UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.749 €
Baujahr von 2006 bis 2026~
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
Weiter zum Testbericht
Was kann das "Dark Side of Japan" Naked-Bike mit 42 PS?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Leicht und wendig
  • leicht zu bedienen
  • auch für kleinere Piloten geeignet
  • quirliger Reihentwin
Kontra:
  • einfache Ausstattung
  • untenrum etwas mau
  • Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht168kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.035mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment30 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite367km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartBrücken
Federung vorneUSD 37mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17M/C (54H) Tubeless
Reifen hinten140/70-17M/C (66H) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.
 
Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.249€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.000€
  • Baujahre: 2016-2022
  • Farben: schwarz, blau, cyan

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Yamaha MT-03: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Yamaha MT-03, wird der Vergleich besonders spannend. Hier prallen Welten aufeinander: Auf der einen Seite ein ausgewachsener Tourer/Cruiser mit Fokus auf Komfort, Präsenz und Langstrecken-Feeling. Auf der anderen Seite ein leichtes Naked Bike, das vor allem durch Agilität, unkomplizierte Handhabung und einen lebendigen Charakter im Stadt- und Landstraßenbetrieb punktet. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken der jeweiligen Modelle im Fahralltag bemerkbar machen – und wo die Grenzen liegen.

Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss

Harley-Davidson Street Glide Ultra: Tourenkomfort und große Bühne

Die Street Glide Ultra ist als Motorrad für längere Strecken gedacht. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern vor allem am Fahrgefühl: Die Maschine wirkt stabil, souverän und „erwachsen“. Wer gern entspannt unterwegs ist, findet hier eine Plattform, die das Fahren auf Distanz angenehm macht. Typisch ist dabei die Mischung aus kräftigem Antrieb, ruhigerem Vortrieb und einem Setup, das auf Komfort ausgelegt ist.

Yamaha MT-03: Leicht, wendig und direkt

Die Yamaha MT-03 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen: Gas geben, Kurven anpeilen, zügig reagieren. Im Vergleich zur Street Glide Ultra wirkt die MT-03 deutlich „näher am Fahrer“ – das Handling fühlt sich direkter an, und die Maschine lässt sich im Alltag oft einfacher bewegen. Das macht sie besonders interessant für kurze Strecken, Stadtverkehr und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „großer Tour“ verlangt, sondern einfach Spaß macht.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt auf ein kraftvolles, gleichmäßiges Vorankommen. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten souverän bleibt und das Tempo ohne ständiges „Nacharbeiten“ hält. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn Streckenabschnitte länger werden oder wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht.

Die Yamaha MT-03 dagegen spielt ihre Stärken über ein lebendiges Ansprechverhalten aus. Der Motor wirkt agiler, die Beschleunigung fühlt sich dynamisch an, und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu schalten und den Fahrstil aktiv zu gestalten. Für viele Situationen im Alltag ist das ein Plus: Anfahren, Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus und zügiges Durchziehen auf Landstraßen machen deutlich mehr „Handarbeit“ – und genau das mögen Fahrer, die ein Motorrad nicht nur fahren, sondern auch erleben wollen.

Fahrwerk, Bremsen und Stabilität: Unterschiedliche Prioritäten

Street Glide Ultra: Stabilität und Ruhe

Die Street Glide Ultra zielt auf ein Fahrgefühl ab, das auch bei längeren Etappen wenig Stress erzeugt. Das Fahrwerk wirkt auf Komfort getrimmt, und die Maschine bleibt in der Linie ruhig. Gerade wenn die Strecke „lang und monoton“ wird, ist das ein echter Vorteil: Das Motorrad vermittelt Sicherheit, ohne ständig nach Korrekturen zu verlangen.

Auch bei Bremsen und Verzögerung zeigt sich der Tourer-Ansatz: Die Bremsleistung ist darauf ausgelegt, das Motorrad aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert zu bringen und dabei ein gleichmäßiges Gefühl zu liefern. Das ist besonders relevant, wenn man häufig mit Gepäck oder auf längeren Fahrten unterwegs ist.

MT-03: Agilität und Kontrolle

Die Yamaha MT-03 punktet vor allem durch Wendigkeit. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln, und das Handling wirkt leicht. In engen Situationen – etwa beim Einfädeln in den Verkehr oder beim schnellen Wechsel zwischen Kurven – ist das ein klarer Vorteil.

Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls der Unterschied im Konzept: Die MT-03 ist eher auf „direkte“ Kontrolle ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie schwächer wäre, sondern dass das Gesamtpaket auf ein sportlich-präzises Gefühl im Alltag optimiert ist. Wer viel in der Stadt fährt oder gern dynamisch unterwegs ist, wird diese Art von Rückmeldung schätzen.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Beweglichkeit

Ein Vergleich, der oft unterschätzt wird: Sitzposition und Ergonomie entscheiden darüber, wie lange man entspannt fahren kann. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar als Langstreckenmaschine gedacht. Die Sitzhaltung wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit nicht „verkrampft“. Dazu kommt, dass das Motorrad insgesamt auf ruhiges, komfortorientiertes Fahren ausgelegt ist.

Die Yamaha MT-03 bietet dagegen eine Position, die mehr Beweglichkeit zulässt. Das ist ideal, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird und man öfter mal schnell reagieren oder das Bike aktiv in die Kurve bringen möchte. Für längere Touren kann das je nach Fahrstil und Körpergröße trotzdem angenehm sein – aber das Grundgefühl ist klar: Die MT-03 ist eher für „kurz bis mittel“ gemacht, während die Street Glide Ultra auf „lang“ optimiert ist.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich spürt

Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra steht die Ausstattung im Zeichen von Komfort und Langstrecke. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich auf dem Weg wohlfühlt und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken plant, profitiert davon, dass das Gesamtpaket auf Reise ausgelegt ist.

Die Yamaha MT-03 ist dagegen die Art Motorrad, die man gern „einfach nimmt“. Die Bedienung wirkt unkompliziert, und das Bike ist im Alltag oft leichter zu handhaben. Gerade wenn Parken, Rangieren oder das schnelle Umstellen im Vordergrund stehen, spielt die MT-03 ihre Stärken aus.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken

  • Komfortorientiertes Fahrgefühl für längere Strecken
  • Stabile, ruhige Linienführung und souveräner Vortrieb
  • Tourer-Ansatz mit Fokus auf Wohlbefinden unterwegs
  • Präsenz und ein Charakter, der das Fahren besonders macht

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr als ein kompaktes Naked Bike
  • Der Tourer-Fokus kann im Alltag manchmal „zu viel Motorrad“ wirken
  • Wer maximale Agilität sucht, wird eher bei der MT-03 fündig

Yamaha MT-03 – Stärken

  • Agiles Handling und schnelle Reaktion im Alltag
  • Direktes Fahrgefühl mit Spaßfaktor beim aktiven Fahren
  • Unkomplizierte Nutzung für Stadt, Landstraße und kurze Touren
  • Gute Basis, um Fahrtechnik zu entwickeln und den Fahrstil zu verfeinern

Yamaha MT-03 – Schwächen

  • Für lange, komfortorientierte Reisen ist der Tourer-Ansatz weniger ausgeprägt
  • Wer vor allem „entspanntes Gleiten“ sucht, findet das eher bei der Street Glide Ultra
  • Bei sehr ambitionierten Fahrprofilen kann der Charakter schneller „an Grenzen“ stoßen

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra passt besonders gut zu Fahrern, die gern lange Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das sich wie eine Reiseplattform anfühlt. Auch wenn Gepäck, wechselnde Bedingungen und entspannte Tagesetappen eine Rolle spielen, ist der Tourer-Charakter ein klarer Vorteil.

Die Yamaha MT-03 ist ideal für Fahrer, die im Alltag viel unterwegs sind, gern wendig fahren und ein Motorrad suchen, das schnell auf den Punkt reagiert. Wer Kurven liebt, gern dynamisch fährt und ein Bike möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, wird mit der MT-03 sehr wahrscheinlich mehr Freude im täglichen Einsatz haben.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Stabilität und Langstrecken-Feeling suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn die Fahrt länger dauert, wenn man entspannt reisen möchte und wenn das Motorrad als souveräne Reisebegleitung funktionieren soll. Wer dagegen täglich viel in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist und direkt auf Fahrimpulse reagiert, liegt mit der Yamaha MT-03 richtig. Die MT-03 bringt mehr Agilität und ein lebendiges Fahrgefühl in den Alltag, während die Street Glide Ultra eher für die großen Etappen gemacht ist. Kurz gesagt: Tourenorientiert und komfortabel – Street Glide Ultra. Wendig, dynamisch und alltagstauglich – MT-03.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙