UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 20.094 €
Baujahr von 2013 bis 2021
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Ein Schiff wird kommen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Durchzugskraft
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht275kg
Radstand1.545mm
Länge2.230mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.450mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.298ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung144 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment134 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt25Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartBrücken

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für Touring-Fans

Wenn es um große Tourer geht, treffen beim Harley-Davidson Street Glide Ultra und der Yamaha FJR 1300 AE zwei Welten aufeinander. Beide Motorräder sind für lange Strecken gemacht, beide wollen Komfort und Alltagstauglichkeit liefern – aber sie setzen dabei auf unterschiedliche Philosophien. Während die Harley mit ihrem markanten Auftritt, dem typischen V2-Charakter und dem Fokus auf entspanntes Cruisen punktet, spielt die Yamaha ihre Stärken mit einer klaren Touring-Übersetzung, viel Elektronik und einem Fahrgefühl aus, das sich auch sportlich anfühlt, ohne den Reisegedanken zu verlieren.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Komfort, Windschutz, Elektronik, Gepäck und Fahrverhalten unterscheiden. Dabei werden die genannten Werte beider Motorräder nicht isoliert betrachtet, sondern gegeneinander eingeordnet – denn genau daraus entsteht die richtige Kaufentscheidung.

Grundidee: Cruiser-Touring trifft auf sportliches Grand Touring

Street Glide Ultra: Stil, Drehmoment und entspannte Langstrecke

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist ein Tourer, der sich vor allem über den Charakter definiert. Der Motor liefert spürbares Drehmoment und sorgt dafür, dass sich lange Etappen angenehm „ziehen“ lassen. Das Fahrgefühl ist weniger auf permanentes Nachschieben von Drehzahl ausgelegt, sondern auf souveränes Gleiten. Genau das macht die Harley besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur abgefahren, sondern genossen werden sollen.

FJR 1300 AE: Effizienz, Elektronik und kontrollierte Dynamik

Die Yamaha FJR 1300 AE verfolgt eine andere Linie: Sie wirkt wie ein durchdachtes Gesamtsystem für Reisen. Der Motor ist auf gleichmäßige Leistung und Alltagstauglichkeit ausgelegt, während die Elektronik das Motorrad in vielen Situationen „ruhig“ und berechenbar macht. Das Ergebnis ist ein Tourer, der sich auf der Autobahn genauso wohlfühlt wie auf Landstraßen – und der auch dann überzeugt, wenn die Tagesform nicht perfekt ist.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell: Die Harley setzt stärker auf den V2-typischen Drehmomentfokus. Das bedeutet in der Praxis: weniger hektisches Hochdrehen, mehr „Kraft aus dem Keller“ und ein Fahrstil, der sich wie entspanntes Cruisen anfühlt. Die Yamaha dagegen spielt ihre Stärken über eine gleichmäßigere Leistungsentfaltung und eine Charakteristik, die sich auch bei zügigerem Tempo gut dosieren lässt.

Beide Motorräder können lange Strecken komfortabel abspulen, aber sie belohnen unterschiedliche Fahrweisen. Wer gern mit Gefühl und Drehmoment arbeitet, findet in der Harley eine stimmige Antwort. Wer lieber eine definierte Gasannahme, kontrollierte Beschleunigung und ein „leicht zu managendes“ Leistungsbild sucht, wird mit der FJR 1300 AE glücklicher.

Windschutz und Verkleidung: Komfort auf Kilometerjagd

Touring entscheidet sich häufig nicht an der Ampel, sondern nach 200 Kilometern. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in ihrer Ausrichtung. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt auf eine große, markante Verkleidung und einen starken Fokus auf ruhiges Reisen. Die Yamaha FJR 1300 AE ist ebenfalls auf Windschutz ausgelegt, wirkt aber in der Gesamtkonzeption oft „technischer“: Die Aerodynamik und die Abstimmung zielen darauf, den Fahrer auch bei wechselnden Geschwindigkeiten möglichst entspannt zu halten.

Im Vergleich der beschriebenen Werte und Ausstattungsdetails wird klar: Beide können lange Autobahnabschnitte angenehm machen. Die Harley punktet dabei mit ihrem Cruiser-Feeling und dem „eingekapselten“ Komfort, während die Yamaha häufig mit einer sehr alltagstauglichen Balance aus Windschutz und Beweglichkeit überzeugt.

Fahrwerk und Handling: Schweres Touren vs. kontrollierte Agilität

Große Tourer sind selten leicht – und genau hier zeigt sich der Unterschied in der Abstimmung. Die Harley wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst bewegt: stabil, kraftvoll und auf Geradeauskomfort ausgelegt. Das kann auf langen Strecken ein Vorteil sein, verlangt aber beim Rangieren und in engen Passagen etwas mehr Geduld.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist im Handling häufig „einfacher“ zu kontrollieren. Das liegt nicht nur am Fahrgefühl, sondern auch an der Art, wie die Yamaha die Dynamik über Elektronik und Fahrwerksabstimmung unterstützt. Wer häufig zwischen Autobahn und Landstraße wechselt, profitiert oft davon, dass die FJR sich schneller in den gewünschten Rhythmus bringen lässt.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Bei der Elektronik zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Yamaha FJR 1300 AE ist stark auf moderne Assistenz und ein „sicheres Gefühl“ ausgelegt. Das spiegelt sich in den genannten Ausstattungsdetails wider: Systeme, die Traktion, Bremsverhalten und Stabilität unterstützen, machen das Motorrad besonders dann angenehm, wenn Wetter, Belag oder Beladung nicht perfekt sind.

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra bietet ebenfalls moderne Komponenten, setzt aber stärker auf den Charakter und die intuitive Bedienung im Touring-Alltag. Das kann sich gut anfühlen, wenn man ein Motorrad möchte, das man „spürt“, statt es ständig über Technik zu steuern. Gleichzeitig ist die Yamaha im Vergleich oft die Wahl, wenn man maximale Unterstützung und ein sehr konsistentes Fahrverhalten in vielen Situationen sucht.

Gepäck, Sitzkomfort und Reiseausstattung

Touring bedeutet: Gepäck, Sitzkomfort und eine Ausstattung, die nicht nur auf dem Papier gut klingt. Beide Modelle sind für Reisen gedacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt wie ein „Reise-Cruiser“: Der Komfort ist auf entspanntes Sitzen und ruhiges Vorankommen ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer trägt, passen besonders gut zu langen, gleichmäßigen Etappen. Auch die Reiseausstattung ist darauf ausgelegt, dass man mit Gepäck schnell startklar ist.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen oft die Wahl, wenn man eine sehr durchdachte Touring-Logik bevorzugt: Gepäckkonzept, Bedienbarkeit und die Art, wie sich das Motorrad mit Fahrer und Gepäck anfühlt, sind häufig besonders stimmig. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus wechselnden Streckenprofilen, kann die Yamaha ihre Vorteile ausspielen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken

  • Charakter und Drehmomentgefühl: Kraftvoller Antrieb, der entspanntes Fahren belohnt.
  • Touring-Atmosphäre: Cruiser-Vibe, der lange Strecken besonders „genießbar“ macht.
  • Komfortfokus: Ausrichtung auf ruhiges Reisen und angenehme Ergonomie.

Harley-Davidson Street Glide Ultra – mögliche Schwächen

  • Handling in engen Situationen: Das Konzept ist eher auf Strecke als auf enge Manöver ausgelegt.
  • Fahrstilabhängigkeit: Wer sehr sportlich und häufig dynamisch fährt, könnte sich bei der Harley stärker auf den eigenen Rhythmus verlassen müssen.

Yamaha FJR 1300 AE – Stärken

  • Allround-Touring: Sehr stimmige Balance aus Komfort und kontrollierter Dynamik.
  • Elektronik-Unterstützung: Hilft besonders bei wechselnden Bedingungen und macht das Motorrad berechenbar.
  • Dosierbarkeit: Leistungsentfaltung und Fahrgefühl wirken oft „leicht zu steuern“.

Yamaha FJR 1300 AE – mögliche Schwächen

  • Charakterunterschied: Wer den starken Cruiser-Vibe sucht, findet ihn eher in der Harley.
  • Anspruch an Fahrpräferenz: Die Yamaha fühlt sich am besten an, wenn man ihre Stärken im Touring-Alltag nutzt.

Für welche Tour passt welches Motorrad?

Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich die eigene Nutzung vorstellt. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken gern mit viel Gefühl und Ruhe absolvieren. Wer Wert auf den markanten Auftritt, das Drehmomentgefühl und eine Reiseatmosphäre legt, wird mit der Harley sehr wahrscheinlich zufrieden sein.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist ideal für alle, die ein Motorrad möchten, das sich flexibel an unterschiedliche Streckenprofile anpasst. Wenn häufig Autobahn, Landstraße und wechselnde Wetterbedingungen zusammenkommen, spielt die Yamaha ihre Stärken in der Elektronik, der kontrollierten Dynamik und der sehr stimmigen Touring-Gesamtbalance aus.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für Fahrer, die Touring als Erlebnis sehen: viel Charakter, kräftiges Drehmoment und ein Komfortkonzept, das auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Wer lange Strecken vor allem genießen möchte und das Motorrad eher bewusst bewegt, findet in der Harley eine sehr stimmige Reisebegleitung.

Die Yamaha FJR 1300 AE empfiehlt sich, wenn Touring für den Alltag gedacht ist: flexible Strecken, häufig wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach moderner Unterstützung. Die Yamaha wirkt im Vergleich oft „universeller“, weil sie Komfort, kontrollierte Dynamik und Elektronik so kombiniert, dass sie sich auch bei wechselndem Tempo und Beladung sehr berechenbar anfühlt.

Kurz gesagt: Street Glide Ultra für Cruiser-Touring mit viel Gefühl – FJR 1300 AE für sportlich-elegantes Grand Touring mit Technik und Alltagstauglichkeit.

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