UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2020
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Ausstattung
  • Komfort
  • Cockpit & Bedienung
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht271kg
Radstand1.520mm
Länge2.230mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.540mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.215ccm
Hub71mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung141 PS bei 9.350 U/Min
Drehmoment122 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.211km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenWP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneSchwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Triumph Tiger 1200 XCA – welcher Tourer passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Triumph Tiger 1200 XCA, wird der Vergleich besonders spannend. Beide Modelle sind für lange Strecken gedacht – aber mit ganz anderer Philosophie. Die Street Glide Ultra steht für entspanntes Cruisen, viel Komfort und einen markanten Auftritt. Die Tiger 1200 XCA dagegen ist ein ausgewachsenes Adventure-Bike, das nicht nur auf der Straße glänzen will, sondern auch abseits des Asphalts souverän bleibt.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Alltag und auf Touren unterscheiden: beim Fahrgefühl, bei der Ausstattung, bei der Art, wie sie Kilometer „wegrollen“, und bei den typischen Stärken und Schwächen. So lässt sich leichter entscheiden, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt.

Grundcharakter: Cruiser-Gen vs. Adventure-Anspruch

Street Glide Ultra: souverän, ruhig und auf Komfort getrimmt

Die Street Glide Ultra ist ein klassischer Vertreter der Touring-Cruiser. Das spürt man vor allem daran, wie sie sich anfühlt: eher gelassen, mit Fokus auf Stabilität und angenehmes Dahingleiten. Gerade auf längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten wirkt das Konzept stimmig – das Motorrad „trägt“ einen, statt ständig Aufmerksamkeit einzufordern.

Tiger 1200 XCA: vielseitig, technisch und bereit für mehr als nur Asphalt

Die Triumph Tiger 1200 XCA kommt aus der Adventure-Ecke. Das bedeutet: Sie ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Untergründe zu meistern und dabei trotzdem alltagstauglich zu bleiben. Der Charakter ist dynamischer, die Maschine wirkt „breiter“ im Einsatz. Wer Touren plant, bei denen die Route auch mal unvorhersehbar wird, findet hier ein Motorrad, das nicht nur für die perfekte Straße gebaut ist.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied in der Art, wie Leistung genutzt wird. Die Street Glide Ultra setzt auf einen kraftvollen, eher „drehmomentbetonten“ Ansatz: Gas geben fühlt sich oft direkt an, und das Motorrad lässt sich im Alltag sehr entspannt bewegen. Das ist besonders angenehm, wenn häufiges Schalten nicht im Vordergrund steht und man lieber gleichmäßig durch den Verkehr oder über lange Strecken gleitet.

Die Tiger 1200 XCA spielt dagegen stärker mit dem Gedanken an Kontrolle und Anpassung. Das Fahrgefühl ist oft präziser und „feiner“ abgestimmt, sodass sich das Motorrad je nach Situation unterschiedlich einsetzen lässt. Auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen wirkt das Konzept besonders stimmig: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad dabei unruhig wird.

Elektronik und Assistenz: Komfort vs. Regelung für wechselnde Bedingungen

Street Glide Ultra: Touring-Fokus mit moderner Unterstützung

Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra steht die Elektronik klar im Dienst des Tourenkomforts. Das zeigt sich darin, wie das Motorrad das Fahren erleichtert: Stabilität, angenehme Abstimmung und ein Gesamtpaket, das lange Strecken weniger anstrengend macht. Gerade wenn Wind, Tempo und Verkehr über Stunden bestimmen, ist das ein echter Vorteil.

Tiger 1200 XCA: mehr „Regelung“ für unterschiedliche Situationen

Die Triumph Tiger 1200 XCA bringt eine deutlich adventuretypische Elektronik-Philosophie mit. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Untergründe und Fahrzustände abzufedern. Dadurch fühlt sich die Maschine auch dann sicher an, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Für viele Fahrer ist das der Punkt, an dem die Tiger 1200 XCA besonders stark wird: Sie nimmt Unsicherheiten aus der Gleichung.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Abenteuer

Beide Motorräder sind große Tourer – und genau deshalb ist das Fahrwerk so entscheidend. Die Street Glide Ultra wirkt vor allem dann überzeugend, wenn man lange, gleichmäßige Strecken fährt. Das Handling ist dabei nicht „sportlich“ im Sinne von maximaler Agilität, sondern eher auf ruhige Kontrolle ausgelegt. Das ist eine Stärke, wenn man entspannt reisen möchte und das Motorrad die Arbeit übernimmt.

Die Tiger 1200 XCA ist hingegen so konstruiert, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen nicht nur geradeaus gut funktioniert. Das Handling wirkt oft wendiger und kontrollierter, wenn die Route anspruchsvoller wird. Auf kurvigen Landstraßen, bei schlechterem Belag oder wenn die Straße plötzlich endet, spielt die Tiger ihre Stärken aus.

Windschutz, Sitzkomfort und Ergonomie: Wer macht lange Strecken leichter?

Bei Touring-Motorrädern entscheidet sich vieles an Kleinigkeiten: Windschutz, Sitzposition, Armaturenübersicht und das Gefühl, nach Stunden nicht „durchgesessen“ zu sein. Die Street Glide Ultra ist hier klar im Vorteil, wenn der Fokus auf maximalem Komfort bei hoher Reisegeschwindigkeit liegt. Das Konzept wirkt darauf ausgelegt, den Fahrer möglichst wenig zu ermüden – besonders auf Autobahnabschnitten.

Die Tiger 1200 XCA punktet dagegen oft durch eine ergonomische Vielseitigkeit. Wer auf Touren unterschiedliche Fahrhaltungen einnimmt – mal entspannter, mal aktiver – profitiert von der Adventure-typischen Auslegung. Außerdem ist das Motorrad für längere Tage gebaut, an denen die Route mehr fordert als nur Tempo.

Ausstattung und Gepäck: Wer ist besser vorbereitet?

Beide Modelle sind als Tourer gedacht und bringen eine passende Ausstattung mit. Der Unterschied liegt in der Art, wie Gepäck und Komfort integriert sind. Die Street Glide Ultra wirkt wie ein „fertiges Reisepaket“: viel Komfort, klare Touring-Orientierung und ein stimmiges Gesamtbild, das sich gut für klassische Langstreckenfahrten eignet.

Die Tiger 1200 XCA ist dagegen stärker auf „Allround-Tour“ ausgelegt. Wer Gepäck so plant, dass es auch bei unruhigerem Untergrund oder bei längeren Etappen abseits der üblichen Strecken sinnvoll bleibt, findet in der Adventure-Logik oft den besseren Match. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Reisen, bei denen die Route nicht komplett vorhersehbar ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken

  • Touring-Komfort mit Fokus auf entspanntes Fahren über lange Strecken
  • Ruhiges, souveränes Fahrgefühl, besonders bei gleichmäßigem Tempo
  • Stimmiges Gesamtpaket aus Ergonomie, Windschutz und Ausstattung

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen

  • Weniger „Adventure-Feeling“: Wer viel abseits des Asphalts plant, wird eher woanders glücklich
  • Das Konzept ist stark auf Cruiser-Touring ausgelegt – wer maximale Agilität sucht, könnte weniger begeistert sein

Triumph Tiger 1200 XCA – Stärken

  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Strecken und wechselnde Bedingungen
  • Elektronik und Regelung unterstützen das Fahren in anspruchsvolleren Situationen
  • Kontrolliertes Handling auch dann, wenn die Route nicht perfekt ist

Triumph Tiger 1200 XCA – Schwächen

  • Wer ausschließlich „klassisch“ cruisen will, empfindet den Adventure-Charakter manchmal als zu „technisch“
  • Je nach Fahrstil kann das Motorrad aktiver wirken, als man es von einem reinen Cruiser erwartet

Für welche Touren eignet sich welches Motorrad?

Die Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn die Reiseplanung eher nach dem Muster „lange Strecken, gute Straßen, entspanntes Tempo“ funktioniert. Sie ist ideal für Fahrer, die den Komfort priorisieren und das Motorrad als Reisebegleiter sehen, der möglichst wenig fordert.

Die Tiger 1200 XCA passt am besten, wenn die Tour mehr Varianz hat: kurvige Abschnitte, wechselnder Belag, vielleicht auch Schotter oder unvorhersehbare Abzweigungen. Wer gerne plant, aber nicht alles bis ins Detail festlegt, bekommt mit der Tiger 1200 XCA ein Motorrad, das flexibel bleibt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf klassischem Touring liegt: viel Komfort, ruhiges Fahrgefühl und ein Setup, das lange Strecken besonders angenehm macht. Wer vor allem Autobahn und Landstraße im Blick hat und das Motorrad eher als entspannten Reise-Cruiser nutzt, wird hier schnell das passende Gefühl finden.

Die Triumph Tiger 1200 XCA empfiehlt sich, wenn die Touren abwechslungsreicher sind und die Strecke auch mal anspruchsvoller werden darf. Durch den Adventure-Ansatz, die vielseitige Abstimmung und die unterstützende Elektronik wirkt die Tiger 1200 XCA wie ein Motorrad für Reisen mit mehr Spielraum – besonders dann, wenn nicht jede Abzweigung vorher perfekt geplant ist.

Kurz gesagt: Street Glide Ultra für komfortorientiertes Cruisen, Tiger 1200 XCA für vielseitige Touren mit Abenteuer-Charakter.

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