| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich für Touren und sportliche Tage
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick beide nach „Fahren“ aussehen, aber ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Touren, viel Komfort und den typischen Harley-Charakter. Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sportlich inspiriert ist, aber dennoch für längere Strecken taugt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn je nach Fahrstil kann das eine Motorrad klar im Vorteil sein, während das andere eher die zweite Wahl wird.
Grundidee im Vergleich: Tourenkomfort vs sportliche Vielseitigkeit
Die Street Glide Ultra ist als Tourer gedacht, der lange Strecken entspannt macht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Windschutz und eine ruhige, souveräne Art zu fahren stehen im Vordergrund. Die Tiger Sport 1050 dagegen ist stärker auf „dynamisch unterwegs“ ausgelegt. Sie fühlt sich in flotten Passagen oft lebendiger an und lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren – ohne dabei komplett auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Motor und Fahrgefühl: Charakter trifft auf Agilität
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Drehmoment-orientiert und gelassen
Im Vergleich der Motorcharakteristik wirkt die Street Glide Ultra vor allem dann stark, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist. Die Leistungsentfaltung ist weniger „sportlich obenrum“, sondern eher auf Durchzug und souveränes Gleiten ausgelegt. Das ist auf Autobahn und Landstraße angenehm, weil das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten entspannt reagiert. Die Stärke liegt damit in der Art, wie sie Strecke „wegfährt“.
Triumph Tiger Sport 1050: sportlich, reaktionsfreudig und kurvennah
Die Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen es zügig werden darf. Das Fahrgefühl ist direkter, die Maschine wirkt handlicher und lädt dazu ein, schneller zu reagieren. Wer gern zügig beschleunigt, früh bremst und das Motorrad aktiv in die Kurve nimmt, wird die Triumph oft als „lebendiger“ empfinden. Gleichzeitig bleibt sie so aufgebaut, dass längere Fahrten nicht automatisch zur Qual werden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs Wendigkeit im Alltag
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Die Schwäche kann in engen, langsamen Passagen liegen: Je nach Fahrtempo und Situation wirkt das Motorrad weniger „spielerisch“ als leichtere bzw. sportlichere Modelle.
Die Tiger Sport 1050 wirkt im Vergleich oft agiler. In der Stadt, auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln oder bei sportlicherem Fahren ist das ein klarer Vorteil. Die Stärke liegt in der schnellen Rückmeldung und dem Gefühl, das Motorrad gut kontrollieren zu können. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der Fokus stärker auf Dynamik liegt und nicht ganz so sehr auf dem „großen Reise-Sofa“ wie bei der Harley.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in unterschiedlichen Szenarien
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag und auf Touren sicher funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Street Glide Ultra eher auf gleichmäßige, souveräne Verzögerung bei höheren Reisegeschwindigkeiten ausgelegt wirkt. Die Triumph punktet dagegen häufig mit einem sportlicheren Ansprechverhalten, das in zügigen Kurven und beim dynamischen Fahren besonders angenehm ist.
Wichtig ist: Das beste Bremsgefühl hängt nicht nur von der Technik ab, sondern auch davon, wie das Motorrad insgesamt abgestimmt ist. Wer viel „entspannt“ fährt, profitiert von der Harley-typischen Ruhe. Wer gern „aktiv“ fährt, wird die Triumph-Charakteristik oft als passender empfinden.
Windschutz, Sitzposition und Komfort: Tourer-Feeling vs sportliche Ergonomie
Street Glide Ultra: Komfort und Windschutz als Hauptargument
Die Street Glide Ultra ist klar auf lange Strecken ausgelegt. Windschutz und Sitzkomfort sind dabei nicht nur „nice to have“, sondern Teil des Gesamtkonzepts. Auf Autobahnfahrten kann das den Unterschied machen, weil weniger Winddruck die Konzentration und Ausdauer schont. Auch bei längeren Tagesetappen wirkt die Harley dadurch oft entspannter.
Tiger Sport 1050: sportlich aufrecht, aber mit Tagesreichweite
Die Tiger Sport 1050 bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt als bei klassischen Cruiser-Tourern. Das kann in Kurven und bei zügigerem Fahren helfen, weil der Körper besser „mitarbeitet“. Gleichzeitig ist sie so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, nur für kurze Strecken gebaut zu sein. Wer einen Mix aus Alltag, Landstraße und gelegentlichen längeren Touren sucht, findet hier oft den besseren Kompromiss.
Ausstattung und Elektronik: Tourenkomfort vs sportliche Unterstützung
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Street Glide Ultra zielt stärker auf Touren- und Komfortfunktionen ab. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Fahrten im Fokus stehen und man gern mit einer „fertigen“ Reiseausstattung unterwegs ist. Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt dagegen stärker auf ein Paket, das sportliches Fahren unterstützt und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt.
Welche Elektronik „besser“ ist, hängt stark vom Fahrprofil ab. Wer viel Autobahn und lange Strecken fährt, profitiert häufig von Komfort- und Stabilitätsfeatures. Wer dagegen gern dynamisch unterwegs ist, wird die sportlichere Abstimmung und die damit verbundene Unterstützung als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Tourenfokus: Die Ausrichtung ist klar auf lange Strecken und entspanntes Fahren ausgelegt.
- Komfort und Ruhe: Das Motorrad wirkt souverän und reduziert Stress auf langen Etappen.
- Windschutz und Fahrgefühl: Besonders bei höheren Geschwindigkeiten spürbar.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – mögliche Schwächen
- Weniger „spielerisch“ in engen, langsamen Situationen.
- Sportliche Kurvenarbeit fühlt sich im Vergleich weniger direkt an als bei der Triumph.
Triumph Tiger Sport 1050 – Stärken
- Agilität: Das Handling wirkt oft schneller und reaktionsfreudiger.
- Sportliches Fahrgefühl: Besonders auf kurvigen Strecken ein Vorteil.
- Alltags- und Tourenmix: Gute Balance zwischen Dynamik und Alltagstauglichkeit.
Triumph Tiger Sport 1050 – mögliche Schwächen
- Weniger „Reise-Sofa“-Charakter als bei der Street Glide Ultra.
- Komfortfokus ist stärker auf sportliche Ergonomie ausgerichtet.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Street Glide Ultra ist besonders passend für Menschen, die vor allem lange Touren fahren, dabei Komfort priorisieren und das Motorrad als entspannte Reiseplattform sehen. Wer gern gleichmäßig unterwegs ist, Wind und Strecke „wegrollen“ lässt und den Harley-Charakter mag, wird mit der Street Glide Ultra sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen ideal, wenn sportliche Landstraßen, aktive Kurvenfahrten und ein Motorrad gesucht werden, das auch im Alltag nicht zu schwerfällig wirkt. Wer einen Mix aus zügigem Fahren und gelegentlichen längeren Ausfahrten möchte, findet in der Tiger Sport 1050 oft den stimmigeren Kompromiss.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientierte Touren fahren und ein Motorrad suchen, das auf langen Strecken Ruhe ausstrahlt. Ihr Vorteil liegt im souveränen Fahrgefühl, im starken Tourenfokus und im angenehmen Umgang mit Wind und Distanz. Die Triumph Tiger Sport 1050 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, sportliche Reaktion und aktives Fahren wichtiger sind. Sie passt besonders gut für kurvige Strecken, dynamische Ausfahrten und einen Alltag, der nicht nur aus gerader Linie besteht.
Wer „Strecke genießen“ priorisiert, landet meist bei der Harley. Wer „Fahren mit Gefühl“ sucht und gern selbst mitarbeitet, wird mit der Triumph häufiger das passende Fahrgefühl treffen. Beide Motorräder haben ihre klare Stärke – die beste Wahl ist am Ende die, die zum eigenen Stil und den typischen Strecken passt.