UVP 9.959 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Was bringt die neue Elektro-Kupplung in der CB 650 R?
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • E-Clutch funktioniert super
  • typischer Vierzylinder Character
  • bissiger Sound
  • ausgereiftes Motorrad, alles hat Hand und Fuß
  • Fahrwerk und Bremsen top
  • auch ohne E-Clutch verfügbar
Kontra:
  • E-Clutch optisch 1b
  • keine Fahrmodi
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht203kg
Radstand1.450mm
Länge2.120mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.075mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum649ccm
Hub46mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment63 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite314km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Honda CB 650 R mit E-Clutch ist ein besonderes Bike. Zum Einen wegen der neuartigen Kupplungshilfe, zum Anderen, weil sie mit einen 4-Zylinder-Motor ausgestattet ist. Sie fährt sich klasse, ist einfach zu handeln und eignet sich daher auch für nicht ganz so erfahrene Biker. Das moderne Display gefällt uns ebenfalls besser als das Alte, insofern hat das Update für durchaus 2024 Sinn gemacht. Im Vordergrund steht bei alledem aber immer noch der Fahrspaß, den auch schon die Vorgängerin ohne E-Clutch bieten konnte. Tolles Motorrad! Sie ist übrigens auch ohne E-Clutch für 8.800 Euro erhältlich.
 
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Dort steht die CB 650 R mit E-Clutch als Vorführer bereit. Wir raten Euch zur Probefahrt, damit ihr feststellen könnt, wie gut die neue E-Clutch funzt. Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.200€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Farben: rot, grau, grün, schwarz

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Honda CB 650 R vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche

Wenn zwei Motorräder aus derselben Welt kommen, aber völlig unterschiedliche Ziele verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CB 650 R steht für einen modernen, alltagstauglichen Roadster mit klarer Linie und einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist der Inbegriff von kompromissloser Performance: ein Naked Bike, das mit viel Kraft, aggressivem Antritt und sportlicher Elektronik aufwartet. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Fahrgefühl.

Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Daten

Die Honda CB 650 R wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich bewegt. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Bedienung greifen so zusammen, dass sich das Bike in der Stadt ebenso wohlfühlt wie auf Feierabendrunden. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Hier steht weniger „komfortable Leichtigkeit“ im Vordergrund, sondern mehr „Kontrolle bei hoher Leistung“ – und genau das spürt man in jeder Beschleunigung.

Motor und Antrieb: Dosierbarkeit vs. brachiale Kraft

Honda CB 650 R: souverän und gut kontrollierbar

Der Motor der Honda CB 650 R liefert seine Leistung so, dass sich das Motorrad leicht anfühlt. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil: Beschleunigungen wirken spontan, aber nicht überfordernd. Das macht das Bike attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn man gern zügig unterwegs ist, ohne ständig „auf der Hut“ sein zu müssen. Auch für Fahrer, die sich weiterentwickeln möchten, ist die Honda oft die angenehmere Wahl, weil das Leistungsbild sehr nutzbar bleibt.

KTM 1290 Super Duke R: mehr Druck, mehr Anspruch

Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga. Der Motor ist deutlich stärker auf maximale Dynamik ausgelegt: Der Antritt wirkt kräftiger und die Leistungsentfaltung verlangt mehr Aufmerksamkeit. Das ist kein Nachteil, wenn man sportlich fährt und die Elektronik als Unterstützung versteht. Wer jedoch eher entspannt unterwegs ist oder selten mit sehr leistungsstarken Maschinen fährt, kann die KTM als „zu viel“ erleben – zumindest, bis sich Fahrstil und Gewöhnung eingependelt haben.

Fahrwerk und Handling: Alltagstauglich vs. sportlich kompromisslos

Honda CB 650 R: stabil, agil und berechenbar

Im Handling zeigt die Honda CB 650 R ihre Stärke: Sie wirkt agil, lässt sich in Kurven sauber einlenken und bleibt dabei gut berechenbar. Das Fahrwerk unterstützt den Charakter des Motors – es vermittelt Sicherheit, ohne sich zu „hart“ anzufühlen. Gerade auf wechselndem Belag oder bei längeren Fahrten ist das ein Pluspunkt, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrekturen verlangt.

KTM 1290 Super Duke R: sportlich, direkt und fordernd

Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar auf sportliche Performance getrimmt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf präzises Kurvenverhalten und hohe Stabilität bei zügiger Gangart. Gleichzeitig kann das Motorrad je nach Setup und Fahrweise etwas „direkter“ wirken. Wer gern schnell fährt und die Maschine aktiv bewegt, wird die KTM als sehr belohnend empfinden. Wer dagegen eher gemütlich unterwegs ist, kann den sportlichen Charakter als weniger entspannt wahrnehmen.

Bremsen und Sicherheit: kräftig verzögern, aber unterschiedlich abgestimmt

Beim Thema Bremsen unterscheiden sich die beiden Bikes vor allem in der Abstimmung. Die Honda CB 650 R bietet eine Bremsleistung, die sich gut dosieren lässt und dadurch im Alltag sehr angenehm ist. Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf maximale Verzögerungsreserven und ein sportliches Bremsgefühl. Das ist besonders dann wertvoll, wenn aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert werden muss. Gleichzeitig gilt: Je mehr Leistung und je schneller die Fahrweise, desto wichtiger wird die richtige Einstellung und das Verständnis für die Elektronik.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung bei der KTM, klare Bedienung bei der Honda

Honda CB 650 R: moderne Basis ohne Überforderung

Die Honda CB 650 R bringt moderne Assistenz und eine Bedienlogik mit, die sich schnell erschließen lässt. Das Motorrad wirkt dadurch „nahbar“: Man kann sich auf das Fahren konzentrieren, ohne ständig Menüs zu durchforsten. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt – die Elektronik unterstützt, bleibt aber im Hintergrund.

KTM 1290 Super Duke R: viel Regelung, viel Potenzial

Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf ein elektronisch unterstütztes Fahrkonzept. Fahrmodi und Eingriffe helfen dabei, die Leistung kontrollierbar zu machen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Maschine sportlich bewegt wird oder wenn die Bedingungen wechseln. Die Kehrseite: Wer sich nicht mit den Einstellungen beschäftigt, nutzt die KTM möglicherweise nicht optimal oder fühlt sich in der ersten Zeit schneller „gefordert“ als bei der Honda.

Ergonomie und Sitzposition: entspannter Roadster vs. sportlicher Naked

Die Honda CB 650 R bietet eine Sitzposition, die sich für viele Fahrer als alltagstauglich anfühlt. Das macht sie interessant für Pendler, Wochenendfahrten und Touren, bei denen man nicht nur „sportlich“, sondern auch komfortabel unterwegs sein möchte. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Körperhaltung ausgelegt. Das kann auf kurzen Strecken Spaß machen, auf längeren Fahrten hängt es jedoch stärker davon ab, wie man die Ergonomie empfindet und wie man das Setup wählt.

Alltag, Langstrecke und Einsatzgebiet: Wo die Stärken wirklich zählen

Honda CB 650 R: die vielseitige Wahl

Die Honda CB 650 R ist besonders dann im Element, wenn das Motorrad häufig genutzt wird: Stadt, Landstraße, Feierabendrunde und auch längere Touren. Die Kombination aus gutem Ansprechverhalten, kontrollierbarer Leistung und angenehmer Abstimmung macht sie zu einer „funktionierenden“ Allround-Lösung. Wer ein Naked Bike sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet hier eine stimmige Basis.

KTM 1290 Super Duke R: die Wahl für Performance-Fahrer

Die KTM 1290 Super Duke R ist ideal, wenn Fahrspaß über alles geht und man gern dynamisch unterwegs ist. Auf kurvigen Strecken und bei zügiger Fahrweise zeigt sie ihre Stärken besonders deutlich: Kraft, Antritt und sportliche Stabilität sorgen für ein intensives Fahrerlebnis. Für den Alltag kann sie funktionieren, aber sie ist eher die Maschine, die man bewusst „ausfährt“ – nicht nur „benutzt“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CB 650 R – Stärken

  • Sehr gut dosierbares Leistungsgefühl, dadurch entspannter im Alltag
  • Berechenbares Handling und angenehme Abstimmung für wechselnde Strecken
  • Elektronik wirkt unterstützend und bleibt leicht zugänglich
  • Ergonomie und Gesamtpaket sind häufig auch für längere Fahrten stimmig

Honda CB 650 R – Schwächen

  • Wer maximale Performance sucht, wird bei der KTM schneller „mehr“ finden
  • Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt der letzte Kick, den eine große Super-Duke liefert

KTM 1290 Super Duke R – Stärken

  • Deutlich mehr Dynamik und spürbarer Performance-Fokus
  • Sportliches Fahrwerk und hohe Stabilität bei zügiger Gangart
  • Elektronik unterstützt stark, besonders wenn man die Leistung ausnutzt
  • Sehr intensives Fahrerlebnis, das sportliche Ambitionen belohnt

KTM 1290 Super Duke R – Schwächen

  • Mehr Leistung bedeutet auch mehr Anspruch an Fahrstil und Gewöhnung
  • Je nach Nutzung kann der sportliche Charakter im Alltag weniger „entspannt“ wirken

Welche Kaufentscheidung passt? Einfache Orientierung

Die Entscheidung zwischen Honda CB 650 R und KTM 1290 Super Duke R lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil treffen. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegt, im Alltag überzeugt und auf Touren angenehm bleibt, trifft mit der Honda oft die passendere Wahl. Wer dagegen ein Naked Bike sucht, das mit Kraft, sportlicher Direktheit und intensiver Dynamik begeistert, wird mit der KTM deutlich mehr „Gänsehaut“ erleben.

Fazit:

Die Honda CB 650 R ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Naked Bike suchen: gut kontrollierbar, angenehm im Alltag und mit einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Strecken entspannt bleibt. Sie punktet vor allem dort, wo man das Motorrad regelmäßig nutzt und dabei nicht ständig an der Leistungsgrenze fährt. Die KTM 1290 Super Duke R passt dagegen am besten zu Performance-Fans, die gern schnell unterwegs sind und die Dynamik einer großen Super-Duke bewusst ausreizen. Die KTM bietet mehr Reserven, mehr Druck und ein sportlicheres Setup, das mit der richtigen Einstellung und einem passenden Fahrstil besonders viel Spaß macht. Kurz gesagt: Honda für die stimmige Allround-Lösung und entspannte Kontrolle, KTM für maximale Dynamik und sportliche Ambitionen.

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