UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.295 €
Baujahr von 2017 bis 2022
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Jetzt noch schärfer: Die Streety RS
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Durchzugskräftiger Motor
  • Präzises Fahrverhalten
  • Getriebeabstufung
  • Fahrleistungen
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reifen bei Kälte oder Nässe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht183kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung123 PS bei 11.700 U/Min
Drehmoment77 NM bei 11.000 U/Min
Höchstgeschw.241km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite335km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm
Federung hintenÖhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenStarre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Triumph Street Triple RS: Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Daten. Genau das macht den Vergleich zwischen der Harley-Davidson Street Glide Ultra und der Triumph Street Triple RS so spannend: Auf der einen Seite steht die Harley als ausgewachsene Touring-Ikone mit Fokus auf Komfort, Ruhe und Langstrecken-Feeling. Auf der anderen Seite liefert die Triumph eine sportliche, kompakte Charakteristik, die sich besonders in Kurven und im Alltag dynamisch anfühlt. Wer hier nur nach Zahlen schaut, greift schnell daneben – denn die Stärken liegen in der Art, wie sich die Motorräder im Alltag und auf der Strecke anfühlen.

Grundidee: Touring-Luxus trifft auf sportliche Agilität

Die Street Glide Ultra ist klar auf Reisen ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: viel Komfort, viel Ausstattung und ein Fahrgefühl, das eher auf souveränes Gleiten als auf hektische Reaktion setzt. Die Street Triple RS dagegen ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliches Fahren anfühlt. Sie wirkt leichter, direkter und „näher“ am Fahrer – mit dem Anspruch, Kurven schnell und kontrolliert zu nehmen.

Wie sich das im Fahrgefühl zeigt

Im Vergleich fällt auf, dass die Harley vor allem dann glänzt, wenn die Strecke länger wird. Das Motorrad wirkt stabil und gelassen, die Sitzposition unterstützt entspanntes Fahren und die Ausstattung zielt auf Alltagstauglichkeit auf Reisen. Die Triumph spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es enger wird: beim zügigen Wechsel zwischen Kurven, beim dynamischen Beschleunigen aus dem Winkel und beim präzisen Einlenken. Wer gerne „arbeitet“ statt nur „mitzufahren“, wird an der Street Triple RS viel Freude haben.

Motor und Charakter: Drehmoment versus sportliche Reaktion

Bei der Harley steht der Charakter eines großen V-Twins im Vordergrund. Das bedeutet: viel Durchzug und ein Fahrgefühl, das sich weniger nach „Spitzenleistung“ anfühlt, sondern nach Kraft, die jederzeit abrufbar ist. Die Triumph dagegen setzt auf einen sportlicheren Motoransatz: spürbare Drehfreude, ein direkteres Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle, wenn das Tempo steigt.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Harley kann ihre Stärken ausspielen, wenn gleichmäßiges Tempo und entspannte Fahrten gefragt sind. In Situationen, in denen häufiges Beschleunigen und schnelles Umsetzen von Fahrimpulsen nötig ist, wirkt sie im Vergleich weniger „spielerisch“. Die Triumph ist hier im Vorteil: Sie lässt sich leichter in den Fahrfluss integrieren und reagiert schneller auf Änderungen. Gleichzeitig kann der sportliche Charakter der Triumph im reinen Langstreckenbetrieb weniger „entspannend“ wirken als die Touring-Philosophie der Harley.

Fahrwerk, Handling und Bremsen: Stabilität versus Präzision

Beim Thema Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Auslegung beider Motorräder sehr deutlich. Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Rollen, besonders bei längeren Strecken und bei wechselnden Fahrbahnbedingungen. Die Street Triple RS zielt dagegen auf Agilität und präzises Einlenken. Sie fühlt sich „auf Linie“ an und vermittelt ein sportliches, kontrolliertes Handling.

Kurven und Tempo: Wer fühlt sich wohler?

In schnellen Kurven und bei zügigem Fahren zeigt die Triumph ihre Stärken: Sie wirkt handlicher, lässt sich leichter positionieren und unterstützt sportliche Fahrmanöver. Die Harley bleibt dabei nicht „schlecht“, aber sie spielt eher die Rolle des souveränen Reisebegleiters. Wer Kurven als Teil eines sportlichen Tagesprogramms sieht, wird die Triumph im Vorteil erleben. Wer dagegen lange Strecken mit gleichmäßigem Rhythmus fährt, wird die Harley als entspannter und weniger anstrengend wahrnehmen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Nutzbarkeit

Ergonomie ist im Vergleich oft der entscheidende Punkt. Die Street Glide Ultra ist auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt. Dazu passt auch die Touring-Ausrichtung: Windschutz, Stauraumgedanke und eine Ausstattung, die das Fahren über Stunden angenehmer macht. Die Street Triple RS ist dagegen kompakter und sportlicher. Die Sitzposition ist eher auf aktives Fahren ausgelegt, was im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken oft Vorteile bringt.

Stärken und Schwächen bei der Nutzbarkeit

Die Harley ist stark, wenn es um „einsteigen und losfahren“ über längere Distanzen geht – besonders, wenn auch Zubehör und Komfortfunktionen eine Rolle spielen. Die Triumph ist stark, wenn das Motorrad flexibel bleiben soll: kurze Wege, spontane Touren, häufiges Rangieren und ein Fahrstil, der sich dynamisch anfühlt. Wer regelmäßig mit Sozius fährt oder viel Gepäck dabei hat, wird bei der Harley eher die passende Basis finden. Wer dagegen alleine unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Alltagsgerät nutzt, wird die Triumph bevorzugen.

Ausstattung und Elektronik: Komfortpaket versus sportliches Setup

Die Street Glide Ultra bringt eine Touring-Ausstattung mit, die auf Komfort und „Reisequalität“ abzielt. Dazu gehören Funktionen, die das Fahren angenehmer machen und den Alltag auf Tour vereinfachen. Die Street Triple RS setzt ebenfalls auf moderne Elektronik, aber mit sportlichem Fokus: Unterstützungssysteme, die das kontrollierte Fahren erleichtern und die Dynamik nicht ausbremsen, sondern sinnvoll begleiten.

Was das in der Praxis bedeutet

Die Harley wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man gerne für lange Fahrten nutzt, ohne ständig an Kleinigkeiten zu denken. Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „fordert“, weil die Elektronik das sportliche Fahren unterstützt, ohne den Charakter zu nehmen. Beide sind modern, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Komfort und Reisegefühl auf der einen Seite, sportliche Kontrolle auf der anderen.

Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Nicht nur der Preis zählt

Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Anschaffungspreis auch Faktoren wie Wartungsaufwand, Fahrprofil und der tatsächliche Einsatzzweck eine Rolle. Die Harley ist typischerweise die Wahl, wenn das Motorrad als Langstreckenmaschine und Komforttourer genutzt wird. Die Triumph ist typischerweise die Wahl, wenn das Motorrad häufiger im Alltag, auf kürzeren Strecken und mit sportlicherem Anspruch gefahren wird.

Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Wer vor allem lange Strecken fährt, profitiert stärker von der Touring-Ausrichtung der Harley. Wer dagegen häufig kurvenreiche Strecken oder dynamische Fahrten bevorzugt, wird die Triumph als effizienter im „Fahrspaß pro Kilometer“ erleben. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Harley-Davidson Street Glide Ultra: die richtige Wahl für Touring-Fans

Die Street Glide Ultra passt besonders gut, wenn Komfort, souveränes Auftreten und Langstrecken-Feeling im Vordergrund stehen. Wer gerne entspannt fährt, Wind und Strecke „wegrollen“ lässt und eine umfangreiche Ausstattung schätzt, wird mit der Harley sehr zufrieden sein. Auch wenn häufig weitere Strecken geplant sind oder das Motorrad als Reisebegleiter dienen soll, ist die Ausrichtung klar.

Triumph Street Triple RS: die richtige Wahl für sportliche Fahrer

Die Street Triple RS passt besonders gut, wenn Agilität, präzises Handling und sportliche Dynamik wichtiger sind als maximaler Reisekomfort. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht und direkt anfühlt, trifft mit der Triumph eine sehr stimmige Wahl. Auch im Alltag kann sie durch ihre kompakte, sportliche Art überzeugen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad vor allem als komfortablen Reisebegleiter sehen: ruhiges, souveränes Fahrgefühl, Touring-Ausrichtung und eine Ausstattung, die lange Strecken angenehm macht. Sie punktet dort, wo gleichmäßiges Tempo, Entspannung und „einfach fahren“ zählen. Die Triumph Street Triple RS ist dagegen die passendere Option für sportlich orientierte Fahrer: präzises Handling, dynamisches Ansprechverhalten und ein Motorrad, das Kurven und zügige Passagen besonders lebendig unterstützt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, Kurven aktiv genießt und ein direktes Fahrgefühl sucht, wird mit der Triumph mehr Freude haben. Kurz gesagt: Touring-Komfort und Reisegefühl sprechen für die Harley, Agilität und sportliche Präzision sprechen für die Triumph. Beide Motorräder sind stark – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

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