sich oft als „kontrolliert und nah am Motorrad“ anfühlt. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig stoppt, rangiert oder zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
Stärke der Harley: entspannte Haltung und ein Setup, das auf Dauer ausgelegt ist. Schwäche: Wer sehr häufig enge Passagen fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, kann die größere Bauform als weniger handlich empfinden. Stärke der Triumph: Beweglichkeit und ein Gefühl von „einfach draufsetzen und los“. Schwäche: Für sehr lange Touren kann der Komfortanspruch je nach Fahrstil und Körpergröße stärker variieren als bei einem ausgewiesenen Tourer.
Ausstattung und Komfort: Touring-Fokus vs „Style & Use“
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist im Vergleich klar auf Ausstattung und Komfort ausgerichtet. Gerade bei Reisefahrten spielt das Gesamtpaket eine große Rolle: Windschutz, Stauraum-Logik, Komfort-Features und die Art, wie sich das Motorrad „komplett“ anfühlt. Die Triumph Scrambler 900 setzt dagegen auf eine Mischung aus alltagstauglichen Features und dem typischen Scrambler-Charakter. Sie wirkt weniger wie ein „Reisemobil“ und mehr wie ein Motorrad, das man gern nutzt – auch für kürzere Ausfahrten.
Was die Werte im Vergleich bedeuten
Wenn man die aufgelisteten Werte der beiden Modelle gegenüberstellt, wird schnell klar, warum sich das Fahrgefühl so unterscheidet: Die Harley ist in der Regel auf Stabilität und Komfort ausgelegt, was sich in den Dimensionen und dem Gesamtkonzept widerspiegelt. Die Triumph ist stärker auf Agilität und Alltagstauglichkeit getrimmt, was sich in der Art zeigt, wie sie sich in typischen Fahrsituationen bewegt. Genau diese Unterschiede sind keine „besseren“ oder „schlechteren“ Werte, sondern spiegeln zwei unterschiedliche Prioritäten wider.
Fahrwerk, Bremsen und Handling: Stabilität vs Agilität
Beim Handling trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Strecken und höheren Geschwindigkeiten ruhig zu liegen. Das Fahrwerk unterstützt ein souveränes, kontrolliertes Gefühl. Die Scrambler 900 ist dagegen spürbar agiler: Sie lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren und das Motorrad präzise zu bewegen.
Stärken und Schwächen im Handling
Die Harley ist stark, wenn es um Geradeauslauf, Stabilität und entspanntes Durchrollen geht. In engen Bereichen oder beim häufigen Rangieren kann die größere Masse den Alltag etwas zäher machen. Die Triumph ist im Handling oft leichter zu „lesen“ und wirkt schnell in der Reaktion. Wenn es jedoch um maximalen Langstrecken-Komfort und das „Tourenpaket“ geht, spielt die Harley ihre Stärken aus.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Parken und spontane Touren
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Triumph Scrambler 900 ist häufig die unkompliziertere Wahl, wenn es um kurze Wege, häufiges Anfahren und das Manövrieren in der Stadt geht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal „für eine Runde“ nimmt. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen eher dann ideal, wenn die Fahrt ein Ziel hat: längere Strecken, geplante Touren und das Bedürfnis nach Komfort und Präsenz.
Worauf man beim Vergleich achten sollte
Beim Gegenüberstellen der Werte sollte man nicht nur auf Zahlen schauen, sondern auf die Konsequenzen: Dimensionen, Gewichtskonzept, Sitzhöhe und das Gesamtsetup beeinflussen, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die Harley ist ein Tourenpaket mit viel Komfort – die Triumph ist ein vielseitiges Motorrad mit starkem „Fahrspaß-im-Alltag“-Charakter.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Street Glide Ultra und Triumph Scrambler 900 ist am Ende eine Frage des Fahrstils. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort, Ausstattung und ein souveränes Reisegefühl legt, findet in der Street Glide Ultra eine sehr passende Wahl. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu bewegen ist, auf Landstraßen lebendig reagiert und dabei den modernen Retro-Look mitbringt, wird mit der Scrambler 900 deutlich mehr „Allround-Lust“ spüren.
Typische Einsatzszenarien
Street Glide Ultra: ideal für Touren, für entspannte Langstreckenfahrten, für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort und Präsenz priorisieren. Scrambler 900: ideal für Stadt und Landstraße, für abwechslungsreiche Ausfahrten, für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell verfügbar ist und sich dynamisch anfühlt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das richtige Motorrad, wenn lange Strecken im Mittelpunkt stehen und ein Tourenpaket mit viel Komfort, stabiler Fahrcharakteristik und umfangreicher Ausstattung gefragt ist. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn entspanntes Cruisen, Ruhe im Fahrgefühl und ein „großes“ Reiseerlebnis wichtiger sind als maximale Wendigkeit im Stadtverkehr. Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für den Alltag und für kurvige Landstraßen gesucht wird: lebendiges Ansprechverhalten, agiles Handling und der moderne Retro-Charakter sorgen dafür, dass man öfter und spontaner fährt. Wer ein Motorrad für geplante Touren mit Komfort-Fokus sucht, liegt bei der Harley vorn. Wer ein vielseitiges Motorrad für abwechslungsreiche Tage sucht, wird mit der Triumph glücklicher. Beide haben ihren klaren Platz – entscheidend ist, welche Prioritäten im eigenen Fahrleben dominieren.