| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.149 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Drehwilliger Motor
- Präzises Fahrwerk
- Vergleichsweise alltagstauglich
- Bedienung
- Nur mittelmäßige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Reihe, 4-Takt | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Reifen vorne | 110/70-17M | |
| Reifen hinten | 140/70-17M | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Yamaha R3: Vergleich für Tour, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Yamaha R3, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht um den Charakter: Wie fühlt sich das Fahren an, wie passt das Bike zum eigenen Alltag und welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund? Genau darum geht es hier – mit Blick auf die wichtigsten Unterschiede, die sich aus den typischen Ausstattungs- und Leistungsmerkmalen beider Modelle ergeben.
Grundcharakter: Tourer-Feeling vs. agiles Sportbike
Street Glide Ultra: große Bühne für lange Strecken
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar als Tourer positioniert. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, Windschutz und einem Gesamtpaket, das auch über viele Kilometer souverän bleibt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Tagesetappen, bei denen man nicht ständig anhalten möchte, um sich neu zu sortieren. Die Ultra-Variante setzt dabei auf den typischen Harley-Stil: präsent, komfortorientiert und mit viel „Roadtrip“-DNA.
Yamaha R3: leicht, direkt und ideal zum Einstieg
Die Yamaha R3 steht dagegen für Agilität und einfaches Handling. Sie ist ein Motorrad, das sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt: in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und auch dann, wenn man sich erst an das Motorradfahren herantastet. Der sportliche Ansatz zeigt sich vor allem darin, wie unkompliziert sich die R3 in Richtungswechseln bewegt und wie gut sie sich für dynamische Fahrten eignet.
Motor & Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. sportliche Drehfreude
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell deutlich, warum die beiden Maschinen so unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken eher in einem Bereich aus, in dem Durchzug und entspanntes Gleiten zählen. Das bedeutet: weniger „Hektik“, mehr Gelassenheit. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken wirkt das Konzept besonders stimmig.
Die Yamaha R3 setzt dagegen auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine Art von Fahrspaß, der sich mit zunehmender Drehzahl stärker entfaltet. Das ist ideal, wenn man Kurven aktiv angehen möchte und wenn das Motorrad nicht nur „transportieren“, sondern auch „fordern“ soll. Im Vergleich zur Harley ist die R3 damit stärker auf Fahrdynamik ausgelegt – und weniger auf das entspannte Dahingleiten.
Sitzposition & Ergonomie: entspanntes Reisen vs. sportlich auf Kontrolle
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Street Glide Ultra zielt auf Komfort und eine Haltung, die auch bei längeren Fahrten wenig ermüdet. Dazu passt das Konzept aus Windschutz und dem insgesamt „tourigen“ Aufbau. Wer häufig längere Strecken fährt oder Wert auf entspannte Arm- und Rückenhaltung legt, wird hier schneller warm.
Die Yamaha R3 bietet dagegen eine eher sportliche Sitzgeometrie. Das unterstützt eine präzise Kontrolle in Kurven und macht das Motorrad besonders geeignet, wenn man sich beim Fahren aktiv einbringt. Für kurze Strecken und häufiges Manövrieren ist das Handling oft ein Pluspunkt – allerdings kann die sportlichere Haltung je nach Fahrstil und Körpergröße auch schneller als „fordernder“ empfunden werden.
Handling & Fahrwerk: souverän groß vs. leicht zu bewegen
Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die Street Glide Ultra wirkt wie ein schwerer Anker: stabil, ruhig und auf Geradeauslauf sowie gleichmäßige Fahrten optimiert. In dem Moment, in dem man Tempo aufbaut und die Strecke „fließen“ lässt, spielt sie ihre Stärken aus. In engen Situationen kann das große Tourer-Konzept jedoch weniger flexibel wirken als ein leichteres Bike.
Die Yamaha R3 ist dagegen spürbar leichter in der Bewegung. Das macht sie besonders attraktiv für Alltagssituationen: enge Einfahrten, Stadtverkehr, häufiges Anfahren und Richtungswechsel. Auch auf kurvigen Strecken profitiert man von der agilen Abstimmung. Die Schwäche liegt nicht im Können, sondern im Einsatzbereich: Wer vor allem lange Autobahnabschnitte oder sehr komfortorientiertes Reisen sucht, wird bei der R3 schneller an Grenzen stoßen, weil das Gesamtpaket nicht auf „Tourer-Komfort“ ausgelegt ist.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf der Strecke
Beide Motorräder setzen auf moderne Sicherheitsstandards, wobei die konkrete Auslegung je nach Ausstattung und Baujahr variieren kann. Im Vergleich zählt vor allem das Zusammenspiel aus Bremse, Fahrwerk und der Art, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert. Die Street Glide Ultra ist als Tourer darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten ein gleichmäßiges Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Die Yamaha R3 punktet besonders dadurch, dass sie sich in Alltagssituationen und beim sportlichen Fahren gut dosieren lässt – was gerade für Einsteiger oder Wiedereinsteiger ein echter Vorteil sein kann.
Windschutz & Komfort: Ultra-Anspruch vs. pragmatischer Alltag
Der Komfortunterschied ist im direkten Vergleich besonders sichtbar. Die Street Glide Ultra ist stark auf Windschutz und Reise-Atmosphäre ausgelegt. Das macht sie auf längeren Strecken deutlich entspannter, weil weniger „Arbeit“ gegen den Fahrtwind entsteht. Dazu kommt, dass das Gesamtkonzept häufig auf Stauraum und Tourenlogik setzt – also auf das, was man für längere Ausfahrten wirklich braucht.
Die Yamaha R3 ist dagegen eher pragmatisch. Sie bietet Komfort für den Alltag, aber nicht im Sinne eines großen Tourer-Pakets. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf Wendigkeit und unkompliziertes Handling legt, wird die R3 als sehr stimmig empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken mit hoher Konstanz fährt, wird den Komfortvorsprung der Harley schneller merken.
Technik & Ausstattung: Tourer-Features vs. sportliche Basis
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Street Glide Ultra bringt typischerweise mehr „Tourer-Technik“ mit: Komfort- und Reisefeatures, die das Motorrad für längere Fahrten rüsten. Das kann sich in der Bedienlogik, in der Integration von Komfortelementen und in der Art zeigen, wie das Motorrad als Gesamtsystem funktioniert.
Die Yamaha R3 setzt stärker auf eine sportliche, alltagstaugliche Basis. Das bedeutet: weniger „Komplexität“ im Sinne von Tourer-Overkill, dafür ein Motorrad, das sich schnell verstehen lässt. Gerade wenn man das Motorradfahren lernen oder wieder aufnehmen möchte, ist das oft ein Vorteil.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Komfortorientiertes Tourenkonzept mit starkem Fokus auf entspannte Langstrecken
- Stabilität und ruhiges Fahrgefühl bei gleichmäßigem Tempo
- Windschutz und Reise-Setup, die den Alltag auf langen Strecken leichter machen
- Präsenz und Charakter, der zum „Roadtrip“-Lifestyle passt
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger Agilität in sehr engen Situationen im Vergleich zu leichteren Bikes
- Das Gesamtpaket ist weniger auf „kurz, schnell, sportlich“ optimiert
Yamaha R3 – Stärken
- Agiles Handling und leichtes Gefühl bei Richtungswechseln
- Sportlicher Fahrspaß durch drehfreudigen Charakter und direkte Rückmeldung
- Alltagstauglichkeit durch unkomplizierte Handhabung
- Oft ideal zum Einstieg oder für Fahrer, die ein kontrollierbares Sportbike suchen
Yamaha R3 – Schwächen
- Weniger Fokus auf Tourenkomfort und Langstrecken-„Relax“-Feeling
- Für sehr lange Strecken kann das Setup schneller als weniger passend empfunden werden
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Wenn man die beiden Motorräder ehrlich gegeneinander abwägt, wird klar: Die Street Glide Ultra ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem Reisen soll – mit Komfort, Windschutz und einem souveränen Gesamtgefühl. Die Yamaha R3 ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem Fahrspaß im Alltag liefern soll: leicht zu bewegen, schnell zu verstehen und mit sportlicher Dynamik, die Lust auf Kurven macht.
Für wen eignet sich die Harley-Davidson Street Glide Ultra besonders?
Für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein „Reisebegleiter“ anfühlt. Auch wer die Harley-typische Optik und den Tourer-Charakter besonders schätzt, wird hier deutlich mehr „Passung“ finden.
Für wen eignet sich die Yamaha R3 besonders?
Für Fahrer, die ein Motorrad für Stadt, Landstraße und sportliche Ausfahrten suchen – und dabei ein Bike möchten, das sich unkompliziert bewegt und gut kontrollierbar bleibt. Wer das Motorradfahren neu beginnt oder bewusst ein agiles Sportbike sucht, trifft mit der R3 häufig eine sehr vernünftige Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das bessere Motorrad für alle, die vor allem komfortorientierte Touren fahren möchten: stabil, windgeschützt und mit einem Gesamtpaket, das lange Strecken deutlich entspannter macht. Die Yamaha R3 ist dagegen die passendere Wahl, wenn Agilität, direkter Fahrspaß und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen – besonders für Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes, sportliches Motorrad suchen. Kurz gesagt: Wer Reisegefühl und Komfort priorisiert, greift zur Street Glide Ultra. Wer Wendigkeit und sportliche Dynamik sucht, findet in der R3 die bessere Basis.